Medizin auf vier Pfoten

Neben der individuellen Hilfe trägt VITA zum Abbau von Vorurteilen bei und fördert die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung. Ein VITA-Assistenzhund ist praktischer Helfer, treuer Partner, Eisbrecher und Mittler – er ist „Medizin auf vier Pfoten“ und wirkt auf verschiedenen Ebenen: psychisch, physisch, sozial und kognitiv. So hilft er nicht nur bei alltäglichen Aufgaben, indem er bspw. Gegenstände apportiert, beim An- und Ausziehen assistiert oder im Ernstfall Hilfe holt. Er öffnet Türen - im realen und vor allem übertragenen Sinn. Er fördert die Integration in die Gesellschaft, indem er den Kontakt zu anderen Menschen schafft, Interesse weckt, Hemmschwellen mindert und Gesprächsstoff liefert. Mit und durch ihn steigen so Selbstvertrauen, Unabhängigkeit, Aufgeschlossenheit, Empathie und Lebensmut.

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Vertrauensvolle Bindung von Mensch und Hund

Tatjana Kreidler, die Dipl.-Sozialpädagogin und Gründerin von VITA, entwickelte eine spezielle Methode, die Kreidler-Methode, um Mensch und Hund füreinander zu sensibilisieren und zu echten Partnern zu machen. Die Kreidler-Methode basiert auf Empathie und Motivation, einem situativen und ganzheitlichen Ansatz, der u.a. durch Ruhe und Geduld, positive Verstärkung, Lernen nach Vorbild und durch freundliche Autorität die vertrauensvolle Bindung von Mensch und Hund fördert.

Dabei leistete der im Jahr 2000 gegründete Verein VITA mit der Ausbildung von Assistenzhunden für Kinder europaweit Pionierarbeit und war auf dem europäischen Festland der erste zertifizierte Verein, der Assistenzhunde nach den international anerkannten Standards des Dachverbands Assistance Dogs Europe (ADEu) ausbildete.


Mehr zu dem gemeinnützigen Verein VITA e.V. Assistenzhunde findet ihr unter http://www.vita-assistenzhunde.de/


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