.
Was heute kaum jemand weiß: Mehr als 2/3 aller heutigen in Mitteleuropa zugelassenen Medikamente versuchen, pflanzliche Substanzen nachzuahmen oder sind sogar direkte Exktrakte aus Pflanzen;
Wie gut die Nachahmung etc. jeweils gelingt ist freilich eine andere Frage; oft ist hier wie so oft das Original einfach besser, als die Kopie.
und wohlgemerkt, ich spreche hier von solchen Heilpflanzen oder Extrakten daraus etc, die tatsächlich wirken, nicht nur via Placebo-Effekt (also nicht sie selbst, sondern - via psychosomatischer Effekte - nur der Glaube daran, im besten Fall).

[spätere Ergänzung:] Darüber hinaus ist selbstverständlich auch das jeweilige individuelle Verhalten relevant, etwa mehr Bewegung an frischer Luft, gesündere Ernährung, anderer Umgang mit potenziellen Stressfaktoren u.v.a.oftmals eine quasi natürliche, u n d sehr effektive Prävention oder sogar "Heilmethode" in gewisser Hinsicht (ungesunde Verhältnisse am jew. Arbeitsplatz sind freilich nicht so einfach ohne weiteres von jeweiliger Einzelperson zu ändern. Hier haben Politik und Gewerkschaften etc eine bis heute wichtige Aufgabe)

Es geht hier also nicht um "Esoterik"

Beispielsweise zählen die ätherischen Öle aus Thymian zu den wirkungsvollsten Mitteln gegen Bakterien, und dunkle Beeren und manche anderen Pflanzen enthalten Substanzen, die direkt gegen Krebs wirken, wie in den letzten Jahren nachgewiesen wurde (und andere Behandlungsformen daher gut unterstützen können) - über ätherische Öle auch hier der dritte ausführliche Kommentar : https://utopia.de/0/gruppen/kritik-an-aberglauben-esoterik-und-505/diskussion/vertrauenswuerdige-informative-weblinks-allgemein-zu-182191

Was landläufig als "Hausmittel" unterschätzt wird, ist oftmals in Wahrheit Medizin, die ebenso ernst zu nehmen ist, wie das, was sonst als "echte Medizin" gilt.

Freilich, nicht alles, was vermeintlich "schon immer" gewirkt hat, wirkt auch tatsächlich. Manchmal ist es doch eher ein Aberglaube aus früheren Zeiten, der dahinter steckt, z.B. bei mancher "anthroposophischer" Methode wie der sogenannten "Signaturenlehre" (bei wenigen Pflanzen gibt es Indizien, die dafür sprechen, aber es gibt wesentlich mehr Beispiele, die dagegen sprechen)

Was genau wie und wo wirkt, ist bis heute noch nicht annähernd vollständig erforscht, aber etliche Erkenntnisse sind auch wissenschaftlich gesichert, vgl. meine obigen Beispiele zu ätherischen Ölen (allg. gegen Bakterien, ggf. sogar gegen Viren) und zu dunklen Beeren gegen Krebs.

Klar ist (aber) auch: Viele Pflanzen oder Pflanzenextrakte sind keineswegs so einfach als tägliche Nahrung zu empfehlen, sondern nur im Ausnahmefall einer entsprechenden Krankheit, gg die sie helfen. Hinzu kommt, dass in ihnen enthaltene Substanzen auch erst ausreichend so vom Körper aufgenommen werden müssen, dass sie ihre Wirkung entfalten können (daher helfen vielleicht zwar Bestandteile in dunklen Beeren gegen Krebs, aber das zunächst evtl. nur im Labor bei bestimmten Zellkulturen usw, und es haben deshalb noch nicht unbedingt so einfach viele dunkle Beeren (Heidelbeeren etc) als Nahrungsmittel schon denselben Effekt. Auch das gilt es immer mitzubedenken.

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nachträgl. Einfügung, Feb. 2018:

Auf Anregung einer Leserin, füge ich einige besonders spannende Kommentare
nachträglich hier in den Haupt-Text ein,

die letzteren, weil sie doch so bedeutende Punkte zusammenfassen,
auch gemäß dem wahren Satz,
dass Prävention immer noch die beste Medizin sei :

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exzellentes Beispiel für tatsächlich naturnahe Medizin (kein bloßes Placebo oder dergl.)
Ein Gel auf Basis von Algen ,
zur schnelleren Wundheilung bzw Stillung von Blutungen offener Wunden

http://www.n24.de/n24/Wissen/Gesundheit/d/7225706/17-jaehriger-erfindet-die-sekundenschnelle-wundheilung.html
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ebenfalls echte Heilpflanze : Zistrose

über neuere Forschung dazu https://utopia.de/0/gruppen/1000-gute-nachrichten-menschen-und-151/diskussion/heilpflanze-zistrose-neue-studien-zu-cistus-211255
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Wie Blaubeeren und andere Nahrung, die viele Antioxidantien enthält, auch gegen Depressionen (mit-)hilft:
http://ecowatch.com/2016/06/11/antioxidants-fight-depression/
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Sport-Therapie hilft laut neueren Studien auch/sogar bei Krebs ( ! )
z.B. senkt es Nebenwirkungen, ja sogar Neuentstehung von Tumoren
mindestens bei Brust-Prostata- und Darmkrebs
(z.B. fördert Bauchfett Entzündungen, die wiederum Krebs begünstigen ...
und durch Sport wird Bauchfett reduziert
- so, kurz gesagt, einer der bisher gefundenen Wirkungszusammenhänge)
-- berichtet im gestrigen ARTE Journal vom 4.11.2017
https://www.arte.tv/de/videos/071826-089-A/arte-journal/
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Ein Fazit aus verschiedenen seriösen Forschungen der letzten 10 Jahre (teils auch schon davor) , speziell in Bezug auf
p r ä v e n t i v e Aspekte speziell von E r n ä h r u n g s gewohnheiten :

Merksatz 1: Möglichst wenig ...
(a) Fleisch/Wurst (evtl. ausgenommen Fisch und (viel Zink enthaltende) "Meeresfrüchte");
(b) Zucker
(c) Alkohol
(d) Milchprodukte

Merksatz 2: Ausreichend Vitamine etc,
aber mehr Vitamine als dem Tagesbedarf entspricht, macht nicht schneller gesund, Überdosierung kann sogar gefährlich sein;
allerdings zu wenige Vitamine ... lässt schneller krank werden.

Merksatz 3: Bei Getreide : Möglichst viel Hafer, ggf. auch Reis
(Letzteren wg. Klimaschutz möglichst aus 'Trockenanbau' (weil bei Nassanbau viel Methan entsteht))

A l l g e m e i n. gut um gesund zu bleiben ist a u ß e r d e m ...
Merksatz 4:
(a) Stress reduzieren
(b) auf ausreichend Tiefschlaf achten
(c) - viel Bewegung, möglichst in guter Luft (ausreichend Sauerstoff, aber möglichst wenig Giftstoffe, Feinstaub etc.) insbesondere z.B. im Wald (wie mittlerweile sogar naturwissenschaftlich belegt ist)
- tägliche intensive Glücksmomente (durch vielerlei Art und Weise verursachbar,
etwa durch gute Freunde, bewusstes Erleben schöner Augenblicke, evtl. auch bewusstes Erinnern derselben, etwa Abends vor dem Einschlafen,
evtl. mit Musik, die einem gefällt u.s.w.)

Der alte Spruch "vorbeugen ist besser als heilen"
behält auch hier seine tiefe Wahrheit -
und e i n i g e Faktoren (vielleicht sogar letztlich alle) sind auch geeignet,
um schneller wieder zu genesen, wenn einer/m doch 'mal etwas erwischt hat.

Vgl. z.B. zu ...
1 (a) verschiedene Untersuchungen v.a. der letzten 10 Jahre, haben ergeben, dass das in Fleisch enthaltene L-Carnitin (nicht das früher verdächtigte mit der Nahrung aufgenommene Cholesterin)
zu den Hauptursachen für Schlaganfälle, Herzinfarkten etc gehört. Vgl. dazu etwa den Dokufilm: Cholesterin Der große Bluff (dt. Titel)
Außerdem haben Studien gezeigt, dass Fleisch das Krebsrisiko deutlich erhöht (mit Unterschieden, z.B. Fisch offenbar viel weniger als z.B. Fleisch von Säugetieren wie Schweinen etc.)
1 (b) Zu "Zucker" empfehle ich z.B. den Dokufilm "Die Zuckerlüge" (dt. Titel)
1 (c) Alkohol hat, v.a in Mengen die mehr als 1 Glas Wein am Tag entsprechen, mehrere schädliche Wirkungen, z.B. das Krebsrisiko zu steigern
1 (d) Milch verschlechtert z.B. die Aufnahme von Eisen, Calcium und anderen Mineralien; außerdem befördern hohe Mengen Milchprodukte offenbar Akne (worauf Studien stark hindeuten - Zusammenhang bis heute aber noch nicht genauer entschlüsselt)
2 : Dazu bereits viele Studien, v.a. in den letzten Jahren aber Details bzgl. Unsinn sogar Gefährlichkeit von Überdosierungen
3 : Hafer ist von den 'großen' bekannten Sorten (Weizen, Roggen, Gerste ...) das einzige Getreide, das auch als Vollkorn vom menschl. Körper ohne äußere Hilfsmittel wie Sauerteig ... aufgeschlossen werden kann.
Außerdem ist es vergleichsweise proteinreich, enthält zudem wichtige Stoffe wie Eisen, Zink usw.
4 (a) Studien deuten stark darauf hin, dass Stresshormone, wenn sie nicht nur ab und zu in Ausnahmesituationen, sondern sozusagen 'chronisch' erzeugt werden, unter anderem das Immunsystem stark schwächen können - ürigens auch z.B. kognitive Leistungen (z.B. Cortisol das Gedächtnis usw)
Nicht zuletzt dazu auch ein schöner 'indirekter' Tip (mitsamt dem Link dort im ersten Kommentar) https://utopia.de/0/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/mit-allen-sinnen-leben
4 (b) (Studien haben vor Jahren nachgewiesen, dass der Körper während der Tiefschlafphasen eine für das Immunsystem signifikant wichtige Substanz herstellt)

Weitere Quellen-Hinweise:
Kann ich gar nicht alle aufzählen - Dazu gehören jedenfalls
z.B. Artikel in Fachzeitschriften, wie auch in Printmedien (wenn auch meist oline gelesen) wie Süddeutscher Zeitung, taz (die tageszeitung), The Guardian , DIE ZEIT FAZ und andere - dazu oft sehr kontroverse - Diskussionen mit allen möglichen angeblichen oder tatsächlichen "Experten" z.B. im Ersten der ARD (Maischberger u.s.w.), Reportagen (bei 3sat, Arte, Dritten öffentl.rechtl. Programmen)
Von Letztgenannten etwa zu nennen: "Cholesterin - der große Bluff "
(letztes Jahr im Nov. bei Arte - mit anschl. Gespräch mit Dr. med Dominique Dupagne, das hier als Video noch bis 29.11.2020 abrufbar ist: https://www.arte.tv/de/videos/078495-001-A/cholesterin-gespraech-mit-dr-med-dominique-dupagne/
u.v.a.
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Ergänzende Hinweise :
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E.1: Schon wenige Grad Celsius unterhalb der "Normaltemperatur" in Atemwegen (Nase etc) reichen aus, um Schnupfen-Viren einen Vorteil gegenüber dem Immunsystem zu verschaffen (weshalb viral bedingter Schnupfen meist in kalten Jahreszeiten auftritt (über den sich dann jeweils oft auch eine bakterielle Infektion legt -- n.b. Erreger halten sich extrem 'gerne' in Klimaanlagen, z.B. von Pkw)
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E.2: Forschungen in GB haben übrigens jetzt genauer herausgefunden, warum Alkohol versch.Krebsarten (mit-) verursacht .

Es liegt am Acet-Aldehyd das beim Alkoholabbau im Körper entsteht. Der Körper kann sich mit Enzymen quasi dagegen wehren, aber wie sehr, hängt wiederum von jeweiliger Person ab (z.B ihrer genetischen Veranlagung und anderen Faktoren)
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E.3: Künstliche Süßstoffe (Saccharin und andere) veranlassen offenbar den Körper, mehr .F.e.t.t. zu bilden ! (Süßstoff statt Zucker, um weniger dick zu werden, könnte daher quasi ein 'Schuss nach hinten' sein)

Das legt unter anderem folgende Studie nahe:
Swithers SE, Davidson TL: A role for sweet taste: calorie predictive relations in energy regulation by rats. Behavioral Neuroscience 2008; 122: 161-173

Die K r e b s fördernde Wirkung, wie sie Studien für Saccharin und Cyclamat nahelegten, scheint dagegen zumindest geringer zu sein, als früher angenommen, wenn eine Meta-Studie von 2004 recht hat. Freilich, selbst wenn sie vielleicht 100x geringer ist, so dann doch vielleicht deutlich über Null, und für die Betroffenen ist "weniger Risiko" vielleicht trotzdem zu viel (und allg dann evtl ein Grund mehr, es einfach nicht zu kaufen , wo es doch eigtl völlig entbehrlich ist, finde ich)
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E.4 : Noch folgende Ergänzung speziell nochmals zu Fleisch/Wurst

(1) enthalten Fleisch/Wurst-Produkte L-Carnitin, das in letzten Jahren als eine Hauptursache für Schlaganfälle und dergl. nachgewiesen wurde (viel mehr als das früher verdächtigte Cholesterin) und
(2) sind sie laut WHO Studien etc krebserregend, und
(3) tragen sie massiv zum Klimawandel bei
(4) ... außerdem zum Welthunger bei (Flächenverbrauch für Futtermittel, denn direkt pflanz.Nahrung braucht je Gramm Protein viel weniger Anbaufläche)
(5) sind sie'erkauft' mit millionenfachen Tierqualen in Schlachthöfen, wo seit Jahren mehr als jedes 20.Tier 'versehentlich' (wg Akkordarbeit / Zeitdruck / Profitgier) nicht betäubt/getötet wird und deshalb unsäglich zu Tode gequält wird - z.B Millionen Schweine sind deshalb beim Sieden/Brühen noch bei Bewusstsein - und ebenso sind unzählige Rinder beim kopfüberhängenden Zerlegtwerden noch bei Bewusstsein usw
wie unabhängige Recherchen - unter anderem der Süddeutschen Zeitung uva - seit Jahren mehrfach bewiesen haben.

Zu Punkt Nr (5) sind weitere Infos, einschl. seriösen Quellenangaben, sowie Links zu aktuellen Petitionen hier zu finden: https://utopia.de/0/gruppen/aktionen-und-petitionen-357/diskussion/tgl-quaelerei-wg-nicht-betaeubung-in-schlachthoefen-210359?page=2


[soweit die nachträglichen Einfügungen, Feb. 2018]


Hier noch einige Weblinks und Buchtips:

- Bildergalerie zu Heilkräutern:
http://www.wdr.de/Fotostrecken/planet-wissen/sport_freizeit/heilkraeuter.jsp

- Bücher:

Richard Béliveau und Denis Gingras: Krebszellen mögen keine Himbeeren .
Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen
(mittlerweile als Taschenbuch im Goldmann Verlag)
(hab ich selbst zwar nicht gelesen, ist aber nach Aussage von Bekannten von mir sehr gut)

weitere Ergänzungen später in Kommentarteilen,
auch Euererseits willkommen
(wie gesagt aber bitte keine 'Esoterik' im Weiteren Sinne - siehe oben. Danke)