Mehr zu auch hier
www.arte.tv/de/zukunft-pflanzen-bio-fuer-9-milliarden/6815836.html
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Meinerseits vorweg noch kurz dazu Folgendes
[ergänzend zum Thema]

Laut Expertisen im Auftrag der UNO und vielen NGO.s etc.
kann 'kleinteilige' Bio-Landwirtschaft

wie 'eigentlich' schon seit einigen Jahren bekannt ist,
sehr wohl die Menschheit ernähren,

sogar noch mehr Menschen, als heute auf unserem Planeten schon leben

- und zwar auf den heute schon landwirtschaftlich genutzen Flächen
ohne noch weiteren Raubbau an Wälderzerstörung etc.


Freilich ist, die seit Jahrzehnten fortschreitende Desertifikation
aufzuhalten, diesem Ziel durchaus extrem dienlich,
um nicht noch mehr Millionen Hektar an verschiedene Wüsten zu verlieren.
Vorbildlich dafür ist z.B. das in Kenia gegründete Green Belt Movement
sowie ähnliche Projekte in verschiedenen Ländern und Regionen.

Extrem hilfreich dazu wäre außerdem
mit EE (Solarenergie etc) mit energiesparenden Methoden * Meeerwasser zu entsalzen und
dieses Wasser dann für Bewässrung zu nutzen, v.a. in küstennahen Wüstenregionen,
bzw solche die noch keine Wüsten, aber von Desertifikation stark betroffen sind
(was etliche Millionen Hektar Land weltweit sind)

Es könnten auf diese Weise sogar neue Flächen gewonnen werden, in Afrika, Australien usw.
(schon nur 10% der heute reinen Wüstenflächen dort wären viele Hektar neues Land)

* -- Zu Meerwasserentsalzung, die gut 50% Energie gegenüber herkömmlichen Methoden spart, vgl etwa www.siemens.com/press/de/pressemitteilungen/?press=/de/pressemitteilungen/2011/industry_solutions/iis201106205.htm -- und wie gesagt sollte die Energie dafür unbedingt aus erneuerbaren kommen (Solarenergie etc; in Kenia oder Ländern am Afrikanischen Graben ggf. auch aus Geothermie)


Ebenso sinnvoll ist natürlich durch Bildung und Stärkung der Selbstbestimmungsrechte
v.a. von Mädchen und Frauen (v.a. gegen Zwangsheirat und Nötigung zu Schwanderschaften)
aber auch Bewusstseinsbildung bei Männern ...
das Wachstum der Weltbevölkerung möglichst human zu verlangsamen.
Das ist zur These des Films kein Widerspruch, nebenbei bemerkt.

Und ebenfalls sinnvoll, zur Untestützung des Ziels die Armut und den Hunger abzuschaffen
ist - neben zusätzlich anderen Gründen (Stichwort: Tierrechte) -
auch den Konsum tierischer Nahrungsmittel deutlich zu reduzieren
(das gilt natürlich zu allererst dort, wo er gerade extrem hoch ist,
also (von ein paar Resten von Nomadenkulturen abgesehen)
primär in den relativ reichen "Schichten" der Weltbevölkerung)

Zur oben genannten wissenschaftlich gestützten These
hat also nun die schon durch einen Film über die Fragwürdigkeit von Agro-Gentechnik bekannte
Filmemacherin Marie Monique Robin eine neue Doku gedreht,
die nach meiner Meinung einer der wichtigsten Filme ist, die zurzeit überhaupt laufen.