"Zeit ist wie Geld zu einer Ware geworden - ein Erbe des Industrialismus. Aber die Logik des Industrialismus ist nicht auf der Höhe der Zeit. (...) Um den Herausforderungen zu begegnen, müssen wir unsere Wertung von bezahlter und unbezahlter Arbeit ändern. (..) Eine viel kürzere Arbeitswoche würde das Tempo unseres Lebens verändern, Bräuche und Konventionen neu formen und die dominante Kultur der westlichen Zivilisationen von Grund auf verändern. (...) Eine kürzere Arbeitszeit würde unsere Angewohnheit beenden zu leben, um zu arbeiten, zu arbeiten, um zu verdienen und zu verdienen, um zu konsumieren."

Zitat von: sein.de / Forscher empfehlen die 21 Stunden Woche
Zur Studie: 21 hours


Am Gipfel?

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vor längerer Zeit wurde auch die "4 Stunden Woche" diskutiert.
Das Buch hatte ich mir vor einiger Zeit durchgeblättert und einige Anregungen gesehen, es geht dort mE aber eher um möglichst wenig selber machen und möglichst viel andere machen lassen und dabei "nur" darauf zu achten, dass alles gut aufeinander abgestimmt ist.

Das machte mich etwas skeptisch, und ich müsste noch das ganze Buch lesen, um sagen zu können, ob mir der Ansatz gefällt oder nicht.

Der Ausblick:

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Das Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens ist wohl allen Utopisten bekannt
-> Gruppe: Bedingungsloses Grundeinkommen

Auch beim BGE gibts wie auch bei der 21h-Woche die grosse Frage: Wer zahlts?

Genuss:

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"Es ist euch immer gesagt worden, Arbeit sei ein Fluch und Mühsal ein Unglück. Aber ich sage euch, wenn ihr arbeitet, erfüllt ihr einen Teil des umfassendsten Traums der Erde, der euch bei der Geburt dieses Traums zugeteilt worden ist. [...] Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Widerwillen arbeiten könnt, lasst besser eure Arbeit und setzt euch ans Tor des Tempels und nehmt Almosen von denen, die mit Freude arbeiten." (Khalil Gibran: Von der Arbeit)

Dieses Zitat habe ich aus diesem auch sehr lesenswerten Artikel: sein.de / Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe

Und - weils mal wieder schön dazupasst:


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