Hält man beim Fahren durch die Felder die Augen offen, so wird man die aufkeimende Saat bemerken, die sich in leuchtendem Grün vom Ackerboden abhebt. Kaum jemand bemerkt dabei, dass zwischen den Pflanzen nichts wächst.
[image]

Soll ja auch so sein. Vieleicht bemerkt man noch am Feldrand einzelne Pflanzen, die gelbliche Blätter zeigen. Haben wohl zu wenig Wasser, könnte man denken.

[image]


Aber leider ist es nicht das fehlende Wasser, sondern das Spritzmittel, das über sie gegossen wurde.

Nachdem der Ackerboden über den Winter offen gelegen ist, wird nach dem Eggen Kunstdünger gestreut, erst jetzt kann auf dem Acker etwas wachsen.
Mit den ersten Keimen kommt auch das unliebsame Unkraut.

[image]


Als ich noch in der Stadt wohnte, ist mir das Ganze nicht so aufgefallen, denn gegenüber dem Asphaltgrau war das Grün der Äcker eine Wohltat für die Augen und die Sinnen.

Nun wenn man sich die Mühe macht und ein Stückweit in den Acker geht, wird man bemerken, oder bessergesagt man wird nichts bemerken. Absolute Stille. Kein Lebewesen, das sich in welcher Form auch immer hier in dem trostlosen Grün tummelt. Der Ackerboden fühlt sich mit bloßen Füßen steinhart an, gepresst bis aufs Letzte.

Wozu der ganze Mais? könnte man sich fragen, wer soll den essen?
Billigfleisch aus der Massentierhaltung, Biosprit im Tank aber sicher keine 1000 Tortillas.

Der Acker neben uns ist etwa gleich groß wie unser Grundstück, als 1 ha. Gehe ich beim mir an den Wildrosen vorbei
[image]

so vernehme ich nicht nur deren lieblichen Geruch, sondern sehe beim oberflächlichen Hinsehen mindestens 4 verschiedene Hummeln und unzählige andere Bienen und Insekten, die schier einen Ohrenbetäubenden Lärm machen mit ihren verschieden hohen Summtönen.

Dasselbe beim Pfeifenstrauch
[image]

oder unter der Kiwi Laube

[image]

Die Natur kann so

[image]

oder so

[image]

aussehen.

Die Entscheidung liegt bei uns!