Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

zuletzt geändert am 26.01.2017

PRIVATER KONSUM

Ernährung


Seit 1987 ausschließlich vegetarische Ernährung (Ovo-Lacto), seit 2009 auf dem Weg zum veganen Leben ganz ohne tierische Produkte - soweit ich es nachvollziehen kann. Schließlich sind tierische Produkte selbst in Fotomaterial enthalten!

Zuhause: Mittlerweile fast alles Bio und nach Möglichkeit saisonale und regionale Ernährung. Bananen, Datteln und Cashewnüsse sind ab und an dabei. Vieles wähle ich inzwischen nach Anbaugebiet aus. So gibt es z.B. Reis aus Italien oder Frankreich. Hülsenfrüchte kommen leider oft aus weiter Ferne. Mögliche Alternativen: Bio Hülsenfrüchte und Co aus Deutschland.

Gemüse und Obst kaufe ich inzwischen bevorzugt auf dem Ökomarkt in Köln, den Rest im Bioladen oder im reformhaus. Ich kaufe vorwiegend Tee mit Kräutern, die auch regional wachsen, somit kaum noch grünen oder schwarzen Tee. Aktuell trinke ich täglich Kaffee (fairtrade und Bio).

Keine tiefgekühlten Fertiggerichte mehr. Der Kühlschrank ist ohne Eisfach. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal ein Fertigprodukt von Nestlé & Co. gekauft habe … Interessant ist, dass sich der Geschmack ändert und ich die meisten industriell veränderten Produkte nicht vermisse. Aktuell kaufe ich noch verarbeitete Produkte wie Blätterteig, Brot und Brotaufstriche, Passata, Pflanzenmilch, Soja-Joghurt, Tofu, Schokoloade, ...

In der Regel habe ich Einkaufstaschen dabei. Für den Einkauf auf dem Markt kommen meine Fahrradtaschen zum Einsatz und ich bringe die Papiertüten mit, die ich zuvor an den Ständen bekommen habe. Sie halten erstaunlich lange! Bewusste Reduktion von Verpackungsmaterial.

Außerhalb (bei Freunden oder Verwandten, im Restaurant, in der Kantine, auf Reisen, etc.): Ich versuche, soweit wie möglich Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen. Sprich: vegan, biologisch, regional und/oder saisonal. Ausnahmen versuche ich zu vermeiden. Der Konflikt entsteht meistens erst im sozialen Kontext. Also ist auch mehr Eigeninitiative gefragt: zum Essen nach Hause einladen, bei Verabredungen die Initiative ergreifen, auf Parties vegane Gerichte mitbringen etc. Stichwort: waskannstdudenndannnochessen.de

Auf dem Balkon haben wir im Frühling 2011 das erste mal gepflanzt und gesät. Die ersten garantiert biologischen Erdbeeren, Tomaten und Kartoffeln (!) vom eigenen Balkon waren bereits sehr lecker ;-)

ZIEL: Erfahrung im Anbau und mit Permakultur sammeln. Eine Fläche zum Anbau von Obst und Gemüse ausfindig machen. Ich möchte Brotaufstriche selbst herstellen.


Hygiene/Kosmetik

Generell wenig Produkte. Aktuell noch viel konventionell (viel von dm), Suche nach Alternativen: vegan, ohne Tierversuche, ökologisch (ohne Palmöl, ohne Erdöl, etc.), bewusste Reduktion von Verpackungsmaterial.

Viele wertvolle Anregungen... http://weltanders.wordpress.com/frausein/

Ein sehr schöner Blog-Beitrag, der zum Experimentieren anregt... https://utopia.de/0/blog/wer-suchet-der-findet/ein-leben-ohne-toilettenpapier


Kleidung

Aktuell noch überwiegend konventionell, bewusste Suche nach ökologischen und fair gehandelten Alternativen. Gerne auch Second Hand (Adressen in Köln) oder getauschte Kleidung. Suche nach lederfreien Schuhen, die umweltfreundlich, sozial gefertigt, chick und gut zu tragen sind. Aktuell trage ich die alten Lederschuhe noch auf. Auch Pullover aus Wolle trage ich auf. Kleine Löcher habe ich von Menschen reparieren lassen, die das besser können als ich. Suche nach Anbietern natürlicher und pflanzlicher Rohstoffe aus der Region wie z.B. Hanf und Brennessel. Ausrangierte Kleidungsstücke gehen zum Second Hand Laden oder zum Roten Kreuz. An einer Tauschparty habe ich noch nicht teilgenommen. Generell: Qualität vor Quantität.

Versuch, überwiegend ökologische Waschmittel einzusetzen: Inhaltsstoffe ohne Palmöl, ohne Erdöl. Waschnüsse setze ich nicht mehr ein, weil mir die Reinigungswirkung nicht ausreichend war. Ich möchte noch weitere alternative Waschmittel ausprobieren, wie z.B. Waschen mit Soda oder mit Kastanien.


Wohnung

Wohnraum

Geteilter Wohnraum: 2-Personenhaushalt (67 qm) in einem Mehrfamilienhaus (Altbau).

Tägliche Zunahme an Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland... http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/theme.do?nodeIdent=2898

Teilnahme an Recycling von Papier, Glas, Plastik und Batterien. Nach einem Experiment mit Bokashi haben wir jetzt eine Wurmkiste in der Küche stehen. Die Würmer ernähren sich von Rohkost sowie Tee- und Kaffeesatz. In der Aufbauphase der Wurmkiste geht der Biomüll noch überwiegend in den Restmüll. Der Vermieter will partout keine Biotonne haben.

Versuch, überwiegend ökologische Reinigungsmittel einzusetzen: Inhaltsstoffe ohne Palmöl, ohne Erdöl und geeignet für pflanzliche Kläranlagen. Ich möchte Soda zum Putzen ausprobieren.

Möbel

Insgesamt relativ wenig Möbel. Zur Zeit Mischung aus IKEA, neu gekaufte Massivholzmöbel und Second Hand. Einzelne Möbelstücke kommen vom Sperrmüll. Nach Möglichkeit kein IKEA mehr. Nach Möglichkeit regionales Holz. Dem FSC-Siegel vertraue ich nicht.

Die Schattenseiten des FSC-Siegels... http://www.fsc-watch.org/

Strom

Lieferant: EWS, Jahres-Verbrauch (2 Personen) seit 2004 zwischen min. 1.364 kWh (2009) und max. 2.268 kWh (2005), wovon der Kühlschrank bis April 2013 alleine schon ca. 775 kWh (!) pro Jahr verbrauchte. Ein weiterer Stromfresser ist der Durchlauferhitzer im Bad mit einer Last von bis zu 18.000 W.

Ökostrom... http://www.atomausstieg-selber-machen.de/
Gute Frage bei Utopia... Wieviel Strom verbraucht Ihr im Jahr?
Energiesparkonto... https://ratgeber.co2online.de/

Elektrische Geräte: u.a. Durchlauferhitzer im Bad, Kühlschrank (bis April 2013: 150 l Inhalt, Jg. 2000, seit April 2013: 152 l Inhalt, Jg. 2011, A++ mit 94 kWh/Jahr), Ofen mit Induktionsherd (Jg. 2000), Spülmaschine (Jg. 2000), Waschmaschine (Jg. 2000), Internet- und Telefon-Anschluss, Lampen (überwiegend Energiesparlampen), diverse elektrische Kleingeräte. Die meisten elektrischen Geräte erfüllen bisher keinerlei Nachhaltigkeits-Standards. 2005 habe ich mir das erste Mobil-Telefon selbst gekauft, das ich bis Anfang 2013 nutzte. Dessen Vorgänger hatte ich von meinen Eltern geerbt. Das aktuelle Mobil-Telefon habe ich ebenfalls von meinen Eltern geerbt.

Kein Wäschetrockner, keine Mikrowelle, kein Fernseher, kein Drucker.

Generell: Steckerleisten mit Schalter, Standby Geräte ausschalten, Technik lange nutzen, möglichst wenig elektrische Geräte. Meine private Computer Hardware Chronik.

Elektrische Geräte... The Story of Electronics

Anregung: Sobald die Außentemperaturen dauerhaft unter 15° C liegen, Kühlschrank ausschalten und den Balkon zur Aufbewahrung verderblicher Nahrungsmittel nutzen.

Wärme

Im Winter wenig heizen und dafür warme Kleidung tragen. Zentral-Heizung mit einem Jahresverbrauch von durchschnittl. 10.300 l Heizöl für 24 Bewohner = 425 l Heizöl pro Kopf. Das sind fast 4 Barrel Heizöl pro Kopf im Jahr nur für die Heizung.

Bei einer Wohnfläche von 67 qm kommen wir seit 2004 zu zweit auf einen Heizölverbrauch zwischen 51 kWh/qm im Jahr 2007 und 104 kWh/qm im Jahr 2009. Sobald der Wert unter 70 kWh/qm liegt, spricht man von einem Niederigenergiehaus.

Wasser

Hierzulande gibt es keinen Wassermangel. Es kostet allerdings viel Energie, um Brauchwasser wieder zu Trinkwasser aufzubereiten. Daher achte ich auf den Verbrauch: Spartaste bei der Toilette, Duschzeit begrenzen, was aufgrund des Durchlauferhitzers auch einen spürbaren Einfluss auf die Stromrechnung hat. Zwischendurch hatten wir eine Spar-Handbrause mit einer maximalen Durchflussmenge von 6 l/min bei 3 bar. Leider hat die Temperatur-Regelung mit der Sparbrause nicht mehr funktioniert. Daher ist sie bei uns nicht mehr im Einsatz. Die über Konsumgüter importierten Wassermengen versuche ich zu reduzieren.

WUNSCH: Wohnen im Passivhaus aus ökologischen Materialien mit Gemeinschaftsnutzung von Waschmaschine, IT (Drucker, Internet), Werkzeug, Fahrrad-Transportanhänger u.ä. Auch möchte ich auf die Nutzung von Kompost-Toiletten umstellen. Habe damit bereits sehr gute Erfahrungen sammeln dürfen: geruchlos und ökologisch wertvoll ;-) Evtl. können die Feststoffe auch als Rohstoff für eine Biogasanlage genutzt werden.


Mobilität

Wir wohnen in einer Großstadt mit guter Infastruktur. Überwiegend Fahrrad, für weitere Strecken Zug (bahncard 50), gelegentlich öffentlicher Nahverkehr.

Ich habe einen Führerschein aber noch nie ein eigenes Auto besessen. Ich war eine zeitlang bei Cambio Car-Sharing. Das Angebot habe ich aber so selten genutzt, dass ich durch die Fixkosten bei durchschnittlich 1,60 €/km war, was deutlich über den 0,40 €/km liegt, die hier berechnet werden. Inzwischen habe ich gekündigt. Bei Flinkster fallen im Standard-Tarif keine monatlichen Fixkosten an. Im direkten Vergleich scheint die Werbungs-Sonder-Fahrzeugklasse meistens günstiger zu sein als cambio oder Vermietungs-Firmen wie www.enterprise.de und www.weekrent.com. > Carsharing-Anbieter in Köln

Addiere ich die bisher zurückgelegten Flugkilometer auf, bin ich schon 2x um die Welt geflogen! In den letzten 27 Jahren bin ich 23x geflogen, davon 52.000 km privat und 34.200 km beruflich. Für einzelne Flüge habe ich eine Kompensation des CO2-Fußabdrucks bei Atmosfair bezahlt. Berufliche Flüge möchte ich zukünftig auf ein Minimum reduzieren und privat möglichst gar nicht mehr fliegen. Im Frühjahr 2016 habe ich für einen privaten Flug nach Edinburgh eine Ausnahme gemacht. Nach 10 Jahren Flugpause.

Im Urlaub bevorzuge ich eine Fortbewegung mit dem Fahrrad oder zu Fuß. So habe ich auch schon einmal die Alpen zu Fuß überquert und mit dem Fahrrad bin ich bis zum Meer gefahren.


Medien

Digitale Daten

Suche nach Anbietern von Internet-Anschluss und Domain auf Ökostrombasis. Beim Surfen im Web habe ich auch schon mal die Suchmaschine Ecosia genutzt. Aktuell bin ich wieder zurück bei google, weil ich die Zusatzfunktionen so praktisch finde...

Nach Möglichkeit weniger Internet-Nutzung!

Analoge Daten

Werbesendungen vermeiden. Vorwiegend digitale Abos. Nach Möglichkeit Nutzung von Recycling-Papier. Dank meines Ausweises für die Stadtbibliothek kaufe ich weniger Bücher. Privat drucke ich möglichst wenig, ich habe keinen eigenen Drucker mehr.

Umgang mit unerwünschter Werbung... https://utopia.de/0/gruppen/wald-563/diskussion/papierverbrauch-180921


Problematische Rohstoffe

Aluminium

Möglichst wenig Produkte mit Primär-Aluminium.

Recycling von Aluminium... https://www.utopia.de/gruppen/cradle-to-cradle-design-262/diskussion/greenwashing-bei-cradle-to-cradle-187481


Erdöl

Möglichst wenig Plastik, siehe auch Hygiene/Kosmetik, Kleidung, Mobilität, Wohnung

Plastic Planet... http://www.plastic-planet.de/


Holz

Suche nach Produkten aus heimischen Hölzern, wie z.B. Stadtwaldholz in Köln.

Rettet den Regenwald... http://www.regenwald.org/
FSC Watch... http://www.fsc-watch.org/


Palmöl

Möglichst wenig Produkte mit Palmöl. Wird oft gekennzeichnet mit pflanzliche Öle und Fette.

Weiße Liste Palmöl... http://weisse-liste-palmoel.de.to/
Palmöl-Schnellcheck... http://produkte-ohne-palmoel.jimdo.com/


GELD UND ENGAGEMENT

Erwerbstätigkeit und Finanzen

Seit 2001 beruflich in der Solarbranche.

2002 Kauf, Bau und Betrieb einer eigenen PV-Anlage, die das doppelte bis dreifache unseres gemeinsamen Stromverbrauchs produziert. Konten bislang bei konventionellen Banken und bei der Umweltbank. Eine "Krötenwanderung" steht an!

WUNSCH: Mit der Erwerbsarbeit und dem dabei eingenommen Geld einen Beitrag zu echter Nachhaltigkeit leisten. Möglichkeit zur Vorsorge bei Krankheit und Erwerbsunfähigkeit im Alter. Beteiligung an Energie-Genossenschaften, die die Energiewende umsetzen.

Finanzen... https://utopia.de/0/gruppen/finanzen-67/forum
Erneuerbare Energien... https://utopia.de/0/gruppen/erneuerbare-energien-203


Gesellschaftliches Engagement

Lange Zeit aktives Mitglied der Utopia Community und Gründungs-Mitglied der Transition Town Initiative Köln. Fördermitglied bei der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, bei Ärzte gegen Tierversuche, beim VEBU, beim ADFC und beim Bündnis für Bürgerenergie. Teilnahme an Petitionen, allzeit bereit für Informations-Austausch.

WUNSCH: Verstärkte Teilnahme am politischen Meinungsbildungsprozess. Evtl. auch Übernahme von Patenschaften.


WACHSTUM

Kraft-Quellen


Möglichst oft in der Natur und an der frischen Luft. Bewegung tut gut. Gerne auch ohne Brille oder barfuß. Ich versuche, eine regelmäßige spirituelle Praxis zu etablieren mit Meditation o.ä. Ab und an Aufenthalte im Europäischen Institut für Angewandten Buddhismus: http://eiab.eu/. Seit Oktober 2015 praktiziere ich the Work nach Byron Katie. Seit Januar 2016 gehe ich regelmäßig zum Aikido.

Generell

Bei einigen Aspekten gelingt mir bereits eine konsequente Umsetzung. Bei anderen Aspekten bin ich noch im Versuchs-Stadium. Eine große Herausforderung bei Verhaltens-Änderungen sehe ich im sozialen Umfeld. Ich möchte mich und andere mit meinem Verhalten und meinen Ansichten nicht ausgrenzen. Wenn ich mich erst mal an die Änderungen gewöhnt habe, ist es für mich normal. Nur wie sieht es mit meinem Umfeld aus?

Hierbei ist mir wichtig, auf eigene Bedürfnisse und die Bedürfnisse der anderen Menschen zu achten und sie zu berücksichtigen. Ich möchte dazu beitragen, Informationen zu verbreiten und sich darüber auszutauschen. Ich bemühe mich, dass mein Handeln zu meinen Worten passt und bei all diesen Bemühungen die Freude am Leben im Mittelpunkt steht: Mit offenen Augen genießen!

Ökologischen Fußabdruck berechnen... https://utopia.de/0/gruppen/aktionswoche-konsum-fasten-833/diskussion/oekologischer-fussabdruck-203497

Erste Schritte über eine Selbstverpflichtung
http://www.1010global.org/de/leute/reduzierensie
http://www.2000watt.ch/fuer-mich/

Tag der Erde am 22. April
https://utopia.de/tag-der-erde-earth-day-22-april-17175/

Ziele für nachhaltige Entwicklung
https://de.wikipedia.org/wiki/Ziele_f%C3%BCr_nachhaltige_Entwicklung