Buddha: "Sieh dir dein jetziges Leben an. Dann weißt du, welche Ursachen du in deinen vorherigen Leben gepflanzt hast. Sieh dir deine jetzigen Ziele und Taten an. Dann weißt du, was du in Zukunft ernten wirst."

Jesus: "Selig sind die Sanftmütigen, die Mitfühlenden, die spirituell Übenden (nach innerer Reinigung Strebenden) und die Friedensstifter (Liebesstifter). Denn ihrer ist das Himmelreich."

Patanjali: "Übe die zehn Grundsätze Wahrhaftigkeit, Rechtschafftenheit, Weisheit, Einfachheit, Selbstdisziplin, Zielstrebigkeit, Verehrung des spirituellen Ziels, Egoopferung, Gewaltlosigkeit und Zufriedenheit."

Krishna: "Tu Gutes - ernte Gutes. Lebe spirituell - ernte Erleuchtung. Verbinde dich mit den erleuchteten Meistern. Und du wirst ins Licht geführt. (Karma-Yoga, Jnana-Yoga, Bhakti-Yoga))"

Rückführungstherapeutin Ursula Demarmels (RTL-Sendung über frühere Leben, Video): "Was man aussendet, bekommt man zurück. Wenn nicht in diesem Leben, dann im nächsten. Insgesamt geht es in diesem Prozess darum zu lernen, unsere Seelenqualitäten (Güte, Liebe, Mitgefühl) zu lernen und zu leben."

Yogi Nils: "Ich habe Leben für Leben nach dem großen Glücksweg im Kosmos gesucht. Ich habe viel Leid erfahren, mich in viele Genußsüchte verstrickt und viele Verspannungen aufgebaut. Jetzt habe ich das große Ziel und den großen Weg erkannt. Ich übe konsequent positive Eigenschaften (Weisheit, Frieden, umfassende Liebe), meditiere jeden Tag und baue alle Verspannungen wieder ab. Ich blicke positiv in meine Zukunft."

Wikipedia: Karma bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren.

In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten, verbunden und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungs-Prinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken.

Die vier Lebensstufen

Jada Bharata war der erste große König in Indien. Er vereinigte das ganze Land unter seiner Herrschaft und gab ihm eine einheitliche Religion. Jada Bharata nannte seine Religion den Sanatana-Dharma (ewige Wahrheit). Im Westen wird der Sanatana-Dharma Hinduismus genannt. Der Hinduismus besteht aus vielen Zweigen wie dem Shivaismus (Yoga), Vishnuismus (Krishna-Verehrung) und der Anbetung der großen Mutter (Shaktiismus).

Man kann den Sanatana-Dharma als die Wissenschaft vom Glück bezeichnen. Eine wissenschaftliche Religion ist immer eine Religion der Vielfalt, der Toleranz und der ewigen Entwicklung. Die vorherrschende Form des Hinduismus ist heute der Neohinduismus. Der Neohinduismus betont die umfassende Liebe, die Einheit aller Religionen und das echte spirituelle Üben. Wichtige Vertreter des Neohinduismus sind Ramakrishna, Vivekananda, Ramana Maharshi, Anandamayi Ma, Mahatma Gandhi, Yogananda, Swami Shivananda, Sai Baba, Amma und Mutter Meera.

Jada Bharata lehrte insbesondere den Weg der vier Lebensstufen. In der Jugend erwirbt man spirituelles und berufliches Wissen. Dann gründet man eine Familie. Wenn die Kinder groß sind, zieht man sich zum intensiven spirituellen Üben zurück. Das Alter verbringt man im inneren Glück und als Weisheitslehrer (spirituelles Vorbild).

Auch Jada Bharata zog sich im Alter zurück. Er lebte viele Jahre als Yogi und erreichte die Selbstverwirklichung. Kurz vor seinem Tod überlegte er, ob er jetzt dauerhaft im Paradies bleiben oder noch einmal auf die Erde zurückkehren sollte. Jeder Yogi hat im Moment seines Todes die freie Wahl. Mit seinem letzten Gedanken entscheidet er über sein weiteres Schicksal.

Jada Bharata sah das viele Leid auf der Welt und entschied sich für eine Wiedergeburt als spiritueller Lehrer. In seinem nächsten Leben wurde er gleich ein Yogi und erreichte schnell die Erleuchtung. Er lebte als Jivanmukta (befreite Seele, Buddha) im großen Nichtstun (Sein, Glück).

Eines Tages kam "zufällig" der neue indische König vorbei. Jade Bharata weihte ihn in den Weg der umfassenden Liebe ein. Die indische Religion war zwischenzeitlich zu einem Weg des formalen Übens und der Erhaltung der Macht der herrschenden Klasse erstarrt. Der König erweckte den Sanatana-Dharma zu neuem Leben und verwandelte Indien in ein Glücksland.