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Der WWF als Handlanger von Monsanto & Co

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Nanu schrieb am 26.06.2011 um 16:39

Hier der Link zu einem interessanten Bericht über den WWF:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7495082

Es geht um die Verflechtungen des WWF mit Agro- Konsernen und seine Unterstützung von Regenwaldvernichtung für Palmöl- Plantagen und die Etablierung von Monsanto in Südamerika.

Eine echte Schande!

    HappyAnimal schrieb am 26.06.2011 um 21:42

    Diese Doku hat allerhand Staub aufgewirbelt.

    Allerdings hatte ich schon zuvor von verschiedenen Seiten Kritik am WWF gehört.

    Das Siegel für den Palmölanbau, dass der Runde Tisch vergibt, an dem der WWF teilnimmt, wird von anderen Orgas (z.B. Pro Wildlife) sehr kritisch gesehen, weil es sehr niedrige Standards hat. Mit Regenwaldschutz hat das sehr wenig zu tun.

    NekoNya schrieb am 27.06.2011 um 20:42

    Oh mein Gott...wem soll man auf dieser Welt noch vertrauen? Selbst die vermeintlich Guten sind von Grund auf böse...

    Karuna schrieb am 01.07.2011 um 10:47

    noch ein paar Links:

    "Der Pakt mit dem Panda" - Bericht und Interview - Wilfried Huismann
    http://www.youtube.com/watch?v=QHUMMw7eI_w
    http://www.wilfried-huismann.de/

    Antwort des WWF:
    http://www.wwf.de/themen/huismann-kritik-pakt-mit-dem-panda-faktencheck/

    Eine Antwort zur Antwort des WWF:
    http://www.ende-der-maerchenstunde.de/index.php?/archives/125-WWF-wehrt-sich-mit-Luegen.html

    Greenpeace zur WWF Doku:
    http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=5020&tx_ttnews[tt_news]=114395&tx_ttnews[backPid]=23&cHash=e6f31ae07c17b70064338598afa4ff96

    in der Süddeutschen:
    http://www.sueddeutsche.de/medien/wdr-recherchen-ueber-den-world-wide-fund-for-nature-wwf-am-tisch-mit-monsanto-1.1111269

    Laurence schrieb am 01.07.2011 um 12:53

    Eigentlich war der WWF am Anfang eine Jägerorganisation in Afrika... hat mir eine Ethnologin beigebracht; darüber ist aber wenig zu erfahren.

    Aber auch der Siegel FCS (Forest Stewardship Council) ist an den Pranger gekommen:

    Die Label Lüge – FSC Zertifikat als Türöffner für RegenwaldabholzerVor zwanzig Jahren war Tropenholz ein Ladenhüter. Rettet den Regenwald und andere Umweltschützer...

    Allerdings sagt die Albert Schweitzer Stiftung zum WWF, dass der Bericht nicht unbedingt objektiv ist.

    Pakt mit dem Panda
    Wir haben in der Vergangenheit schon vereinzelt Kritik am WWF geäußert, und auch von befreundeten Organisationen hören wir immer wieder kritische Stimmen. Ein aktueller TV-Beitrag geht mit der großen Organisation noch deutlich härter ins Gericht. Die Vorwürfe können wir nicht im Einzelnen prüfen und bewerten. Ohne den WWF in Schutz nehmen zu wollen, fällt allerdings auch auf, dass sich der Beitrag stilistischer Mittel bedient, die nicht unbedingt zu einer objektiven Sichtweise beitragen. mehr...

    Callie schrieb am 05.07.2011 um 00:26

    Der Bericht trägt in der Tat heftige Anschludigungen in sich, wobei der WWF viele davon auf seiner Homepage dementiert bzw. als längst überholt darstellt. Fairerweise muss man sich wohl auch mit dieser Seite befassen:

    http://www.wwf.de/themen/huismann-kritik-pakt-mit-dem-panda-faktencheck/

    Ich persönlich glabue dass es solche und solche Naturschutzorganisationen geben muss: die, die auf den Putz hauen und auf sich aufmerksam machen, die protestieren und Walfangboote rammen. Und die die kooperieren. Dazu gehört der WWF. Es hilft nichts einfach immer dagegen zu sein. Der WWF hat sich eben dafür entschieden lieber kleine Schritte mit Unternehmen zu gehen als garkeine. Das das manchmal zu Interessenskonflikten führt ist natürlich klar. Troztdem ist das wichtig um Nachhaltigkeit aus der Wirtschaft heraus voranzutreiben. In meinen Augen ergänzt sich das sehr schön mit Organisationen wie Greenpeace. Die beurteilen dann diese Schritte und sagen "das ist uns nicht genug". So kommt es zu Fortschritt. Aber es braucht eben auch eine Organisation die diese Schritte mit den Unternehmen zusammen geht.....

    Maria_L schrieb am 05.07.2011 um 07:40

    "Der WWF hat sich eben dafür entschieden lieber kleine Schritte mit Unternehmen zu gehen als garkeine."

    Kleine Schritte in die falsche Richtung ergeben aber auch keinen richtigen Weg...

    Und da beißt die Maus keinen Faden ab, das kannst Du mir nicht schönreden.

    "Aber es braucht eben auch eine Organisation die diese Schritte mit den Unternehmen zusammen geht"

    Ich brauche kein Unternehmen wie Monsanto und folglich auch keinen WWF, der mit dem Unternehmen geht.

    Und schon gar nicht brauchts dafür Spendengelder von gutgläubigen Umweltfreunden, mit denen dieser Weg auch noch unterstützt wird.

    HappyAnimal schrieb am 05.07.2011 um 23:14

    Wenn das der WWF so machen will, dann bittesehr.

    Allerdings sollte jeder Spender WISSEN, auf was er sich mit dem WWF einlässt. Daher finde ich es gut, dass jetzt mal ein wenig am Lack des WWF gekratzt wird.

    Wer da mitgehen will, soll das tun. Ich kann da nicht mitgehen.

    Ach ja, Greenpeace rammt keine Schiffe. Es wird meines Wissens nicht einmal erwartet, dass die Aktivisten Vegetarier/Veganer sind. Also nicht verwechseln mit Sea Shepherd.

    axelkr schrieb am 06.07.2011 um 22:07

    Das Thema wird auch bei der Suchmaschine www.ecosia.de heiß diskutiert

    (http://ecosia.org/blog/index.php/2011/06/deutsch-statement-zu-vorwurfen-gegen-wwf/?lang=de).

    Schließlich werden die Einnahmen der Suchmaschine an den WWF gespendet. Viele User fordern nun Ecosia auf, den Partner zu wechseln und lieber http://www.regenwald.org zu wählen.



    Auß meiner Sicht heraus halte ich es für das beste, noch zu warten, bis mehr Klahrheit in die Sache gekommen ist. Aber dann könnte ich mir eine Abstimmung durch die User durchaus vorstellen.

    Laurence schrieb am 06.07.2011 um 22:59

    kritisch und wachsam zu bleiben ist nötig, auch wenn man sich irgendwann mal doch auf jemanden richtig verlassen möchte ;-)

    Zur WWF-Affäre möchte ich noch unbedingt dazu sagen, dass die Medien nicht unschlagbar sind, sie schreiben und erzählen auch viel Mist, es geht darum, u.a. Einschaltquoten zu verteidigen! Und uns bleibt nicht anderes übrig als zu sortieren!

    Wenn diese Organisationen zu groß werden, birgt es die Gefahr, dass sie aus dem Ruder laufen... Die Transparenz wird nicht mehr gewährleistet. ich glaube, über Greenpeace gab's auch mal kritische Stimmen, oder?

    Und schließlich können sie uns alle erzählen, was sie möchten, ob Medien oder Organisationen.

    Maria_L schrieb am 07.07.2011 um 10:35

    Vom Bund gibts dazu einen Artikel mit Aufruf zu einer Email-Aktion:

    http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/gentechnik/aktiv_werden/petition_gegen_gensoja/


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