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Aktionen und Petitionen / Tierschutz

"Tiertransporte" - Protestsong

fellow schrieb am 24.11.2017 um 11:34

Von Wut und Verzweiflung getrieben habe ich heute morgen zum Thema "Tiertransporte" das Lied von Peter Maffay "War ein Land" kurzerhand umgeschrieben, um meinem Ärger Luft zu machen.
Hier der neue Text:

War ein Rind, das brachte man an einen neuen Ort.
Es verbrachte viele Tage auf einem Viehtransport.
Aus den Augen liefen Tränen und es sah dich traurig an,
so als wollte es dir sagen, warum tust du mir das an?

War ein Kalb, noch viel zu jung, auf einer langen Fahrt,
schon getrennt von der Mutter, als wär’ das nicht schon hart -
musste dursten und auch hungern bis es endlich kam ans Ziel,
wo es müde und entkräftet am Ende zu Boden fiel.

War ein Schaf, das vermisste seine Weidefläche sehr,
eingepfercht im Container war es unerträglich schwer.
Es war heiß, gab kein Wasser und die Lüftung hat versagt
und zu allem Überfluss hat man die Weiterfahrt vertagt.

War ein Rind, das hatte leider keine Zukunft mehr -
durch die Enge und die Hitze fiel ihm das Atmen schwer.
Es knickte ein und ging zu Boden und sein Schicksal brach nun an -
denn die Beine der andern Rinder haben dann den Rest getan.

Fuhr ein Schiff auf langer Reise, voll beladen übers Meer,
dicht gedrängt gestresste Rinder, manches quälte sich so sehr.
Ist ein Kran, der erfasst es, zieht am Vorderbein es raus,
hängt es auf und dann kracht es, denn das Bein hält das nicht aus.

Angst und Stress, Durst und Hunger und Misshandlung noch dabei,
glauben wir, dass dieses wirklich für uns Menschen so nötig sei.
Wo verstecken wir die Würde, wo sind Anstand und Moral
oder ist uns dieses Schicksal der Tiere doch so egal ?

Lasst uns alle dafür kämpfen, dass sowas nicht mehr geschieht,
dass der Mensch all das Unrecht an den Tieren nicht übersieht.
Wenn wir schweigend dabei zusehn, sind auch wir mit schuld daran,
dass man diesen schlimmen Zustand nicht mehr verändern kann.

Es ist Zeit, aufzuwachen aus dem Dornröschenschlaf,
denn das sind wir ihnen schuldig, jedem Rind und jedem Schaf.
Lasst uns alles möglich machen, was in unsern Händen liegt,
dass am Ende die Vernunft doch über alles andere siegt.

Kommt und lasst es uns beweisen, dass wir Menschen noch menschlich sind,
dass mit Achtung wir behandeln, jedes Schaf und jedes Rind.
Denn wir müssen es verhindern, dass das Mitgefühl erfriert
und am Ende man den Glauben an die Menschlichkeit verliert.

    fellow schrieb am 26.11.2017 um 12:35

    Gelöscht von fellow am 20.12.2017 um 12:15

    inaktiver User 173795 schrieb am 28.11.2017 um 06:06

    Canada’s dog dumping is a sign of bigger problem






    Canada has a dog-dumping problem. Scrolling through headlines from the past year reveals stories, spanning from B.C. to New Brunswick, of dogs dumped like trash, in forests, in parks, on roadsides and in actual trash. The latest to make news: a little white dog found duct taped inside a box last week on the side of a Manitoba highway. The truth is that for every disturbing dog-dumping story deemed newsworthy, there is an even more disturbing number of abandoned and surrendered pets not making headlines, and this is a sign of a much greater problem. As a culture, Canadians lack respect for the duties of dog ownership, and throwing away animals like garbage is just par for the cruel course.

    Thankfully though, there is another region of the world that shows us it does not have to be this way.

    Winnipeg veterinarian Dr. Jonas Watson believes the problem of dog dumping in Canada is due in part to not enough people fully understanding the scope of responsibility involved in pet ownership. "Some people make impulse decisions about pet ownership," he says, "failing to realize that a pet is a lifetime commitment, through sickness and health, and a responsibility that demands years of time, energy and resources."





    For more details : product launch

    inaktiver User 173795 schrieb am 28.11.2017 um 06:12

    Volunteer animal transports prepare to head to Texas



    Devastation has been rocking parts of Texas to its core, displacing thousands of people and their pets. An overwhelming number of animals are having to be rescued, and they're filling up the shelters.

    "It's heartbreaking. It's heartbreaking to know that people want to save their animals, and they can't. It's even more heartbreaking to see people leave them behind on purpose. That's where we step up," Missi Broders of Muscatine, said.

    Broders is part of a group effort to gather supplies before volunteer animal transports head south to Texas to help. One of the volunteers, Melissa McCourt, said they'll be bringing back a number of dogs and cats.



    For more details : whiteboard animation


    fellow schrieb am 28.11.2017 um 11:37

    Tierschutz: Respect for living beings !!!

    Indeed, it seems to be a worldwide problem, that animals are tortured, maltreated and treated like objects. Money and wealth is obviously more important than compassion and humanity. I meen, in a modern civilized society, there should be no room for this contempt (no respect) for living beings.

    What shall you do, if you feel guilty, even though you respect the animals yourself – if you feel guilty only for the reason, that you are helpless to do anything against it. I feel like I need to scream, but feel silenced, because I know that my voice isn't beeing heard. It makes me very sad - the only positive is, that there are obviously other people thinking like me all around the world...

    Thanks for your compassion for animals !!!

    GradWanderer schrieb am 11.12.2017 um 13:27

    Super Text!
    Immer schon einer meiner Lieblingssongs.

    fellow schrieb am 12.12.2017 um 09:02

    Songtext: Silberstreifen

    Eigener Songtext auf "Die weißen Tauben" (Hans Hartz)

    Ich seh den Silberstreifen nicht mehr

    Komm her mein Kind, setz dich mal hin,
    denn weil ich heute traurig bin,
    will ich dir jetzt mal was erzählen.
    Du lebst in einer schlimmen Welt,
    es geht fast immer nur ums Geld -
    Verstand und Mitgefühl oft fehlen!

    Refrain:
    Wenn wir die Wahrheit nicht sehen,
    dann gibt es keine Zukunft mehr.
    Ich seh die Menschlichkeit vergehen
    und darum wiegt mein Herz so schwer.
    Wie können wir das nur ertragen,
    der Himmel schreit wie nie vorher.
    Wo ist der Traum aus Kindertagen?
    Der ganze Horizont ist leer!
    Ich seh den Silberstreifen nicht mehr.


    Hör zu mein Kind, ich sage dir,
    ein jeder Mensch und jedes Tier,
    fühlt Leid, Hunger und auch Schmerzen.
    Wer glaubt, dass Tiere so nicht sind,
    der muss schon taub sein oder blind
    und der fühlt nicht (mehr) mit dem Herzen!
    Refrain

    Komm her mein Kind und schau dir an,
    was selber ich kaum glauben kann,
    die Wahrheit darf ich nicht verschweigen.
    Doch weil die Bilder schrecklich sind
    und sehr verstörend für ein Kind,
    kann ich das Schlimmste gar nicht zeigen.
    Refrain

    Glaub mir mein Kind, es schmerzt mich sehr,
    die Welt ist kalt, die Schuld wiegt schwer.
    Was haben wir euch hinterlassen?
    Die Zeichen stehn schon lang auf Rot,
    so viele leiden große Not.
    Wie sehr müsst ihr uns dafür hassen?
    Refrain

    Und es beschämt mich sehr mein Kind,
    weil wir doch für euch Vorbild sind.
    Ich kann die Welt dir nicht versüßen.
    Verstehen wir die Zeichen nicht?
    Sehn wir der Wahrheit ins Gesicht,
    ihr müsst für unsre Fehler büßen.
    Refrain

    Siehst du mein Kind, es läuft verkehrt,
    warum sind wir nicht umgekehrt?
    Wir haben so viel Zeit verschwendet.
    Schon 5 vor 12 zeigt jetzt die Uhr,
    von Hoffnung kaum noch eine Spur,
    dass sich dieses Blatt noch wendet.
    Refrain

    Was haltet Ihr denn von meinem Text ???

    Nils Horn schrieb am 12.12.2017 um 13:40

    Sehr gut. Aber man geht kaputt, wenn man sich nicht gleichzeitig in Gott (in der Erleuchtung) verankert. Am besten gehen wir den christlichen Doppelweg aus Liebe zu Gott (zur Erleuchtung, im inneren Glück verankern, alles Äußere loslassen) und der Liebe zu allen Wesen (Mitgefühl, helfen wo man helfen kann).