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Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

Ece schrieb am 03.11.2008 um 13:09

Eines der Bücher, die mein Leben und meine Lebensweise verändert haben, ist das Buch von Karen Kingston - Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags:

Wer hat keine unaufgeräumten Schubkästen, Regale oder ganze Schränke voll Kram zu Hause? Wie wir uns mit Feng Shui von unnötigem Ballast befreien und endlich wieder Ordnung und mehr Energie in unser Leben bringen können, dabei hilft dieses Buch.

Die Autorin Karen Kingston ist weltweit anerkannte Expertin für Feng Shui und Bestsellerautorin. Die Engländerin lehrt seit zwanzig Jahren Feng Shui. Seit 1990 lebt sie halbjährig auf Bali und reist in den restlichen sechs Monaten um die Welt, um Workshops zu leiten.

Man muss sich einmal klar machen, welche grundlegende und wesentliche Bedeutung das Ausmisten für die ganze Feng Shui-Praxis hat. Die meisten Bücher zum Thema behandeln es nur beiläufig oder überhaupt nicht. Vielleicht setzen die Autoren voraus, dass ihre Leser sich bereits mit diesem Bereich beschäftigt haben, doch in der Realität haben die meisten das natürlich nicht getan.

Meiner Meinung nach handelt es sich beim Ausmisten und bei Feng Shui nicht um zwei verschiedene Prozesse. Mir ist vielmehr klar geworden, dass das Ausmisten einen der machtvollsten und transformativsten Aspekte von Feng Shui überhaupt darstellt. Die durch Feng Shui erzielten Heilungen und Verbesserungen können ihre wahre Wirkung erst entfalten, wenn vorher ausgemistet und aufgeräumt wurde.

Das englische Wort für Krempel, Kram, Gerümpel und Unordnung (clutter) stammt von dem mittelenglischen Wort "clotter" ab, was Gerinnen bedeutet - und stärker kann man ja wohl kaum ins Stocken geraten.

Krempel sammelt sich an, wenn sich die Energie anstaut; gleichermaßen staut sich die Energie an, wenn sich Krempel ansammelt. Der Krempel beginnt also als das Symptom eines Sie betreffenden Prozesses und wird dann selbst zu einem Teil des Problems, denn je mehr Krempel Sie ansammeln, umso mehr stagnierende Energie zieht er an.

Sie kennen das bestimmt aus eigener Erfahrung. Sie gehen die Straße entlang und sehen, dass jemand gedankenlos eine leere Zigarettenschachtel in eine Ecke am Straßenrand geschmissen hat. Am nächsten Tag kommen Sie wieder an derselben Stelle vorbei, und die leere Schachtel hat von ein paar anderen weggeworfenen Gegenständen Gesellschaft bekommen. Schon bald wird eine ausgewachsene Müllhalde daraus. Bei Ihnen zu Hause sammelt sich der Krempel auf gleiche Art und Weise an. Es geht mit einem kleinen bisschen los, und dann wächst er auf heimtückische Weise nach und nach an. Das Gleiche geschieht mit der stagnierenden Energie um ihn herum, die dann eine entsprechend lähmende Wirkung auf Ihr Leben hat. Wenn Sie Ihr Leben wieder irgendwie in die Gänge bringen, werden Sie bei sich zu Hause instinktiv das Gerümpel ausmisten und einen Neuanfang machen wollen. Sie werden spüren, dass Ihnen einfach nichts anderes übrig bleibt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, an das Ausmisten heranzugehen: Man kann sich zum Beispiel für einen Selbstentwicklungskurs anmelden und so lange warten, bis man in dem Zustand ist, dass man die Unordnung um sich herum einfach nicht mehr aushält. Es gibt aber auch jede Menge psychologischer und spiritueller Bücher, die man lesen, und Kurse, die man besuchen kann (und ich halte das auch für eine gute Idee). Doch kann es eine Weile dauern, bis Sie ausreichend motiviert sind zum Ausmisten. Dieses Buch vermittelt einen neuen Ansatz, sein Leben in Ordnung zu bringen, indem man seinen überflüssigen Kram aussortiert. Dies führt zugleich zu einer ungeheueren Erneuerung der Lebenskräfte.


Quelle: Auszug aus dem Buch bei amazon.de


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Hier gibts das Buch bei Amazon:
Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags um 5 EUR

Und auch als Audiobook:
Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags 2 CDs um 19,99 EUR
Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags. Volume 2 um 16,99 EUR

Ich habe auch einige Bücher über Feng Shui gelesen, man muss aber kein Anhänger dieser Lehre sein, um zu verstehen, dass Gerümpel eine Belastung ist. Und das gilt nicht nur für Dinge, die man schon besitzt, mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf hinterfrägt man auch bei Neuanschaffungen den Sinn und Zweck einer Investition.

Dieses Buch hat meine Sichtweise zu materiellem Besitz ziemlich verändert, und darüber bin ich sehr froh. Ich kann das Buch jedem empfehlen, unanhängig davon, ob es nun wirklich nur ums reine Ausmisten oder einfach nur um eine andere Sichtweise geht.

Kennst du das Buch? Hat es dir weitergeholfen?

    ElkeK schrieb am 03.11.2008 um 17:45

    Ja, ich leihe es mir immer mal wieder aus unserer Gemeindebibliothek!
    Ich war und bin begeistert!
    Man fühlt sich tatsächlich besser, wenn man es befolgt.
    Leider (nur im Bezug aufs Aufräumen) wohnen wir aber zu viert als Familie zusammen und nicht jeder teilt meine Meinung (noch nicht)
    Jedenfalls freue ich mich wirklich über mich selbst, wenn ich mal wieder einen Tipp daraus beherzigt habe; aber dauerhaft habe ich es noch nicht geschafft....
    Elke

    Diana K.-Riechers schrieb am 03.11.2008 um 18:04

    Gelesen habe ich es auch, geholfen hat es nicht.

    Rinaldo schrieb am 04.11.2008 um 17:19

    feng shui braucht um seinen alltag und somit auch ein stückweit sich selbst zu entrümpeln.....meinetwegen.....ich bin auch ohne gut entrümpelt ;-)

    inaktiver User 22969 schrieb am 04.11.2008 um 17:51

    ...seitdem ich in einem der Bücher lesen konnte, wenn man an Dingen besonders hängt kann man sie auch behalten.
    Nun hänge ich an ganz vielen Dingen ganz doll, und möchte nicht in total leergeräumten Zimmern sein...
    Da ich einige Sammellleidenschaften habe, war es für mich ein Graus, alles wegwerfen zu sollen... Ich habe nach wie vor viel Spaß an all meinem "Gelumpe", und fühle mich auch noch richtig gut damit.-Ballast sind für mich persönlich nicht unbedingt materielle Sachen.
    Aber jeder wie er mag und wie er es haben möchte!

    Nique schrieb am 06.11.2008 um 08:50

    Auch wenn ich es oft wieder schwierig finde, mich zu überwinden, Feng Shui wirkt auf mich wirklich sehr erleichternd.
    Ich kann mich immer nur sehr schwer von Kleidung, Büchern und Kuscheltieren trennen.
    Mir hilft es dann immer die Sachen zu Spendenaktionen zu bringen,
    das fühlt sich besser an als sie in den Müll zu geben und ist sicher auch nachhaltiger.

    Ece schrieb am 14.11.2008 um 16:58

    Gelesen habe ich es auch, geholfen hat es nicht.

    Wo konkret hättest du dir Hilfe erwartet? Oder was hättest du dir erwartet?

    @Follygirl: Ich denke, dass jeder ein anderes Empfinden von "zu viel" hat. Natürlich soll man Dinge an denen man hängt behalten, aber viel zu oft sammelt man Dinge, an denen man nicht hängt. Ich kenne Leute, die heben alle Flugblätter auf, die sie bekommen um sie durchzusehen. Es könnte ja ein interessantes Angebot dabei sein. Und mittlerweile gibt es Kisten mit Flugblättern der letzten drei Jahre.

    Leergeräumt mag ich auch nicht, aber mein Kleiderschrank ist zum Beispiel immer ganz voll, und wenn ich mal wieder ein paar neue Sachen kaufe, dann gebe ich welche weg, die ich schon ein paar Jahre nicht getragen habe. Früher habe ich das nicht so gemacht und hatte überall Kleidung, weil mein Schrank ja schon ganz voll war.

    inaktiver User 22969 schrieb am 15.11.2008 um 20:01

    ... betrifft, habe ich meine Sachen sehr lange. Qualität zahlt sich da aus. Außerdem unterliegt mein Style nicht irgendwelchen "Moden", da kann ich alles wirklich lange tragen.
    --Zu meinen diversen Sammelleidenschaften, da möchte ich nichts missen.
    --Ich mache sehr viel selber und habe da auch gerne einen großen Materialfundus zu Hause.(Leider auf sehr unterschiedlichen Gebieten, also VIEL!)
    --Aber um zum Feng Shui zurück zu kommen, ich liebe es mit einigen "Symbolen" zu spielen. Entsprechend in den Räumen und im Garten platziert habe ich ein gutes Gefühl.
    --Ich hatte mal eine Beraterin bei uns, die wollte alles ratzekahl entsorgen... Da haben wir sie lieber aus unserem schönen Leben "entsorgt"!!!
    --Was Feng Shui und unsere Häuser/Wohnungen betrifft, sieht es leider (hier im Westen) oft schlecht aus. Falsche Lage, falsche Bauweise... Wenn man da nachhaltig etwas ändern möchte, wird es richtig teuer. Mein Tipp, erst mal mit einem Raum anfangen...