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Louis van Beethoven - immer wieder klasse

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berniewa schrieb am 21.10.2012 um 18:57

... zum Beispiel die relativ junge Gesamteinspielung aller 9 vollendeten Symphonien (es gibt noch Fragmente zu einer zehnten) mit dem großartigen Friedens- und Völkerverständigungsprojekt "West-Eastern-Diwan-Orchestra" Zu diesem Projekt mehr auch hier www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia )

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[Foto v mir, nachträglich eingefügt am 20.03.2016]

Was die Sinfonien angeht, sei noch die erst vor wenigen Jahren gemachte Aufnahme der 5. und 7. erwähnt, nämlich mit dem weltklasse Simon Bolivar Jugendorchester Venezuelas (dirigiert von Gustavo Dudamel)
(dazu mehr auch hier www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/diskussion/jugend-symphonie-orchester-simon-bolivar-aus-venezuela-cd-s-200835 )


Sagenhaft finde ich auch immer wieder die Klavierkonzerte z.B. dazu die weltklasse-Aufnahme mit Zimerman und Bernstein (an die bis heute vielleicht nur wenige heranreichen z.B. die neuere Aufnahme mit Brendel und Rattle)


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nicht zu vergessen auch das eigentlich ganz zu unrecht unbekanntere Tripelkonzert

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    berniewa schrieb am 21.10.2012 um 19:06

    Gelöscht von berniewa am 24.03.2016 um 18:25

    berniewa schrieb am 21.10.2012 um 19:14

    Auch über die Streichquartette, Klaviersonaten und andere Werke könnte ich jetzt ins Schwärmen geraten.

    Erwähnen möchte ich mindestens aber noch das unbeschreiblich wunderbare Violinkonzert, von dem es mehrere sehr gute Einspielungen gibt.

    Mir gefällt die Aufnahme, die ich als Jugendlicher zum ersten Mal gehört habe, bis heute immer noch - mit der damals noch sehr jungen Anne-Sophie Mutter, den Berliner Philharmonikern und H. v. Karajan - mittlerweile sogar auf DVD (quasi als Musikfilm)

    berniewa schrieb am 31.12.2012 um 14:47

    heute ab 17:00 im mdr seine 9.Sinfonie (zugleich seine letzte, da seine 10. unvollendet blieb)

    www.mdr.de/tv/programm/sendung206874.html

    Dort dazu:

    Die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven gehört zu den musikalischen Meisterwerken. Mit der Uraufführung vor nunmehr 188 Jahren im Wiener Kärntnertor-Theater begann der Siegeslauf dieser die Form der klassischen Sinfonie sprengenden Tondichtung. Der völlig ertaubte Komponist konnte den Jubel nach der Aufführung wenigstens sehen. Und so erfüllte sich auch Beethovens Ziel, den Menschen einen "feierlichen Tag" zu bereiten. Die gewaltige Sinfonie mit ihrer humanistischen Botschaft von der Brüderlichkeit aller Menschen soll die Hörer an ihre höchsten Ideale erinnern, sie erheben und begeistern.

    Der Gedanke, Beethovens 9. Sinfonie zum Jahreswechsel aufzuführen, wurde unmittelbar nach dem Inferno des 1. Weltkrieges in Leipzig geboren.

    Das Arbeiter-Bildungs-Institut engagierte für seine Jahresabschlussfeier keinen Geringeren als den Gewandhauskapellmeister Arthur Nickisch mit seinem Gewandhausorchester. Das Konzert begann am Silvestertag 1918 gegen 23 Uhr, damit man pünktlich mit dem Schlusschor das neue Jahr begrüßen konnte. Schillers Ode "An die Freude" mit dem Aufruf "Alle Menschen werden Brüder" war zu diesem Jahreswechsel aktueller denn je. Die nächsten Nachfolger im Amt des Gewandhauskapellmeisters, Wilhelm Furtwängler und Bruno Walter, übernahmen diese Tradition, die auch sofort auf Städte wie Berlin und Hamburg übergriff. Auch im damals noch jungen Rundfunk konnte man
    bereits Ende der Zwanzigerjahre das Werk zu Silvester hören.

    Die festliche Aufführung zu Jahresende im Neuen Gewandhaus Leipzig mit dem hauseigenen Orchester, dem MDR RUNDFUNKCHOR, dem Gewandhaus-Chor und dem Gewandhaus-Kinderchor wird von Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly geleitet. Solisten sind Malin Hartelius (Sopran), Christa Mayer (Alt), Johannes Chum (Tenor) und Matthias Goerne (Bass).

    ----- Soweit der Beschreibungstext beim mdr

    müsste ich persönlich übrigens 2 Lieblingssätze aus dieser Sinfonie auswählen, so wäre übrigens nicht der berühmte letzte nicht dabei (obwohl er auch wunderbare Passagen hat), sondern ich würde dann die beiden ersten Sätze wählen

    berniewa schrieb am 16.02.2013 um 20:06

    das sog Geistertrio - mit der zauberhaften Kopatchinskaja an der Violine - bei Youtube :

    http://www.youtube.com/watch?v=pX-KSnLTSyI

    http://www.youtube.com/watch?v=BS1QUGJGxes

    http://www.youtube.com/watch?v=xiuTX55ZxaQ

    berniewa schrieb am 28.02.2013 um 13:37

    kulturübergreifende, bzw kulturunabhängige Gemeinsamkeiten in der Musik-Wahrnehmung hat übrigens unter anderem mal eine hier zusammengefasste Studie im Current Biology Magazin belegt
    www.scienceticker.info/2009/03/19/musik-als-universelle-sprache/


    p.s. Viele weitere Tips, zu CD.s oder Youtube Videos zu Musik vieler Zeiten aus aller Welt, gibt es mittlerweile hier https://utopia.de/0/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/kleine-klavierimprovisation-v-mir-bei )

    berniewa schrieb am 14.04.2013 um 23:49

    Vom oben schon mal erwähnten Violinkonzert, das zu meinen Lieblingswerken der Musik überhaupt zählt, unter anderem zwar relativ zu manch anderen wenig bekannt, aber sehr bemerkenswert, die Aufnahme mit Viktoria Mullova (Solovioline) und dem an historisch authentische Manier angelehnt spielende Orchestre Révolutionnaire et Romantique, geleitet von John E. Gardiner (der allerdings für meinen Geschmack die Tempi im I. Satz an mehreren Stellen um entscheidende Schattierungen unpassend gestaltet; zudem spielt das Orchester im Vgl zur Solistin oft entweder zu leise oder zu laut - was umso mehr schade ist, weil die Solistin ihren Part einfach exzellent macht)

    Ebenfalls mit drauf das gleichfalls wunderbare Violinkonzert in e-moll von Felix Mendelssohn
    (dessen dritten Satz ich persönlich allerdings, mit ausnahme der Einleitungstakte, leider nicht ganz so gelungen finde. Ich selber höre, wenn überhaupt beide zusammen, dann gern zuerst die beiden ersten Sätze des Mendelssohnkonzerts, aber ohne den 3. Satz, also an den zweiten dann das Beethovenkonzert anschließend (also anders als die Reihenfolge der CD), so dass quasi ein 5-sätziges Gesamtkonzert daraus wird, welches quasi in trauriger Stimmung beginnt, aber in fröhlicher Stimmung endet ;`))
    hier ein Detail der Rückseite der CD:

    [image]

    berniewa schrieb am 21.05.2016 um 11:51

    Interview mit Victoria Mullova (auf Engl.)
    https://www.youtube.com/watch?v=Kf83eztSVtg

    ... oder das erste der beiden Werke, ebenso exzellent
    (auch tontechnisch 2 überdurchschnittlich gute Videos),

    a) mit Patricia Kopatchinskaja
    + hr-Sinfonieorchester (geleitet von Philippe Herreweghe)
    https://www.youtube.com/watch?v=xr9KmgDFwMc

    und

    b) - als 'Geheimtip' mit der etwas weniger bekannten
    Karen Gomyo + dänisches Radio-Symphonieorchester : Violinkonzert in D-Dur, Opus 61
    https://www.youtube.com/watch?v=RIIf0aFrgeg

    berniewa schrieb am 04.06.2016 um 21:27

    Was Beethovens Violinkonzert, die meisten Sätze seiner Sinfonien, seiner Klavierkonzerte, seiner Klaviersonaten und anderer Werke so außergewöhnlich ästhetisch vortrefflich macht,
    ist - stilistisch betrachtet -, dass sie gewissermaßen die Vorzüge von 'Klassik' und 'Romantik'
    - (verstanden als jew. stilistische Idealtypen (zum Begriff Idealtypus vgl. Max Weber)) -
    vereinen, von beiden aber deren jeweiligen 'Kitsch' vermeiden, zumindest weitgehend

    - negative Ausnahmen sind z.B. der größte Teil des III. Satzes der 1. Sinfonie, sowie z.B. diverse Takte in der 4. und 8. Sinfonie - um nur wenige aus den Sinfonien zu nennen, die gleichwohl insgesamt zurecht bis heute zu den bedeutendsten der Musikgeschichte gezählt werden
    - eine Tatsache, die bewusst zu machen es hilft, einige Dutzend sinfonische Sätze vorheriger Komponisten anzuhören - die von W. A. Mozart inklusive, obwohl die Ecksätze (je I. und letzter Satz) von dessen letzten (ca. ab der Pariser oder der Prager Sinfonie) sowie auch der 'genial' zu nennende III. Satz der vorletzten (in g-moll) auch einige Passagen bei Haydn oder einigen unbekannteren - mit Beethovens beiden ersten Sinfonien und ersten Klavierkonzerten etc sitlistisch durchaus deutlich verwandt sind.

    p.s. Wenn ich den III. Satz der ersten Sinfonie als in weiten Teilen sozusagen als Negativ-Ausnahme erwähnt habe, möchte ich der Fairness halber auch die umso positiver bemerkenswerten Takte erwähnen, die z.B. in der ganz oben im Foto abgebildeten Gesamt-Aufnahme auf erster CD Track No. 3 von ca 1'32'' bis ca. 2'44'' zu hören, um nicht zu sagen: zu erleben sind.

    berniewa schrieb am 23.07.2016 um 22:21

    gleich bei 3sat : 9. Sinfonie

    https://utopia.de/0/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/kleine-klavierimprovisation-v-mir-bei#comment-612804

    Nachtrag, 1 Tag darauf: Für alle, die es verpasst haben: Don't worry! Selten habe ich einen Chor und ein Orchester erlebt, das in etlichen Teilen dieses Werk mit so wenig Begeisterung gespielt hat - und wenn es nicht nur eine Tonaufnahme ist, sondern auch zu .s.e.h.e.n. ist, wie die Musikerinnen/er spielen und singen, mindestens dann ist das eben auch relevant - einige der Chorsängerinnen konnten anscheinend noch nicht einmal den Text und/oder die Noten, jedenfalls haben sie passagenweise schlechtes Karaoke aufgeführt - und die Kontrabässe waren bei einigen der wichtigsten Passagen, wo sie ihre Unisono Soli hatten, (zumindest in diesen Momenten) nicht fähig, wirklich unisono zu spielen; vom leider etwas staubig-trockenen Klang der ganzen Aufführung mal ganz abgesehen (der teilweise auch an der Saalakustik (Berliner Philharmonie beispielsweise ist einfach viel besser), aber auch an der Tontechnik / Aufnahmetechnik liegt, bzw lag).

    Fazit: Schade für dieses Werk, und auch eigtl. für den hervorragenden Dirigenten.

    berniewa schrieb am 24.07.2016 um 14:06

    für heute folgender Tip:

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    Auf dem Photo des CD Booklets oben ist übrigens die Anordnung der Namen und der Personen quasi 'kanonisch versetzt' ;-) nämlich Perlman links, Harrell in der Mitte und Ashkenazy rechts - vielleicht ein kleiner 'Gag' der/des Photographin/en oder Designerin/ers :D Dann ein Kompliment an selbige/n


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