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Färben vs. neu kaufen?

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Bassmeister fragte am 18.09.2017 um 21:00

Hallo, Ököschwarm!
Ich hab e ziemlich viele schwarze Sachen in meinem Kleiderschrank. Nun ist es so, daß ich Kleidung trage, bis sie auseinanderfällt.
Außerdem ziehe ich gern und eigentlich fast ausschließlich schwarz an. Vieles zeigt sich nun über die Jahre in "Fifty Shades Of Grey". :-)
Ist es nun besser und ökologisch verträglicher, mit Wäschefarbe nachzufärben (Baumwolle gespart, dafür vielleicht nur semi-professionell abwasserbehandelt) oder neu zu kaufen (mehr Materialaufwand, dafür Abwässer industriell gesammelt und vernünftig gefiltert)
Was meint Ihr?

  • antwortete am 18.09.2017 um 21:59
    Ich denke das nachfärben besser ist da sehr viel Energie für die Herstellung , Transport usw. Verbraucht wird. Bestimmt bekommt man auch ökologische Farbe und kann ja dann auch eine größere Menge auf einmal färben. Noch besser ist es natürlich darauf zu achten das die Sachen nicht so Hell werden. Hab auch viel in Schwarz und bei mir hält sich das verblassen in Grenzen da ich immer dunkles zusammen wasche, mit neuen Teilen färbt es teilweise von alleine nach und darauf achte keine Aufheller im Waschmittel zu haben und das mir die Sonne die sachen beim trocknen nicht ausbleicht.

    Auf Smarticular war ein Artikel über Solarfärben, das wird mit Pflanzen gemacht. Evl. Geht das ja. Sollte unbedenklich sein
  • antwortete am 19.09.2017 um 08:08
    Ich denke, es steht und fällt mit der Art der Farbe.
    Wenn es keine ökologisch unbedenkliche Farbe ist, dann ist es sicher nicht vorzuziehen, wenn es so ins Abwasser gelangt.

    Wer sich nichts dabei denkt, mit Kleidung rum zu laufen, die am Auseinanderfallen ist, sollte auch kein Problem damit haben, daß sie etwas verbleicht.

    Bei mir duchlaufen die Kleider einfach ein Mehrstufen-Programm.
    Wenn ich doch mal als Selbständige einen realen und nicht nur virtuellen Geschäftskontakt habe, dann brauche ich einwandfreie Kleidung (die ich auch oft Second Hand kaufe). Da würde auch Nachfärben nicht helfen.

    Freizeit Radltouren ect. ist dann die zweite Stufe.
    Danach ziehe ich die Sachen im HomeOffice an.
    Und die letzte Stufe ist dann der Garten.

    Ab Stufe zwei ist es mir egal, ob die Sachen ausgebleicht sind.
    Dagegen hilft sie beim Trocknen in der Sonne auf links drehen.
    Und nicht zu heiß mit milden Waschmitteln waschen.
    So wie Regina81 auch schreibt.
  • antwortete am 19.09.2017 um 13:18
    ich stelle mir die gleiche Frage mit meinen weißen Stoffschuhen, die leider etwas fleckig sind.. leider habe ich null Ahnung davon, wie sehr "eigenes" Färben das Abwasser belastet oder sonst Umweltschädlich ist. Zudem ist ja durchaus die Frage, ob die neuen Klamotten (oder Schuhe) im Färbeprozesses/Abwasserbehandlung tatsächlich umweltfreundlicher sind.

    Ein weiterer Aspekt wäre, ob die eigene Farbe für Dich als Träger gesundheitsschädlicher ist als die industriell gefärbten Sachen. Gerade bei Schwarz würde ich mich dazu informieren.

    Übrigens hat mir mal eine Farbberaterin gesagt, dass Schwarz fast keinem Europäer steht, da es blass macht ;-) Aber das nur am Rande.

    Ich wusste auch nicht, dass es "ökofarbe" für Textilien gibt, aber muss ja eigentlich.

    Traue mir insgesamt leider keine Einschätzung zu @Bassmeister, gefühlt würde ich sagen "Färben".

    Poste doch mal Deine Entscheidung/ Ergebnis, wäre interessant.
    • kommentieren
      kommentierte am 19.09.2017 um 22:06
      Versuche mal eine dicke Paste aus Waschpulver anzurühren am besten für weiße Wäsche , trage die auf die Schuhe auf und lege sie 2-3 Tage mit den Flecken nach unten auf den Rasen . Natürlich bei gutem Wetter. So haben wir immer Flecken aus weißen sachen entfernt. Klappt zumindest bei Baumwolle super . Gut, bei einem Pulli musste ich dann feststellen das er gar nicht reinweiß war, musste ihn dann nochmal komplett behandeln da anschließend ein weißer Fleck vorne drauf war....

Sie haben eine passende Antwort? Dann immer her damit!

(5000/5000)