Deutschlands Website Nr. 1 für nachhaltigen Konsum

Online-Buchhandel: welcher Anbieter ist am nachhaltigsten?

Frage abonnieren
Frage beantworten
wohltaer fragte am 21.01.2011 um 14:19

Hallo,

natürlich kaufe ich gerne und sooft es geht bei meinem lokalen Buchhändler. Manchmal geht das aber nicht (bin viel unterwegs) und so bestelle ich vieles auch online. Bisher kenne ich nur die "üblichen Verdächtigen", habe aber immer ein ungutes Gefühl dabei. Denn damit ausgerechnet die Marktbeherrscher zu unterstützen gefällt mir nicht.

Wie macht ihr das?

Falls es zuverlässige und eben nachhaltige(re) _regionale_ Buchhändler (korrekter: Medienhändler, wäre schon toll wenn CDs etc. auch im Angebot wären) funktionieren und es deshalb wichtig ist wo ich wohne: Berlin-Charlottenburg.

Danke für alle Anregungen und Hinweise!
<w>

  • antwortete am 04.05.2013 um 21:45
    Ich kann Dir www.buch7.de empfehlen. Ist eine eher kleinere Online Buchhandlung mit gutem Service und obendrein werden mindestens 50% des Gewinns noch gespendet. Als Kunde hat man hier auch die Möglichkeit, eigene Vorschläge für Spenden zu bringen.
    • kommentieren
      kommentierte am 04.05.2013 um 22:25
      buch7.de verschickt zwar deutschlandweit, ist aber im Vergleich zu globalen Buchhändlern noch vergleichsweise regional. Außerdem ist es ein eigenständiges Unternehmen und nicht einfach eine andere Marke, die von einem der globalen Buchändler betrieben wird.
  • antwortete am 21.01.2011 um 15:30
    Gebrauchte Bücher gibt es hier:

    http://www.booklooker.de/

    die sind ziemlich, niemlich nachhaltig weil sozusagen recycled.
    • kommentieren
      kommentierte am 21.01.2011 um 17:06
      Danke für die schnelle Antwort.

      Leiderleider gehört booklooker zu 49% zu "Weltbild" und die wiederum sind (lt. deren Website) das "führende Unternehmen im Buch- und Medienhandel". Übrigens gehört zu denen auch buecher.de.

      Außerdem: natürlich habe ich nichts gegen gebrauchte Bücher, je älter desto besser - schon rein olfaktorisch :-) Aber: bei richtig guten Büchern kaufe ich gerne "offiziell", denn nur dann erhält der Autor auch seinen gerechten Anteil an meiner Wertschätzung (=Geld) - vom Kauf eines gebrauchten Exemplars hat er gar nichts und kann sich womöglich kein Biobrot kaufen und muß darben und kann deshalb nichts mehr schreiben. Und daran will ich auf gar keinen Fall schuld sein! :-)

      Aber trotzdem danke für den Tipp - kannte ich bisher nicht.

      <w>
  • antwortete am 21.01.2011 um 15:14
    Versuch's mal mit http://www.fairbuch.de
    • kommentieren
      kommentierte am 21.01.2011 um 16:58
      Vielen Dank für die Antwort. Anscheinend gehören die zu Libri, die wiederum zur maxingvest AG gehören. Der wiederum zB auch Tchibo und Beiersdorf gehören. Das sind also eher die big player und mir nicht nachhaltig genug. Ich befürchte, daß diese "Kinder in Not"-Aktion eher in die Rubrik "greenwashing" oder hier "moral-washing" zählt :-(

      Trotzdem natürlich danke für den Tipp, kannte ich bisher nicht.

      <w>
  • antwortete am 21.01.2011 um 22:23
    Diese Frage gab´s vor kurzem schon einmal: http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/oekologische-buchhandlung-in-deutschland.

    Vielleicht sind die Antworten ja hilfreich.
  • antwortete am 28.01.2011 um 17:09
    Also bei gebrauchten Büchern empfehle ich Tauschnetzwerke z.B. www.tauschticket.de oder www.zvab.de
    dort bekommt man so ziemlich alles und unterstützt kleine Antiquariate.
    • kommentieren
      kommentierte am 23.01.2014 um 20:00
      Tauschticket ist im Prinzip eine gute Idee, allerdings verleidet mir dieser Satz aus dem Impressum die Seite ein wenig:

      Tauschticket ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

      Hab leider auch keine Online-Alternative zur Hand, allerdings gibt es auf facebook für viele Gruppen zu dem Thema (Beispiel freeyourstuff Heidelberg)

      Liebe Grüße
      Marius

Sie haben eine passende Antwort? Dann immer her damit!

(5000/5000)