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Editorial von Claudia Langer

Wir brauchen Sie - Das Generationen-Manifest

Heute veröffentlichen namhafte Prominente aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik das Generationen-Manifest und warnen die Bundesregierung und die Politik vor der fahrlässigen Gefährdung zukünftiger Generationen. Das Generationen-Manifest ist eine Initiative von Claudia Langer und Prof. Peter Hennicke (Sprecher der Utopia Stiftung).


Liebe Utopisten,

ich habe eine Einladung für Sie. Eine Einladung, die einen ganz besonderen Wert für unsere Kinder und Enkel - aber auch für Sie ganz persönlich hat! Ich möchte jeden und jede von Ihnen dazu einladen, das Generationenmanifest mit zu unterzeichnen und zu unterstützen.

Wir brauchen Ihre Unterschrift und die Ihrer Freunde und Familien. Und wir brauchen Geld, um die Aktion am Laufen zu halten und bitten Sie heute um Ihre Spende, die natürlich gemeinnützig und steuerlich absetzbar ist.

Wir sind viele, aber wir wollen noch viel mehr werden. Ab 100.000 Unterschriften haben wir eine einflussreiche Stimme und das ist unser Ziel.

Das Generationenmanifest ist unser Aufruf an die Politik sich verbindlich für Klimaschutz und Generationengerechtigkeit einzusetzen. Unsere Initiative, die wir heute am 06.06.2013 im Berliner Regierungsviertel vorstellen, richtet sich mit 10 Warnungen und 10 Forderungen an die Politiker aller Parteien, insbesondere an die heutige und zukünftige Bundesregierung.

Kernthemen sind u.a. der Schutz vor den Folgen des Klimawandels, die wachsende Chancenungleichheit, die kontinuierliche Ausbeutung natürlicher Ressourcen und die nötigen Reformen des Bildungssystems. Aber lesen Sie selbst.........

Es geht um nichts Geringeres als die gefährdete Zukunft unserer Kinder und darum, dass wir endlich die nötigen gesellschaftlichen Weichenstellungen für ihren Schutz treffen. Und dafür brauchen wir Ihre Hilfe! Denn gemeinsam sind wir stark und gemeinsam sind wir viele.

In intensiver Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Präsidenten des Wuppertalinstitus Prof. Peter Hennicke, der Vordenkerin Prof. Gesine Schwan, dem Bankvorstand Thomas Jorberg und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Prof. Dirk Messner haben wir diesen wichtigen Aufruf entwickelt.

Glücklich sind wir über die Gruppe der Erstunterzeichner, nicht nur, weil wir immer daran geglaubt haben, dass Prominente eine wichtige Vorbildfunktion haben, sondern auch, weil sie sich inhaltlich intensiv mit dem Manifest beschäftigt und mit uns diskutiert haben. Wer ein derartig politisches Dokument unterschreibt, der steht auch dahinter. Schön zu wissen, dass so unterschiedliche Menschen in Deutschland sich mit diesem Manifest verbinden wollen.

Zu unseren Erstunterzeichnern gehören: Franz Alt, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Benno Fürmann, Aglaia Szyskowitz, Hannes Jännicke, Walter Sittler und seine Frau Sigrid Klausmann, Nico Paech, Harald Welzer, Volker Hauff und Felix Finkbeiner. Die vollständige Liste finden Sie auf unserer Website.

Das  Generationen-Manifest

Download: Das Generationen-Manifest

Wir finden, Sie, Ihre Familie, Freunde, Verwandten und Nachbarn gehören mit in den Kreis!

Unter www.dasgenerationenmanifest.de haben Sie die Möglichkeit das Manifest mit seinen Warnungen und Forderungen durchzulesen, sich über die Initiative zu informieren und besonders wichtig, mit zu unterzeichnen!

Bis zur Bundestagswahl wollen wir mind. 100.000 Stimmen zusammen haben. Mit Ihrer Hilfe schaffen wir das! Nach der Wahl werden wir dann alle Unterschriften und das Manifest an die gewählten Parteien und die neue Regierung übergeben. Ein starkes Zeichen!

Der Montag Abend gehört ab jetzt der Zukunft! – Die Montagsdemonstrationen

Parallel dazu veranstalten wir ab dem 10.06.2013 wöchentliche Montagsdemonstrationen im Regierungsviertel in Berlin und zeigen „Wir sind da und bleiben dran. Wir erheben unsere Stimme für mehr Generationengerechtigkeit, Chancengleichheit und einen ökologischeren Lebensstil.“ Kinder, Jugendliche, Elter und Großeltern werden gemeinsam für eine bessere Zukunft an Montag Abenden auf die Straße gehen. Sie sind herzlich eingeladen Montagsdemonstrationen auch in ihrer Region, ihrer Stadt zu initiieren. Wir unterstützen Sie gerne mit.

Wir werden darüber hinaus über den Sommer die Spitzenkandidaten_innen aller Parteien zu Gipfeltreffen einladen und konkret einfordern, dass Sie uns erklären, was Sie konkret für den Wandel tun werden.

Wenn Sie uns unterstützen wollen, dann gibt es 3 Wege:

  1. Ihre Unterschrift (Gold wert)

  2. Ihre Spende (steuerlich absetzbar) an das Sonderkonto der Utopia Stiftung
    Kontonummer: 5020035200 BLZ: 700 205 00 Bank für Sozialwirtschaft Kontoinhaber: Utopia Stiftung  Verwendungszweck Generationenmanifest

  3. Übernehmen Sie eine Unterschriftenpatenschaft und sagen Sie uns zu, dass Sie 50, 100, 1000 oder irgendeine ganz andere Zahl an Unterschriften organisieren. Unsere Rechnung ist ganz einfach, wenn jeder von uns 10 Unterschriften organisiert, erreichen wir schnell die kritische Masse.

Liebe Utopisten, ich weiß, auch Sie folgen nicht jeder Einladung. Aber diese Einladung hat einen unschätzbaren Wert. Lassen Sie uns gemeinsam aufbrechen und herausfinden, wie weit wir gemeinsam kommen!

In Verbundenheit,
Ihre Claudia Langer

Hier geht’s zur Unterschriftensammlung: generationenmanifest.de/unterzeichnen
Hier geht’s zum Manifest: generationenmanifest.de
Hier können Sie spenden: Utopia Stiftung

Danke!

Thema: Politik & Gesellschaft, Stand: 06.06.2013 von

Kommentare (233)   Kommentare abonnieren

alle Kommentare (233)
  • schrieb am 24.08.2013 um 22:49
    Was ist richtig und was ist falsch? Mein erneuter Verdacht, die gesamte Politik und alle Medien erzählen uns von "Alice im Wunderland":

    Voltaire sagte einst. "Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun."

    www.sueddeutsche.de/wirtschaft/staatshaushalt-deutschland-erzielt-milliarden-ueberschuss-1.1752719 mehr weniger
  • schrieb am 24.08.2013 um 21:53
    Im GM heißt es:

    >Die Politik der Gegenwart lädt riesige Schuldenberge
    >auf die Schultern unserer Kinder und Enkel. Selbst in
    > Zeiten sprudelnder Steuereinnahmen wird das Staatsdefizit
    >weiter erhöht statt abgebaut und damit der
    >Handlungsspielraum der nächsten Generationen dramatisch
    >beschnitten.

    Das ist ein die wirklichen Verhältnisse in vielerlei Hinsicht mystifizierender Schnickschnack, der so ähnlich auch im Wahlprogramm der FDPsteht. Eine Anklage gegen "die Politik der Gegenwart" ist entweder Ausdruck wohlfeiler Feindbildpflege oder man möchte die Unterschiede in den Position der politischen Parteien in dieser Frage aus irgend einem anderen Grunde nicht thematisieren.

    Die Kinder und Enkelkinder hätten eine einfache Möglchkeit, den Schuldenberg zum Verschwinden zu bringen, indem sie schlicht die räuberische Erpressung der öffenlichen Hand durch die Privatwirtschaft beenden. Denn Schulden der öffentlichen Hand sind die Guthaben der Privatwirtschaft.

    http://mediathek.daserste.de/themen/506_nachrichten/799280_reportage-dokumentation/16577486_die-story-im-ersten-steuerfrei-wie-konzerne mehr weniger
  • schrieb am 23.07.2013 um 23:14
    War doppelt, also gleich, wie oben ↑
  • schrieb am 23.07.2013 um 23:14
    Also ich empfehle die Gruppe "Den Weg zu einem nachhaltigen, global-freundlichen Miteinander suchen + finden" > https://utopia.de/0/gruppen/den-weg-zu-einem-nachhaltig-1119

    Dort geht es ohne Diskussion um's miteinander Visionieren, miteinander Planen, einander Informieren über passende Initiativen, die in gleiche, ähnliche Richtung wirken, die Dich unterstützen können oder Unterstützung gebrauchen können, wo Du gut passende Informationen bekommen kannst oder gut passende Informationen eintragen kannst, die helfen zu-einander zu finden, regional und Themen-bezogen,..

    Das alles kann die Gruppe leisten, wenn Du daran mitwirkst, Entsprechendes einträgst,.. dann können dort gut dienende Übersichts-Seiten mit hilfreichen Links und erklärenden Texten entstehen. mehr weniger
  • schrieb am 23.07.2013 um 08:14
    @Topist

    Sie gestatten mir wieder eine Frage: Wer sind die Entscheinungsträger (Fachleute, Experten) welche die Kriterien festsetzen, um ein "internationales Nachhaltigkeitsregime" zu schaffen?

    Hinweis:
    Regime - lateinisch regere ‚geraderichten‘, ‚lenken‘, ‚herrschen‘ - im allgemeinen Sprachgebrauch findet ‚Regime‘ mit abwertender Konnotation vor allem für nicht demokratisch legitimierte und kontrollierte Herrschaftsformen, etwa Diktaturen oder Putschregierungen, Verwendung.

    Omnium debutandem! mehr weniger
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