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Filmstart

Taste the Waste

Der Berlinale-Überraschungserfolg hat mittlerweile eine ganze Bewegung ins Leben gerufen. Dieser Film wird Ihren Umgang mit Lebensmitteln verändern.


Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll! Der Großteil schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor er überhaupt unseren Esstisch erreicht. Der Regisseur Valentin Thurn hat das Ausmaß dieser Verschwendung international recherchiert: bei Bauern, Supermarkt-Direktoren, Müllforschern und Köchen. Und er hat Menschen gefunden, die Alternativen entwickelt haben.

„Taste the Waste“ — Der Trailer from tastethewaste.com on Vimeo.

Stand: 07.09.2011 von

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  • schrieb am 05.07.2012 um 16:02
    Heute abend läuft Taste the Waste zum 1. Mal im Fernsehen, auf WDR um 23.30 Uhr:

    http://www.wdr.de/tv/kinozeit/dokufilm/sendungsbeitraege/2012/0705/index.jsp

    An sich ja schön und gut, aber kommt euch die Sendezeit nicht auch verdächtig spät vor - hat der WDR Angst, das Thema prominent um 20.15 zu präsentieren? Könnten dann zu viele Leute "aufwachen"? mehr weniger
  • schrieb am 14.09.2011 um 12:15
    Die Wegwerfgesellschaft macht keinen Unterschied zwischen Essen wegwerfen oder anderen Lebensutensilien...Information, die wirkt, ist gefragt!

    Wenn es um meinen Geldbeutel geht, kann ich auch nachhaltig wirtschaften lernen, in Sachen Essen:

    Mein Rezept: Vegetarische Brotaufstriche, die lange im Kühlschrank haltbar sind.

    Und: Grundnahrungsmittel immer nach Bedarf zubereiten. Wer Rezepte wissen will, kann mich fragen...

    lg Unikates

    Wegwerfen war gestern - heute achte ich auf die Ernte der Erde, die aber nicht unendlich sein kann, bei heutiger Ausbeutung! mehr weniger
  • schrieb am 13.09.2011 um 18:04
    Altes Brot vom Vortag wird zum leckeren toskanischen Brotsalat ( Panzanella)

    Zutaten (für 4 Perso­nen):

    1 – 2 Salat­gur­ken
    4 dicke Schei­ben altes Bauern­brot (am besten Weissbrot )
    4-5 reife Tomaten
    1 rote Zwiebel
    Frischer Basili­kum (ca. 15 Blätter)
    Bestes Olivenöl Extra­Vir­gin
    Weiswein­es­sig
    Frisch gemah­le­ner schwar­zer Pfeffer
    Salz


    Zuberei­tung:

    Die Zwiebel in dünne Strei­fen schnei­den und in eine kleine Schüs­sel mit Wasser und einem EL Essig bedecken. Ca. 1 – 2 Stunden einweichen.
    Das Brot in mundge­rechte Stücke zerbre­chen und ebenfalls in etwas kaltem Wasser und 1 EL Essig einwei­chen. Das Brot sollte dabei aber nicht „zerbreien“.
    Die Tomaten und Gurken entker­nen und in Strei­fen schnei­den. Das Brot in eine tiefe Schüs­sel geben, Tomaten und Gurken, die einge­weichte Zwiebel (das Wasser vorher wegschüt­ten) und den frischen Basili­kum hinzu­ge­ben. Alles vorsich­tig vermen­gen und mit Öl, Essig, Salz und Pfeffer nach Geschmack anmachen. Dann den Salat für eine Stunde in den Kühlschrank stellen, damit sich alle Aromen gut vermi­schen können.
    Kurz vor dem Servie­ren den Salat aus dem Kühlschrank nehmen. Eventu­ell noch einmal mit etwas Olivenöl und Essig beträufeln.


    Nach Belieben kann man auch andere Zutaten hinzufügen (Sardellen, Thunfisch, Paprika etc.) oder das Brot vorher noch mit Knoblauch anrösten.

    Unkompliziert, superlecker und holt den Süden zu euch nach Hause! :-)

    Buon appetito mehr weniger
  • schrieb am 13.09.2011 um 12:34
    Also hilft es doch den Teller leer zu essen, damit morgen schönes Wetter wird
    (=um den Klimawandel nicht voran zu treiben)

    Ich habe im Radio eine sehr gute Disskussion zu dem Film gehört. Hier ist ein Link zum Podcast runterladen oder anhören:

    swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/-/id=660214/nid=660194/did=8477978/pv=mplayer/vv=popup/1vdp7pn/index.html

    Mir ist richtig übel geworden, als ich hörte wieviele Nahrungsmittel weggeworfen werden. Diese Ausmaße hätte ich nicht für möglich gehalten. Was für eine Einstellung zum Leben und zur Mitwelt haben diese Menschen?! Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich Möhren schäle und die Schalen dann wegschmeisse, statt die Möhren mit Schale (aber geschrubbt) zu essen... Ich kaufe immer nur soviel, wie ich auch essen kann und koche meistens für mehrere Tage vor und wärme dann auf. Essen aufwärmen scheint ja bei vielen geradezu verpönt zu sein. Versteh ich nicht.
    Nachdem ich die Radiosendung gehört hatte, habe ich mich eine Weile richtig verraten und betrogen gefühlt. Wozu lebe ich so achtsam und esse immer den Teller leer, während andere frische Nahrungsmittel Massenhaft in die Mülltonne schmeißen?!
    Aber ich kann das gar nicht - Essen wegschmeissen.

    Ich hole mir manchmal auf dem Wochenmarkt am Biostand Waren, die übriggeblieben sind und nach dem Markt nicht mehr verkauft werden können. Zum Beispiel übriggebliebene Kohl oder Kürbishälften, oder leicht angewelkte Petersilie (die wird, wenn ich sie zu Hause ein Weilchen - ca. halbe Stunde - ins kalte Wasser lege wieder wie frisch und hält sich sogar noch ein paar Tage, wenn ich sie im Kühlschrank in einer Plastiktüte lagere). mehr weniger
  • schrieb am 13.09.2011 um 12:05
    Verwertung von Spaghetti oder anderen übrig gebliebenen Nudeln:

    1. Neue Nudeln kochen und die vom (vor-)vortag eine Minute bevor die neuen Nudeln fertig gekocht sind, dazu ins Wasser geben (= aufwärmen). Schmeckt wie frisch gekocht.

    oder

    2. Übrig gebliebene Nudeln mit ganz wenig Wasser (ca. 1-2 mm hoch) kurz dämpfen bis sie heiss sind (Deckel auf den Topf!!!). Und entweder die übrig gebliebene Soße dazu aufwärmen, oder eine neue kochen,
    oder geschlagene Eier (gewürzt) und evtl. geriebenen Käse dazu geben, wenn die Nudeln schon richtig heiss sind, dann wieder Deckel drauf, Herd ausstellen, stocken lassen und nach ca. 5 Minuten servieren.

    oder

    3. Nudelauflauf: Nudeln mit Gemüse (zB. Lauch, Brokkoli, Erbsen, Möhren, gekochten Schinken) in Auflaufform vermischen. Sahne und Eier mixen und drüber geben. Geriebenen Käse drüber streuen. Überbacken.

    oder

    3. Bratnudeln: Nudeln in der Pfanne mit Olivenöl und Gemüse anbraten. mehr weniger
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