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  • PP
    schrieb am 06.07.2009 um 21:58
    Ich frage mich gerade was die Verkäufer sagen wen ich denen meine Edelstahl Thermotasse hinhalte.
    ???
    Außerdem hab ich die ja auch immer dabei wenn ich nen Kafee trinken will. Oder?
    Ne ich trinke lieber meinen Kafee daheim.
  • schrieb am 07.07.2009 um 08:33
    Ja ich trinke meinen Kaffee auch zu Hause. Aber die Vorstellung von den Bäumen, die alleine nur für den Verbrauch von diesen Bechern gefällt werden müssen und zusätzlich auch verarbeitet werden, ist erschreckend, finde ich. Das muss ja nicht sein. Ich gebe zu, so richtig habe ich mir darüber nie Gedanken gemacht.
    LG
  • schrieb am 08.07.2009 um 22:11
    Kaffee-zum-Gehen, das bedeutet wieder ein Opfer an unsere beschissen schnell drehende Welt. Nicht mal mehr Zeit für einen Kaffee, sitzend auf einem Stuhl, ist mehr übrig. Das finde ich noch viel erbärmlicher als diese Pappbecher.
  • schrieb am 14.07.2009 um 20:10
    Ganz genau...
    Kaffee ist ein Genußmittel, man sollte sich dazu in Ruhe hinsetzen, den Duft genießen, ein Gespräch beginnen, eine Zeitung lesen oder einfach nur entspannen...
    aber für sowas haben die Geh-Kaffee Konsumenten wohl kein Gespür.
    davon mal abgesehn trinke ich lieber Tee und zwar nur "to restawhile"
  • schrieb am 15.07.2009 um 12:11
    Aufgeschäumte Milch ist als Getränk der hippen Mainstreamszene sowieso völlig überbewertet.
  • schrieb am 13.07.2010 um 15:03
    Das würde bedeuten, bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung der Deutschen von angenommen 80 Jahren, dass man aus den Pappbechern die alle Deutschen zusammen in ihrem Leben für coffe to go verschwenden einen 47.232.000 Kilometer hohen Berg bauen könnte.

    PS allein die 590.400 Kilometer eines Jahres würden reichen um eine Brücke zum Mond zu bauen wenn ich mich nicht täusche
  • schrieb am 28.09.2011 um 17:07
    Jetzt korrigieren wir die zahlen mal ein wenig in Richtung Wahrheit:
    - Nicht jeder der in Deutschland lebenden trinkt Kaffee. Gehen wir mal von einem eintrittsalter in die Kaffeewelt von 15 Jahren aus, kommen wir auf 70,7797 mio Kaffeetrinker. (Quelle: Statistisches Bundesamt: http://goo.gl/kjuyE)

    Somit kommen wir auf 80 Becher * 70.779.700 Menschen = 5.662.376.000 Becher pro Jahr.

    - Wenn wir über Müllberge reden, sollten wir auch richtig stapeln. Niemand stapelt Müll (bzw. Becher) immer in abwechselnder Reihenfolge, so das 2 becher nicht 9 cm hoch sind, sondern 9,5 cm (9cm für den ersten Becher, jeder weitere ist ja nur noch mit dem Rand sichtbar, und selbst da ist noch luft zwischen den böden...).

    Somit kommen wir auf 5.662.376.000 Becher * 0,005 m + 0,09 m = 28.311,88 km "Becherturm" (und der recht nicht einmal um die Erde...)

    - Berechnen wir das ganze noch einmal anders durch:

    Ein Becher mit 220ml wiegt plus deckel 11,5g. Der Deckel macht davon 3,3 g aus, dem Becher schreiben wir 8,2 g zu.

    Nehmen wir das gewicht aller Becher incl. Deckel sind wir also bei 59454,94 t BecherDeckel-Müll.
    Oder 80 * 11,5g = 920g Bechermüllgemisch pro person pro Jahr.

    Verglichen zu den 239kg (Kilogram!) altpapier pro person pro Jahr (oder mit korrektur auf 15+-jährige ~250kg pro person & der vermutung das altpapier der täglichen post nicht weniger gesundheitsschädlich ist (Hochglanzdruck, teilweise in Plastik eingepackte prospekte...) sind 920g nicht das Schlimmste was wir der welt antun können...

    Ich werde mich also weiterhin ab und an mit einem Becher in den Park legen, und empfehle einen "bitte keinen Werbung einwerfen"-Kleber um die welt zu retten...

    Fazit: Wenn man Hochrechnungen macht, sollte man sich wenigstens sinnvoll nahe der realtät beziehen...
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