Deutschlands Website Nr. 1 für nachhaltigen Konsum
Plastiktüten sind Gift

Kommentare abonnieren
Jetzt kommentieren
  • schrieb am 13.08.2009 um 19:36
    Das Umweltbundesamt (UBA) plädiert ebenfalls ganz klar für Mehrweg! Ein Verbot sei übrigens auch "EU-rechtlich unzulässig".

    Wer lieber Papiertüten nehmen will: Dazu gibt das UBA noch zu bedenken: "Tüten aus Papier sind übrigens keine Alternative zu Mehrwegtaschen. Die gängige Meinung, Papier sei generell besser als Kunststoff, stimmt nicht. Für Tragetaschen aus Papier sind besonders lange und damit reißfeste Zellstofffasern notwendig, zuvor behandelt mit Chemikalien. Ob Papiertüten im Einzelfall besser oder schlechter sind als Tüten aus Kunststoff, hängt vom verwendeten Rohstoff (Altpapier oder Recyclingkunststoff) und der Art der Entsorgung ab. Die Unterschiede zwischen Papier- und Kunststofftüten werden jedoch bedeutungslos, wenn man bedenkt, dass es mit der Mehrweg-Einkaufstasche eine wesentlich bessere Alternative gibt."

    Quelle: UBA-Hintergrundpapier zum Thema
    http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3522.pdf

    In einem Artikel im Guardian wird das Plastiktüten-Thema übrigens als "rearranging the deckchairs on the Titanic" beschrieben. Dort werden auch negative Folgen einer Plastiktüten-Steuer beschrieben:
    "As has been seen in Ireland, plastic bag taxes often lead to a rise in the number of bin liners (=Müllsäcke) being purchased. "This plastic is much thicker and will prove to be a greater environmental hazard than thin plastic bags,""
    Soviel zur staatlichen Regulierung. Mir gefällt ja der Vorschlag des Guardian-Autors - der natürlich auch ganz klar für die Verwendung von Mehrweg ist:
    "Perhaps we need a dose of even more radical thinking: how about a tax on leaving home without a reusable bag?" ;)

    Quelle: "Do we really need to ban plastic bags?" http://www.guardian.co.uk/environment/2009/aug/11/plastic-bags-welsh-assembly
  • kommentieren
    schrieb am 18.02.2010 um 11:38
    Danke für den Hinweis mit den Müllsäcken. Das habe ich mich nämlich die ganze Zeit gefragt: Ob es ökologisch sinnvoller ist, seine Einkaufstüten als Müllbeutel zu verwenden oder generell mit einem Stoffbeutel einkaufen zu gehen und Müllbeutel zu kaufen. Vielleicht kennt da draußen aber auch jemand den ganz umweltfreundlichen Müllbeutel, den ich noch nicht kenne? Dann belehrt mich bitte eines Besseren. Sonst mach ichs wie bisher und nehme längst nicht jeden Plastikbeutel, aber ab und zu eben schon - und der darf dann meinen Restmüll tragen.
  • schrieb am 13.08.2009 um 20:02
    gibt auch ein tolles Lied dazu ;)
    http://www.youtube.com/watch?v=EVh15aUt8-c
  • schrieb am 13.08.2009 um 20:20
    Dafür würde ich jetzt 5 Lesepunkte geben und für den Film auch.

    Mein Vorschlag:
    Seit Jahr und Tag gehe ich mit Stofftaschen zum Einkaufen. Besonders gern mit der Utopia - Tasche, die ich letztes Jahr bei den "Utopischen Spielen" gewonnen habe. Erinnert Ihr Euch bei Utopia?
    Mein Frage an Euch: Wieso können Utopisten die nicht bei Euch beziehen? Gegen etwas Kohle natürlich..

    Auf meiner Tasche steht: "Ich fang dann schon mal an. www.utopia.de
    Rückseite: "Das hätte ich vor ein paar Wochen auch nicht gedacht, dass ich jetzt mit so einer Baumwolltasche rumlaufe. www.utopia.de.

    Ich bin schon öfter auf die Tasche angesprochen worden.Sie ist nett anzusehen und das wär doch was, um noch mehr Menschen so ganz handfest zu interessieren!!!!.
    Ach ja, ich wünsch mir mal wieder eine solche Aktion!!!!
  • schrieb am 13.08.2009 um 20:34
    Zum Thema Plastik gibt`s jetzt auch einen Kinofilm: http://www.plastic-planet.at/
  • schrieb am 13.08.2009 um 21:49
    Danke an Utopia für den Film! Sowas ist ideal zum Weitergeben.
    Plastic Planet hab ich mir auch mal vorgemerkt, danke für den Link.
  • schrieb am 14.08.2009 um 10:13
    aus benutzten plastiktüten fahrräder mit elektromotoren [gehen ab wie schmidts katze] bauen, das wärs .. #morphing
  • schrieb am 14.08.2009 um 19:36
    Schön einfach gemacht. Deshalb so wunderbar anschaulich. Danke !

    Ansonsten gilt: nicht verzagen und nicht vertagen - selber anfangen - jetzt

    (( | ^^
  • schrieb am 14.08.2009 um 23:58
    mucke nervt endlos, aber schönes video!
  • schrieb am 16.08.2009 um 10:35
    Also ich finde den Film auch echt gut gemacht. Sogar mein Sohn hat ihn verstanden und sofort unsere Tüten weggeräumt. (Wie einfach kindliches Denken oft ist, Tüten wegräumen, Problem auch weg, wenns nur so einfach wäre).
    Die Musik finde ich absolut nicht störend, aber das ist ja Geschmackssache.
  • schrieb am 16.08.2009 um 13:26
    tolle video!
    ich dachte wirklich nicht, dass es sooo viel ist!

    Aber jetzt hab ich ein schelchtes gewissen ... dange it!!! >=(
    NIE WIEDER TÜTEN!!!
  • gelöscht am 09.07.2011 um 19:58 von YouMe
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 16.08.2009 um 23:20
    Schön, dass auch manchmal noch ganz einfache (& eigentlich auch selbstverständliche) Ansätze für ein nachhaltigeres Leben thematisiert werden, da diese eine gute Basis auch zB für den Einstieg bieten..
    Wir werden an all diesem Plastik ersticken. Die Industrie und der Verbraucher scheinen, kei Interesse an der Müll/Plastikvermeidung zu haben, sieht man sich im Supermarkt um..
  • schrieb am 16.08.2009 um 23:39
    Ich renne schon seit ewigen Zeiten mit Stofftaschen zum Einkaufen und habe ausreichend davon über verteilt ... in meiner Arbeitstasche, in der Schreibtischschublade und im Handschuhfach.
    Ich bin viel draussen unterwegs im Wald und bin immer wieder verwundert, wie da so Plastiktüten mitten im Wald landen können. Das erschreckt schon, vor allem wenn man bedenkt dass ich u.U. die Tüte dort sogar meinen Enkeln noch zeigen könnte. Aber wahrscheinlicher ist doch, daß sich ein Igel oder ein anderes Tier in der Tüte verirrt und dort krepiert oder die Tüte mit etwas Fressbarem verwechselt wird.
  • schrieb am 17.08.2009 um 08:53
    Die hierzulande üblichen PE-Tüten zerfallen unter UV-Licht zu CO2 und Wasser.
    Ich denke, der "Film" ist teilweise irreführend. Auch wenn das Ziel (weniger Plastiktüten) sinnvoll ist, sollte man bei einer Info für den deutschsprachigen Raum auch die hier relevanten Fakten (durchschnittliche Benutzungsdauer/Häufigkeit, Recycling-Quote, Rückstandsfreie (CO2 + Wasser) Verbrennung in Müllverbrennungsanlagen mit erwähnen.

    Ich denke auch, dass man die Pfandpflicht von Einweg-Flaschen auf Tüten ausdehnen sollte.
    Für manche Zwecke sind Tüten aber nicht wegzudenken, z.B. wenn unterwegs schmutzige, nasse Mehrwegwindeln anfallen, packe kommen Stoffbeutel nicht in Frage.

    Also nach Möglichkeit einen Stoffbeutel benutzen und Tüten zumindest so lange verwenden, bis sie kaputt sind, danach nicht in den Wald sondern in den Müll, auch wenn es vielleicht nicht den Vorgaben entspricht, sind sie wahrscheinlich in gelben Säcken/Tonnen meist gut aufgehoben.
  • kommentieren
    schrieb am 21.08.2009 um 21:20
    ... Recht hat er.
  • kommentieren
    schrieb am 24.02.2010 um 10:00
    Die Annahme dass die "hierzulande übliche PE-Tüte unter UV-Licht zu CO2 und Wasser zerfällt" ist leider absolut falsch!
    Was Du hier ansprichst, trifft in etwa auf die sog. Oxo-degradable Produkte zu, die aber auf keinen Fall als biologisch abbaubare Produkte bezeichnet werden dürfen.
    PE-Tüten können durch den Zusatz von Oxo-Additiven (das sind im Prinzip Schwermetalle) in ihrem Zerfall beschleunigt werden. Was jedoch zurück bleibt ist ein feiner Staub an PE der sich auf jeden Fall nicht innerhalb kurzer Zeit auflöst sondern ebenfalls 400 Jahre bestehen bleibt.
    Vorsicht also mit gefährlichem Halbwissen.
  • schrieb am 17.08.2009 um 11:47
    Super und Danke für diesen tollen Film!
    Ja was können wir tun? Jeder von uns. Laßt uns über diese "Wegwerf-Gesellschaft" nachdenken und handeln.
    Es ist an der Zeit, auch nicht nur zu reden und zu schreiben....oder es sich vornehmen. Wir müssen es einfach nur TUN.

    liebe Grüße
    die Waldfee
  • schrieb am 20.08.2009 um 09:13
    Ich benutze schon seit langem Stoff-Tüten. Davon habe ich immer eine in meiner Tasche, damit ich keine Überraschungen erlebe. Habe ich wirklich mal keine dabei, dann verurteile ich mich für meine Vergesslichkeit selbst mit: Kauf einer Stofftasche!

    Wenn das jeder so macht, das hat der Film gezeigt, tun wir ganz direkt etwas für den Erhalt unserer wunderschönen Erde.

    Ich fand passend zu diesem Thema neulich eine treffende afrikanische Weisheit: "Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Erde verändern."
  • schrieb am 20.08.2009 um 09:27
    Ausgesprochen mißlich, dass die Bundesregierung an so einer Stelle von einer Regulierung absehen möchte, wo es doch sonst allerorts Vorkehrungen gibt, dass der Bürger genau weiß, wie er sich zu verhalten hat.

    Gerade auch Großketten aus dem Buchhandel, günstige Modebekleidung, mal neben den Supermarkttüten, an die jeder sofort denkt, haben hier ein großes Potential zu ziegen, es ist ihnen nicht egal.
    CSR steckt in aller Munde, meinetwegen sollen sie ihre gute Tat mit viel PR zu Werbezwecken nutzen, jeder Marketingstreich wäre toll (wenn Sie Ihre eigene Tasche dabei haben, bekommen Sie das T-Shirt heute für einen € weniger o.ä.) CSR sollte in jeder Unternhmensstrategie stecken.

    Leider habe auch ich nicht immer meine eigene Tasche dabei, ich nehme diesen Anstoß gerne an, um in Zukunft, also ab gleich, wieder genau darauf zu achten.
  • schrieb am 20.08.2009 um 10:51
    Eine der großen Schwierigkeiten ist, gleichzeitig zu bezahlen und zu verhindern, dass die Ware an der Kasse ungefragt in eine Plastiktüte gesteckt wird. Auch möglich ist, eine Papiertüte zu verlangen, denn das Papierrecycling ist immer noch relativ ökologisch korrekt - und wenn man keine Tonne hat, kann man seine alten Zeitungen gleich drin sammeln und vor die Tür stellen. Außerdem gibt es auch Plastiktüten aus Polyproylen oder Maisstärke - die aber wahrscheinlich teurer sind als die aus Erdöl. Aber da müssten wir eben auch den Bedarf einfach nachfragen. Vorbildlich verhalten sich im übrigen die großen Supermärkte auf Korsika, die sehr haltbare Plastiktaschen für kleines Geld anbieten, und die auch gut angenommen werden.

    Aber wir wissen über die Problematik nicht wirklich viel. Bei uns landen die Plastiktüten sicherlich zum allergrößten Teil in der Müllverbrennungsanlage. Wer also schmeißt die Dinger tonnenweise ins Meer? Da muss angesetzt werden, da müssen Alternativen geschaffen werden.
  • kommentieren
    schrieb am 20.08.2009 um 12:53
    "Eine der großen Schwierigkeiten ist, gleichzeitig zu bezahlen und zu verhindern, dass die Ware an der Kasse ungefragt in eine Plastiktüte gesteckt wird."

    Stimmt, da sind manche recht fix.

    Ich machs dann so, daß ich das wieder vor denen auspacke mit dem freundlichen Kommentar: "ich habe eine Tasche, danke". Viele Kassierer schauen dann etwas grimmig, manchen ist's wurst. Aber hin und wieder merke ich, wie der Kunde nach mir dann auch gleich sagt "ich brauch auch keine Tüte".
  • schrieb am 20.08.2009 um 12:06
    Wunderschöne Animation...
    Es ist leider leider immer noch Gang und Gebe das man im Supermarkt, im Döner laden, beim Schuhe kaufen, an der Tankstelle und und und immer noch Plastiktüten bekommt. Es ist wirklich ein Kampf den Verkäufern zu erklären das man die Sachen auch in seinem Rucksack packen kann, denn oft sind sie so schnell mit dem verpacken der Sachen das man plötzlich eine Plastiktüte in der Hand hält. Ich habe aber seit ca. 2 Jahren keine einzige Plastiktüte mehr angenommen. Doch leider reicht es nicht wenn wenige darüber nachdenken, es ist wichtig das Agiert wird und man Plastiktüten vom Markt nimmt... so gibt es z. B. in gewissen Gebieten in Indien keine Plastiktüten mehr da sie in denn 80er Jahren riesige Umweltprobleme damit hatten oder in Kalifornien wurde die Plastiktüte auch großflächig ersetzt.
    Noch besser wäre natürlich wenn man gleich die Gesamte Verpackung der einzelnen Produkte reduziert.
    Aber eh dies so weit ist werden wohl die Meere so voll sein das die Schiffe nicht mehr fahren können.

    Mit den schwimmenden Plastikinseln ist eine wirklich große Bedrohung für die Meerestiere. Besonders einige Wahlarten haben stark damit zu kämpfen, denn sie denken das es Quallen sind und fressen die Tüten und irgendwann stirbt der Wahl dann an einem Verstopften Darm.

    Seit Gegrüßt
    Stefan
  • kommentieren
    schrieb am 20.08.2009 um 12:24
    apropos Quallen... siehe auch das 3. Video hier: http://www.animalssavetheplanet.com/
  • schrieb am 20.08.2009 um 13:12
    In der Animation wird gefragt, warum die Tüten nicht recycelt werden - Für mich bedeutet Recycling, dass ein Produkt unendlich in einem Stoffkreislauf zirkuliert, ohne der Umwelt zu schaden, wie Papier z.B., nach dem Wiederverwerten wird es kompostiert und geht als Dünger wieder in den natürlichen Kreislauf ein. Kunststoffe sind jedoch spätestens nach drei Durchläufen Sondermüll, Thermoplaste sind deshalb allenfalls als decycelbar zu bezeichnen.
  • schrieb am 20.08.2009 um 15:05
    hi,
    wo gibt es bilder von solchen tüten-teppichen?
  • kommentieren
    schrieb am 20.08.2009 um 16:32
    Mehr Info hier.

    https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/4749
    https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/5649
    https://utopia.de/0/magazin/muell-im-wasser
    http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllstrudel

    ich habe nicht alle durchgesehen, denke, bei den Links dort wirst Du fündig.

    und hier noch ein englischsprachier Film zum Thema: "garbage-island": http://www.youtube.com/watch?v=k-CVRFzLoEY
  • schrieb am 20.08.2009 um 16:01
    Der Verpackungs"Wohlstand" ist ebenso wie der "Immer-mehr-haben-müssen-Wohlstand" fest in vielen Hirnen und ebenso der "Ich muss die Welt gesehen haben!" "Wohlstand"! ...


    So lange, wie so viele Menschen DAS Wohlstand nennen, werden sie auch nichts ändern.
    Immer wieder wird auch in Utopias Weiten darauf bestanden, dass Verzicht was Schlimmes für die Menschen und die Welt ist ...

    Finger drauf und selber verzichten ...

    Verzichten und Fragen laut sagen nimmt mir die Last des Hier-Lebens ...
  • schrieb am 20.08.2009 um 16:30
    Hallo,

    Bilder von solchen Tütenteppichen gibts z.B. hier: http://www.handelsblatt.com/technologie/umwelt-news/nicht-selbst-das-wasser-abgraben%3B2204254

    Grüße,

    TT - der schon immer Stofftaschenbenutzer gewesen ist.
  • schrieb am 20.08.2009 um 17:17
    Vielen Dank für diesen tollen und aufrüttelnden Artikel. Ich benutze schon lange Korb oder Bio-Baumwolltasche beim Einkauf. Finde aber trotzdem immer wieder im Haus meine "Altlasten"Platiktüten, in denen ich Dinge aufbewahre. Ich werde sie tatsächlich schwer los und manchmal zerfallen sie schon und ich stopfe sie dann in die gelbe Tonne.
    Vielleicht sollten wir mal ein Brainstorming machen, wie wir den Einzelhandel dazu überreden, freiwillig auf Papiertüten zu verzichte?

    Viele Grüße von Madadi
  • kommentieren
    schrieb am 20.08.2009 um 17:19
    "Vielen Dank für diesen tollen und aufrüttelnden Artikel/Video. Ich benutze schon lange Korb oder Bio-Baumwolltasche beim Einkauf. Finde aber trotzdem immer wieder im Haus meine "Altlasten"-Platiktüten, in denen ich Dinge aufbewahre. Ich werde sie tatsächlich schwer los und manchmal zerfallen sie schon und ich stopfe sie dann in die gelbe Tonne.
    Vielleicht sollten wir auf Utopia mal ein Brainstorming machen, wie wir den Einzelhandel dazu überreden, freiwillig auf Papiertüten zu verzichten?

    Viele Grüße von Madadi"
  • schrieb am 20.08.2009 um 17:29
    eine sehr überzeugende idee!
    dass die leutchen im bundesumweltamt sie nicht unterstützen, hat entweder mit amtsmüdigkeit oder lobbytätigkeit oder ... zu tun.
    statt fische und wale könnten künftig flotten von tütentrawlern die teppiche aus platikmüll aus den meeren fischen. gleichzeitig brauchen wir aber natürlich das verbot wie in LA.
    zum normalen einkauf im bioladen nehme ich gewöhnlich eine offene klapptasche, in der für den notfall 2 einkaufsnetze liegen.
    aber im supermarkt und anderen geschäften muss mensch sich mit händen und füßen gegen plastiktüten wehren. noch immer.
    trotzdem: wir haben eine regierung, die sowas von umweltbewusst ist.
    haben wir nicht in hannover an der uni eine disziplin technikfolgenforschung?? haben die auch noch nichts gemerkt? oder hört mal wieder niemand auf die stimme der vernunft?
  • kommentieren
    schrieb am 20.08.2009 um 20:20
    wenn du mehr über die rolle des umweltbundesamtes in dieser sache erfahren willst, lies doch kurz meinen kommentar dazu --> alle kommentare anzeigen lassen --> der erste kommentar

    zum thema tütentrawler hab ich zufällig gerade dieses projekt gefunden. geniale idee! den initiatoren fehlen allerdings noch knapp 2000€. aber auch sachmittel & zeit sind gefragt.
    https://reset.to/projekte/plastic-ocean
  • schrieb am 20.08.2009 um 21:35
    Irgendwie wußte ich ja schon länger, dass eine Stofftüte einfach sinnvoller ist. Aber noch einmal so drastisch vor Augen geführt zu bekommen, wie groß die Plastikteppiche auf den Ozeanen sind und wie lange diese verflixte Plastiktüte uns und unsere Kindeskinder überlebt... das hat es noch zu künftig mehr Konsequenz gebraucht. DANKE FÜR DIESEN FILM!
  • schrieb am 20.08.2009 um 21:49
    das video mit den plastiktüten hat mich natürlich aufgerüttelt. in diesem zusammenhang fand ich auch den film adicted to plastic schaurig-schön. ich bin da also von der information her nicht ganz am anfang. aber nun zu meinem problem, das ich hier mal in den öffentlichen raum zur diskussion stellen möchte: in meinem bio-supermarkt gibt es natürlich beim obst/gemüse auch plastiktüten. logistisch komme ich da bei meinem wöchentlichen einkauf auch fast nicht vorbei, mir zumindest eine zu nehmen. ich bekomme meist an der kasse schon einen rüffler, weil ich eben nur eine für alle ausgewählten frischwaren habe und nicht für jede sorte eine, wie es offenbar gewünscht und vorgesehen ist. zuhause packe ich dann meine einkäufe aus und die plastiktüte wird somit frei. ich benutze sie dann für meinen restmüll (anstatt gekaufter Mülltüten) oder packe meine wertstoffe ein, um sie - mit der tüte natürlich - in den container zu tragen. so ist mein geübter kreislauf. wie seht ihr das, ist das ok, oder doch nicht??? und wenn nicht ok, was wäre eine bessere lösung?
  • schrieb am 20.08.2009 um 22:06
    Im Berliner LPG-Biomarkt werden Platiktüten aus Biokunststoff zur Verfügung gestellt. Diese Tüten sind aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und vollständig biologisch abbaubar (siehe auch www.schleichers-verpackungen.de), also auch kompostierbar. Ich wüßte gerne, was von diesen Tüten zu halten ist. Hat jemand eine Idee dazu?
  • kommentieren
    schrieb am 20.08.2009 um 22:56
    Sicher ein Fortschritt, und sinnvoll wenn es nicht die anderen Taschen ersetzt, sondern für den Notfall, dass halt jemand aus welchem Grund auch immer nicht genügend Tragetaschenkapazitäten dabei hat. Allerdings sollte mal nachgeprüft werden, wo denn die Rohstoffe nachwachsen, vielleicht auf Palmölmonokulturen, wo vor einigen Jahren noch Urwald war??? Das wäre dann natürlich sehr schlecht und wäre dann zu ändern.

    Aber gut finde ich auch, dass es heute grundsätzlich möglich ist, pflanzlichen Kunststoffe herzustellen. Wenn das Erdöl verbrannt sein wird, wofür es eigtl. viel zu wertvoll ist, werden noch viele andere viel schwerer herzustellende pflanzliche Kunststoffe nützlich werden.
  • kommentieren
    schrieb am 21.08.2009 um 00:56
    beim umweltbundesamt gibts auf der homepage grad ein neues hintergrundpapier zu biokunststoffen. is mir jetz aber zu lang zum lesen..
    http://www.umweltbundesamt.de/
    oder direktlink: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3834.pdf
  • kommentieren
    schrieb am 24.02.2010 um 10:08
    da empfehle ich doch mal direkt einen Blick auf meinen Blog bei dem nahezu alle hier aufgetauchten Anmerkungen und Kommentare bereits schon mal bearbeitet wurden
  • gelöscht am 18.11.2010 um 01:41 von nebelmoog
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • gelöscht am 18.11.2010 um 01:41 von nebelmoog
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 21.08.2009 um 12:09
    Dieser Film ist wirklich ein Kunststückchen und sehr sinnvoll. Ausgezeichnete Arbeit!
    H.
  • schrieb am 21.08.2009 um 13:46
    Sehr plakativ . . .
    . . . der Film zum Mega-Problem. Hoffentlich begreifen es unseren lieben BundesbürgerInnen und handeln endlich freiwillig. Ansonsten halte ich ein Verbot für die wahrscheinlich beste Lösung. Wenn der Mist erst gar nicht hergestellt wird, kann er auch nicht konsumiert werden.

    Die "Recycling--Bastel-Idee" ist doch wohl nur ein schlechter Scherz? Es ist schwachsinnig noch mehr Energie für das Zusammenbügeln zu verbrauchen. Schließlich muß diese Energie ja auch erzeugt werden und das ist selten "grüne Energie". Und auch die zusammengebastelten Teile sind irgendwann Müll, der sich verhält wie die "normalen" Plastiktüten. Erst DENKEN - dann HANDELN
  • kommentieren
    gelöscht am 18.11.2010 um 01:41 von nebelmoog
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 21.08.2009 um 18:53
    SUPER !
  • gelöscht am 18.11.2010 um 01:41 von nebelmoog
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 23.08.2009 um 21:50
    In Bulgarien gibt es auch Plastiktüten für jeden Mist, allerdings steht auf vielen davon drauf, sie seien mit "POLYDEGRALEX" versehen: Originaltext: "This bag is 100% degradable. With the innovative POLYDEGRALEX material used natural decomposition takes 1 to 3 years, compared to more than 100 years without POLYDEGRALEX. Decomposition period varies depending on percentage added and climate. Decomposed polymer bits mineralize in soil without deteriorating its quality."
    Sinngemäß auf deutsch: "Dieser Beutel ist zu 100% abbaubar. Mit dem fortschrittlichen P.-Material erfolgt die Zersetzung in 1-3 Jahren gegenüber mehr als 100 Jahren ohne P.; das ist abhängig von der prozentualen Menge von P. und vom Klima. Das zersetzte Kunststoffmaterial mineralisiert im Boden, ohne dessen Qualität zu verschlechtern."

    Was genau unter mineralisieren zu verstehen ist, weiß ich nicht. Die Tüten sind wohl noch immer aus Polyetylen. Im Web ist annähernd nichts über dieses Polydegralex oder dessen Wirkverfahren zu entdecken. Kennt das jemand?
  • kommentieren
    schrieb am 24.02.2010 um 10:14
    wie bereits oben schon mal erwähnt. hierbei handelt es sich um ein verfahren dass im grunde nichts anderes tut als den vorzeitigen abbau von PE zu beschleunigen. was jedoch zurückbleibt ist nach dem abbau PE-staub in feiner dosierung und schwermetalle. der grundgedanke war womöglich recht nett, für die umwelt ergibt sich jedoch hieraus keinerlei vorteil! dann muss man schon wirklich auf echte biopolymere zurückgreifen, diese funktionieren dann auch wirklich biologisch sinnvoll
  • schrieb am 24.08.2009 um 09:15
    Der amerikanische Fotograf Chris Jordan hat eine ganz besondere Art große Zahlen durch moderne Kunstwerke zu visualiseren. In seinen Bildern greift er statistische Werte der westlichen, konsumorientierten Zivilisation auf und macht sie auf beeindruckende Weise greifbar. Jordan sprach im letzten Jahr auf der TED-Konferenz, auf der weltweit führende Denker und Innovatoren ihre Ideen austauschen können. Absolut sehenswert in diesem Zusammenhang http://www.ted.com/talks/view/id/279
  • schrieb am 24.08.2009 um 09:31
    Passend hierzu ein Artikel aus dem better-Blog (zwar schon etwas älter aber immer noch aktuell):

    www.better-dressed.com/blog/2008-12-15/neuheit-bio-baumwolltaschen-fairtrade-gots-zertifiziert/#comments

    Einfach durchlesen und am besten gleich ne Biobaumwolltasche holen:)
  • schrieb am 30.08.2009 um 22:06
    Es gibt ja auch die Bio-Plastetüten, die wunderbar auch als Ersatz für die Mülltüten benutzt werden können. Sogar kompostierbar. Was spricht dagegen, dass diese Variante mehr genutzt wird? Bioläden machen das mittlerweile schon recht gut.
    Keine Plastetüten kaufen ist die eine Sache - das geht einfach. Schwerer fällt es doch auf Mülltüten zu verzichten? Werden dafür nicht fast ebensoviele Tüten verbraucht? Leider habe ich die kompostierbare Variante noch nicht als Mülltüte entdecken können. Wie macht Ihr das?
    In England geben mittlerweile einige Supermärkte Bonuspunkte für die Wiederverwendung der Plastetüten. Ein guter Anfang denke ich, jedoch lange nicht das Ende dieser Tütenart.
  • schrieb am 02.09.2009 um 09:49
    Ja, und gestern Abend auf einem deutschen Kanal hat doch glatt die Verkäuferin in einem Bio-Laden der Plastiktüte den Vorzug gegeben, da der Spinat besser haltbar sei.
  • schrieb am 02.09.2009 um 22:53
    Ich (be)nütze zwar sehr gerne meine Stofftasche, wenngleich man sich auch damit nicht zu sehr als Held sehen sollte, denn folgende Aspekte dürfen in der Diskussion nicht vernachlässigt werden:


    1. Stofftaschen bekommt man häufig geschenkt, nutzt also die einzelne auch nicht unbedingt so oft und eine Stofftasche verbraucht im Herstellungsprozess wesentlich mehr Energie als jede inzwischen nicht nur preislich sehr günstig zu produzierende Plastiktüte.

    2. Organisch abbaubare Tüten (z.B. aus Maisstärke) werden auch deshalb nicht mehr so häufig angeboten, weil viele Abfallwirtschaftsunternehmen sie mit Aufwand wieder aus dem Biomüll sortieren müssen:
    Sie sind zwar biologisch abbaubar aber in einem deutlich längeren Zeitraum als der übliche Biomüllkompostzyklus dauert!

    3. In der Natur "überleben" Plastiktüten tatsächlich ewig, aber:
    Müll in der Natur zu entsorgen ist doch sowieso tabu!

    Bei Mehrfachverwendung, Mitbringen v. Einkaufstaschen und sachgerechter, getrennter Entsorgung ist die Energie- & Umweltschädigungsbilanz nicht zwingend schlechter als ein sorgloser Umgang mit anderen (Papier-/Stoff-)Tüten!

    (Technisch habe ich mich mit den entsprechenden Studien noch nicht ausreichend befasst, aber o.g. Relativierungen sind trotzdem begründet.)

    Bleibt kritisch & aufmerksam bewusst...und bitte weiterhin so information-/diskussionsdurstig!
  • schrieb am 03.09.2009 um 09:43
    ..macht natürlich am meisten Sinn,
    wenns Biobaumwolltaschen sinn!

    Gibts inzwichen von vielen Herstellern
  • schrieb am 04.09.2009 um 14:42
    Komischerweise gabs dass schon mal dass es keine Plastiktüten mehr geben sollte. Warum sie wieder so eine Wiedergeburt hatten ist mir auch nicht verständlich
  • schrieb am 09.09.2009 um 11:46
    Für alle mit Nähtalent,
    näht Euch einfach aus beliebigen Stoffen, auch aus Stoffresten, ganz nach Eurem Geschmack, eine Charlie Bag von Burda (kostenloses Schnittmuster im Netz bei Burda Style).
    Der Schnitt bzw. die Idee wurde ebenfalls in Hinblick auf Müllvermeidung entwickelt.
    Praktisch und Ihr habt das Design selbst in der Hand.
  • kommentieren
    schrieb am 10.09.2009 um 10:43
    Das ist mal eine super Idee :) Danke... hab fast schon vergessen, dass es Burda gibt...
  • schrieb am 10.09.2009 um 16:38
    ich weiß gar nicht, wie viele jahre ich schon stoffbeutel benutze... anfangs bin ich auch oft dafür belächelt wurden. aber mal ehrlich, individuelle beutel sind doch sowieso viiiiieeeel cooler als 08/15-standard-tüten ;)
  • schrieb am 10.09.2009 um 17:56
    Plastebeutel sind in aller Regel eus PE (Polyethen, oder für die älteren Semester Polyethylen) Diese Substanz besteht ausschließlich aus C und H und verbrentt bei ausreichender Sauerstoffzufuhr vollständig zu CO2 und H2O. Ungefährlich! Eine Frage wäre ob die Farben einen Einfluss darauf haben, ob giftige Substanzen entstehen...
    Zu kären wäre auch, ob der komplette Prozesskette der Papiertütenherstellung wirklich energetisch günstiger ist, als die der plastetüte. (Papier sammeln, Hechseln, reinigen, entfärben, und was weiß ich was noch alles.) Ich würde die Tüten nicht per se verteufeln.
    gegen Stoffbeutel dürfte aber wirklich nix einzuwenden sein.
  • kommentieren
    schrieb am 24.02.2010 um 10:29
    rein chemisch betrachtet ist es zwar richtig dass aus PE beim Verbrennen CO2 und H2O entsteht, die Ungefährlichlichkeit solltest Du jedoch nicht ganz so trivial bewerten. Im Grunde besteht die Tüte aus dem fossilen und endlichen Rohstoff Öl, der zuvor über Millionen von Jahren CO2 in der Erde gebunden hatte. Dieses CO2 wird nun freigesetzt. Wo hin damit? Und wie sinnvoll kann es sein, dass wir aus dem "schwarzen Gold" ein Konsumgut herstellen dessen Lebensdauer durchschnittlich 6min beträgt? Der Film handelt im Grunde auch davon, was mit Plastiktüten passiert mit denen nicht sorgsam umgegangen wird. Dieser Anteil ist nämlich deutlich größer als der den wir in unserem winzigen Deutschland "sinnvoll" verwerten.
    Und zur energetischen Herstellung von Papiertüten sei gesagt dass diese deutlich aufwändiger ist als bei Kunststoff
  • schrieb am 11.09.2009 um 17:31
    Ich benutze auch in der Regel Stoffbeutel.
    Wenn ich keinen dabei habe nehme ich trotzdem Papier oder ich kaufe einen neuen.
    Leider sind so viele Menschen total unbedacht was dieses Thema betrifft.
    Ich erinnere mich an einen jungen Mann in der Supermarktschlange vor mir stand und eine Plastiktüte kaufte obwohl er einen Rucksack auf hatte.
    Da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln.
    Ich glaube in Bangladesch wurden die Tüten schon verboten.
    Beim Monsum haben sie immer die Abflüsse auf den Strassen verstopft und somit für schlimmere Überflutungen gesorgt.
    Zudem glaube ich der Aussage nicht das Papiertüten besser sind als Plastik.
    Man sollte nur die Zeit bedenken die zum Verrotten benötigt werden.
  • schrieb am 15.11.2009 um 13:08
    Einkaufen gehe ich schon lange mit meinem Korb und Stofftaschen. Nun suche ich nach Varianten um Müllsäcke und Gefrierbeutel zu ersetzten. Leider können einige Lebensmittel auf Grund ihrer Form aber oft schwer in anderen Behältern "luftleer" eingefroren werden , daher schaffe ich es nicht sie gänzlich aus meinem Haushalt zu verbannen. Hat jemand eine erprobte Alternative?
  • kommentieren
    schrieb am 24.02.2010 um 10:32
    bei dm gibt es mittlerweile erste Beutel aus Biopolymeren. Hierbei ist auf den Keimling auf der Verpackung der Beutel zu achten. Der Keimling stellt das Zeichen für die Kompostierbarkeit dar. Solche Kunststoffbeutel sind aus biologisch abbaubaren Polymeren und frei von Weichmachern
  • schrieb am 10.12.2009 um 16:36
    Für einen echten Utopisten dürften Stoffbeutel ja wohl Pflicht sein. Benutze ich schon seit Jahren, wie die meisten hier sicher auch.
    Ich habe leider zwei Nachbarn, die bei jedem Einkauf neue Plastiktüten kaufen und diese dann als Mülltüten verwenden. Da krieg ich jedesmal die Krise. Es gibt so viele dumme und/oder bequeme Menschen auf dieser Welt.
  • schrieb am 21.01.2010 um 21:40
    Klar, Plastik muss nicht mehr sein - Ich kenne eine Künstlerin, sie hat mit ihren Motiven sehr schöne Stofftaschen mit abstrakten Blumenmotiven rausgebracht. Das rettet sicherlich auch nicht die Welt, aber Stofftaschen sind so auch noch eine wirklich schönere Alternative. Ich nehme diese inzwischen auch als Geschenk oder Geschenkverpackung (Müllvermeidung), so sind schon andere auf Stofftasche "umgestiegen". Was ich auch sehr sympathisch finde, ist, dass von dem Erlös noch 10 % für Plastic from the Sea/Green Ocean gespendet wird!
    Quelle: http://www.brittadransfeld.de/stoffbag.html
  • schrieb am 02.02.2010 um 21:18
    Also ich benutze am liebsten einen Rucksack. Da bekommt man keine langen Arme und kann auch schwere Dinge bequem tragen.
    Aber mittlerweile habe ich sooo viele Stoffbeutel hier, dass ich kaum noch weiß was ich mit denen machen soll.
  • schrieb am 05.02.2010 um 14:33
    Müll vermeiden, dass ist unsere größte Chance.
    Plastikmüll birgt bedeutend größere Gefahren, als Papiermüll.

    Es ist aber sinnvoll konsequent Müll zu vermeiden, da es am wenigsten Kostet.

    Ich bemühe mich seit Jahren ohne Plastiktüten auszukommen, bzw. mit so wenig wie möglich.

    Und mit der Oase der Menschlichkeit sollen Oasen entstehen, in denen Müllvermeidung eine positive Nebenwirkung hat.
    https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/182623#comment-197821
    Da geht es in erstmal um die Beutel für Brot und Brötchen, aber am Anfang sollte man mit den leichteren Übungen anfangen.

    Dann kann das Umdenken richtig anfangen.

    Bei den Oasen wird von den eingesparten Verpackungen,
    die der Händler nicht rausgeben muss da eigene Taschen und Behälter mitgebracht wurden,
    etwas für die Menschen vor Ort besorgt. Ganz im Sinne von Gemeinschaft und Menschlichkeit.

    Ich freue mich, wenn ich hier weitere Mitstreiter finde, die helfen das Bewusstsein für unsere Umgebung und dadurch die ganze Welt zu ändern.

    Der Aufwand ist gering und es kostet nur etwas Zeit und Kontaktaufnahmen mit den Menschen.

    Schaut euch um und lasst ganz viele Oasen in Deutschland und später über die ganze Welt entstehen.
  • gelöscht am 14.02.2010 um 07:15 von Möhre
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 19.02.2010 um 19:07
    Ich habe mal gelesen (Quelle weiß ich nicht mehr) das der Energieaufwand um einen Stoffbeutel herzustellen 36mal höher ist als der um eine Plastiktüte herzustellen. Also muss man ihn mindestens 36mal benutzen um die Energie wieder reinzubekommen.... wollte ich nur mal so sagen... aber das Problem der mit der "Halbwertzeit" der Tüte ist natürlich das größere...

    Wie wärs mit einer Plastiktütenpetition? Dann dürften nur noch Papiertüten benutzt werden.
  • kommentieren
    schrieb am 20.02.2010 um 13:39
    Aber was sind schon 36mal benutzen? Das schafft man in höchstens sechs Monaten!
  • schrieb am 20.02.2010 um 13:43
    Hier die passende Petition dazu (ich hoffe, dass sie nicht schon gespostet wurde :)):

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9937
  • kommentieren
    schrieb am 21.02.2010 um 21:08
    Merci, ich werde gleich dran teilnehmen!
  • kommentieren
    schrieb am 24.02.2010 um 18:23
    Habe ich gerade mitgezeichnet, war auch schon irgendwo eingestellt. Ist aber doch egal, besser einmal zuviel als gar nicht.
  • schrieb am 23.02.2010 um 08:43
    Der Film ist sehr gut!
    Ich würde gerne die Texte ins Griechische übersetzen und ihn ins Facebook einbringen, damit ihn all die Leute ihn dort auch sehen und lesen können. Es ist echt schlimm, wie viele Platiktüten auf den Stränden, im Meer, am Strassenrand....... liegen.
    Wenn ihr dafür seit, gebe ich euch gerne die Texte.
    Ich würde es jedenfalls toll finden, dass der Film so weit wie möglich ausgebreitet wird, wenn so viele Leute wie möglich, ihn sehen und davon Kenntnis nehmen.
    Dora
  • schrieb am 25.02.2010 um 11:17
    Und was ist mit den Mülltüten?

    Plastiktüten mit Supermarktwerbung sollen also weg - doch in den Supermärkten werden dann weiter fleißig Mülltüten verkauft. Sicher lassen sich die Hausfrauen (und Männer) nur schwer davon überzeugen, wieder alle Küchenreste ohne Tüte im Mülleimer zu haben.

    Ich denke, dass das Verbot der Tragetaschen ein Ansatz ist, aber sicher nicht ein endgültiger. Auch möchte ich nicht alles verbieten lassen, was Komfort bedeutet. Weiter sollte man darüber nachdenken, wie man andere Länder zum Mitmachen bewegt. In Deutschland liegen verhältnismßig wenig Tüten im Gelände (aber immernoch zu viele geb ich zu), in anderen Ländern sieht es da bedeutend schlimmer aus. Erziehung und Aufklärung tun not.

    Warum kein genereller Umstieg auf Biokunststoff für jegliche Art von Tüten, Taschen und Verpackungen?

    Ein Bioladen hier hatte diese Tüten (leider hat der Laden aufgegeben) und damit konnte man schon allerhand nach Hause tragen und als Mülltüte weiterverwenden sowieso.

    Also Biokunststoff (kompostierbar!) ist eine echte Alternative zum generellen Verbot!
  • schrieb am 25.02.2010 um 11:46
    Wow, toller Film!

    Nun, ich muss zugeben, dass ich mir nicht mal vorstellen konnte, dass es schon so schlimm ist mit den Tüten. Ich habe aus einem natürlich Trieb heraus immer versucht es zu vermeiden, Palstiktüten im Supermarkt mitzunehmen und stattdessen, entwder eine Stofftasche oder einen Faltkorb zu verwenden. Dabei die Nachhaltigkeit immer im Kopf. Daher schockieren mich die Fakten schon. Und wenn ich bedenke, dass ich so "unwissend" bin, wie ist es erst bei Anderen!?!

    Das kommt mir nicht in die Tüte!

    Verbreitung auf der ganzen Linie!
  • schrieb am 25.02.2010 um 12:21
    Plastik scheint schon so selbstverständlich zu sein, dass es auch aus unserem Leben kaum mehr wegzudenken ist. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum diese Petition, die hier gepostet wurde, noch nicht mal 550 Unterzeichner hat. Utopisten gibt es doch viel mehr.
    Ich wundere mich auch immer wieder, wie sorglos Plastiktüten in Bioläden ausgegeben werden. Es gibt doch inzwischen Alternativen. Warum finde ich die so selten bei den "Alternativen"? In Berlin weiß ich es nur von der LPG, die dort Maisstärke-Tüten einsetzt. In Hambug ist mir noch kein Laden begegnet. Oder wißt Ihr mehr als ich? Dann bin ich dankbar für Hinweise.
    Schöne Grüße
  • schrieb am 25.02.2010 um 12:35
    Ich versuche meine Plastiktüten immer weiterzuverwenden und/oder auch weiterzugeben. Dennoch: Wenn es irgend geht habe ich Korb und Tasche dabei, oft packe ich auch lieber den Einkauf so in den Wagen. Ganz schlimm: Geschäfte in denen einem sofort alles in die Tüte gepackt wird (eine Unart von Boutiquen, da läuft man dann wegen eines Paar Socken auch noch Werbung)
    Richtig mies: Beutel für Obst und Gemüse, die werden auch noch mitgewogen! Noch mieser: Müllbeutel für meinen wenigen Restabfall, weil ich seid Jahren überlege, wie ich die ersetzen soll ... Biomüllbeutel sind da eine ganz schlechte Alternative ...
  • schrieb am 27.02.2010 um 21:03
    Wir verwenden schon seit Jahren Stofftaschen. Zuhause und im Auto liegen immer einige griffbereit.
    Und für Einkäufe mit dem Fahrrad nehmen wir den Rucksack.
    Schade das die Plastiktüten so verbreitet sind, obwohl es auch Alternativen gibt.
    Aber in manchen Geschäften ändert sich langsam was.
  • schrieb am 11.03.2010 um 15:05
    Zum Einkauf gehe ich mit Lastenrad und eigenen Taschen – die allerdings sind, ich sage es ungern, aus stabilem Kunststoff. Dafür verwende ich sie viele Jahre lang und nur äusserst selten greife ich auf die unliebsamen Plastiktüten zurück. Wenn ich wirklich mal ohne Tüte, Tasche, Rucksack dastehe, dann suche ich bevorzugt einen Karton im Laden, der ansonsten weggeworfen würde.
    Und noch eine Idee, die ich nun schon lange erfolgreich anwende: in die Bäckerei gehe ich mit einem dieser dünnen Synthetik-Beutel, wie es sie bei den Discountern gibt. Den reiche ich über den Tresen und spare damit zwei bis vier Papiertüten am Wochenende (da gibt es bei uns Brötchen zum Frühstück). Meine Stammbäckerei kennt das Prozedere schon. Und wenn ich doch mal eine Papertüte benötige, geht die nicht in den Recyclingeimer sondern in eine Schublade und das nächste Pausenbrot für die Kinder wird darin verpackt!
  • schrieb am 12.03.2010 um 08:15
    Ja, alles super. Stofftasche. Schon kapiert. Machen wir ja auch alle schon lange. Sind ja nicht uff de Birne jetippt.

    ABER: Was ist mit den gefühlten Millionen plastikverpackten Artikeln??

    Was ist mit GEFRIERBEUTEL??
    Ist es sinnvoll sie auszuwaschen und nochmal zu verwenden? Aus was für Mistzeug sind die?

    Genau, und MÜLLTÜTEN? Soll ich dem Kind, das Mülldienst hat jetzt sagen, dass es jedesmal den Mülleimer auswaschen muss? Mit gaaaaanz viel Wasser?

    Wo gibt es die ökologisch korrekte, nachhaltige Alternative??? Diese Frage wird hier leider nicht beantwortet, und ich habe mich durch fast alle Kommentare gequält.
  • kommentieren
    schrieb am 12.03.2010 um 09:41
    Hallo Frau Krüger :-)
    Na, es gibt so Mülltüten aus Bio-Kunststoff (die sind aus genfreiem Mais) - oder schicke Bio-Papiermülltüten.
  • schrieb am 17.03.2010 um 21:02
    Zu Beginn der 80er Jahre gab es die Aktion "Jute statt Plastik" - ich habe mir damals auch eine Jutetasche gekauft, die ich viele Jahre hatte. Leider findet man solche Taschen nur noch selten; eventuell noch in "Eine-Welt-Läden". Vielen jungen Menschen ist sie gar nicht mehr bekannt. Bei eBay habe ich noch einige gefunden...

    Vielleicht sollte man diese Aktion nach gut 25 Jahren wieder mal starten, Natur- und Reformläden ermuntern, die Jutetasche wieder in den Bestand zu nehmen und ökologische Herstellerfirmen fragen, ob sie nicht Jutetaschen mit ihrem Logo bedrucken und in eben Alternativläden (Reformhäusern, Eine-Welt-Läden usw.) anbieten wollen.

    In 'meinem' Ökomarkt werden Papiertüten angeboten; das ist zwar besser als Plastiksäcke, aber eben auch nicht unbedingt ökologisch. Beim nächsten Einkauf werde ich das Thema "Jutetasche" dort mal ansprechen; vielleicht kann man die Aktion "Jute statt Plastik" wieder neu beginnen...
    Ich bin im Übrigen gerade selbst dabei, eine Jutetasche bei eBay zu ersteigern; wenn diese so viel Jahre hält wie meine damalige, dann bin ich zufrieden - und ein kleiner großer Schritt zum Schutz der Ressourcen getan.

    Jute statt Plasti? Ja bitte...
  • schrieb am 29.05.2010 um 12:04
    Moin,

    der Frau Krueger kann man ja nur zustimmen. Welche Utopistin, welcher Utopist kauft schon Plastiktüten, ich jedenfalls seit über zwanzig Jahren nicht.

    Bei Gang durch nen Supermarkt nervt es ja bedenklich, dass mittlerweile alles in Plastik erstickt und man da kaum noch umhin kommt. Ich versuche zumindest mit Leichtverpackung (z. B. Joghurt) oder Nachfüllpackungen (Duschgel, Shampoo und Waschmittel) dies ein wenig zu vermeiden.

    Es lebe die Nachfüllpackung!!!
  • schrieb am 11.10.2010 um 11:43
    Samstag im sardischen Eurospin:

    An der Kasse hängt ein neuer Zettel:
    (übersetzt soviel wie) Liebe Kunden, bitte haben Sie Verständnis, dass wir ab sofort für jeden Einkauf 5 Cents für eine Plastiktüte verlangen. Dafür können Sie jedoch soviel mitnehmen, wie Sie möchten.

    Als wir dran waren (natürlich mit Korb & Co.) bat die Vorgängerin, aufgrund der nicht vorhandenen Tüten, meine LG darum. Diese griff unter das Fließband und gab EINE nach vorne (wo ganz wenige Artikel lagen). Darauf: "Grazie,.... aber bitte GANZ VIELE. Sie packte dann praktisch jede Ware in eine andere Tüte und stapfte mit mind. 5 davon - so wie jeder Kunde...
  • kommentieren
    schrieb am 14.10.2010 um 17:43
    Die immense Ausgabe von 5 Cent muss sich ja rechnen. *kopfschüttel*

    Wenn diese "Schutzgebühr" die Leute davon abhalten sollte, einfach Plastiktüten mitzunehmen, dann hats nicht funktioniert. Hoffe, dass das im Eurospin auch erkannt wird.
  • schrieb am 24.12.2010 um 16:00
    Hallo zusammen,
    Wir von kickthevik.com (eco freeride contest) waren so begeistert und geschockt von diesem Video, dass wir in naher Zukunft eine coole Stofftasche lancieren werden und in allen Sportgeschäften verteilen. Wir haben auch extra eine öko-Tip Seite gemacht (http://www.kickthevik.com/index.php?page=mpora).
    Ich hoffe wir können etwas zum Umweltschutz beisteuern.
    Schöne Weihnachten
    VIKTOR
  • schrieb am 22.01.2011 um 16:23
    Besser ist ein Rucksack - ist auch besser für die Haltung - hab's bei FB gepostet, aber...wie soll man den Zusammenhang zu Utopia herstellen oder ist das unerwünscht? Ah, am Schluß kommt der Link zu Utopia - OK, danke!
  • schrieb am 26.05.2011 um 16:40
    Was kann man eigentlich nehmen, wen man nur mal eben ein Brot einfrieren will? Gibt es auch Gefriertüten, die nicht aus Plastik sind?
  • kommentieren
    schrieb am 05.06.2011 um 17:00
    wiederverwendbare kunststoffdosen z.b.
  • schrieb am 06.06.2011 um 12:03
    Ich habe mir schon seit Jahren angewöhnt, immer einige Stofftaschen und benutzte Plastiktüten dabei zu haben. Allerdings muss man recht schnell sein, wenn man nicht möchte, dass die Verkäuferin doch blitzschnell die Plastiktüte zückt und den Einkauf darin verstaut:) Der Versuch, auch meine männliche Hälfte so zu erziehen, Stofftaschen immer dabei zu haben, war bisher wenig erfolgreich. Ich halte das Verbot für die beste Lösung, dem Plastiklobby soll endlich Einhalt geboten werden.
  • schrieb am 02.08.2011 um 18:08
    Da Abfall heute i.d. Regel thermisch behandelt (verbrannt wird), gehe ich mal davon aus, dass die meisten Plastiktüten nicht mehr im Meer landen.

    Im Müllkraftwerk sind Plastiktüten ein guter Energieträger (Polyethylen), der recht emissionsarm verbrennt und dabei noch Energie liefert.

    Ein Verbot lehne ich als Bevormundung ab, man sollte aber darauf achten, dass die Tüte nach Gebrauch in die richtige Tonne landet. Und noch was: Auch Plastiktüten lassen mehrmals verwenden!
  • schrieb am 17.04.2012 um 19:22
    süßes video und einfach genau auf den punkt gebracht.
    ich persönlich nutze so gut wie nie plastiktüten, kaufen tue ich sie schon lange nicht und im geschäft lehne ich plastiktüten grundsätzlich ab und packe meine gekauften sachen in meinen guten alten stoffbeutel =D
  • schrieb am 17.04.2012 um 20:37
    Es hilft und bedarf nur einigen Durchhaltevermögens:
    www.utopia.de/blog/beitrag/ja-oder-nein
  • schrieb am 19.04.2012 um 06:57
    Das ist mir vor zwei Wochen in Jordanien aufgefallen: Wo sich (schwarze) Plastiktüten verfangen können, da hängen welche, also auch in der Wüste, wo weit und breit keine Siedlung ist.
    Gilt auch für andere Länder rund ums Mittelmeer.
  • schrieb am 03.09.2013 um 15:34
    Bei d&m und rossmann gibt es so kleine Taschen, die man ganz klein zusammenfalten und in eine "Hülle" stecken kann. So eine Tasche hab ich eigentlich immer dabei, dann brauche ich keine Plastiktüten beim Einkaufen.

    Oder von zu Hause halt gezielt Stoffbeutel mitnehmen, bei dawanda gibts da ganz schöne :)
    http://de.dawanda.com/product/50223426-Jutebeutel-Stofftasche-Katze
    Katzen gehen immer :-)

    Oder z.B. die hier von deinbiogarten.de - quasi Inhalt und Verpackung Bio ;-)
    http://deinbiogarten.spreadshirt.de/
  • schrieb am 08.06.2014 um 23:57
    Aus was werden Plastiktüten hergestellt und warum sind sie so billig? Gibt es neue gute Alternativen?

    Aus den Abfallprodukten der Bezinherstellung, dessen Grundlage Rohöl ist, wird Diesel hergestellt. Aus den Abfallprodukten der Dieselherstellung wird Heizöl hergestellt. Ein Teil des giftigen Rests, der noch übrig bleibt wird gereinigt, mit Zusatzstoffen versehen, erhitzt und zu Plastiktüten verarbeitet.

    Eine sehr gute Alternative sind Mehrweg-Taschen aus recycelten Materialien - Recycling-Produkte schützen natürliche Ressourcen und bringen Plastikmüll in den Nutzungskreislauf zurück.

    Baumwolltaschen sind ökologischer? Leider meist falsch! Baumwolle ist eine natürliche Ressource, wächst sehr langsam, und verbraucht dabei viel Wasser. Nur 0,2 Prozent der Baumwolle weltweit wächst ökologisch. Baumwolltaschen müssen deshalb sehr häufig wiederverwendet werden, bevor sie ökologischer als Einweg-Plastiktüten sind.

    Mehrweg-Taschen aus Recycling-Material, wie die Taschen auf www.repetbags.de sind schon nach 3 Wiederverwendungen ökologischer als Einweg-Plastiktüten.

    „Nehmen Sie bitte keine Einkaufstaschen aus Baumwolle. Was dann? Doch lieber Plastik? Ja, aber bitte recycelt“, empfiehlt die Umweltorganisation Rettet den Regenwald e.V.

    VG Jens
Kommentar schreiben
(5000/5000)