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Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2010

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  • schrieb am 29.11.2010 um 17:57
    "Utopia schreibt, warum Puma in Sachen Nachhaltigkeit ganz vorne steht..."

    Die meisten Utopisten scheinen Pumas Bemühungen um Nachhaltigkeit etwas kritischer zu sehen, als das Utopia-Team. Dies zeigt ein erst im Juni geschriebener Artikel und besonders auch die Kommentare:
    https://utopia.de/0/magazin/wm-2010-puma-adidas-nike-auf-dem-pruefstand-kontrollzirkus-ist-nur-kosmetik-sportartikel-turnschuhe?p=3

    Übrigens hat Puma den Preis nicht dafür gewonnen, dass es angeblich "...in Sachen Nachhaltigkeit ganz vorne steht...", sondern für seine hübsche und werbewirksame Strategie für "zukünftige" Nachhaltigkeitsbemühungen.
    Überreicht wurde der Preis von Minister Röttgen, bekannt für vollmundige, aber nie eingelöste Versprechungen zum Klima- und Umweltschutz. Hoffentlich kein böses Omen...
  • schrieb am 29.11.2010 um 18:08
    Richtig, was schon von Reaktorroettgi mit Preisen bedacht wurde, das sollte schon wieder so manche Alarmgloeckchen klingeln lassen. Was man aber auch der in aller Breite verdummten Bevoelkerung alles erzaehlen kann, aber all das geht ja locker auf diese ganzen verarbeiteten Kuhhaeute, etc., pp., also ehrlich, ist das hier denn auch schon nur noch Kumpanei und Gekluengel? Ich bleibe ueberall der kritische Zeitgeist, der auch in diesem hehren Preisverleih nur wieder Taktik sieht, na welche schon, kommen Sie denn wenigstens darauf, wenn schon nie auf irgendwas sonst?
  • schrieb am 29.11.2010 um 18:20
    Angesichts dieses Beitrags muss doch die Frage erlaubt sein, ob der Deutsche Nachhaltigkeitspreis nicht zu einer reinen Greenwashing-Veranstaltung verkommen ist.
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    schrieb am 29.11.2010 um 22:12
    leider war er das eigentlich schon immer...
  • schrieb am 29.11.2010 um 18:39
    Der Preis und die gesamte Veranstaltung waren eine reine Farce. Catering von Mc Donalds, Cola und Heinz, na herzlichen Glückwunsch. Daimler und C&A als Gewinner - was soll man daran noch ernst nehmen.

    Habe mir den Frust schon Freitag Nacht von der Seele gebloggt: http://www.jazzlog.de/jazzlounge/2010/11/unfassbar-nachhaltig/
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    schrieb am 30.11.2010 um 18:47
    Wie bitte? Catering von Mc Donalds, u.s.w .... Stimmt das wirklich? Ist keine ironische Übertreibung? Das wäre ja echt enttäuschend.
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    schrieb am 30.11.2010 um 18:53
    Du findest bereits alles mit Verknüpfungen belegt - leider!
    Siehe unten: JochenH schrieb am 30.11.2010 um 17:07 ¶
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    schrieb am 01.12.2010 um 19:51
    Was ist denn an Coca Cola nachhaltig? Ist ein ganz großer Klimasünder. Und McDonald's setzt auf Gentechnik. Was haben die beim Nachhaltigkeitspreis zu suchen?
  • schrieb am 29.11.2010 um 21:48
    "Utopia schreibt, warum Puma in Sachen Nachhaltigkeit ganz vorne steht"
    – und wir wundern uns.
  • schrieb am 29.11.2010 um 22:10
    UTOPIA, Du wandelst auf eigenartigen Wegen. Ich vermute, Du hast Dich fürchterlich verlaufen.
    Nun auch noch Puma in der löblichen Riege wie Telekom, Krombacher und Co..

    Nachfolgendes passt ebenso:

    http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/basf-und-vw-angeblich-nachhaltig/
  • schrieb am 29.11.2010 um 22:11
    Soviel ich weiß, ist Puma vor allem wegen den Produktionsbedingungen in seinen Werken in China und Mittelamerika seit Monaten besonders in der Kritik. Da ist die Nachhaltigkeitsstrategie wohl ein Ablenkungsmanöver. Utopia ist wohl nicht der/die Einzige, der/die darauf reingefallen ist. Nachhaltigkeit ist halt mehr als nur CO2-Reduktion.
  • schrieb am 29.11.2010 um 22:20
    "Nachhaltigste Zukunftsstrategie“ ? "nachhaltiger als manche Konkurrenten" würde vielleicht noch angehen, aber der Superlativ "nachhaltigste ..."?
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    schrieb am 30.11.2010 um 14:54
    Genauso seh ich das auch. In der Jury sitzen teilweise fragwürdige Vertreter aus der Industrie. Da kommt wohl auch bei der Preisverleihung nicht mehr als ein Kompromiss heraus. Leider werden solche Preisverleihungen in der Öffentlichkeit überwiegend unkritisch, d.h. einseitig positiv, betrachtet.
  • gelöscht am 30.11.2010 um 18:26 von claudiagabel
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 30.11.2010 um 10:16
    claudiagabel hat Ihren Kommentar vom 30.11.2010, wieder gelöscht, der da sinngem. lautete:
    "Sehen wir es doch als weg- u. richtungsweisend für eine positive Zukunft !"

    Da würde ich zustimmen!
    Erfinden wir doch schnell noch einen Preis für E.on, Vattenfall, EnBW und RWE.
    Damit haben wir dann einen weg- und richtungweisenden Ansporn um in allen Richtungen kritisch und gleichzeitig wohlwollend Zukunft zu gestalten.
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    schrieb am 30.11.2010 um 12:53
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    schrieb am 30.11.2010 um 13:18
    Vielen Dank für diesen Hinweis!
    Ich sehe schon wieder, ich bin immer noch ein Frischling hier.
    Und das unvollständige Suchsystem macht sein Übriges.

    Die Resonanz auf die "Grüne Tomate" war ja wohl auch eher bescheiden,
    jedenfalls nicht so zahlreich, wie jetzt hier sich bedenklich äußern.

    Warum gibt es solches oder ähnliches denn heute nicht mehr?

    Wo ist denn auf dieser Seite
    https://utopia.de/0/blog/bgruen/grune-tomate-fur-vattenfall
    nachfolgende Verknüpfung geblieben:
    DIE GRÜNE TOMATE - Abstimmung Februar 09 https://utopia.de/0/forum/showthread.php?t=4385 ?
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    schrieb am 30.11.2010 um 13:50
    Das Wesen der Verknüpfungen, die in der Folge einer Suchaktion ausgespuckt werden, wird eines jener Rätsel für mich bleiben, die in aller Ewigkeit bestehen, ganz knapp gefolgt von der Frage, ob es eine Ewigkeit gibt. Einige Suchaktionen führen allerdings zu brauchbaren Ergebnissen. Nur mit den Utopia-Live-Links würde ich gar nicht erst herumexperimentieren. – Aber ich vermute, an der Optimierung der Suchfunktion wird noch gearbeitet.
    Was interne Verknüpfungen von Beiträgen betrifft, die schon vor dem Relaunch zusammenhingen, bin ich nicht ganz so pessimistisch; vielleicht lohnt es sich, in den Quelltext zu gehen und nach einem missglückten Befehl zu suchen. Vielleicht auch nicht.

    Die Aktion "Grüne Tomate" hatte ganz großen Anklang bei den Utopisten gefunden, anfangs sogar beim Utopia-Team. Die Beiträge herauszusuchen vermag ich jetzt nicht; möglicherweise hat die Initiatorin, Christina L, den Großteil der Beiträge auch gelöscht (falls diese auf ihrem Profil waren – das weiß ich nicht mehr), als sie Utopia verließ.
  • schrieb am 30.11.2010 um 13:37
    Einen Nachhaltigkeitspreis, bei dem eine Daimler AG einen Preis erhält, den kann einfach nicht ernst nehmen. Und ein Preis für zukünftiges Verhalten ist wie der Friedensnobelpreis für einen kriegführenden US-Präsidenten.
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    gelöscht am 30.11.2010 um 18:25 von claudiagabel
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    gelöscht am 01.12.2010 um 07:41 von YouMe
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 30.11.2010 um 17:07
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    schrieb am 30.11.2010 um 17:21
    Hallo Jochen,
    danke für Deine Verknüpfungen. Selbstredend sehr aussagekräftig.
    Peinlich, peinlich, ssh!
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    schrieb am 30.11.2010 um 18:12
    Hallo Jochen,
    danke für die aufschlussreichen Links. Könntest Du evtl. noch die Kommas hinter den ersten beiden Links entfernen? Sie funktionieren sonst nicht, jedenfalls nicht bei mir.
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    schrieb am 30.11.2010 um 18:21
    Die Verknüpfungsfehler kann ich nur bestätigen - habe sie stillschweigend ertragen. ;-)
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    schrieb am 01.12.2010 um 00:10
    Sorry - Done... ;-)
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    schrieb am 02.12.2010 um 13:26
    Danke für die Links, die Seiten sind wirklich aussagekräftig!!!
  • schrieb am 30.11.2010 um 18:45
    Leider muss ich den kritischen Kommentaren in vielen Punkten zustimmen. Bekommt jetzt bald auch Vattenfall einen solchen Preis, weil es vielleicht eine - relativ - bessere Zukunftsstrategie hat, als seine großen Konkurrenten? Das erscheint mir etwas zu viel des Lobes.
  • schrieb am 01.12.2010 um 18:57
    Für mich gipfelt das in der Frage: ab wann soll ein Unternehmen unterstützt werden, in seinen Bemühungen, sich zu verändern? Dürfen auch kleine Schritte schon besprochen werden? Oder erst, wenn sie es geschafft haben?

    Noch eine Frage: wie schauts aus mit den anderen? Sicher gibt es auch Sportartikelhersteller, die schon weiter sind (Patagonia, Vaude, Snipe fielen mir ad Hoc ein), welcher hat ähnliche Mengen? Eine ähnliche Wirkung bei Veränderungen?

    Das soll jetzt keine Kaufaufforderung sein, sondern nur ein Versuch, die Sache von einem anderen Standpunkt zu betrachten: wie bekommen wir die grossen Unternehmen dazu, nachhaltiger zu werden?

    Ich denke, optimal ist es, zarte Ansätze zu begrüssen, zu diskutieren, weiteres zu fordern: "ist ja schon gut, da geht aber noch mehr, seht Euch x und y an - bringt ihr das auch mit Euren Produktionsmengen hin?".

    Wenn wir die Unternehmen gleich aburteilen bei den ersten Gehversuchen, wird da ein weiterer Schritt gewagt?
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    schrieb am 01.12.2010 um 19:28
    wo gibts denn da zarte Ansätze? Die machen doch nur, was Kosten spart und die Nachfrage ihnen abringt.

    Wirklich verändern können die sich nur, wenn wir sie durch veränderte Rahmenbedingungen dazu befähigen. Bei jedem ernsthaften Schritt, der dann ja meist auch mit gewinnmindernden Kosten verbunden ist, fällt der Aktienkurs ins bodenlose und Puma ist weg.

    Die von dir genannten Positivbeispiele haben nicht zufällig eine Gemeinsamkeit:
    Sie sind alle nicht börsennotiert.

    Puma glaube ich dann, das sie es ernst meinen, wenn sie sich für globale ökologische und soziale Standards, die dann alle Unternehmen betreffen stark machen. Solange sie gegen eine nachhaltige Marktordnung sogar noch via Verbänden eher Lobbying gegen solche Regeln zu machen.

    Empfehle mal wieder Christian Felbers "Gemeinwohl-Ökonomie" als Lektüre. Nur 140 Seiten und danach ist wohl jedem klar, dass eine dem Gemeinwohl dienende und nachhaltige Wirtschaft keine börsennotierten Konzerne enthalten kann.
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    schrieb am 01.12.2010 um 19:58
    Hier gleich der Link: http://www.christian-felber.at/buecher/gemeinwohl.php

    Dieses Problem ist mir durch Deine Beiträge bewusst. Ich bin auch skeptisch gegenüber der Abhängigkeit, die über Börsennotierung entsteht.

    Du schreibst:

    "Wirklich verändern können die sich nur, wenn wir sie durch veränderte Rahmenbedingungen dazu befähigen. Bei jedem ernsthaften Schritt, der dann ja meist auch mit gewinnmindernden Kosten verbunden ist, fällt der Aktienkurs ins bodenlose und Puma ist weg."

    Wie können diese Rahmenbedingungen verändert werden? Und was, wenn ein ernsthafter Schritt Gewinn bringt? Ist diese Möglichkeit so ausgeschlossen?
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    schrieb am 01.12.2010 um 20:11
    Die Börsenabhängigkeit zusammen mit den Kriterien, die bis heute an der Börse entscheidend sind, halte auch ich für ein grundlegendes und schwerwiegendes Problem bei der Sache.
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    schrieb am 01.12.2010 um 22:00
    Über die Gemeinwohl-Ökonomie lohnt es sich sicher separat zu diskutieren:

    https://utopia.de/0/blog/am-anfang-war-das-wort/gemeinwohl-oekonomie
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    schrieb am 02.12.2010 um 15:49
    @Werner: Rahmenbedingungen sind politische Entscheidungen. Wenn sich Unternehmen für ökologische und soziale Regulierungen einsetzen, hat das sogar besonders viel Gewicht. Ich kritisiere hier, dass sie sich oft sogar gegen solche Rahmenbedingungen einsetzen. Solange sie dieses tun, sind sie - trotz grüner Schrittchen - niemals Teil der Lösung.

    Die Gemeinwohl-Unternehmen gehen nicht nur mit gutem Beispiel voran, sondern fordern zugleich eine strengere Regulierung ein.

    Empfehle das Buch für den Weihnachtswunschzelltel :)
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    schrieb am 03.12.2010 um 15:40
    @Werner:

    "Hier gleich der Link: http://www.christian-felber.at/buecher/gemeinwohl.php
    Dieses Problem ist mir durch Deine Beiträge bewusst. Ich bin auch skeptisch gegenüber der Abhängigkeit, die über Börsennotierung entsteht."

    Danke für den Link und die hier geäußerte Einschätzung! :-)
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    schrieb am 01.12.2010 um 19:43
    Prinzipiell finde ich diesen Einwand richtig. Nur: Haben deshalb die REWE Group, Puma und Daimler den Nachhaltigkeitspreis verdient, weil sie sich ein bisschen bewegt haben oder hätten es andere Unternehmen, die mit kleineren Budget schon wesentlich weiter in Sachen Nachhaltigkeit sind, nicht eher verdient? Will man die den Nachhaltigpreis an die fortschrittlichsten Ideen vergeben unabhängig von der Konzerngröße (und so vielleicht bei kleineren Firmen den Bekanntheitsgrad steigern) ? Oder zählt nur die Masse und bewertet man es höher, dass ein Großunternehmen die Nachhaltigkeitsstrategien etwas verbessert, weil man davon ausgeht, dass Unternehmen mit größeren Marktanteilen insgesamt mehr bewegen können?
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    schrieb am 01.12.2010 um 20:07
    "(...) andere Unternehmen, die mit kleineren Budget schon wesentlich weiter in Sachen Nachhaltigkeit sind, nicht eher verdient? (...)"

    Unter anderem diese Frage habe ich mir auch schon gestellt.

    Ich vermute, Utopia will auf diese Weise die "Großen" motivieren, noch mehr zu tun. Ob das der richtige Weg dafür ist, scheint mir aber durchaus fraglich
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    schrieb am 01.12.2010 um 20:10
    Das seh ich schon auch so, dass Unternehmen, die schon weiter sind, auch deutlicher hervorgehoben werden sollen.
    Lässt sich überhaupt sowas wie eine Art Ranking machen? Ich fände es sehr spannend. Auch im Vergleich anderer Unternehmen der gleichen Branche - hier gehts um Sport-Lifestlye. Lebensmitteleinzelhändler, Automobilhersteller dann mit ihren direkten Konkurrenten zu vergleichen.

    Wobei auch ein Wert über alles interessant wäre, gerade bez. Rohstoff- und Energieverbrauch und CO2 pro hergestelltem Produkt.
    Wäre das ein praktikabler Vergleichswert?

    Ergänzung @berniewa: ja Utopia will die Unternehmen motivieren, noch mehr zu tun. Das ist auch ein Grund für den Utopia-Award (btw: Vaude hat da gewonnen).

    Die Frage ist auch: was ist motivierend für ein Unternehmen? Bzw. für deren Geschäftsführer, das Thema Nachhaltigkeit unumkehrbar im Unternehmen - trotz aller Widerstände - zu etablieren, zu verankern, weiterzubringen.
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    schrieb am 01.12.2010 um 20:19
    Genaue Rangfolgen sind da im Detail vermutlich sehr schwierig, wenn sie stimmen sollen. Ungefähre Einordnung in eine Skala wäre schon schwer genug, aber wünschenswert

    Neben Ressourcen und Klimaschädigung würde ich auf jeden Fall auch Aspekte wie Giftstoffe, die in die Umwelt gelangen (in Luft u. Wasser) und nicht zuletzt, sogar unbedingt, auch humanitäre Aspekte darin sehen wollen.
    A l l e . Glieder der Produktions- und Handelskette wären dabei zu berücksichtigen, oder dazuzusagen, welche ausgelassen wurden.
    Beginnend mit Fragen wie: Woher kommen die Rohstoffe (wie wurden sie gewonnnen u.s.w), woher die Energie für Gewinnung der Rohstoffe, Weiterverarbeitung bis zum Endprodukt und jeweiligen Transport, bis hin zu Fragen der jeweilgen Arbeitsbedingungen (Welcher Grad der Einhaltung von Menschenrechten ?)
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    schrieb am 01.12.2010 um 20:30
    Stimmt, berniewa. Erst die releanten Kriterien definieren. Dann wie sie gemessen werden können. http://www.rankabrand.de/ macht sowas, wobei ich nicht geprüft habe, wie sie zu ihren Daten kommen.

    Eine Information wäre dabei noch interessant: ein Jahresvergleich und ein Ranking, welche Unternehmen sich am stärksten verändert haben.
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    schrieb am 02.12.2010 um 12:29
    Ich stimme Nutopia zu. Wenn die großen Unternehmen sich nur ein bisschen bewegen und schon dafür mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet, hat das den Beigeschmack, dass sich ein Unternehmen generell als grün und nachhaltig präsentieren kann, obwohl es das im Kern nicht ist. Ich sehe hier eher die Chance gegeben, Druck auf die börsennotierten Unternehmen in Richtung Nachhaltigkeit auszuüben, indem man vorerst keine weiteren Preise an sie vergibt und konsequent die kleineren, nachhaltigeren auszeichnet. Ansonsten könnten sich die Großen schnell auf dem Preis ausruhen und ihn vor allem für Werbezwecke verwenden.
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    gelöscht am 01.12.2010 um 22:00 von Nutopia
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 01.12.2010 um 22:07
    Werner Stickler: "Wenn wir die Unternehmen gleich aburteilen bei den ersten Gehversuchen, wird da ein weiterer Schritt gewagt?"

    Werner, das ist möglicherweise genau die falsche Frage, bzw. die richtige Frage, die Du aber zu ungenau gestellt hast!
    Niemand hier wird ein Unternehmen aburteilen, das ganz offensichtlich erste Gehversuche in Richtung Nachhaltigkeit unternimmt. Dies erfordert Mut, besonders wenn es sich um eine AG handelt die ihre Bemühungen vor den Aktionären rechtfertigen muss, und verdient Respekt.
    Handelt es sich dagegen um Gehversuche in Richtung nachhaltiger Grünfärberei wäre es doch wohl wünschenswert, wenn kein "weiterer Schritt gewagt" werden würde.
    Akzeptanz für billiges Greenwashing geht schließlich zu Lasten derjenigen Unternehmen die sich tatsächlich um Nachhaltigkeit bemühen und sich damit Wettbewerbsnachteile in Konkurrenz zu den "Greenwashern" einhandeln.
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    schrieb am 01.12.2010 um 22:22
    Sehe ich genauso.
    Bei den "Großen" ist die Gefahr des Greenwashings einfach gegeben. Ein bisschen öko bindet neue Käuferschichten, mehr ist es oft nicht, wenn plötzlich Nachhaltigkeit propagiert und beworben wird.
    Utopia selbst ist übrigens genau auf diese Unternehmen angewiesen, sie finanzieren schließlich diese Platform durch Werbung und Partnerschaften. Deshalb sehe ich hier die Gefahr einer Abhängigkeit: wes Brot ich ess, des Lied ich sing...
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    schrieb am 02.12.2010 um 12:36
    > Bei den "Großen" ist die Gefahr des Greenwashings einfach gegeben. Ein bisschen öko bindet neue Käuferschichten, mehr ist es oft nicht, wenn plötzlich Nachhaltigkeit propagiert und beworben wird.

    Und wie bringen wir sie von "ein bisschen öko" zu mehr?
    Positive Anreize schaffen finde ich am Besten.

    > "Wes Brot ich ess..."

    Da schauen wir, dass das Brot auch gleich einen ausreichenden Bioanteil hat.
    Und Lieder singen wir den Brotbäckern auch die Eigenen vor (die Texte der Utopisten) . Nicht umgekehrt.
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    schrieb am 02.12.2010 um 14:20
    Mein Eindruck lieber Werner ist, dass wir da völlig verschiedene Einschätzungen der Lage haben. Du glaubst daran, dass es einer Platform wie Utopia gelingen kann, die Global Player des Kapitalismus durch sanftes Drängen, durch Ermutigung und Unterstützung auf den Öko-Weg zu bringen.
    Ich glaube nicht daran.
    Wie schon weiter oben von fairskate geschrieben, zählt bei solchen Unternehmen einzig und allein der Gewinn und nur weil eine weitere Käuferschicht angelockt werden kann, pappen sich Unternehmen wie REWE oder die Telekom den Nachhaltigkeitsaufkleber auf die Laptoptasche. Um zu einer wirklichen Veränderung zu kommen brauchen die keine positiven Anzeize von Utopia, die brauchen massiven Druck in Richtung veränderte Rahmenbedingungen. Und den wird Utopia als solches nicht leisten. Denn Utopia profitiert indirekt und doch ganz gezielt von diesem System und unterstützt dabei die Greenwashing-Bemühungen der genannten Unternehmen.
    Utopia ist eine geniale Marketing-Idee: Eine Platform für Menschen mit hohem moralischem Anspruch und dem Willen zur Weltrettung. Eine Platform, die sich nahtlos ins kapitalistische System einfügt. Denn letzten Endes geht es doch hier um Konsum. Oder etwa nicht?
    Das alles sollen keine Vorwürfe sein, lieber Werner. Ich selbst nutze Utopia ja auch, um meine Anliegen mit anderen zu diskutieren. Allerdings glaube ich nicht daran, dass durch welche Art von Konsum auch immer die Welt gerettet werden könnte.
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    schrieb am 02.12.2010 um 15:21
    Werner Stickler: "Und wie bringen wir sie von "ein bisschen öko" zu mehr?
    Positive Anreize schaffen finde ich am Besten."

    Wenn diejenigen die „ein bisschen Öko“ als Feigenblatt für Greenwashing missbrauchen, werbewirksam mit großem Pomp und Getöse einen Nachhaltigkeitspreis überreicht bekommen, ist das etwa ein positiver Anreiz?
    Ein Anreiz ist es ohne Zweifel, nämlich für die Preisträger Puma, Daimler & Co. weiter grün zu übertünchen was auch bisher schon wenig nachhaltig produziert wurde. Im knallharten globalen Wettbewerb zählt die Profitmaximierung, man hat ja schließlich gewisse Verpflichtungen, den Aktionären gegenüber. Entscheidend ist im Kapitalismus „was hinten rauskommt“, wie an anderer Stelle treffend zu lesen war (an Dividenden). Ist dies ein positiver Anreiz, aus Sicht von Utopia?
    Für diejenigen Unternehmen die den ehrlichen, aber nicht so billigen Weg gehen, ihre Nachhaltigkeit zu steigern anstatt Greenwashing-Marketing zu finanzieren, ist diese Preisverleihung doch wohl ein sehr negativer Anreiz!
    Noch einmal: Greenwashing ist eine relativ billige Methode, sich Preis- und Marktvorteile gegenüber Unternehmen zu verschaffen, die tatsächlich in Nachhaltigkeit investieren.
    Utopia sollte sich von solchen Pseudo-Nachhaltigkeitsveranstaltungen wie dem „Deutschen Nachhaltigkeitspreis“ distanzieren, sonst leidet die eigene Glaubwürdigkeit.
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    schrieb am 02.12.2010 um 16:24
    Mupsis Kommentar von 15:21 stimme ich absolut zu.
  • schrieb am 01.12.2010 um 23:21
    Wichtig ist für mich, dass bei diesen Preisen und Bewertungen auch die Produktpalette der Firmen eine Rolle spielen muss, und nicht nur verbesserte interne Abläufe und Prozesse. Und dann kann eine Firma, die Autos herstellt, einfach keinen Preis bekommen.
  • schrieb am 02.12.2010 um 02:26
    Wenn man die ökologischen und menschlichen (Stichwort "Fairtrade") Anstrengungen der ausgezeichneten Unternehmen dem gegenüberstellt, was in Deutschland bereits von anderen Unternehmen bewegt wurde, dann erübrigt sich jegliche Diskussion - der Preis hat sich erledigt und jeglicher Versuch, die Intention aus ökologischer Sicht zu verstehen ist vergeudete Zeit.

    Vielleicht sollten die Fragen nach der Motivation in den Vordergrund treten:
    - Wurde geschmiert oder wird die Stiftung von denen getragen, die sich auszeichnen?
    - Macht die Regierung mit dieser Vergabe noch expliziter deutlich, dass sie ein Feind jeglicher Veränderung hin zur Nachhaltigkeit ist?
    - Welche Verpflichtung empfindet die Bundesregierung überhaupt noch gegenüber den Bürgern und unserer Zukunft?
    - Oder kann die Stiftung ohne Rücksprache mit der Regierung im Namen Deutschlands singuläre Industrieinteressen vertreten und hat so viel Macht, dass die Regierung milde lächelt?

    Auch ich freue mich über jedes kleine Engagement großer Konzerne und reagiere positiv darauf, wissend, dass dahinter noch viel im Argen liegt. Aber ein so massiver Missbrauch der Öffentlichen Wahrnehmung bei Präsentation von so wenig Substanz fordert meines Erachtens eine vollkommene Abwendung von dem Preis und eine öffentliche Aberkennung der Preise seitens engagierter Menschen. Solche Schmieren-Veranstaltungen dürfen sich nicht lohnen!
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    schrieb am 02.12.2010 um 09:25
    Schön formuliert!
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    schrieb am 02.12.2010 um 12:28
    Ich finde der Nachhaltigkeitspreis ist eine Sache. Ein Preis von der Regierung, deren Nachhaltigkeitsbestrebungen damit gemessen werden können.Gerne mit Deinen Fragen.

    Die andere Sache sind die einzelnen Unternehmen.
    Puma ist hier das Beispiel, mir gehts dabei um die Massnahmen, die ergriffen bzw. geplant wurden, dass diese betrachtet werden: "Ja, danke fürs Vorstellen - guter Ansatz, wir freuen uns auf die Umsetzung".

    Und der Vergleich: wie sieht die Branche sonst aus? Passiert da was? Wenn nicht, warum?
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    schrieb am 02.12.2010 um 14:51
    Das ist, was ich meine: Ich bewerte auch kleine Schritte ansonsten gewöhnicher Unternehmen gerne positiv und erwähne dies auch. Meine bisherigen Postings zeugen vielfach davon.
    So können wir die Vorhaben von Puma gerne positiv bewerten.
    Auch bei der Firma C&A habe ich mal gehört, das deren Eigner auch eine gewisse Firmenethik verfolgen, so dass ich mich bei C&A vielleicht wohler fühle, als bei KiK.
    Das wars dann aber auch schon.

    Bloß mit der Wucht der "Marke" "Deutschland" diesen Unternehmen einen nationalen "Nachhaltigkeitspreis" zu verleihen - das ist ein Schlag ins Gesicht vieler engagierter Unternehmer und es schädigt leider auch das Image der ausgezeichneten Unternehmen in engagierten Kreisen. Da erlaube ich mir auch als im Detail diesbezüglich relativ uninformierter Bürger ein hartes Urteil, denn die Stiftung müsste den engagierteren Unternehmern, die diesen Preis nicht erhalten haben, schon wesentlich triftigere Gründe für ihre Entscheidung präsentieren. Da diskutiere ich auch nicht mehr über die Bewertung der Schritte, die C&A, Puma und co. vorweisen können, solange kein echter Umbau im Gespräch ist.

    Vertrauen in das Land Deutschland wird durch solche selbstreferenzierenden Verantstaltungen erschüttert!
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    schrieb am 02.12.2010 um 15:14
    " Vertrauen in das Land Deutschland wird durch solche selbst referenzierenden Veranstaltungen erschüttert! "

    Das passt in die Linie:

    - Rücktritt vom Rücktritt
    - Bänkerboni
    - Steuergeschenke für Hoteliers
    - Obrigkeitsorientiertes Handeln (Stuttgart 21)
    - Haushaltspolitik

    um nur einige zu nennen.
  • schrieb am 02.12.2010 um 12:56
    Puma hat einen Preis bekommen? Das kann ich nicht wirklich glauben.
    C&A wird auch lobend erwähnt- upps. Dann gehe mal rein in eine Filiale und mach den Schnuppertest. Es stinkt nach besprühter Containerware.
    Sicher ist es sinnvoll Unternehmen auf ihrem "Nachhaltigkeitsweg" zu unterstützen.Dies sollte man aber meiner Meinung nach dahingehend tun, positive Firmenbeispiele( fair trade, Bio) herauszustellen und zu unterstützen, als hier minimale Initiativen haushoch zu loben und gleich mit einem Preis auszuzeichnen.
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    schrieb am 02.12.2010 um 13:23
    Völlig d'accord, Gabi, das Ganze ist auf dieser Ebene völlig unauthentisch. Ich muss mich hier also leider noch einmal der Kritik anschließen: Die "Nachhaltigkeitskosmetik" der genannten großen Konzerne nützt sehr wenig (außer vielleicht ihnen selbst als "grüner Punkt" fürs Image), wenn ihr Geschäftsmodell ***in seinem Kern*** jegliche Nachhaltigkeitsbestrebungen konterkariert. Auch die "Geiz-ist-geil"-Mentalität geht nun mal mit Nachhaltigkeit überhaupt nicht zusammen, da ich auch Mindest-Sozialstandards für Arbeitnehmer darunter fasse, die Billigkleidung für C&A, KiK und wie sie alle heißen herstellen.

    Insofern ist die einzige Alternative, die ich für mich als Konsument sehe, dass ich (ganz grob vereinfacht) eben nichts mehr von großen, börsennotierten Unternehmen und Billigketten kaufe, also mit den Füßen (und mit dem Portemonnaie) abstimme und mich gezielt nach anderen, glaubwürdigen Anbietern umschaue.
  • schrieb am 02.12.2010 um 16:42
    tja, sehr schade, dass es immer wieder geschaft wird, dass PR-Agenturen, die solche Strategien für Firmen entwickeln auch noch mit Preisen überhäuft werden.
    Es trift halt nie die Richtigen und Geld regiert die Welt!
    Deshalb versuche ich wo es geht mit meiner GrünCard zu zahlen, da kann ICH wenigstens meinen eigenen Beitrag dazu leisten, wenn der Hersteller und Inverkehrbringer schon nichts tun oder besser gesagt nur so tun als ob.
  • schrieb am 02.12.2010 um 21:38
    Ehrlich, die Argumentation von Utopia in der Stimme von Werner Stickler, den Deutschen Nachhaltigkeitspreis zu featuren, erinnert mich an die Naivität der deutschen Regierung, als sie GM die Insolvenz finanziert hat. Was hat der Konzern gemacht? Gelacht und den nackten Arsch gezeigt. So wird es Utopia auch gehen, insbesondere, wenn man sich die Bilder von der Veranstaltung anschaut.

    Utopia riskiert hier seine Glaubwürdigkeit. Es ist nicht das erste Mal, dass ich als "On-the-fly"-Nutzer einen Beitrag lese, weil mir die Überschrift ins Auge springt, und dann im Kommentarbereich lese, dass das, was im Artikel steht, alles gar nicht so ist. Was dann auch wieder zu meinem Bild z.B. von Puma passt, insbesondere bezüglich deren Verhalten im Umgang mit Arbeiterinnen in Übersee. Da frage ich mich schon, welche Interessen Utopia eigentlich verfolgt.
  • schrieb am 02.12.2010 um 21:59
    Hallo ihr Alle,

    mit großem Interesse und einigem Erstaunen lese ich diese Diskussion bzw. eigentlich sind es ja zwei Diskussionen. Eine wichtige zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis und eine ebenso wichtige zum Thema Puma, die ich aber für erschreckend unkonstruktiv halte.
    Und ich frage mich, was ihr damit erreichen wollt?

    Denn wir haben hier die einzigartige Chance, dass Unternehmen uns auf Utopia zuhören und wir sie anspornen können, besser zu werden. Und ich weiß, dass auch Puma uns in dieser Sekunde zuhört und diese Diskussion aufmerksam verfolgt.

    Wenn Unternehmen sich auf Utopia dem Dialog stellen, dann sollten wir das Beste daraus machen. Hier gibt es einen Kanal, in dem man einem Unternehmen seine Wünsche mitteilen kann und natürlich auch einen Kanal, in dem man ein Unternehmen kritisch hinterfragen kann.
    Die Stärke von Utopia ist, dass wir Unternehmen anfeuern, anspornen und konstruktiv kritisch hinterfragen können.
    Das ist eine erstaunliche Möglichkeit, Gesellschaft und Wirtschaft zu gestalten.
    Ich möchte Euch alle dringend bitten, Euch mit Puma auseinanderzusetzen.
    Denn Puma hat zwei Ziele formuliert, die ich sehr, sehr mutig finde.

    Wer in den letzten Jahren die Presse verfolgt hat, hat eines festgestellt: in der Sportartikelbranche gab es viel zu tun. Puma (und auch die anderen Sportartikelhersteller) haben die Herausforderung (mit unterschiedlicher Ernsthaftigkeit) angenommen.

    Ich glaube fest daran, dass in einer Zeit, in der Politik den nötigen Gestaltungswillen für mehr Nachhaltigkeit vermissen lässt, die Wirtschaft einen riesigen Hebel in der Hand hat. Und wir als Verbraucher haben den Hebel in der Hand, Wirtschaft zu gestalten. Gestalten kann aber nur, wer konstruktiv ist und das Gespräch sucht und wer sich überraschen und überzeugen lässt und grundsätzlich an das Gute glaubt.

    Als ich die Ziele von Puma gelesen habe, war ich beeindruckt und ich bin gespannt, ob diese Ziele zu erreichen sind. Ich wünsche es mir natürlich.

    Vor allen Dingen bin ich gespannt, welche Sogwirkung die Tatsache, dass Puma jetzt beim Thema Nachhaltigkeit in Führung geht, auf die Branche hat.

    Diese Sogwirkung entsteht dann, wenn wir Verbraucher und Bürger Unternehmen zeigen, das ihr Handeln belohnt und bestärkt wird.
    Jeder von uns, der Kinder hat, weiß, dass eine positive Verstärkung wünschenswerten Verhaltens (habe ich mal irgendwo gehört :-)) besser wirkt, als Kritik und Haue.
    Im Prinzip ist das die Idee von Utopia.

    Wir alle hier müssen uns überlegen, ob wir die Chance, die sich hier für einen echten Dialog bietet, nutzen (und dann vertraue ich darauf, dass sich die Unternehmen dem Dialog stellen) oder ob wir einfach nur kritisieren und “draufhauen”.
    Dann bin ich sicher, dass das passiert, was in vielen anderen Social Networks bereits zu sehen ist: Die Unternehmen ziehen sich zurück.
    Ich würde das schade finden, aber ich kann es bei manchen Diskussionen verstehen. Was hat das Unternehmen davon, wenn es hier nicht auf wohlwollende und offene Ohren trifft. Nochmal: Ich meine nicht, dass wir nicht wachsam, kritisch und fordernd sein dürfen (im Gegenteil!) aber wir müssen mit einer Grundoffenheit in die Gespräche gehen und manchmal auch mit einem gewissen Vertrauen darauf, dass auf einen ersten Schritt ein zweiter folgen wird.
    Wer ohne Not große Ziele formuliert und sich auf den Weg macht, der gehört für mich zu denjenigen, auf die ich meine Hoffnungen setze. Und es gibt immer noch viel zu wenige, die es Ernst meinen und deswegen sollten wir sie hegen und pflegen und beschützen. Ich glaube fest daran, dass Jochen Zeitz und seine Mannschaft es Ernst meinen und das Zeug dazu haben, eine ganze Branche vor sich herzutreiben. Das wäre für uns alle gut.
    Und darum bitte ich Euch hier, dass ihr auch anerkennt und würdigt, wenn einer den Kopf rausstreckt und ins Risiko geht.

    Ich bin glücklich darüber zu sehen, dass in immer mehr Branchen das Wettrennen um die Marktführerschaft als grünes, nachhaltiges, soziales, ethisches Unternehmen begonnen hat. Und ich lade Euch ein, der Diskussion noch einmal einen anderen Dreh zu geben und zu formulieren, was ihr Euch von Puma erwartet und was ihr Euch wünscht. Dann hat Puma einen Anreiz in eine Diskussion einzusteigen. Nur so mal als Idee...

    Ich wünsche uns allen, dass es jeden Tag mehr Unternehmen gibt, die in ihrer Branche zum Changemaker werden und grüße herzlich aus dem Schnee.

    Claudia
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    schrieb am 03.12.2010 um 12:53
    Hallo Claudia,

    ich habe mich hier der "Kritikerfraktion" angeschlossen, weil ich die (Veranstaltung zur) Verleihung des Nachhaltigkeitspreises aufgrund der aus verschiedenen Quellen gut belegten Begleitumstände für eine zutiefst unauthentische "Show" halte. Das war mein Hauptbeweggrund.

    Und zu Puma: Ich halte die von Cojoh weiter unten zitierten Punkte (Stichwort Website "clearingthehurdles") genau für die Punkte, an denen Puma kompromisslos und umfassend ansetzen müsste, um sich glaubwürdig in Richtung Nachhaltigkeit und Fairness zu bewegen. Höchstes Ziel müsste es sein, sich über das kurzatmige und eindimensionale Shareholder-Value-Denken, dem Aktiengesellschaften nun mal leider unterliegen, hinauszuentwickeln - ggf. auch dadurch (und das wäre sozusagen ein "Radikalszenario"), dass das Unternehmen von der Börse genommen wird.

    Darüber hinaus halte ich noch für erwähnenswert, dass sich ab 2011 an der Unternehmensspitze eine Änderung ergibt: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/koepfe/neuordnung-jochen-zeitz-tritt-2011-als-puma-chef-zurueck;2674818 - ob und was das für die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens bedeutet, wird man sehen.
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    schrieb am 03.12.2010 um 13:23
    Lieber Steffen,
    über die Inszenierung des Nachhaltigkeitspreises ist ja schon viel und Richtiges gesagt worden.
    Bei Puma bleib ich bei meiner Meinung, dass ein Unternehmen schlecht beraten wäre, wenn es ohne Not Strategien und Ziele proklamiert, die sie nicht ernst meint???

    Ich finde es gut, dass Puma sich an die Spitze der Bewegung setzt.
    Und ich finde es ein wahnsinnig positives Signal, wenn ein so großer Konzern wie PPR einem so profilierten Manager wie Jochen Zeitz das Ressort Naqchhaltigkeit für den Gesamtkonzern überträgt.
    Das wird folgen haben.

    Auf die ich mich sehr freue.
    Nachhaltigkeit im Luxussegment.........da gibt es viel zu tun!!!
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    schrieb am 03.12.2010 um 21:13
    Hallo Claudia,

    Du hast mit Deinem Anliegen, Herkömmliche Unternehmen auch bei kleinen Änderungen mental positiv zu unterstützen, vollkommen recht.. Ich möchte diese Intention gerade bei den Utopisten gerne verstärken.

    Typische Utopisten (Von Marktforschern gerne dem Milieu der "Postmaterialisten" zugeordnet, welchem auch ich mich zuordnen würde) postulieren vielfach so etwas wie ein Grundrecht auf eine bessere Welt. Sie übersehen dabei häufig, dass es außerhalb gültiger und durchsetzbarer Gesetze keine allgemeingültige Verpflichtung zu nachhaltigem und fairen Verhalten gibt, sondern dass unsere Mitbürger mühevoll dafür gewonnen werden müssen. Diplomatie und psychologisches Geschick sind die wichtigsten Werkzeuge, die uns dabei helfen können.
    In diesem Sinne ist es eben wichtig, positive Entwicklungen durch Lob zu verstärken, auch wenn sie sich noch am Anfang befinden.

    Es ist aber auch eine herausragende Eigenschaft typischer Postmaterialisten, einen sehr feinen Nerv für Autentitztät zu haben und im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen relativ immun gegen Greenwashing-Botschaften zu sein. Wo sie den Eindruck erhalten, betrogen zu werden und wo sie hinter Worten keine Ernsthaftivkeit verspüren, da bringt man sie gegen sich auf.

    Vor diesem Hintergrund halte ich eine Unterstützung für den Vorgang der Verleihung des "Deutschen Nachhaltigkeitspreises" in diesem Forum für nicht haltbar und auch für kontraproduktiv.
    Wenn sich Möchtegern-Ökos so weit versteigen (und damit meine ich die Stiftung, die den Preis verliehen hat und nicht die ausgezeichneten mähtigen Unternehmen, es sei denn, sie hätten im Hintergrund durch ihre mächtige Position mit darauf hin gewirkt), dann können wir sie nicht stützen. Damit bringen wir die Entwicklung in Deutschland nicht in unserem Sinne weiter und wir gefährden am Ende sogar noch unsere eigene Glaubwürdigkeit.
    Ich möchte an dieser Stelle noch einmal an all die engagierten Firmen erinnern, die diesen Preis nicht erhalten haben. Haben sie ihn nicht erhalten, weil sie kleiner und weniger mächtig waren? Sicherlich in keinem Falle, weil ihre Beiträge weniger bedeutsam gewesen wären!

    Auf keinen Fall möchte ich damit gegen die tatsächlichen Anstrengungen wettern, für die die Unternehmen ausgezeichnet wurden, sofern diese mit Ernsthaftigkeit betrieben werden.
    Wenn ich erkennen kann, dass sich bei den ausgezeichneten Unternehmen etwas bewegt, dann werde ich (und hoffentlich auch viele andere Utopisten) die Enttäuschung über die verpatzte Auszeichnung mit dem Umweltpreis vergessen und ich werde etwas mehr Vertrauen in die Unternehmen gewinnen.
    Stell Dir vor, die Unternehmen könnten in einem Jahr sagen, sie hätten so viel erreicht, dass die ganze Kritik am Nachhaltigkeitspreis unberechtigt gewesen wäre...
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    schrieb am 07.12.2010 um 16:13
    Es gab in den vergangenen 2 Jahren in einer Teilbranche der Sportartikelindustrie einen bahnbrechenden Erfolg. Unter den großen Outdoor-Unternehmen sind gleich 4, teilweise sogar börsennotierte Anbieter Mitglied der hinsichtlich sozialer Produktionsbedingungen sehr strengen Fair Wear Foundation geworden, 2 davon hatten bis dato das Thema Nachhaltigkeit komplett ignoriert.

    Wie ist es dazu gekommen?

    Erstmal ist die Outdoorbranche auf der konsumentenseite mehrheitlich bildungsbürgerlich, naturaffin und auch überdurchschnittlich nachhaltigkeitsaffin. Das unterscheidet sich sicherlich von echten Massenmarktanbietern wie Puma oder Levi Strauss, bei denen die Mehrheit der Käufer wohl eher nachhaltigkeitsfern ist.
    In Studien wurde jedoch nachgewiesen, dass die Käufer von Outdoor-Bekleiodung in dem Glauben waren, Outdoorkleidung würde eh überdurchschnittlich umweltfreundlich und fair hergestellt. Einzig bei den eingesetzten Kunstfasern hatten die Käufer bedenken, die sie jedoch teilweise durch Langlebigkeit ausgeglichen sahen. In Wahrheit sind Polyester und Nylon ja sogar umweltfreundlicher als konventionelle Baumwolle.

    Wie kam es dann zu soviel Aktivität?
    Maßgeblicher Akteur war die Kampagne für saubere Kleidung (und diverse europäische Mitgliedsorganisationen), die die Schattenseiten der vermeindlich naturfreundlichen Branche bis ins Detail für alle namhaften Hersteller aufdeckte, Aktionen auf Branchenmessen durchführte und ihnen zugleich mitteilte, welche anspruchsvollen Veränderungen man erwarte. Die leider bei nahezu allen Herstellern bis dato wirklich minikleinen Ansätze wurden durchaus auch erwähnt, aber eben vor allem ihr Zukurzgreifen betont.

    Das Thema wurde von nahezu allen großen Medien - oft sogar gleich mehrfach - aufgegriffen. Der öffentliche Imageverlust war und ist für einige Marken immer noch enorm. Es sind auch bereits weitere auf dem Weg in die Fair Wear Foundation, wie ich hier auf utopia in einem Blog eines Branchenexperten gelesen habe.

    Bei den hier als Grünwäscher kritisierten Konzerne fallen schon die Mini-Schritte hinter die der Outdoor-Hersteller vor der Kampagne zurück. Die menschenrechtlichen und ökologischen Vergehen übertreffen die der Outdoorbranche wiederum nicht selten bei weitem, was jedoch sicherlich auch branchen- und größenabhängig ist.

    Fazit: Schritte in die richtige Richtung lobend erwähnen gerne! Die Erwartung, dass zumindest ein paar Schritte auch erstmal gegangen sein wollen, bevor gelobt wird, ist aber denke ich auch verständlich. Und die Mißstände müssen immer auch genannt werden, denn was nicht bekannt ist, findet in der Wahrnehmung der Menschen nicht statt und bedarf daher auch keiner Veränderung.

    Ich habe das schonmal geschrieben: auch die nun wirklich sehr wirtschaftsnahe internationale Plattform treehugger.com fährt diesen 2-gleisigen Weg und hat damit eine Glaubwürdigkeit erlangt, die ich mir für utopia auch wünschen würde.
  • schrieb am 02.12.2010 um 22:32
    Das, was du beschreibst, liebe Claudia,
    ist ganz sicher einer der vielen Wege, die zu einer besseren Welt führen.
    Und jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein guter Schritt .
    Da spielt es für mich dann nur eine untergeordnete Rolle, ob derjenige, der diesen Schritt tut, persönliche Vorteile davon hat.
    Auch das wäre legitim .
    Der Weg ist das Ziel,
    und wenn ganz viele Menschen und ganz viele Unternehmen ganz viele kleine Schritte tun, dann können wir irgendwann das Gesicht der Welt verändern.
    Mit manchen Unternehmen habe ich auch meine Probleme,
    z.B. Daimler , aber wenn Daimler nur einen Schritt in die richtige Richtung macht, dann sollten wir das anerkennen - das heißt ja nicht, dass wir dann auch alles andere gut finden müssen ....
    Aber wenn jemand etwas gut macht, dann kann man ihn auch dafür loben,
    anstatt ihn zu beschimpfen für das, was er alles falsch macht .
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    schrieb am 03.12.2010 um 12:31
    "Aber wenn jemand etwas gut macht, dann kann man ihn auch dafür loben, anstatt ihn zu beschimpfen für das, was er alles falsch macht."

    Ja, liebe Christa. Aber ich sehe einen Unterschied zwischen loben für etwas, was jemand gut gemacht hat, und dem, ihn als Vorbild hinzustellen, wenn er in allen anderen Bereichen zur Ungerechtigkeit auf dieser Welt beiträgt. V.a. dann, wenn es auch andere gibt, die mehr Gutes vorzuweisen haben.
    Also noch einmal: Nichts gegen Lob. Aber ein ganzer Nachhaltigkeitspreis – in diesem konkreten Fall –: Hältst Du das wirklich für eine gerechte Lösung?

    Liebe Grüße,
    YouMe
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    schrieb am 03.12.2010 um 12:49
    Stimmt - ein Lob hätte gereicht,
    - das mit der ganzen Preisverleiherei finde ich auch nicht in Ordnung !
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    schrieb am 07.12.2010 um 15:51
    Sehr schön auf den Punkt gebracht!
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    schrieb am 07.12.2010 um 16:19
    ..... Obama hat auch einen Preis bekommen............
  • schrieb am 02.12.2010 um 22:38
    Naja, wir erinnern uns drastisch: Chamberlain hat seinerzeit auch überall rumerzählt, dass man doch froh sein solle, dass Hitler ihm zuhöre... Der Rest der Geschichte ist bekannt.

    Wer sich mit Puma's Praktiken und Einstellungen differenziert auseinandersetzen möchte, dem sei die Seite http://www.clearingthehurdles.org/response-chart empfohlen, die sehr detailliert erläutert, an welchen Stellen Puma nicht bereit ist / es nicht für nötig befindet, seine Supply Chain unter Kontrolle zu bekommen, so weigert sich Puma:
    - Require suppliers to issue 'Right to Organize' guarantees to workers,
    - Require suppliers to sign union access agreements,
    - Eliminate short-term contracting,
    - Report publicly on length of factory relationships,
    - Make a commitment to paying a living wage (!!!),
    - Ensure prices are sufficient to pay a living wage,
    - Take steps to improve workers’ wages.

    Das ganze ist zusammengestellt von der "Play Fair Campaign", einer Vereinigung von Gewerkschaft- und Arbeitsrechtsgruppen, die sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und eine Stopp der Ausbeutung von Arbeiterinnen und Arbeitern bei Sportartikelherstellern einsetzen. Ihr Fazit ist:
    Despite more than 15 years of codes of conduct adopted by major sportswear brands, such as adidas, Nike, New Balance, Puma and Asics, workers making their products still face extreme pressure to meet production quotas, excessive, undocumented and unpaid overtime, verbal abuse, threats to health and safety related to the high quotas and exposure to toxic chemicals, and a failure to provide legally required health and other insurance programs.

    Da wird es nicht reichen, dass Puma die Arbeiter demnächst mit Ruten antreibt, die aus biologisch angebautem Rohrstock stammen...
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    schrieb am 04.01.2011 um 09:27
    Vielen Dank für deine Recherche! Mich hat verwundert, dass Utopia einen Artikel darüber veröffentlicht, dass Puma einen Nachhaltigkeitspreis erhält. Faire Arbeitsbedingungen und keine Kinderarbeit zählen wohl nicht zu den Kriterien der Nachhaltigkeit??
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    schrieb am 04.01.2011 um 11:25
    Hallo Alexia, vielen Dank für dein Feedback. Ich verstehe die Preisvergabe auch nicht und es fällt mir zunehmend schwerer, die Gesamtposition von Utopia zu verstehen. Entweder ist man hier sehr naiv, indem man glaubt, Konzerne über eine "wir reden gut über euch, wenn ihr was gutes macht"-Strategie positiv verändern zu können, oder man ist sehr gerissen und das ganze Portal ist (mittlerweile?) eine PR-Inszenierung deutscher Konzerne, die die Utopia-Macher dafür bezahlt, eine LOHAS-Plattform zu betreiben und damit den Eindruck zu erwecken, dass deutsche Unternehmen sich nachhaltig verändern.

    Ich hatte das ja schon weiter oben geschrieben. Ich komm' hier nicht allzu häufig vorbei, wenn, dann nur, weil ich an so Überschriften wie "Puma springt..." hängen bleibe. Und dann wundere ich mich meistens über die Aussagen von Utopia.

    Als Austauschplattform für utopische Ideen mag es taugen, das kann ich nicht beurteilen, dafür bin ich nicht ausreichend aktiver Forum-Nutzer...
  • schrieb am 03.12.2010 um 14:02
    @Steffen Walter - @ youMe
    dicke, fette Lesepunkt für Eure Kommentare!
    Warten wir doch ab, ob die Unternehmen ihre Versprechungen einhalten, bevor es Preise dafür gibt.
    Es ist doch möglich kritisch zu bleiben, Aktivitäten zu unterstützen und zu begleiten , Lob auszusprechen und trotzdem nicht in eine verfrühte Euphorie auszubrechen.
    grüne Grüße Gabi
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    schrieb am 07.12.2010 um 16:18
    von mir auch Lesenswertpunkte für die kritischen Kommentare.

    Loben ja, aber wenn man dem Esel die Möhre gibt, bleibt er stehen.

    Er muss sich die Möhre doch erst richtig verdient haben.
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    schrieb am 07.12.2010 um 18:19
    Häng ich mich einfach dran.

    Diese Kritik muß geäußert werden können.

    Claudia schreibt weiter oben:
    "Wir alle hier müssen uns überlegen, ob wir die Chance, die sich hier für einen echten Dialog bietet, nutzen (und dann vertraue ich darauf, dass sich die Unternehmen dem Dialog stellen) oder ob wir einfach nur kritisieren und “draufhauen”.
    Dann bin ich sicher, dass das passiert, was in vielen anderen Social Networks bereits zu sehen ist: Die Unternehmen ziehen sich zurück."

    Und was passiert, wenn wir kritischen User künftig Samtpfötchen-Strategie fahren und uns zurück halten?
    Die Firmen bleiben, die Community zieht sich zurück?
    Na, dann kann sich ja Puma mit Telekom unterhalten und dazu ein Krombacher trinken ;-)
  • schrieb am 07.12.2010 um 19:36
    ..nicht ganz, die Community wird ja wohl genug Selbstbewusstsein ( Power) haben?.......

    nur dann wird es ein echter Dialog und es besteht eine Chance auf Veränderung und Wandel.....
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    schrieb am 08.12.2010 um 07:15
    Hat sie...da bin ich sicher ;-)
  • schrieb am 04.01.2011 um 09:25
    Ich hoffe, dass Puma mittlerweile in den entsprechenden Produktionsländern faire Löhne bezahlt und keine Kinderarbeit zulässt.
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    schrieb am 04.01.2011 um 09:30
    Leider nicht: siehe Beitrag von cojoh!
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