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Lebensentscheidung Berufswahl

Soll ich im Job Gutes tun?

Egal ob kurz nach dem Uni-Abschluss oder nach 30 Arbeitsjahren – jede neue Berufswahl ist eine Lebensentscheidung: Karriere oder Ideale? Wir möchten Ihnen dazu einen Text empfehlen und sind gespannt auf Ihre Sicht der Dinge.


„Freizeit-Verantwortung reicht nicht. Wer wirklich Gutes will, der muss es immer tun, auch im Job.“ So oder so ähnlich würden wohl viele Menschen argumentieren, denen die Gesellschaft heute gerne das Etikett Gutmensch oder Weltverbesserer aufklebt. Über die hoffnungslosen Idealisten wird sich unbefangen lustig gemacht mit dem Selbstbewusstsein der Mehrheit. Einer Mehrheit, die ein bisschen bewusst konsumiert, ein bisschen Bio einkauft, ein bisschen Massentierhaltung schlecht findet. Die beim Bewerbungsgespräch aber doch auf den Gehaltszettel und das Prestige schaut, statt der Überzeugung zu folgen. 

In einer Beilage der Süddeutschen Zeitung, der „jetzt Uni&Job“, hat der Redakteur Alex Rühle einen Text zu diesem Thema verfasst. Er spricht an, warum man sich auch trotz einer spöttischen Mehrheit seiner Träume und Ideale erinnern und ihnen folgen sollte. Wir würden Ihnen diesen Text gerne ans Herz legen für die besinnliche Zeit. Immerhin kann es nicht schaden, zwischen den Jahren auch selbst einmal in sich zu gehen und darüber nachzudenken, ob man noch der Überzeugung folgt oder schon der „Vernunft“ erlegen ist.

Ist es möglich, seinen Arbeitgeber und das, was er verkauft, nicht gut zu heißen und trotzdem ein korrektes Leben zu führen? Oder finden Sie es unrealistisch, bei der Berufswahl der Überzeugung den Vorzug vor pragmatischen Überlegungen wie Bezahlung, Sicherheit, etc. zu geben? Haben Sie selbst schon einmal vor dieser Entscheidung gestanden? Wie ist sie ausgefallen?

Thema: Politik & Gesellschaft, Stand: 24.12.2012 von
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