Deutschlands Website Nr. 1 für nachhaltigen Konsum
Buchvorstellung

Taste the Waste - das Kochbuch

Rezepte für den kulinarischen Widerstand – von Mülltauchern und Spitzenköchen: ein Kochbuch zum Dokumentarfilm "Taste the Waste" und dem Band "Die Essensvernichter" – von Essensrettern für alle, die sich dem Kampf gegen Verschwendung und Geringschätzung von Lebensmitteln genüsslich anschließen wollen.


Die etwas andere Herangehensweise an ein Kochbuch. Wer seitenweise Rezepte, und nur das, erwartet, liegt hier falsch. Dieses Kochbuch wartet zwar selbstverständlich auch mit den traditionellen Kochanleitungen auf, es beschäftigt sich aber auch mit den Personen hinter den Rezepten und ihren jeweiligen Motiven. Die Köche und Köchinnen, die an diesem Buch mitwirken, sind für verantwortungsvollen Genuss bis zum letzten Krümel und halten Verschwendung für eine der schlimmsten Unsitten der Wegwerfgesellschaft. Irgendwann ist deshalb jeder von ihnen auf seine Art zum »Essensretter« geworden.

Da ist der Aktionskoch Wam Kat, der rettet, was die Bauern sonst liegen lassen, die Fernsehköchin Sarah Wiener, die in ihren Kochkursen Kinder den Wert der Lebensmittel sinnlich erfahren lässt. Die Mülltaucherin Talley Hoban, die eine Tauschbörse für Lebensmittel aufbaut. Die »Mundräuber«, die zur Ernte von herrenlosem Obst aufrufen. Der österreichische Spitzenkoch Tom Riederer, der Delikatessen aus dem macht, was andere für Abfall halten. Der Kräuterkoch Peter Becker, der seine Zutaten auf Wiesen und Bäumen in der Stadt sammelt. Dazu als Fotograf der Künstler Uli Westphal, der den kosmetischen Perfektionswahn im Supermarkt mit seiner Fotoserie »Mutatoes« konterkariert und uns dadurch die Obst- und Gemüsevielfalt wieder nahebringt. Und schließlich unsere Großmütter, die uns ihre Kunst weitergegeben haben, selbst aus Resten wunderbare, neue Köstlichkeiten zu erfinden!

Thema: Politik & Gesellschaft, Stand: 29.01.2013 von
Mehr zu Politik & Gesellschaft
  1. Finger weg von unseren Feldern!Die EU-Kommission will einen Entwurf zur Neuregelung des Saatgutrechts verabschieden. Lassen Sie nicht die Konzerne bestimmen, was Sie essen und unterzeichnen Sie jetzt die Petition.

    Finger weg von unseren Feldern!
  2. Alternativen zum FreihandelsabkommenKein Konsument will Chlorhühner und Hormonfleisch essen. Doch nur gegen TTIP zu unterschreiben - das reicht nicht.

    Alternativen zum Freihandelsabkommen
  3. TTIP-BlogschauWie ist die Stimmung im Netz zum Freihandelsabkommen? Wir haben einen Blick in die Blogosphäre geworfen und schlagen Ihnen lesenswerte Beiträge vor.

    TTIP-Blogschau