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  • schrieb am 18.01.2010 um 11:50
    Hier die Twike-Fahrerin: Ich gebe den Fahrzeug gute Chancen, denn gerade zu dieser Jahreszeit, wünscht ich mir ein Fortbewegungsmittel, das nicht so leicht ins rutschen gerät und wenn man auch noch auf der Autobahn damit fahren darf ist es schon fast ein vollwertiger Autoersatz. Was hier noch erwähnt werden sollte ist, dass die Pedalen keine grosse Ersparnis bringen, wir reden hier von ca. 5% beim Twike.
  • schrieb am 18.01.2010 um 12:06
    "Sollte ein solches Fahrzeug ganz auf Mindestfahrleistungen und minimalen Verbrauch getrimmt sein?"
    Als langjähriger TWIKE-Fahrer würde ich mir etwas mehr Leistung als zur Zeit im TWIKE wünschen. Das Fahrzeug sollte nicht an jeder leichten Steigung auf 60 km/h abfallen und auf Autobahnen sollte man mindestens so schnell wie die Lkw sein. Schon mal mit 80 km/h im 240 kg schweren TWIKE von einem 40-Tonner überholt worden? Das ist weder ein Vergnügen für den Lkw-Fahrer noch für den TWIKER. Die Mindestanforderungen des X-Prize hinsichtlich Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit bräuchte es dagegen nicht.
    Außerdem gebe ich meiner Vorrednerin recht: Mögen die Pedale im TWIKE noch einen begrenzten Nutzen haben, so verkommen sie im sicherlich schwereren TW4XP gänzlich zum Gag (vorbeiradeln ..)
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    schrieb am 18.01.2010 um 12:16
    Liebe Mit-Utopisten,

    ja, der Pedalnutzen kann angesichts von Motorleistung und Gewicht nur gering sein.

    Egal ob die E-Maschine maximal 17 kW oder nur 10 kW leistet - selbst ein Hobby-Triathlet wird selten mehr als 300 Watt treten, ein Durchschnittstreter liegt deutlich darunter.

    Als nutzlos empfinde ich die Pedaloption trotzdem nicht. Gefühl und Gesundheit profitieren. Am Ende bleibt die Frage nach der Höhe des Aufpreises.

    Beste Grüße,

    Christoph
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    schrieb am 18.01.2010 um 12:29
    Immerhin würde das Mittreten die Heizung entlasten, wenn nicht gar, dass man sie auslassen könnte.
    Was wiederum die Reichweite im Winter erhöhen würde !

    So gesehen...
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    schrieb am 18.01.2010 um 14:02
    Die Aussage mit der Heizung geht leider nicht ganz auf: Beim radeln dampft man ganz schön was aus, die Scheiben beschlagen, man öffnet das Fenster und lässt die Frontscheibenheizung laufen...
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    schrieb am 18.01.2010 um 14:53
    Naja, man sollte natürlich nur so stark treten das es einem gerade warm wird und man nicht ins Schwitzen kommt ! ;-D
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    schrieb am 19.01.2010 um 10:57
    Der Pedalantrieb ist bei einem Fahrzeug dieser Größenordnung schon uninteressant. Das Mehrgewicht durch den Pedalantrieb wird wahrscheinlich genau durch das Treten wieder aufgehoben.

    Der Pedalantrieb gehört an ein E-Bike! Ein E-Bike ist der perfekte Mensch-Maschine-Hybrid.
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    schrieb am 18.01.2010 um 14:28
    Dass ein 40-Tonner ein Fahrzeug, das 80 km/h fährt, überholt, sollte überhaupt verboten sein .
  • schrieb am 18.01.2010 um 14:25
    Solche Fahrzeuge sind, wie auch Twike Active, meine "Lieblinge", auch wenn die Tretkraftunterstützung im Durchschnitt leider nicht viel mehr als 5% ist, und v.a. umso weniger, je schwerer das Fahrzeug ist.

    Allgemein sollten Pkw noch viel mehr als heute nach dem SMILE Prinzip gebaut werden, das z.B. Greenpeace schon vor mehr als 10 Jahren mit seinem damals extrem sparsamen Dieselmodell vorgestellt hat, stehend für S M all, I ntelligent, L ight, E fficient .

    Mit dem Argument, dass leichtere Fahrzeuge bei Unfällen unsicherer sind, ist es wie bei einer Aufrüstungsspriale: Wenn keiner die ersten Schritte tut, und v.a. wenn es keine lenkenden Rahmenbedingungen gibt (z.B. gesetzliche) lässt sich die Spirale nicht zurückdrehen, und das je einzeln optimierende Verhalten erzeugt dann ein Gesamtergebnis, das langfristig für alle schlechter ist, als eine koordinierte / kooperative "Abrüstung", hier: eine Reduzierung des Fahrzeuggewichtes aller Pkw.

    Nebenbei sei daran erinnert, dass mit dem Umstieg auf Elektofahrzeuge auch der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt werden sollte, vgl. auch: www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/wind-oder-sonne-welchen-schwerpunkt
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    schrieb am 18.01.2010 um 14:49
    Das Problem der Aufrüstungsspirale sehe ich auch so.
    Ich finde, da muss der Gesetzgeber eingreifen, indem er Fahrzeuge über einem gewissen Gewicht eine zusätzliche Geschwindigkeitsbegrenzung auferlegt, zB ab 1 Tonne 100km/h. Das würde dem Sicherheitsaspekt Rechnung tragen und kleinen und leichten Fahrzeugen das Leben erleichtern.
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    schrieb am 18.01.2010 um 14:55
    Auch Aerorider finde ich übrigens wunderbare Fahrzeuge!

    Zum letzten Absatz von berniewa: Um einen möglichst effektiven Ausbau der Solarenergie zu beschleunigen fände ich spezielle Solarpatenschaften interessant,

    z.B. wer selber in Mitteleuropa kein unverschattetes Dach hat, aber sich eine Solaranlage leisten kann und will, sollte evtl. auf einem Dach in Südeuropa eines fördern können (und natürlich dort auch als Entschädigung/Belohung eine Einspeisevergütung bekommen)
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    schrieb am 18.01.2010 um 14:58
    Interessant finde ich es auch immer wieder das gerade die Menschen, die die Sicherheit von Leichtfahrzeuge bemängeln, oft Menschen sind die sich nicht anschnallen oder mit dem Motorrad im Sommer ohne Schutzkleidung umher fahren.

    Übrigens sind Formel 1 Wagen auch Leichtfahrzeuge und so mancher ist schon in die Barikaden gekachelt ohne einen größeren Schaden zu nehmen, also kann es am Leichtbau nicht liegen.
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    schrieb am 20.01.2010 um 20:03
    Am Leichtbau "an sich" liegt's natürlich nicht. Aber Formel-1 Fahrzeuge sind halt doch mit sehr speziellen Dingen ausgestattet (dafür aber nur 1 Sicht, kein Kofferrraum etc.). Bei herkömmlichen Kfz hat bei einem Unfall unter sonst gleichen Bedingungen aber eben doch das leichtere Fahrzeug einen Nachteil gegenüber dem schweren (vgl. bekannte Gesetze der Physik betreffs Masse, Beschleunigung etc.)
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    schrieb am 20.01.2010 um 22:37
    Es gibt auch beim Leichtbau Möglichkeiten die Fahrgastzelle so zu gestalten, dass das Auto auch beim Zusammenstoß mit einem schweren Auto sehr sicher ist.
    Es ist eher so das gerade das höhere Gewicht immer mehr Knautschzone erforderlich macht.
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    schrieb am 18.01.2010 um 15:47
    @berniewa,
    der Smile war ein Benziner.

    Leider trauert Herr Lohbeck von Greenpeace dem, zugegebener Maßen für damalige Verhältnisse, sehr verbraucharmen Auto immer noch nach, was möglicherweise auch sein stuhres Festhalten an der Verbrennertechnik erklärt !

    Die Mobilität der Zukunft sollte eigentlich E-SMILE heißen !

    E lectric - Sm all, I ntelligent, L ight, E fficient.

    Und da hätten wir auch gleich ein Namen für den TW4XP:
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    schrieb am 20.01.2010 um 20:07
    Ich dachte, es war ein Diesel.

    Es geht aber ja dabei um das allgemeine Prinzip des Energiesparens. Dafür war er schon damals vorbildlich, denn wenn alle Kfz schon damals wenigstens erstmal so energiesparend gebaut worden wären, wären viele Mio. Tonnen Erdöl bzw. CO2 dadurch bis heute eingespart worden.

    Energiesparen ist auch für E-Cars erstrebenswert, denn auch elektrische Energie für Akkus etc. muss erst erzeugt werden, und sogar ein Windrad u.s.w. ist nicht 100% "umweltfreundlich" (braucht Rohstoffe, greift in die Umwelt ein u.s.w.), ganz zu schweigen davon, dass erstmal auch genügend Solaranlagen Windräder Laufwasserkraftwere u.s.w. vorhanden sein müssen, um die Akkus etc umweltfreundlich aufladen zu können - und zwar insgesamt, nicht nur dass einige wenige E-Car Fahrer bei einem Ökostromanbieter sind (was ein guter Anfang ist, aber eben erst ein Anfang)
  • schrieb am 18.01.2010 um 17:18
    in einem twike o.ä. auf der autobahn vom LKW überholt werden, wird sich ungefähr so anfühlen, wie damals in der ente (oder bei nächtlichen sturmböen im igluzelt) ... ich bin dafür, eine extra spur für kleinfahrzeuge dieser klassen einzuführen. oder besser: eine spur für das gütertransportwesen und zwei für die mobile zukunft...

    ich bin der meinung, dass ausreichend kraft vorhanden sein sollte oder aber die übersetzung so ausgelegt werden müsste, dass auch eine fahrt über die "kasseler berge" oder bayrische serpentinen zügig zu meistern sind. wer rasen will, soll aber seine beine trainieren ;-)

    gespannt bin ich auf den angestrebten verkaufspreis. mich dünkt, dass die entwicklungskosten der kleinserie sich empfindlich niederschlagen werden. vielleicht wird auch hier ein umdenken nötig. ist eine monatliche miete nicht auch wegen der akkupflege/akku-halbwertzeit und fortschreitenden entwicklungen vorteilhafter als kaufen und besitzen?
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    schrieb am 19.01.2010 um 11:23
    Leistung bleibt Leistung. Simple Physik.

    Ein Fahrzeug einen Berg hinaufzufahren braucht eben Leistung. Und die benötigte Leistung erhöht sich beim Bergauffahren mit dem Gewicht UND der Soll-Geschwindigkeit des Fahrzeugs. Das ist nicht von der Übersetzung abhängig.

    Anschaulich:

    http://www.wolfgang-menn.de/powerhill_d.htm
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    schrieb am 22.01.2010 um 18:58
    danke für die vergegenwärtigung, dass ich den naturwissenschaften nicht so nahe stehe wie ich es gerne hätte... dein hinweis leuchtet mir selbstverständlich ein.
    aber es bleibt dabei: einen berg müsste man aus meiner sicht schon überwinden können, wenngleich ich mich meistens auf dem flachen land bewege...
  • schrieb am 18.01.2010 um 21:07
    Klasse Auto, klasse Konzept, Meine Lieblingsfarbe.

    Verkaufspreis unter 20.000 Teuronen, dann bin ich sofort dabei.

    Nicht viel quatschen ... ... machen.
  • schrieb am 18.01.2010 um 21:56
    So was hab ich schon vorher live in der Schweiz gesehen.

    Könnte es sein das da wieder mal ein Großkonzern eine alte Idee aufgreift und sich die Innovation selbst auf die Fahne schreiben will.

    Allein schon die dicken Räder sind vollkommen unökonomisch.
  • schrieb am 19.01.2010 um 00:18
    wer zukunftsfähige und wegweisende konzepte in die tat umsetzt, der darf sich die auch auf die fahne schreiben, sofern er nicht nachweislich urheberrechte verletzt. open source idea: wenns weitergehen soll, muss er weg, der verletzte stolz, das eigenbrödeln, das besitzende ich.
    ansonsten bin ich beim zerschlagen von großkonzernen i.d.r. bei dir cbueche...
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    schrieb am 19.01.2010 um 09:42
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    schrieb am 19.01.2010 um 09:52
    Lieber cbueche,

    keine Sorge, hier bedient sich kein Großkonzern!

    Wie im Bericht beschrieben stammt nicht nur die Idee vom Twike, sondern auch mehrere Köpfe hinter dem TW4XP. Auf welche Weise genau die beiden Firmen zusammenhängen, kann Dir auch Barbara Wilms auf ihrem Blog (siehe Link auf Seite 2 des Beitrags) beantworten. Jedenfalls sind das Mittelständler und keine Industrieriesen.

    Beste Grüße,

    Christoph
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    schrieb am 19.01.2010 um 09:54
    Lieber cbueche,
    hast Du nicht die Seite 2 des Artikels gelesen ?
    Dort steht, dass man sich das Twike als Vorbild genommen hat.

    Und um einen Großkonzern handelt es sich hierbei nicht, Text aus der Homepage von TW4XP:
    Das Team TW4XP setzt sich aus erfahrenen Ingenieuren, engagierten Studenten und Geschäftsleuten zusammen,
    die sich seit langem mit dem Thema elektrische Mobilität beschäftigen.
    Das Team vereinigt Kompetenz im Bereich Design, Konstruktion, Marketing und Vertrieb. Benötigte Leistungen, welche nicht vom inneren Team erbracht werden können, werden durch externe Partner beigesteuert. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass stets die nötigen Fähigkeiten mit an Bord sind.
    Das Team TW4XP arbeitet in enger Zusammenarbeit mit der Universität Kassel.

    Zu den dicken Rädern wird vielleicht das Team Stellung nehmen.
  • schrieb am 19.01.2010 um 10:54
    Ich hätte es lieber gesehen, wenn das Fahrzeug ein Lenkrad besessen hätte. Ich verstehe die Argumentation, dass es bei einem Unfall im Weg wäre, sowieso nicht. Mittlerweile besitzt jedes Auto eine simple mechanische Konstruktion, welche das Lenkrad bei einem Unfall per Seilzug nach vorn aus dem Weg zieht.

    Ich stelle mir die Akzeptanz des Fahrzeugs weiterhin schwierig vor, wenn es mit einem Steuerknüppel bedient werden soll, das kann nie und nimmer eine sichere Bedienung sein, die Steuerung ist zu indirekt. Was passiert bei einem Ausfall der Elektronik? Wie ist das Fahrzeug dann steuerbar?

    Eine direkte Lenkradsteuerung bringt Akzeptanz und Sicherheit. Man muss den Autofahrer da abholen, wo er ist, sonst blüht dem TW4XP bei der Akzeptanz das selbe wie dem alten Twike.
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    schrieb am 19.01.2010 um 11:31
    Denke ich auch, Joystick wurde schon vielfach ausprobiert und wurde immer wieder verworfen.
    Das Lenkrad wäre ein gemeinsamer Nenner, der gleichzeitig einen Sympathiefaktor darstellt.
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    schrieb am 20.01.2010 um 10:57
    Ok! Dann Sorry und viel Erfolg.
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    schrieb am 21.01.2010 um 17:25
    Ach ja, das Lenkrad ...
    Ich vermisse es nicht in meinem TWIKE. Aber um da jemanden zu überzeugen, muss man ihn erst mal in ein TWIKE setzen und es ausprobieren lassen - so fest sind die Gepflogenheiten in unseren Gehirnen festgebrannt. Dabei gibt es das Lenkrad historisch gesehen ja nur, weil früher mal (vor der Zeit der Servolenkung) die Lenkkräfte so groß waren, dass man ein Lenkgetriebe braucht und ein Rad, um dran zu drehen.
    Ich habe noch kein Auto erlebt, das sich so direkt, reaktionsfreudig, intuitiv und präzise lenken ließ wie das TWIKE. Am besten kann man es mit der Lenkung eines Zweirads vergleichen.
    Mein Sohn hat mit dem TWIKE heimlich auch mal ein paar Runden gedreht und er kam gut zurecht. Aber als er dann in die Fahrschule kam, klagte er mir, wie umständlich ein Auto zu bedienen ist.

    Aber ich sehe es ein: Man darf der Masse der Leute nicht zuviel Umdenken auf einmal zumuten. Elektrischer Antrieb ist schon für sich eine große Hürde. Also halt, wenn's sein muss, ein Lenkrad.
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    schrieb am 09.03.2010 um 21:35
    Die Stockhebellenkung beim Twike funktioniert wie vorgeschrieben rein mechanisch und war notwendig weil man sonst beim Treten mit den Knien unters Lenkrad käme. Das sogenannte "Drive by Wire", also die elektronische Übertragung der Lenkbewegung vom Joystick zu einem Lenkservo ist im Straßenverkehr nicht zulässig. Und Menschen die sich nicht umstellen mögen würden auch kein Twike mit Lenkrad kaufen (gibt's übrigens schon, heißt City-el)
  • schrieb am 19.01.2010 um 14:56
    30.000 Euro......

    Wenn ich das mit ca. 5.000 Euro für einen gebrauchten Kleinwagen, ca. 5 Jahre alt, halbwegs gute Verbrauchswerte und der Gebrauchte fährt zur Not auch mal 1000 Km an einem Tag......

    Sicher sind die Entwicklungskosten sehr groß, aber 30.000 Euro sind mir definitiv zu viel. Das kann ich mir auch in 15 Jahren nicht leisten.

    Und wieder ist ein Traum zerplatzt. Wie Schade....

    Ach ja... als Bewohner eines Mehrfamilienhauses ohne Garage und festem Parkplatz ist das Aufladen eh für die Katz. Also fällt für mich ein reines E-Auto so oder so aus. So warte ich auf einen Hybrid der auf dem Gebrauchtmarkt auftaucht.

    Gruß
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    schrieb am 19.01.2010 um 16:52
    Lieber Waldtroll,

    Du sprichst ein ganz wichtiges Thema an: Mit Ausnahme des Abwrackjahrs 2009 wurden in den letzten Jahren höchstens die Hälfte, manchmal auch nur ein Drittel aller Neuwagen von Privatmenschen gekauft. Auf diese ein bis zwei Millionen Neukäufe kommen aber über sechs Millionen "Besitzumschreibungen", also Gebrauchtwagenkäufe.

    Kurz gesagt, der Deutsche kauft gebraucht. Weil er sich nicht für ein Auto verschulden will, weil er sein Geld für Wichtigeres ausgeben will, und, und, und...

    ...faktisch ist zurzeit der Prius der einzige gebrauchte Vollhybrid, und wenn Du einen aus der zweiten Generation haben willst, musst Du wohl mindestens 10.000 Euro in die Hand nehmen.

    Es wird Zeit, dass der Staat erkennt, wie sehr die Dienstwagen-Neukäufe an den späteren Real-Verbrauchern vorbei geht und entsprechend steuert. Initiativen in diese Richtung sind bei schwarz-gelb allerdings nicht erkennbar.

    Ich selbst werde hier in der Berichterstattung versuchen, immer auch die Lebensrealität der meisten Menschen im Blick zu behalten.

    Beste Grüße,

    Christoph
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    schrieb am 20.01.2010 um 11:01
    Wenn der Liter Sprit 5€ kosten würde, wären alle schnell dabei.

    Und von den Einnahmen könnte mann sowohl die Renten (welche Ambivalenz zu alter Technik) alsauch locker die Entwicklung und Förderung zur Infrastruktur dieser Art von Fahrzeugen finanzieren.

    Ach und es geht ja auch noch ne Nummer kleiner für den kurzen Weg zur Arbeit:

    http://www.ebike-net.de

    Das ganze System konnte vielleicht auch wie über "callabike"

    -Sorry wenn ich da jetzt ungewollt Werbung mach.-

    http://www.callabike-interaktiv.de

    Finanzierbar werden.

    Am besten noch mit mehr Möglichkeiten Ebikes, den was anders sind diese Art von Trikes auch nicht, mit in die Provinz zu nehmen.

    Selbst ne S-Bahn ist ne Art Elektrorad.


    Da würde mich auch mal brennend Interessieren zu wieviel % der Anteil vom Stromgespeisten Bahnverkehr eigendlich aus regenerativer Erzeugung kommt.
  • kommentieren
    schrieb am 20.01.2010 um 10:44
    hallo waldtroll,

    meine umstände sind ähnlich gelagert wie deine, in erster linie deshalb, weil ich von hause aus zum wirtschaftlichen rationalisten erzogen wurde. leiste dir nur, was du dir wahrhaftig leisten kannst - auch ich halte mich tapfer an den gebrauchtmarkt... gerade deshalb ist es wichtig, dass wir mithebeln beim umdenken. der prozess wird noch einige jahre in anspruch nehmen - aber träume müssen deshalb nicht zerplatzen. ich bin, wie oben bereits erwähnt, ohnehin der meinung, das bei neuen mobilitätssystemen eher ein mietmodell in frage käme, wenngleich ich auch laufende kosten stets streng im blick halte.

    es werden nach und nach flächendeckend e-tankstellen eingerichtet (ja, ich weiß um die kritisch-differenzierten diskussionen auch in dieser entwicklung - adac - rwe), weshalb sollte das anwohnerparken vor mehrfamilienhäusern zukünftig nicht auch gleichzeitig mit einer lademöglichkeit ausgestattet sein... der ehemlige "kohleschacht" beim altbau nicht zur durchführung von ladekabeln dienen... ich weiß, zukunftsmusik. aber das trommeln höre ich schon. angst vor vandalismus? dann entstehen eben "verrichtungsboxen", ähnlich wie beim horizontalen gewerbe in dortmund zur fußball-wm 2006 errichtet. nur halt fürs mobil... dafür könnten die garagenhöfe nach und nach weichen, pro garage wäre platz für 2 solcher "lade- und wartungsboxen"...

    wir sind utopisten.
  • schrieb am 20.01.2010 um 09:43
    Warum müssen solche sparsamen Autos immer diese Dreirad-SchneewitchenSarg-Optik haben?
    Und wenn es keine Dreiräder sind, sehen sie aus wie Rentnermobile.
    Teslar hat doch längst gezeigt, das Elektroautos auch cool aussehen können.
    Tatsächlich würde mich der Punkt Sicherheit bei diesem Modell sehr interessieren.
    Als Fahrer in dieser Kiste von einem 40-Tonner überholt werden? Keine angenehme Vorstellung.
    Eine falsche Bewegung von dem LKW und man ist ein Pfannkuchen auf der Fahrbahn.
    So teuer?
    Natürlich! Wenn die Bundesregierung weiterhin so sparsam in die Sparsamen investiert sind die marktführenden Technologien für Elektroautos schon sehr bald alle im Ausland!
  • schrieb am 20.01.2010 um 10:05
    Irgendwie stoße ich bei euren Argumentationen immer wieder auf den selben Denkfehler. Wir haben hier eine Innovation und vergleich immer noch mit Dinosauriern. Selbst der Hybrid ist schon mittelfristig eine vollkommen inakzeptable Übergangstechnik. Es geht so nicht mehr weiter - Abrüstung auf den Straßen ist hier ein wichtiges Stichwort, dazu kommen geringere Strecken und eine deutlich geringere Geschwindigkeit. Nur da geht der Weg lang und das mit der Akzeptanz ist nur eine Frage der Richtigen Rahmenbedingungen. Wir müssen einfach wirklich futuristisch denken und danach handeln. Noch vor zwei Jahren war die rauchfreie Kneipe undenkbar und jetzt kann ich mich kaum erinnern, wie das damals war... ;-) Also: auf gehts!
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    schrieb am 20.01.2010 um 10:23
    genau. paradigmenwechsel ist das stichwort. und zwar auf breiter front...
  • schrieb am 20.01.2010 um 19:23
    Interessante Idee!

    Wer Interesse an mehr hat und Velomobile (vollverkleidete Liegeräder) mit Elektroantrieb sucht, sollte sich auf der www.spezialradmesse.de am 24.+25. April 2010 in Germersheim umschauen!

    Und wer sich für Alternative Mobilitätsformen interessiert, im Rhein-Main-Raum lebt und am 12. März 2010 zwischen 9 und 16 Uhr Zeit hat, ist beim Forum Umwelt zum Thema "Klimawandel und Mobilität - neue Verkehrsstrategien zur CO2-Minderung" in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen in Ingelheim (der lachsfarbene, runde Bau 3 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Ingelheim) richtig. (Infos gibt's beim Umweltbeauftragten des Kreises Mainz-Bingen, Helmut Spoo. 06132 - 787 2170)

    elektrisierte, radliche Grüße - Astrid
  • schrieb am 21.01.2010 um 12:26
    Gut, dass diese Idee auf's neue umgesetzt wird.
    Es gab sie schon in den 80er Jahren in der Schweiz mit dem Twike 2, auch zu sehen auf der Heureka 1991 in Zürich, einer fantastischen Ausstellung.

    Mehr:
    http://www.twikeklub.ch/archiv/Geschichte.htm
  • schrieb am 21.01.2010 um 13:00
    Eine tolle & innovative Kiste - mit großem Interesse habe ich schon heute morgen einen Bilderbericht dazu auf Stern-online gelesen.
    Ich hoffe, sehr, dass dieses kreative "Automobil" bald auch den Markt kommt, denn "small is beautiful".
  • schrieb am 23.01.2010 um 17:59
    Schönes Ding. Schade ist nur das solche Vehikel zur Zeit noch solche saftigen Preise haben. Damit sind sie nicht für die Mehrheit erschwinglich. Auch wenn die Energiekosten sehr gering sind. Stauraum ist ja nunmal fast nicht vorhanden. Und das wäre für mich ein K.O. Grund, wenn ich in der Lage wäre mir ein Auto zu leisten. Und für für Familien taugt sowas ja nur als Zweitwagen zu einem Erstwagenpreis.
    Es wird Zeit, dass solche Wagen in großem Stil gefertigt werden, damit die erschwinglicher werden.

    Aber wiederrum eigentlich bräuchten wir in Wirklichkeit alternative Personenbeförderungskonzepte, damit die Straßen wieder etwas weniger verstopft sind. Super wäre halt das Konzept hier.
    http://de.wikipedia.org/wiki/RailCab
    Aber bis dahin wäre es ein weiter weg. Da das Auto als persönliches Eigentum aufgegeben werden müsste.
    Schön wärs trotzdem.
  • schrieb am 25.01.2010 um 10:40
    Ab auf den Nürburgring!
    Kürzlich las ich, dass der ziemlich leer steht, weil Ferrari und Co. kaum noch Publikum anziehen.
    Wie wäre es, wenn dort zukunftsweisende Mensch-Maschine-Hybride wie ERockIT, Twike usw. ihre Runden drehen würden und man sie sogar ausprobieren könnte?
  • kommentieren
    schrieb am 02.02.2010 um 10:52
    Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Bolliden mit Verbrennungsmotor gegen E-getriebene Fahrzeuge bei gleicher Watt leistung ziemlich alt aussehen. Vor allen Dingen wenn die dann ohne Gangschaltung leise an den Brumm brumms vorbei fahren bzw.diese überrunden.
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    schrieb am 02.02.2010 um 11:17
    Viel Lärm um nichts, könnte man sagen !
    http://www.youtube.com/watch?v=HTKexaylnt4&feature=related

    In dem Youtube Video gewinnt der Tesla Roadster (Serienelektroauto), fast lautlos gegen seine lärmenden Mitstreiter !

    Wie auch hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=Y3THUk5_jEw

    Der White Zombie, ein umgebauter 1972er Datsun ( rechts im Bild ), ist das schnellste Auto in USA mit Strassenzulassung.

    Hier lässt er einen Maserati förmlich stehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=vGQSQAz9v6c
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    schrieb am 02.02.2010 um 23:29
    Wie wäre es mit einer Art Hover der am Start von einem Katapult aus in den Kurven von Tubes gelenkt wird.

    Wer will das den Fahren?

    Der Geschwindigkeitswahn ist doch langsam Langweilig.

    Dann schon lieber den Preis für das effizienteste Fahrzeug auf normalen Strecken.
    So ein Auslaufen vom Berg kann auch sehr spannend sein.
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    schrieb am 03.02.2010 um 12:57
    Bin da auch kein großer Fan von, finde es aber witzig wenn da einer lautstark und großem Gedöns mit seinem Verbrenner am Start steht und das lautlos danebenstehende Elektroauto zeigt ihm nach dem Start seinen nicht vorhandenen Auspuff ;-D

    Ist natürlich auch immer spektakulärer so ein Speedrennen, aber Du hast schon Recht ein Effizienzwettbewerb wie der X Prize http://www.tw4xp.com/X-Prize.html ist wesentlich sinnvoller.
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    schrieb am 03.02.2010 um 15:44
    @ urwalder
    Zitat:
    >>es aber witzig wenn da einer lautstark und großem Gedöns mit seinem Verbrenner >>am Start steht und das lautlos danebenstehende Elektroauto zeigt ihm nach dem >>Start seinen nicht vorhandenen Auspuff ;-D


    http://www.youtube.com/watch?v=O8sgvVdSCHU&NR=1
    http://www.youtube.com/watch?v=4Cf89tawZX8&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=BrHXdM9f13k
    Stimmt-

    Ich komme mir von der Auto und Ölindustrie so was von verarscht vor!!!
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