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Nachhaltigkeitspreis

Utopia Award 2012: Die Gewinner

Deutschlands größtes Webportal für nachhaltigen Konsum und grünen Lebensstil hat wieder seine Favoriten gekürt. Der Utopia Award wurde an die besten Organisationen, Unternehmen, Produkte und Vorbilder des Jahres vergeben. Die Preisträger wurden in einer feierlichen Verleihung im Rahmen des Utopia Days 2012 in den Münchener Goldbergstudios ausgezeichnet. Lesen Sie, wer dieses Jahr einen Utopia Award gewonnen hat, welches Unternehmen Changemaker des Jahres geworden ist und an wen der diesjährige Sonderpreis „Subsistenz“ vergeben wurde.


München, 9.11.2012: Utopia hat doppelten Grund zum Feiern. Zum fünften Geburtstag wurde Deutschlands größtes grünes Online-Portal mit neuem Claim als „Verbrauchermachtzentrale“ wiedergeboren, und die besten Organisationen, Unternehmen, Produkte und Vorbilder des Jahres wurden bereits zum fünften mal mit dem Utopia Award ausgezeichnet. Der begehrte Nachhaltigkeitspreis ist selbst ein gutes Beispiel dafür, wie Verbraucher ihre Stimmen zu einer machtvollen Meinung vereinen: Alle User von Utopia.de konnten ihre grünen Favoriten für den Utopia Award nominieren. Nach Prüfung durch das Utopia Stiftungs-Kuratorium standen 157 Vorschläge in fünf Kategorien im Online-Voting zur Wahl. Pro Kategorie wurden jeweils die drei Nominierten mit den meisten Stimmen zur Preisverleihung beim Utopia Day 2012 in die Münchener Goldbergstudios eingeladen. Die Vergabe des Utopia Awards war der Höhepunkt des Abends an einem gelungenen Jubiläums-Tag mit knapp 300 Gästen, faszinierenden Rednern und vegetarischem Essen.

Gewinner der Kategorie Unternehmen: Sonnentor

Weder die Größe, noch die Art eines Unternehmens sind für die Auszeichnung mit dem Utopia Award entscheidend. Die Nominierungen reichten vom Produzenten, über den Vertrieb bis hin zum Dienstleistungsunternehmen. Was alle Unternehmen eint, ist ihre Beispielhaftigkeit für nachhaltiges Wirtschaften – und zwar in allen Unternehmensbereichen. Im Finale des Utopia Awards 2012 standen “GEPA – The Fair Trade Company”, die fairen T-Shirt-Hersteller “3 Freunde” und der ökologische Gewürz- und Tee-Hersteller “Sonnentor”. Laudatorin Sylvia Raabe, Geschäftsführerin der Agentur “Raabengrün”, erklärte mit großer Freude Sonnentor zum Gewinner. Das österreichische Unternehmen beweist mit seinen Bio-Spezialitäten, dass die Themen Nachhaltigkeit, Bio und Regionalität wirtschaftlich erfolgreich gelebt werden können und geht mit leuchtendem Beispiel branchenübergreifend voran.

Gewinner der Kategorie Vorbilder: Franz Alt

In der Kategorie Vorbilder werden Menschen für den Utopia Award nominiert, die gesellschaftliche Impulse setzen, immer wieder Denkanstöße geben und die sich durch eigenes Engagement auszeichnen. Solche Menschen haben in der Regel die Eigenschaft, zu polarisieren. Und genau deshalb sind sie so wichtig für den Wandel. Die drei Nominierten mit den meisten Stimmen waren der Autor und Journalist Franz Alt, der politisch textende und meinungsstarke Hip-Hop Musiker Jan Delay und die Gründerin des öko-sozialen Modeunternehmens „manomama“, Sina Trinkwalder. Zu einer Zeit, in der Deutschlands Atomkonzerne versuchen die Energiewende in dunkles Licht zu zerren, wundert es kaum, dass die größte grüne Online-Community den Mann mit der „Sonnenseite“ zum Vorbild des Jahres gewählt hat. Franz Alt forciert den Einstieg in eine „solare Weltrevolution“, setzt die Themen Klimawandel und Klimaschutz immer wieder auf die gesellschaftliche Agenda und treibt die Energiewende wie kein zweiter in der medialen Öffentlichkeit voran. Laudator Andreas Streubig, Bereichsleiter Corporate Responsibility der Otto Group, lobte den Journalisten als unbequem: „Egal wie polarisierend seine Aussagen sind, durch Dr. Franz Alt bekommen sie Gehör“.

Gewinner der Kategorie Organisationen: Viva Con Agua e.V.

In der Kategorie Organisationen standen Initiativen, Forschungs- und Bildungsinstitutionen, Ministerien und Kampagnen zur Wahl, die sich wirkungsvoll für Umwelt-, Klimaschutz und Menschenrechte einsetzen. Die drei Nominierten mit den meisten Stimmen waren „Rettet den Regenwald“, „Viva Con Agua“ und die Internetplattform „Foodsharing“. Gewonnen hat der Hamburger Verein Viva Con Agua, der sich weltweit für den Zugang zu sauberem Trinkwasser engagiert. Seit dem Start 2005 konnte Viva Con Agua schon über 1,5 Millionen Euro an Spendengeldern sammeln. Damit wurden zusammen mit der „Welthungerhilfe“ zahlreiche Wasserprojekte ermöglicht, die die Lebensbedingungen von über 130.000 Menschen verbessert haben. „Eine Leistung, auf die man zu recht stolz sein kann und die es verdient, mit dem Utopia-Award ausgezeichnet zu werden“, bekundete Laudator und Mitglied des Utopia Stiftungskuratoriums Daniel Dahm.

Thema: Politik & Gesellschaft, Stand: 09.11.2012 von

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  • schrieb am 16.11.2012 um 19:57
    Glückwünsche auch meinerseits. Bei den Nominierten hatte ich echt in vielen Fällen die sprichwörtliche "Qual der Wahl" - und das ist ja auch eigtl. ganz gut so, weil ein Zeichen, dass es viel gutes Engagement gibt, von berühmten und weniger berühmten Leuten, Initiativen / Organisationen und Unternehmen mehr weniger
  • schrieb am 13.11.2012 um 13:15
    Herzlichen Glückwunsch an die würdigen Gewinner_Innen! Sie haben die Auszeichnung alle verdient. Besonders freuen wir und mit den Gewinner_Innen des Sonderpreises Subsistenz, weil sie ambitionierten Schrittes ganzheitlich nachhaltige Lebensweisen vorleben und damit Pioniere einer Post-Wachtumsgesellschaft sind. Schön, dass jene auch einmal eine Anerkennung und Bühne bekommen, die sonst seltener im Rampenlicht stehen. Wir wünschen uns mehr davon.

    Viele Grüße
    Sarah für AFS mehr weniger
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