Deutschlands Website Nr. 1 für nachhaltigen Konsum
Film

Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane

Die "Times" hat empfohlen, jeder sollte diesen Film sehen: Es geht um "Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane". Sie können innerhalb der nächsten drei Jahrzehnte fischfrei sein, sollten wir weiter so konsumieren wie bisher.


Eine Welt ohne Fische? Aus heutiger Sicht unvorstellbar, denn reist nicht ständig irgendein Bekannter mal wieder zum Tauchen und berichtet von der farbenfrohen Unterwasserwelt, die er bestaunt hat? Und nimmt die Zahl der Sushi-Restaurants nicht eher zu als ab? Sind das nicht alles bloß Unken, fragen sich viele.

Doch Wissenschaftler prognostizieren, dass bereits im Jahr 2048 die Bewohner der Weltmeere zum Großteil verschwunden sein werden. Der Grund dafür ist die fortlaufende Überfischung der Ozeane, die dramatische Folgen für uns alle mit sich bringt. Der Umweltjournalist Charles Clover ist zwei Jahre rund um den Globus gereist und hat über die drohende Ausrottung des Thunfisches vor Ort recherchiert. Die Gefahr wird ausgelöst durch die steigende Nachfrage nach Sushi in westlichen Ländern. Die Auswirkungen auf das Gleichgewicht der gesamten Meerespopulation sind dabei fatal. Ein Befragter sagt im Film: "Wir führen Krieg gegen die Fische – und wir gewinnen."

Sehen Sie den deutschen Trailer zum Film:

Die erste Dokumentation zum Thema Überfischung der Ozeane in Spielfilmlänge feierte auf dem Sundance Film Festival 2009 im Wettbewerb ‚World Cinema Documentary’ ihre Weltpremiere. Basierend auf dem Buch „Fisch kaputt“ des preisgekrönten Reporters Charles Clover schildert die eindrucksvolle wie schockierende Dokumentation nicht nur Fakten zur derzeitigen Situation, sondern setzt diese auch in ihren politischen und wirtschaftlichen Kontext.

Die Agentur Zukunft - Neuzeitsolutions startet nun unter der Schirmherrschaft von Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke eine bundesweite Kinofilm-Bildungskampagne, bei der die Dokumentation von Rupert Murray gezeigt wird. Auch ist der Film vom WWF mitfinanziert worden.

Thema: Klima- und Umweltschutz, Stand: 04.10.2010 von

Kommentare (93)   Kommentare abonnieren

alle Kommentare (93)
  • schrieb am 17.10.2010 um 19:18
    da vergeht einem direkt die Lust auf Fisch
  • schrieb am 13.10.2010 um 17:19
    Danke, Maria_L. Habe den Kommentar zum Bergkäse gut gefunden. Da die Rückfrage 3x erschienen war, habe ich sie 2x gelöscht (war kein Kommentar.)
  • schrieb am 13.10.2010 um 17:02
    Wir sollten immer in "wir" sprechen, also wir Bestien, etc., denn wir Menschen lösen alle Herausforderungen aus. Ob es jetzt die Leeren Meere sind, oder das Klima, oder sonst irgend etwas.
    Wir sind die Verursacher!!
    Und nur wir gemeinsam können alle unsere Herausforderungen gemeinsam wirklich lösen.
    Wenn 1 Mio. Menschen hauptsächlich Fisch ist, ist das garnicht so schlimm, wenn aber Milliarden Menschen viel Fisch essen, dann haben wir das Problem. Genauso ist das auch mit den vielen anderen Herausforderungen. Wir sind zu viele Menschen! Angesichst der vielen wirklich massiv bedrohlichen Herausforderungen frage ich mich oft, ob wir Menschen wirklich intiligent sind? Aber das ist ein anderes Thema.
    Hier mal einen Link zur Deutschen Stiftung Weltbevölkerung:
    http://dsw-online.de/
    Diese Stiftung ist auf Grund eines Berichtes im Geo-Magazin ins Leben gerufen worden, von dem Hannoveraner Unternehmer Erhard Schreiber. Er konnte Herrn Dirk Rossmann mit ins Boot holen, aber lest selbst .
    Wichtig für mich ist immer das "WIR" !! Wir Menschen machen das ALLES! Nicht die Anderen, sondern Wir.
    Über 2/3 der Deutschen sind gegen Atomkraft, wieso haben dann über 2/3 der Deutschen keinen Ökostrom?
    Der Verbraucher (also Wir) ist ein schlafender Riese, der immer noch schläft und seine Kraft nicht nutzt! mehr weniger
  • schrieb am 09.10.2010 um 12:24
    Arme Zukunft. Geld regiert die Welt.
  • schrieb am 09.10.2010 um 06:00
    Seltsam. Hab gerade wieder von einigen lieben Freunden gehört., ja, wir wollen mal wieder Tauchen gehen, Wir haben aber nicht weiter darüber gesprochen, wie es in den Meeren so aussieht, sind mit dem hier und jetzt beschäftigt.
    Habe auch gerade von meinem Vater fangfrische Bodenseefelchen bekommen, geräuchert, so lecker, dass soll es nicht mehr geben!!?? Ist zwar hier nur ein See aber intakt!
    Gut, das ich es jetzt wieder gelesen habe, werde informieren, mich kümmern, Danke mehr weniger
alle Kommentare (93)
Kommentar schreiben
(5000/5000)
Mehr zu Klima- und Umweltschutz
  1. Viele für Vielfalt: Agro-Gentechnik jetzt stoppen!Die Bundesregierung hält offenbar an Agro-Gentechnik fest: Auch 2011 gilt für die Gen-Kartoffel Amflora eine Anbaugenehmigung. Und das, obwohl laut einer Erhebung im Auftrag des Bundesumweltministeriums 87 Prozent der Deutschen Grüne Gentechnik ablehnen. Die Initiative Vielfalterleben will deshalb im Februar eine Petition beim Deutschen Bundestag einreichen.

    Viele für Vielfalt: Agro-Gentechnik jetzt stoppen!
  2. Radiohead: Öko-Aktivisten der Musikindustrie?Wenn ein Album floppt, hat ein Künstler im wahrsten Sinne des Wortes Müll produziert. Die Musik von Radiohead als Abfall zu bezeichnen, traut sich kaum einer. Auch bei Vermarktung des neuen Albums geht die britische Band neue umweltfreundliche Wege und wirft dabei die Frage auf: Verzichten Sie bereits auf Vinyl und CD und kaufen Ihre Musik als Download?

    Radiohead: Öko-Aktivisten der Musikindustrie?
  3. Wie lange ist eigentlich „mindestens haltbar“?Rund 80 Kilo Lebensmittel wirft ein deutscher Konsument im Jahr durchschnittlich in die Tonne. Oft ist auch gerade erst Abgelaufenes darunter, das man „doch mal lieber“ entsorgt. Wie ernst man das Mindesthaltbarkeitsdatum tatsächlich nehmen sollte, hat Utopia Christiane Manthey, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gefragt.

    Wie lange ist eigentlich „mindestens haltbar“?