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  • schrieb am 22.09.2009 um 14:09
    Liebe Leute,

    schaut mal in die entsprechenden Gruppenbeiträge!
    (Wenn wir noch ein richtiges Forum hätten, dann würdet ihr es wohl auch gefunden haben).
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    schrieb am 22.09.2009 um 14:30
    Da kann ich nur zustimmen. Mit dem alten Utopia wär das nicht passiert.

    Es ist hier eben noch viel zu tun. Zum Artikel verweise ich auf die Themen in den Gruppen.
  • schrieb am 22.09.2009 um 14:49
    Ja sagt mal liebes Utopia Team, für was schreib ich mir denn hier die Finger wund ?

    Ich gebe euch reichlich Material und was macht ihr ? Ihr lest es entweder nicht, oder der Verdacht von Christian trifft zu ( https://utopia.de/0/gutefragen/fragen/warum-macht-utopia-die-redaktion-mit )

    Sollte es tatsächlich mit der Problematik der schlechten Forumgestaltung zusammenhängen gebe ich euch gerne hier die entsprechenden Links:
    https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179339#comment-180571

    https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179339#comment-180789

    Das nächste mal bitte erst informieren und dann schreiben !

    An Greenpeace gerichtet, wenn ihr weiter solch einen Blödsinn verbreitet werde ich meinen Förderbeitrag einstellen und ihn an eine andere Organisation geben und das betrifft ebenso den VCD !

    Ihr geht mich echt so langsam auf die Nerven mit eurer Unterstützung für die Ölindustrie !
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    schrieb am 24.09.2009 um 08:55
    Dass das Forum schlecht gestaltet ist, zeigt sich an der Menge der Beiträge, die in den Foren drastisch nachgelassen hat.

    Utopia hat mit der Mischung der alten themenbezogenen Foren und den frei erstellbaren Gruppen ein absolutes Chaos angerichtet, aber das habe ich schon beim Relaunch gesagt.
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    schrieb am 25.09.2009 um 13:30
    Danke an urwalder für Deine schnelle Reaktion! So ist es möglich, schnell an die echte (!) Information zu kommen. Schade, dass Utopia aktuell scheinbar nur von den reaktionären Firmen Geld bekommt...
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    schrieb am 25.09.2009 um 13:38
    Schade nur das diese Informationen in dieser Informationsflut hier immer wieder verloren gehen und ich sie deshalb andauernd wiederholen muss !

    Der Desinformationsstand der breiten Bevölkerung ist erschreckend !

    Hier hat die Öl- und Autolobby ganze Arbeit geleistet, dummerweise hauen Greenpeace und der VCD derzeit in die gleiche Kerbe !

    Die Öl- und Autolobby freut´s, ich kann mir bildhaft das hämische Grinsen der Manager beim Lesen der Greenpeace und VCD Artikel vorstellen ! Wie konnte es nur so weit kommen ?
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    schrieb am 13.11.2009 um 15:53
    Das ist alles schön und gut, aber wenn wir in 20 Jahren sehr viele E-Autos auf den Straßen haben, steigt der Bedarf an elektrischer Energie ebenfalls enorm. Das Recycling braucht neben entsprechendem Energieeinsatz auch einiges an Chemikalien, wie ich mir vorstellen könnte. Das Resultat ist, dass die Abgasproduktion in neue Kohle- und Gaskraftwerke verlagert wird, mit einem noch geringeren Wirkungsgrad (dezentrale Gasturbinen mit KWK mal ausgenommen) und dass wir uns darum kümmern müssen, die Recycling-Chemikalien nicht NUR durch Verklappung zu entsorgen. Lithium-Ionen-Akkus sind kein Heiland, der uns aus der WasAuchImmer-Krise zu führen vermag. Wir haben ein enormes Energieproblem und können den Bedarf derzeit und wahrscheinlich auch in den kommenden 100 Jahren nur durch ein Überverzehr der Ressourcen dieser Welt befriedigen. Ich denke, dass die Titel-Frage nicht ganz unberechtigt ist. Würde Biosprit nicht dafür sorgen, dass noch mehr Regenwald abgeordet wird und dass noch mehr potentielle Nahrungsanbaufläche zweckentfremdet wird, würde ich vermutlich eher darauf setzen.
    Aber mMn ist es fast egal, welche Technologie wir in den nächsten 100 Jahren verwenden, um unseren Hintern von A nach B (> Fahrradreichweite) zu bringen, wir werden es nicht schaffen, dem Gesamtsystem Erde damit keinen Schaden zuzufügen. Hier heißt es zwischen Verschiedenen Übeln dasjenige zu wählen, das am wenigsten schlimm ist.
    In diesem Artikel das Werken der Öllobby zu sehen, grenzt ein wenig an Verschwörungsparanoia.
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    schrieb am 13.11.2009 um 19:30
    Sorry, aber das mit dem steigenden Bedarf an elektrischer Energie habe ich nun wirklich ausreichend widerlegt. Genau das Gegenteil ist der Fall !

    Vor ein paar Tagen habe ich ein Interview mit Shai Aggasi (Better Place) gesehen, dort sagte er, wir brauchen zum Ausbau der erneuerbaren Energie sehr viele Energiespeicher um die Unregelmäßigkeit der natürlichen Energiequellen ausgleichen zu können !
    Warum unter diese Speicher keine Räder bauen und einen doppelten Nutzen haben ?

    Lies bitte auch die Infos hinter diesem Link: http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/elektromobilitaet.html

    Elektroautos und die erneuerbare Energie sind die ideellen Partner !

    Auch die Frage der Rohstoffe und die Wiederverwertung wurde ausgiebig diskutiert.

    Der Verdacht der Einflußnahme durch die Öllobby ist keine Verschwörungparanoia, sondern drängt sich einem Informierten Menschen einfach auf !
  • schrieb am 22.09.2009 um 14:51
    Ich sehe das optimistisch.
    Die Industrie wird eine Recyclingmöglichkeit finden, spätestens wenn der Rohstoff nicht mehr abgebaut werden kann.
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    schrieb am 22.09.2009 um 14:55
    Darauf hatte ich ja schon in den zwei verlinkten Beiträge hingewiesen, nur lesen muss man sie halt auch !
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    schrieb am 22.09.2009 um 14:57
    Wir haben aber eine Kette, die fängt nicht erst beim Gebrauch an und endet in der Entsorgung, die Kette fängt beim Rohstoff, den Minen an und da kann ich keinen Optimismus entwicklen, da ist noch sehr grosser Handlungsbedarf.

    Ja, und nciht zu vergessen das Copy-Paste, alle 2 Wochen, was auf Utopia besser werden soll.
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    schrieb am 02.03.2010 um 17:59
    Dieser Beitrag auf Youtube sagt wohl alles, was wirklich möglich ist.

    Außerdem ist es nicht mehr von der Hand zu weisen,
    dass Strom aus unterschiedlichen Energiequellen erzeugt werden kann,
    dass Strom jetzt schon fast überall vorhanden ist
    dass der Elektroantrieb mindestens doppelt so effizient die Energie in Bewegung umsetzen kann.

    -> große Flexibilität, kleine Infrastrukturinvestionen, große Effizienz

    Diesen Beitrag von Utopia muss man als Relativierung verstehen, aber nicht als Abkehr vom richtigen, zukunfstweisenden Prinzip.
    Das Batterieproblem wird sicher in 5-10 Jahren vollkommen gelöst sein!
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    schrieb am 02.03.2010 um 18:16
    Der Beitrag vom UtopiaTeam ist gelinde gesagt ziemlicher Unfug und außerordentlich kontraproduktiv, mir hat es jedenfalls einiges an unnötiger Schreibzeit gekostet die ganzen Unwahrheiten und Falschaussagen zu wiederlegen !

    Der Elektroantrieb ist übrigens mehr als dreimal so effizient wie der Verbrennungsmotor, leider wird nämlich immer der Energiebedarf zur Bereitstellung des Treibstoffes vergessen !

    Stichwort " well to tank" (von der Ölquelle bis zum Tank), "tank to wheel" (vom Tank zum Rad) und "well to wheel" ( von der Ölquelle zum Rad ) !
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    gelöscht am 21.01.2010 um 22:20 von cbueche
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 22.09.2009 um 15:01
    Es geht doch hier nicht um das alleinseligmachende Allheilmittel für den Individualverkehr.
    Es geht darum, eine Verbesserung zu erziehlen, und das sind die Elektroautos definitiv
    Wenn etwas besseres in Entwicklung ist, schön, aber ich habe noch nichts davon gehört.
    .
    Also ich will lieber ein Elektroauto, als den Ölofen, den ich jetzt fahre.
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    schrieb am 23.06.2016 um 18:35
    Doch es gibt was besseres. Anstatt jetzt eine riesen Infrastruktur für Elektroautos aufzubauen und dann millionen Tonnen Batterieschrott nach Afrika bringen wo die Menschen diese dann wieder verbrennen müssen unter unwürdigsten und gesundheitsgefährdenden Bedingungen könnte man auch eine Technologie fördern die seit jahrzehnten zuverlässig und ausgereift ist. Den Dieselmotor! Oder könnt ihr euch vieleicht einen Hunderttausendtonnentanker mir E-Antrieb vorstellen? Ja, ja ich weiß, der Schadstoffausstoß und das CO2. Für dieses Problem gibt es längst eine Lösung. In Deutschland entwickelt, Pilotanlage läuft bereits und man braucht keine Abgasreinigunganlage im Auto, alle Dieselfahrzeuge könnten nahezu schadstofffrei und CO2 neutral betrieben werden. Noch nie was davon gehört. Klingt wie im Märchen? Kein Wunder, diese Entwicklung hat in Deutschland mit staatlicher Förderung und unter Beteiligung von VW(Audi) stattgefunden und wie das immer so ist, jetzt sitzen unsere Politiker wie das Kaninchen vor der Schlange und warten bis ein Anderer damit Reibach macht. Man kann mir diesem Verfahren unter Entname von CO2 aus der Athmosphäre und mir Hilfe erneuerbarer Energie und Wasser einen synthetischen Diesel herstellen. Dieser ist CO2 neutral weil das CO2 was bei der Verbrennung entstehr vorher aus der Athmonsphäre entnommen worden ist und die Verbrennung findet Schadstofffrei statt weil der synthetische DIesel sauber ist und keinerlei Schadstoffe enthält! Aber um das durchzusetzen fehlt unseren Politikern der Mut denn man hätte ja alle Erdölproduzierenden Länder gegen sich. Denn, wer seinen Diesel aus Luft, Wasser und erneuerbaren Energie herstellt, braucht ja kein Erdöl! Übrigens kann man mit diesem Verfahren nicht nur Diesel herstellen sondern alles was man auch aus Erdöl herstellen kann!
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    schrieb am 23.06.2016 um 21:34
    Super!

    Dann kann ich endlich mit dem Diesel über Wasser laufen. Beziehungsweise fahren. Aquaplaning wäre ausgemerzt. Unbedingt aufnehmen in die Argumentationsliste!

    CO2 wird zu Erdöl, unfassbar, dass uns die Politiker und pösen Industriellen dieses Mysterium vorenthalten haben.

    Wo kann ich diesen nachhaltigen Diesel kaufen?
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    schrieb am 24.06.2016 um 18:30
    Ich muß mich bei Tufkar entschuldigen, ich habe die Gottheit E-Auto in Zweifel gezogen. Das ist natürlich automatisch ein Frevel. Wen es vielleicht doch mal interresiert hier ein Link dazu. Mann muß es natürlich auch durchlesen und nicht nur die bunten Bildchen betrachten! Für Kleingläubige die sich weigern auch mal über den eigenen Horizont hinauszusehen hat das Ganze dann wohl auch was von einem Bibelvers!

    http://www.ingenieur.de/Themen/Rohstoffe/Oeko-Diesel-Wasser-CO2
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    schrieb am 24.06.2016 um 18:54
    Wie viel der reingesteckten Verfahrensenergie käme denn am Ende beim Verbraucher an? Und wie hoch wären die Kosten pro kWh?
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    schrieb am 25.06.2016 um 14:47
    Das ganze steckt natürlich noch in den Kinderschuhen aber die Prodagonisten sprechen von einem Wirkungsgrad von 70 % und einem Literpreis um 1 €. Da liegt der Hase im Pfeffer denn der Staat müßte wohl teilweise oder ganz auf die Steuern verzichten die er sonst beim Tanken so einheimst. Den Wirkungsgrad sehe ich nicht so kritisch da die Energie ja erneuerbar ist! Aber wir sind hier doch in Utopia oder was. Stell dir nur mal vor was das für Auswirkungen auf die Erdölproduzenten hätte!
  • schrieb am 22.09.2009 um 15:05
    Diese Meldung zum Thema Akku darf hier auch nicht fehlen:

    27.03.2009
    Eine revolutionierende Entwicklung der Lithium-Ionen-Batterie-Technologie

    Durch die erstmalige Anwendung eines bekannten Beschichtungsverfahrens bei der Herstellung von Kathoden und Anoden für die wiederaufladbare Lithium-Batterie hat das holländische Unternehmen OGRON BV nach Aussage von Prof. Dr. Dr. h.c. Joop Schoonman, Technische Universität Delft, den schon oft verkündeten Durchbruch bei der Speichertechnologie erzielt: Schnell wie ein Supercapacitor, ohne dessen Begrenzungen, langlebig (30 Jahre und mehr), ohne thermische Einschränkungen beim Laden/Entladen, keine Belastung der Umwelt durch Prozesslösungsmittel, 100% sicher und dazu noch preiswert. Sämtliche Probleme der bekannten Speichertechnologien scheinen durch das Verfahren beseitigt zu sein. Wie Schoonman in einer Stellungnahme (Pressemitteilung) beschreibt, werden die Aktivmaterialien direkt ohne weitere Zusatzmaterialien auf die Kollektorfolie thermisch beschichtet und so zu einer Einheit verbunden. Zur Anwendung kommen sämtliche Übergangsmetalloxyde, Lithium Titaniumoxide, Lithium Metal Phosphate (Olivine), z.B. Lithium Iron Phosphate, sowie Silicate.

    Beim Thermischen Spritzen wird ein Gas, z.B. Stickstoff, auf extrem hohe Geschwindigkeiten beschleunigt. Danach wird das gewünschte Material in Pulverform zugeführt. Beim Thermischen Spritzen treffen die Spritzpartikel mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit auf die Kollektorfolie auf und bilden durch die enorme kinetische Energie eine dichte, festhaftende Schicht in Nanostruktur. Die entstandenen Schichteigenschaften unterscheiden sich vom Ausgangsmaterial nicht. Am Beispiel einer Kathodenschicht wird dadurch eine drastische Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit erreicht.

    Die Technische Universität Delft hat den Erfinder, und ehemals Gründer der Gaia Akkumulatorenwerke, Dr. h.c. Franz W. Winterberg seit 1995 begleitet und hat auch diese bahnbrechende Entwicklung wissenschaftlich betreut.

    Die OGRON BV plant nach Aussage des Geschäftsführers Henny Wiggers anlässlich des 5th International Symposium on Large Lithium Ion Battery Technology and Application (LLIBTA), 8-10 Juni 2009, einen normalen PKW als Elektroauto mit einer 70 kWh Batterie auszurüsten, der damit eine Reichweite von ca. 500 km erhält, die dann in max. 5 Minuten durch einen OGRON-Energiespeicher aufgeladen wird. Wie uns Henny Wiggers weiter sagte, will OGRON auf dieser Konferenz Zugang zu allen Batterieherstellern und auch Investoren finden. Er betont, dass man mit dem Verfahren auch Starterbatterien preiswerter als Lithium-Batterien herstellen kann, als es heute mit Blei möglich ist.


    Quelle: http://www.ogron.eu/news.html#c179

    http://www.ogron.eu/visionen.html


    Es gibt also ohne weiteres Lösungen, zur Zeit ist es bei Ogron nur noch eine Frage der Finanzierung, wie es leider oft so ist.
  • schrieb am 22.09.2009 um 15:05
    Für mich hört sich dieser Beitrag sehr ähnlich an, wie dieser hier:
    https://utopia.de/0/magazin/der-kommentar-zur-iaa-1-die-sau-der-auto-mobilitaet-michael-adler-fairkehr?all

    Wo schon kräftig darüber diskutiert wird.. Genauso, wie in den Gruppen..
    Ich stelle mir hier die Frage ob hier wirklich ausreichend nach ähnlichen Beiträgen gesucht wurde und den Netzmitgliedern hiermit irgendeine Meinung aufgedrückt werden soll..

    Daher hier nur ein kurzer Hinweis:

    Bei Technology-Review kam vor Kurzem ein Artikel zu genau diesem Thema:
    http://www.heise.de/tr/Was-vom-Oeko-Auto-uebrig-bleibt--/artikel/143588

    Hier wird darauf hingewiesen, dass das Lithium nicht das Problem ist.
    Auch das Recycling von Lithium wird hier beschrieben.

    Die Entsorgung und Recycling ist technisch also schon längst geklärt.
    Nur hat es bisher keinen Sinn gemacht die Stoffe zu recyclen, da sie viel zu preiswert zu haben sind.
    Ich kann mir nicht erklären, woher Herr Burchert die Infos her hat, dass ein Recycling nicht möglich ist..

    Wird die Lithium-Batterie zum Massenprodukt, wird sich auch entsprechend eine Recycling-Wirtschaft aufbauen, das wird ohnehin jetzt noch nicht nötig sein, da die Akkus ja auch eine Weile halten werden.. das Argument zählt also nicht..

    Natürlich müssen wir immer auch auf Rohstoffknappheit achten, daher sind weitere Forschungsanstrengungen nötig. Die Forschungsgelder sollten stark erhöht werden, und weitere Techniken, wie z.B. die Akkus aus Algen stärker gefördert werden.

    Auch die Autos müssen leichter werden und mit ECHTEM Ökostrom aus neuen EE-Anlagen betrieben werden und keine grünfärbe-RECS-Zertifikate aus Norwegen, wie es RWE und Co praktizieren..

    Das ist alles machbar und sukkzessive aufzubauen, indem frühzeitig durch Richtlinien und an Kriterien gebundene Förderungen dafür gesorgt wird.

    Für die anderen Argumente möchte ich auf diesen Utopia-Artikel hinweisen:
    https://utopia.de/0/magazin/der-kommentar-zur-iaa-1-die-sau-der-auto-mobilitaet-michael-adler-fairkehr?all#comment-300557
  • kommentieren
    schrieb am 22.09.2009 um 15:35
    Auch in Deutschland wird am Akkurecycling gearbeitet, ein Firmenverbund mit Sitz in Langelsheim wird mit Steuergeldern zu einem Recyclingzentrum für LiIo-Akkus aufgebaut.
    Mir fällt nur gerade nicht mehr ein, wo ich das gelesen habe, deshalb kein Link.
  • schrieb am 22.09.2009 um 15:12
    Vielen Dank Leute, dass ihr auf diesen Artikel so schnell und umfassend regiert. Wenn ich alle eure Kommentare so lese, beschleicht mich mehr und mehr das Gefühl, dass dieser Artikel nicht von einem unabhängigen Autor verfasst wurde.

    Bleibt weiter so wachsam!
  • schrieb am 22.09.2009 um 15:14
    @MArtin:
    Hier wird darauf hingewiesen, dass das Lithium nicht das Problem ist.
    Auch das Recycling von Lithium wird hier beschrieben.

    Die Entsorgung und Recycling ist technisch also schon längst geklärt.

    Lass uns mal Lithium als Synonym für ale Rohstofe nehmen, welche benötigt werden. Beruhigend ist der Heise Bericht für mich nicht.

    Oder kennt jemand eine Mine im Kongo, oder sonst wo auf der Welt, die ILO und Oekobedingungen einhalten? Wäre mir neu.
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    schrieb am 22.09.2009 um 15:37
    Da hast du natürlich nicht Unrecht.

    Aber ich gebe "Wollmütze" recht, auch wenn wir hier bei Utopia sind es geht nicht um 100% Umweltschutz, sondern um eine Verbesserung der Verhältnisse und da ist die E-Mobilität definitiv die bessere Wahl..

    Wie gesagt, es müssen von Anfang an Richtlinien und Kriterien für die Förderung entworfen werden, damit sich die Misere mit dem Palmenöl nicht im Rohstoffabbau für die Batterien wiederholt.. ich denke dafür plädieren auch Greenpeace und Co.. sie wollen sicherlich nicht die E-Mobilität an sich abschaffen, so wie es hier dargestellt wird, sondern kritisieren den Gedanken, dass man den übertriebenen Luxus der individuellen Mobilität (mit dem 3-Tonner zum Bäcker nebenan fahren) in die Zukunft retten kann. Und da kann ich Greenpeace verstehen.. leider werden sie immer nur falsch zitiert oder die Hälfte ihrer Forderungen weggelassen..

    Um den ganzen Spekulationen mal ein Ende zu bereiten:
    Kannst du nochmal eine aktuelle Umweltbilanz zu den E-Mobilen nennen, wo deine genannten Bedenken mit eingerechnet werden?

    Ich bin gespannt auf das Ergebnis..
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    schrieb am 22.09.2009 um 15:54
    Naja, da habe ich derzeit bei Greenpeace und beim VCD leider einen anderen Eindruck !

    Hier läuft definitiv etwas falsch zur Zeit, mein Eindruck ist das sich beide Organisationen im Moment von der Auto- und Ölindustrie, vermutlich ungewollt, instrumentalisieren lassen.

    Das ist meiner Meinung nach sehr bedenklich und hier sollte so langsam mal ein Umdenken stattfinden.

    Ich jdenfalls bin weder mit Greenppeace noch mit dem VCD verheiratet, deshalb werde ich die beiden Organisationen weiterbeobachten und notfalls auch die seitherige Unterstüzung beenden.
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    schrieb am 22.09.2009 um 16:17
    @Martin: damit wir uns recht verstehen, e-mobile und andere Antriebsarten müssen die heutige Flotte ablösen. Beim e-mobile ist für mich der Teil AKKU zentral, und da sieht der Speicher eines Druckluftfahrzeuges um einiges besser da, als ein AKKU.

    @Urwalder: wir greiffen jetzt mal nicht den Wirkungsgrad auf.

    Die Preise für Treibstoff werden zu einem grossen Teil den Markt regulieren. Das ist das einzige Vertrauen, das ich habe, der Markt reguliert und so wird der Verkehr bei uns abnehmen.

    Zu den Oekobilanzen: Wenn solche erstellt werden, dann nicht nur für Produkte aus dem Bereich erneuerbarer Energien, wenn dann muss endlich alles, auch das was auf den Tisch kommt in der ganzen Wertschöpfungskette bilanziert werden.
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    schrieb am 22.09.2009 um 16:35
    Keine Frage, wenn der Sprit erst mal 2,5 Euro kostet geht das plötzlich ganz schnell, dann will auch keiner ein gebrauchtes Auto mit Verbrennungsmotor.

    An scanners Stelle würde ich mich schon mal mental auf die ganzen Anfragen wegen Umbau des alten Spritschluckers auf Elektroantrieb einstellen ! ;-)

    Generell wird es sicher auch eine vermehrte Verlagerung auf die öffentlichen Verkehrsmittel kommen.
  • schrieb am 22.09.2009 um 15:25
    Bei den Überlegungen und Diskussionen über die Automobilität fehlt aus meiner Sicht meistens eine Betrachtung der Auswirkungen des Autos auf unser Leben und den Planeten, die über das Thema Energie und Klima hinausgeht.

    Die Automobilität hat auf die Gesundheit, also das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden, fast aller Menschen einen wesentlich stärkeren Einfluss als alle gezündeten Atombomben, Naturkatastrophen, Revolutionen und Religionsgründer zusammen. Und dieser Einfluss ist überwiegend ungünstig, wenn nicht schädlich.

    Ich meine, dass wir wenig zu verlieren aber viel zu gewinnen haben, wenn das Schicksal uns vom Automobil befreit. Strom statt Benzin ist Drogensubstitution.
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    schrieb am 22.09.2009 um 15:32
    Also lieber Habito, dein Verzicht aufs Auto in allen Ehren !

    Aber was Du hier vergleichst, dass ist ja wohl derart was von an den Haaren herbeigezogen, dass nicht weiß ob man hierüber lachen oder weinen soll ?

    Du kannst gezündete Atombomben doch unmöglich mit irgend etwas vergleichen, da fehlt jetzt nur noch der Vergleich mit dem Holocaust, dann wäre es an Absurdität dann wirklich nicht mehr zu überbieten !
  • schrieb am 22.09.2009 um 15:44
    Nur noch mal daran erinnert !

    Hat der Schreiber bedacht wieviel Stoffe beim Verschrotten von Autos mit Verbrenungsmotor nicht ordendlich entsorgt, geschweige denn wiederverwertet werden, weil es keine Wert-, sondern Abfallstoffe sind ?

    Ist es nicht eher so, das einerseits das Elektroauto, rein bauartbedingt, wesentlich einfacher zum demontieren ist und zum Anderen gerade durch die im Akku enthaltenen Wertstoffe, sich eine Wiederverwertung geradezu aufdrängt ?

    Mal ganz davon abgesehen das ein Elektroauto schlicht eine längere Haltbarkeit und damit auch eine bessere Rohstoff und Energieausnutzung hat !

    All diese Argumente pro Elektroauto werden gerne von der Auto- und Ölindustrie verschwiegen und durch Augenwischerei wie bei diesem Bericht hier, versucht mit Pseudoproblemen zu überdecken.

    Gott sei Dank ist das alles sehr durchschaubar, aber dennoch ärgerlich weil man es ständig wiederlegen muss, was wiederum aber auch kein Problem ist !
  • schrieb am 22.09.2009 um 16:45
    Dass auch Angela Merkel für 2020 eine Million Elektromobile auf Deutschlands Straßen sieht, zeugt entweder von Unwissen oder von einem ökologisch verbrämten Wahltrick. Wir haben - schließen wir die Kernenergie als künftigen Stromspender aus - keine Energie für die anstehende Substitution. Darüber hinaus dürften die Batteriefrage, die "Betankung" und vor allem die Emissionen bei der E-Mobil-Versorgung über konventionelle Stromerzeuger noch viele Jahre lang drückende Probleme darstellen. Eine positive CO2-Bilanz wäre nur bei alternativen Stromspendern für die Elektroautos gegeben. Neue Energien aber dürften 2020 noch lange nicht in ausreichenden Umfang zur Verfügung stehen. Siehe auch meinen Beitrag " Die Dummerfänger sind unterwegs" .
    Ulrich Scharfenorth, Ratingen
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    schrieb am 22.09.2009 um 16:58
    Das stimmt so nicht und wird auch durch die Widerholung von Menschen aus verschiedensten Richtungen nicht wahrer !

    Vielmehr ergänzen sich die erneuerbare Energie und das Elektroauto, die Versorgung von einer Million und mehr Elektroautos stellt kein Problem dar.

    Die bereits bestehenden Studien hierzu kann man hier nachlesen:

    http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/185/erneuerbaren-energien-koennen-strombedarf-fuer-elektroautos-spielend-decken.html
  • schrieb am 22.09.2009 um 18:13
    Am besten wäre es, v.a. in der Städten (weltweit) Straßenbahnnetze (aus)zubauen,

    außerdem den Energiebedarf von Kfz, speziell auch Pkw, durch Leichtbauweisen (mit Karbon statt Blech etc.) drastisch zu senken, und allg. das Wachstum der Pkw Zahlen welttweit umzukehren.

    Gerade für sog. Entwicklungsländer wären Straßenbahnen zu fördern, die übrigens auch große Vorteile gegenüber U-Bahnen haben (z.B. extrem viel geringere Neubaukosten).

    Mehr zu Vorteilen von Straßenbahnen gegenüber Pkw etc. in meinem neuesten Blogeintrag: www.utopia.de/blog/beitrag/175349 - dort nebenbei auch ein Tip woher die Energie nachhaltig kommen könnte, auch in sonnenärmeren Regionen der Welt wie z.B. Mittel- und Nordeuropa, und zwar sogar ohne 'Wüstenstromimporte'.

    Nicht zuletzt sollten nicht nur, aber auch für Akkus schärfere Auflagen für Recyclingfähigkeit gemacht werden, so dass schon bei der Herstellung mehr auf langfristige Umweltaspekte geachtet wird.
  • schrieb am 22.09.2009 um 20:51
    Danke für diesen kritischen Artikel, auch wenn er für mich die Kritik an der Machbarkeit von Öko-Automobilität auf einen falschen Schwerpunkt (Lithium) fokussiert.

    Die Reaktionen hier schockieren mich schon ein bisschen. Ein wenig mehr Offenheit für grundlegende Transformationen, gerade auch im Bereich der Mobilität, hätte ich mir von Utopist_innen schon erhofft. Bis auf absehbare Zeit gibt es kein Konzept für eine nachhaltige und global gerechtigkeitsfähige Automobilität, nichtmal als Concept-Car, selbst wenn der Marktpreis einfach mal komplett ausser acht gelassen wird.
    Das Auto ist einfach ein viel zu großes und viel zu komplexes Konsumgut, als dass es auch nur für die Hälfte aller Haushalte der Welt dauerhaft eines geben könnte. Die Ressourcen haben wir nicht, oder sie werden für andere, lebenswichtigere Dinge wie Medizin, Wohnungen, Kommunikationsmedien und nicht zuletzt öffentliche Massenmobilitätsmittel gebraucht.

    Nach wie vor warte ich auf eine Antwort wenigstens eines E-Mobil-Fans, wie wir denn auswählen sollen, wer zu den Privelegierten gehören soll, für die unsere Weltgesellschaft einen völlig überproportionalen Anteil an den globalen Ressourcen in Form eines Autos aufzuwenden bereit ist? Geht das nach Einkommen, Nationalität, Glaubensrichtung, Haarfarbe, Bewaffnungsgrad oder per Faustkampf? Mir sagen diese Verteilungsmechanismen alle nicht zu.

    Natürlich bin ich auch dafür, dass E-Mobile gebaut werden, als Taxis, Krankenwagen, Paketwagen und auch für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen sonst nicht mobil seien könnten. Nur als Lösung zur nachhaltigen Fortführung der Massenautomobilität sollten E-Mobile wirklich nicht gefeiert werden, denn das werden sie vermutlich niemals sein.
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    schrieb am 22.09.2009 um 22:47
    Gerne möchte ich dir eine eindeutige Antwort geben, derjenige wird sich selbst auswählen.

    Nämlich der, der es sich leisten kann und ein individuelles Verkehrsmittel braucht.

    Nur, wenn weiter nur Fahrzeuge gebaut werden die extrem viel Ressourcen bei der Herstellung brauchen und dann danach noch viel mehr und zu alledem auch nicht so lange halten, wie das bei den Verbrennungsmotorautos der Fall ist, dann wird sich das tatsächlich kaum noch jemand leisten können.

    Ein Elektroauto hingegen kann schon bei der Herstellung ressourcenschonender sein im Betrieb mit regenerativ erzeugtem Strom sowieso und zu alle dem ist ein Elektroauto viel länger haltbar und somit erheblich nachhaltiger als die jetzigen Autos !
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    schrieb am 23.09.2009 um 00:39
    Wie Michael Braungart ("Craddle to Craddle")schon richtig erkannt hat, geht es nicht darum einfach nur ein bisschen weniger zu verschmutzen und zu verbrauchen. Allein den Ressourcenengpass hat er nicht wirklich erfasst. Auch die Menge an kreislauffähigen Ressourcen ist auf einem endlichen Planeten begrenzt und dann gibt es auch noch diese blöde Enthropie.

    Die Koppelung der Zuteilung der knappen Ressourcen an Einkommen (wer es sich leisten kann) finde ich aus der Perspektive eines deutschen Mittelschichtlers (also globalen Superreichen) zwar nachvollziehbar, aber auch erschreckend. Zunächstmal empfinde ich sie als höchst ungerecht, denn Einkommen sind ja nun auch alles andere als gerecht verteilt, insbesondere in globaler Perspektive, aber auch hierzulande.

    Kommt es so, ist das zudem wohl ein weiterer Schritt in Richtung finale Ressourcenkriege, denn diejenigen, deren Bodenschätze wir über Jahrzehnte ausgebeutet und deren Wirtschaft wir an eigenständiger und erfolgreicher Entwicklung gehindert haben, werden nicht zulassen, dass wir das Übriggebliebene auch noch für unser Luxusleben beanspruchen.

    Derzeit hat die westliche Allianz noch militärisch die Nase vorn, aber mit China und Indien sollten wir uns trotzdem besser nicht anlegen. Die größere Gegenwehr kommt aber wahrscheinlich gar nicht von Staaten, sondern von Menschen, die keine Perspektive mehr für sich sehen und in den Kampf gegen die Unterdrücker (westliche Gesellschaften) ziehen. Wir werden sie wohl weiterhin Terroristen und Piraten nennen, nur dass es sehr viele mehr seien werden. Harald Welzer ("Klimakriege") lässt grüßen...

    Wir brauchen Konzepte für eine wirklich nachhaltige, also eine ökologisch dauerhafte und global gerechte Mobilität. Und wir brauchen ein Umdenken in den westlichen Geselschaften, ein rRunterschrauben der Mobilitätsansprüche. Die Zeit drängt und wir können uns nicht leisten menschliche wie elektrische Energie in elitäre Projekte wie angebliche Öko-Autos zu stecken, egal womit die auch immer fahren sollen.

    Bei autofrei leben gibt es übrigens eine "Aussteigerbroschüre" mit dem schönen Titel "wir holen Sie da raus". Vielleicht hilft sie ja dem ein oder anderen dabei, sich doch mal auf Mobilitätsperspektiven ohne Autos einzulassen:
    http://www.autofrei.de/wb/pages/verein-aktiv/publikationen/aussteigerratgeber.php
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    schrieb am 23.09.2009 um 08:55
    Ich kann deine Argumentation weitgehend nachvollziehen, wo ich dann aber sehr große Verständnisprobleme habe, ist der Punkt wo Du mit aktueller Antriebstechnologie eine Massenmobilität herstellen möchtest.

    Der Verbrennungsmotor ist in seiner ganzen Kette ein viel größerer Ressourcenvernichter als der Elektromotor !

    Das fängt bei seiner aufwendigeren und materialaufwendigeren Herstellung an, er braucht auch wessentlich mehr Peripherie, wie ein Getriebe, Auspuff mit Katalisator und weitere Verschleissteile die im Laufe seiner Betriebszeit auch noch ausgetauscht werden müssen.

    Dann im Laufe des Betriebes anfallende Schmiermittel und Treibstoffe alles Petrochemie, dazu kommen die schon erwähnten Verschleißteile plus dem höheren Bremsbelagverbrauch.

    Nicht gerade nachhaltig ist dann noch die Lebendauer, die bei einem guten Elektromotor in der Regel auch viel höher ist.

    Zu guter Schluss wäre da noch die Verschrottung von Verbrennungsmotoren die im Vergleich zum Elektroantrieb weit aufwendiger ist und auch verschmutzungsbedingt auch nicht gerade umweltfreundlich.

    Ein Elektromotor lässt sich im Gegensatz zu einem Verbrenner sehr einfach in seine Wertstoffe trennen und alles kann in den Produktionskreislauf problemlos zurückfließen !

    Wenn ich daher hier und auch von anderen Umweltschützern ständig wieder höhere man müsste erst mal noch den Verbrennungsmotor optimieren, da könnte ich ehrlich gesagt so langsam das große Kotzen bekommen !

    Der Verbrennungsmotor wird nun seit über 100 Jahren optimiert und das hat an seiner Ressourcenvernichtung kaum etwas geändert, zumal mittlerweile hier das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

    Wenn man sich also mit aller Macht, auch aus deinen verständlichen Einwände, gegen die Elektrifizierung des gesamten Verkehr stemmt, ist das aus meiner Sicht ein großer Fehler und für die Umwelt, das Klim und den Ressourcenverbrauch kontraproduktiv !

    Aus diesem Grund leuchtet mir deine abwehrende Einstellung gegen den elektrischen Antrieb aller Fahrzeuge einfach nicht ein !

    Also, ganz klar, eine starke Reduzierung des weltweiten Individualverkehr ist mit Sicherheit unabwendbar , allerdings auch die gleichzeitige Optimierung der Ressourcennutzung !

    Alles andere ist Argumentation in nur eine Richtung und meiner Meinung nach nicht zielführend !
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    schrieb am 23.09.2009 um 10:07
    Ich stemme mich nicht gegen die Eletriifizierung des Verkehrs, sondern bin voll dafür, diese möglichst schnell umzusetzen, insbesondere bei der Bahn.

    Mir gehts schlicht darum, dass ich mir einen Diskurs in der Gesellschaft darüber wünsche, wie wir unsere Mobilität in der Zukunft gestallten, ohne die Lebensgrundlagen wirtschaftlicher Schwächerer Menschen/Regionen zu zerstören. Dazu gehört zwingend das in Frage stellen von Automobilität an sich, auch von E-Automobilität. Sie ist keine Lösung für unsere Umweltkrisen!

    E-Mobile wird es selbst bei bestdenkbarer Entwicklung frühestens in 10 Jahren als dominierende Antriebstechnik bei Neuwagen geben. Erstens wird es dann oft immer noch in der Ökobilanz besser sein, den alten Wagen aufzufahren. Zweitens, und das ist viel wichtiger, müssen wir bis dahin längst einen Schritt weiter sein, als zu versuchen, mit E-Mobilen ein "weiter-so mit anderen Mitteln" zu erzwingen. Wir müssen die Idee der Aufrechterhaltung der Automobilität wie wir sie kennen hinter uns gelassen haben.

    Wenn es darum ginge, dass morgen plötzlich alle Verbrennungsmotoren gegen E-Motoren ausgetauscht würden, fände ich deinen Bemühungen sinnvoll und nachvollziehbar. In einer 10 Jahresperspektive sind solche Spielchen aber nicht annähernd problemadäquat, wenn wir mal davon ausgehen, dass die Menschen im Süden und deren Lebensgrundlagen uns genauso wichtig sind, wie die der Menschen im Norden.

    Nochmal Klartext: Es geht mir nicht um E-Mobile, sondern ich halte das Konzpt Automobilität an sich für nicht zukunftsfähig, egal mit welchem Atrieb auch immer. An den E-Mobil-Fans reibe ich mich nur besonders, weil sie den Anschein erwecken, für eine zukunftsfähige technischen Lösung zu streiten. Das ist aber einfach nicht der Fall. Es sein denn, die Zahl der Nutzer beschränkt sich auf einen ganz kleinen Kreis Privilegierter. Einem solchen elitären Projekt kann ich dann aber auch wirklich überhaupt nichts abgewinnen.
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    schrieb am 23.09.2009 um 11:55
    @Tachy: Es geht nicht um den Preis, sondern um die verfügbaren Ressourfcen. Allerdings hängt schon beides zusammen. Wenn alle heutigen Autos durch E-Mobile ersetzt würden, würden die E-Mobile mittelfristig trotzdem verdammt teuer, weil die Ressourcen dann sehr knapp werden.

    @scanners: umweltfreundlicher (als ein Verbrennungsmotor) heißt noch lange nicht nachhaltig und schonmal gar nicht gerechtigkeitsfähig!

    Der maximale Preis maximaler innerdeutscher öffentlicher Mobilität liegt übrigens derzeit bei 3650 euro pro Jahr. Dafür gibt es nämlich ne BahnCard 100, die auch in in den meisten anderen öffentlichen Verkehrssystemen gilt. Wer sein Auto wirklich nutzt, gibt unter Berücksichtigung aller Kosten (Benzin/Strom, Anschaffung, Verschleiss/Reperatur, Steuer, Versicherung) schnell mehr als diese Summe aus. Wer weniger fährt, für den gibt es mit BahnCards und Frühbucherrabatten auch immer Lösungen, deutlich billiger als mit welchem eigenen Auto auch immer wegzukommen.

    Zugegeben, online und am Automaten sind die Angebote der Bahn nicht so leicht zu durchschauen. So ist das eben, wenn ein Konzern an die Börse will und es nur noch um Profit geht. Am Schalter hatte ich aber schon oft sehr kompetente Berater_innen und zumindest die Infos sind inzwischen auch auf der Website audzufinden.
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    schrieb am 23.09.2009 um 12:24
    @ Fairskate

    Zitat.... Der maximale Preis maximaler innerdeutscher öffentlicher Mobilität liegt übrigens derzeit bei 3650 euro pro Jahr. Dafür gibt es nämlich ne BahnCard 100, die auch in in den meisten anderen öffentlichen Verkehrssystemen gilt. Wer sein Auto wirklich nutzt, gibt unter Berücksichtigung aller Kosten (Benzin/Strom, Anschaffung, Verschleiss/Reperatur, Steuer, Versicherung) schnell mehr als diese Summe aus.....

    Immer diese Pseudo-Rechnungen, die nur von Besserverdienern und Millionären reden !!



    Konkretes Beispiel:

    Wir haben uns ein Haus angesehen.
    40km vom Arbeitsplatz entfernt.
    Meine Frau wollte wissen was die Bahn kosten würde.
    Erster Nachteil. Der Bahnhof ist 12km weit weg (in die falsche Richtung)
    Ich die Bahn angerufen. Die sagt, das ist Verkehrsverbund.
    Ok.. Verkersverbund angerufen.
    Monatsticket 260€
    Dadurch das der Bahnhof 12km Weg ist muss man also noch Buß fahren was den Aufwand und die Zeit erhöht !! Zeitaufwand, wenn pünktlich 3 Stunden hin und zurück.

    Jetzt der Diesel meiner Frau.
    6L a 100km = 7,20€ auf 100 km= 115€ Sprit Zeitaufwand 1 Stund 20 min hin und zurück

    Preisvorteil 145€ und locker über 1,5 Stunde Fahrtzeit-ersparniss

    Jetzt der E-Polo
    2€ auf 100km = 32€ Strom !!!

    Hallo... hat se die Bahn noch alle ?

    Da spare ich Zeit und Geld, obwohl der Sprit schon Schweine teuer ist !!!

    Ein wunder das mit denen überhaupt jemand fährt !!!

    Dann zu den 3000€... ähh, sagt mal.. was rechnet ihr da ?

    Anschaffung Kleinwagen Diesel. 6 Liter Verbrauch 500€
    Versicherung 500€ Steuer 500€ .. 700€ für 10000km Sprit 5liter Öl 10€ 20€ für neue Bremsklötze und 30€ für ne neue Starterbatterie.. macht zusammen 1760€
    Inkl. Anschaffung !!!

    also erzähl mir nicht die Bahn währe billig !!

    DIE BAHN IST SAU TEUER !!!!
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    schrieb am 23.09.2009 um 12:38
    Nun fairskate, da wären wir nun bei meinem Problem !

    Was nützt mir ein Jahresticket der Bahn für schlappe 3650 Euro, wenn ich damit vielleicht gerade mal 1% meiner Mobilität decken kann ?

    Der nächstgelegene Bahnhof ist 15km von meinem Wohnort entfernt und sehr schlecht von Zügen frequentiert. In 25 km Entfernung habe ich dann einen Bahnhof wo ich wenigstens am Tag ein Ticket lösen kann. Einen vollwertigen Bahnhof finde ich dann erst in einer Entfernung von 40 Km.

    Und selbst wenn ich mich dort hinbeamen könnte, würde es mir nichts nützen wenn ich in einen der Nachbarorte müsste.

    Sorry, hier haben wir ein Henne Ei, bzw. Ei Henne Problem.

    Ich kann mir auch noch nicht vorstellen wie das mit ÖNV lösbar sein könnte, ich befürchte aber dass das auch nicht so ohne weiteres lösbar ist.

    Ich brauche also doch irgendwie ein Fahrzeug das mich dort hinbringt, dies muß allerdings nicht eine Tonne wiegen und wer weiß wie schnell sein.

    Ich möchte mit mindestens 2 Personen und Hund trocken und einigermaßen komortabel von Punkt a nach Punkt b kommen mehr nicht.
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    schrieb am 23.09.2009 um 10:19
    @ Fairskate

    Zitat......Ich stemme mich nicht gegen die Eletriifizierung des Verkehrs, sondern bin voll dafür, diese möglichst schnell umzusetzen, insbesondere bei der Bahn......

    Ja klar.. die Bahn... sehr witzig... wer soll den die Preise für die Tikets bezahlen ?
    Viel zu teuer !!! , Klar stemmst du dich dagegen, du möchtest den Individualverkehr abschaffen. Nur wird das niemandem gelingen.


    Zitat: .......E-Mobile wird es selbst bei bestdenkbarer Entwicklung frühestens in 10 Jahren als dominierende Antriebstechnik bei Neuwagen geben. ......

    Ja, weil sie nicht gewollt sind, und die Industrie sich lieber eine goldene Nase am Öl und Verbrenner-Technik verdient, welche ihr hier unterstützt !! Unfassbar !!!


    Zitat:....Nochmal Klartext: Es geht mir nicht um E-Mobile, sondern ich halte das Konzpt Automobilität an sich für nicht zukunftsfähig,...

    Schon verstanden.. du willst den Individualverkehr abschaffen !!



    Zitat .......egal mit welchem Atrieb auch immer. An den E-Mobil-Fans reibe ich mich nur besonders, weil sie den Anschein erwecken, für eine zukunftsfähige technischen Lösung zu streiten. ....

    Ich will nicht den Anschein erwecken.. es IST so !!!
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    schrieb am 23.09.2009 um 16:26
    Ich denke es wäre wohl sehr viel einfacher das Nahverkehrsnetz in seinem Höchstzustand wieder herzustellen (viele Schienen liegen noch! und E-Busse bauen wäre auch ne gute Idee! ) als die Komplette deutsche Autoflotte auf Strom umzustellen. Dann hätten die meisten Menschen wieder eine vernünftige Anbindung.

    Ganz davon abgesehen, dass sich die ganze Diskussion erübrigt, wenn mein Haupteinwand gegen E-Mobilität stimmen sollte. Nämlich, dass wir die Ressourcen für euer E-Massenautomobilitätsprojekt nicht haben bzw. nur auf Kosten der Entwicklungschancen der autofreien Mehrheit der Weltbevölkerung für uns beanspruchen können.

    Da nützt es dann auch nichts, E-Mobilität mit den Problemen des Gegenwärtigen ÖPNV zu vergleichen. Selbst, wenn der ÖPNV keine Chance hätte jemals besser zu werden als er heute ist, wenn die Ressourcen dafür fehlen, spielt es keine Rolle, ob Autos viel bequemer und toller wären oder waren.

    Viele ÖPNV-Probleme lassen sich zudem lösen und bestehen so in einigen Regionen in der BRD auch gar nicht. Bei einer Privatbahn in meiner Region gilt z.b. die Bahncard auch auf Kurzstrecke, mehrere stillgelegte Strecken wurden mit Landesmitteln wiederbelebt und das Busnetz ist auch nicht schlecht, könnte aber noch besser werden. Ein positives Vorbild ist auch die in eine ganz andere Richtung als die DB reformierte Schweizer Bahn. Die ist nach wie vor staatlich, hat Taktung, Bahnhöfe, Schienenkilometer und Durchschnittsgeschwindigkeit in den letzten Jahren deutlich erhöht und bietet günstige Dauerkarten für jeden Bedarf.

    Für 10 000 km im Jahr würde mensch natürlich auch keine Bahncard 100 der DB kaufen und ein E-Mobil wird wohl auch nie für 500 euro pro Jahr (Anschaffung plus Reperatur) geben. Es sei denn wir klauen die benötigten Ressourcen einfach aus den entsprechenden Ländern, wie es heute defakto ja auch schon läuft und kümmern uns auch weiterhin nicht um den Abraum der Förderung. Zukunftsfähige Mobilität sieht für mich aber einfach anders aus!
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    schrieb am 23.09.2009 um 11:18
    @fairskate

    Falsch.

    Sobald der Energiespeicher billig wird (siehe mein letzter Beitrag über Kondensatortechnik), dann _IST_ spätestens dann Elektromobilität der Weg zur Massenmobilität.

    Ein Elektroauto ist ohne den Speicher schon weitaus billiger herzustellen als ein Verbrennungsmotorauto ohne Tank. Das sollte einem zu denken geben. Die Automobilindustrie täte gutes daran, die Entwicklungsmilliarden, die bisher in hochgezüchtete Verbrennungsmotortechnik geflossen ist, in die Entwicklung der Energiespeicher zu stecken.

    Auf der IAA war ferner wieder der Freikolben-Linear-Generator zu sehen:

    http://www.nie-mehr-benzin.de/2009/09/19/iaa-2009-aktuelle-entwicklungen-zum-elektroantrieb/?nggpage=2

    (vierte Zeile, drittes Bild)

    Wohlgemerkt eine relativ alte Technik, Mechanik und elektronische Steuerung. Ansich kein Problem, wollte man meinen, das Ding könnte schon längst serienreif sein. Der ideale Range-Extender für Elektroautos übrigens.

    Investor: Fehlanzeige. UNFASSBAR.
  • schrieb am 23.09.2009 um 11:10
    Es ist erschreckend, wie wenig die Deutschen mal wieder über den Tellerrand schauen können. Immer wird gemosert und gemotzt, andere entwickeln aber weiter!

    Die Energiespeichertechnik wird nicht beim Lithiumakku stehenbleiben. Der Königsweg ist der Ansatz über Kondensatortechnik, mit vollkommen gängigen Materialien:

    http://www.heise.de/tr/Winzige-Sandwiches-fuer-den-grossen-Energiehunger--/artikel/135988/0/0
  • schrieb am 23.09.2009 um 12:56
    Die Frage ist auch: Was ist endlicher, das Lithium oder das Öl?
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    schrieb am 23.09.2009 um 12:59
    scheiß auf Lithium, ich fahr mit Blei
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    schrieb am 23.09.2009 um 12:59
    Kann ich Dir ganz schnell beantworten !

    Öl ist nach dem Verbrennen ganz schwer recycelbar !
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    schrieb am 23.09.2009 um 16:20
    Naja, das Lithium wird wenigstens nicht verbrannt, sondern nur verarbeitet, was beim Öl eigentlich auch so sein sollte.

    Das Öl einfach zu verbrennen, ist bodenlose Dummheit.
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    schrieb am 23.09.2009 um 16:46
    ich stimme zu. ohne Öl geht nichts in der modernen Welt.
    Und was machen die Menschen.. sie verbrennen es, eigentlich Unfassbar !!
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    schrieb am 23.09.2009 um 16:59
    Das Problem der Autoindustrie ist die lange Haltbarkeit und die einfache Wartung des Elektroauto.

    Die haben einfach Muffe das sie in ein paar Jahren nicht mehr so viele Neuwagen verkaufen können, weil die Elektromotoren nicht schlapp machen.

    Das Recycling von Lithium ist ja wohl auch weitgehend gelöst, wie übrigens ja auch Bleibatterien recycelt werden !

    So einfach ist das !

    Leider lassen sich viele Umweltschützer derzeit das Hirn mit dem blödsinnigen Geschwafel der Auto- und Ölindustrie vernebeln.

    Entwicklungen beim Verbrennungsmotor in Richtung Wirkungsgrad sind nur noch marginal, alles andere ist dummes Geschwätz.

    Das 1 liter Auto von VW ist auch wieder so eine Nebelbombe, die nur gezündet wurde um etwas Verwirrung zu schaffen !
  • schrieb am 24.09.2009 um 08:30
    Interessant. Endlich mal ein Bericht ohne die grüne Scheuklappe: Alles muss Elektro werden. Am wichtigsten wäre doch, jedes Fahrzeug einmal gekauft bis zum endlichen Lebensende (je nach Modell sicher fünfzig und mehr Jahre) fahren. Und nicht dauernd den neuesten Müll kaufen nur weil das Getriebe über den Jordan gegangen ist. Klar kostet das mehr als die Anzahlung und die monatlichen Raten für ein neues Fahrzeug - verbraucht allerdings weit weniger Ressourcen und Energie bei der Herstellung als ein kompletter Neuwagen. Zwar fressen die alten auch Unmengen Sprit, trotzdem noch weniger als die Herstellung eines Neufahrzeuges. Genauso verhält es sich mit dem Schadstoffausstoß. Echte ökologisch korrekte Autofahrer sind jene, die Oldtimer oder Youngtimer fahren und versuchen mit einem Zusatz-Elektromotor (nachgerüsteter Hybrid) zumindest im Stadtverkehr Rohstoffe einzusparen. Jeglicher Prius oder Honda Insight mit hundert Kilometer pro Stunde unterwegs auf deutschen Landstraßen ist peinlich und ein nerviges Verkehrshindernis.
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    schrieb am 24.09.2009 um 08:51
    Da kann ich Dich beruhigen:

    Diese Chance besteht beim Elektroauto eher, als beim Verbrenner. Da geht weder ein komplizierter Verbrennungsmotor mehr über den Jordan, noch ein Getriebe: Mit Radnabenmotoren hast Du kein Getriebe mehr, keine Abgasanlage.

    Durch den viel einfacheren Aufbau des Autos besteht wirklich einmal die Chance, dass ressourcensparender produziert und gefahren wird.

    Bitte dabei in die Zukunft denken: Hunderte Kilo Lithiumakkus werden nicht Stand der Technik bleiben:

    In Zukunft wird ein Elektroauto bei der Technik aus Radnabenmotoren, einer kompakten Steuerung und vielleicht einem Energiespeicher in der Größe eines Benzintanks bestehen, vielleicht auf Kondensatortechnik und ca. 5-8 kWh/100 km verbrauchen, da es fast nur noch Luft- und Rollwiderstand überwinden muss. Die Zuladung/Gewichtsfrage wird eher in RIchtung Ressourcenverbrauch für die Herstellung entscheidend sein, nicht mehr beim Fahren.
  • schrieb am 24.09.2009 um 08:42
    "Noch hat die Industrie keine Lösung, wie die Lithium-Ionen-Batterien recycelt werden."

    Echt? Zum Thema Lithium-Recycling würde ich dann mal folgende Seite empfehlen:

    http://www.toxco.com/processes.html

    Alles Quatsch also?

    Ich weiss nicht, woher Lohbeck die Information hat, dass Lithiumakkus nicht recyclebar wären. Bei Toxco lässt übrigens auch Tesla Motors seine Akkus recyclen.
  • schrieb am 24.09.2009 um 08:56
    Nicht schlecht wären vielleicht ein paar (laienverständliche) Infos, warum es denn so schwer ist, das Lithium zurückzugewinnen. Der Artikel vermischt hier zwei Fakten: Einerseits die Rückgewinnung, andererseits die Entsorgung. Zu: "Die Entsorgung bleibt also vorerst ungeklärt.": Soweit mir bekannt ist, können Lithiumbatterien tatsächlich recycled werden. Problem ist also tatsächlich nur die Lithiumversorgung, wobei der Artikel ja selbst den bislang-Charakter des technischen Unwissens hervorhebt. Die Problematik ist zwar da, aber wenn man davor von vornherein zurückschreckt, dann kann auch keine eifrig-optimistische Forschung in diese Richtung betrieben werden. Wieviel Ehrgeiz wird in die Ausarbeitung einer CO2-'Rückgewinnung' bei Kohlekraftwerken gesteckt- warum sollten wir nicht auch schon bald in der Lage sein, uns das Lithium wieder zurückzuholen? Oder gar eine ganz neue Batterie zu entwickeln? Vielleicht befindet sich unter den Utopisten hier ja ein dahingehend fachkundiger Kommentator, ob dies tatsächlich zu utopisch ist, als dass wir hoffen könnten?
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    schrieb am 24.09.2009 um 09:11
    Habe ich schon alles geschrieben:

    Der neue Ansatz wird sein, Energie physikalisch zu speichern, nicht mehr chemisch wie im Akku.

    Hier nochmal der Link:

    http://www.heise.de/tr/Winzige-Sandwiches-fuer-den-grossen-Energiehunger--/artikel/135988/0/0

    Die physikalische Speicherung der Energie in einer auf Nanostrukturen aufgebauten Kondensatorbasis hat folgende Vorteile:

    1. Millionen von Ladezyklen (Laden/Entladen) (Li-Ion-Akkus: ca. 2-3000). Ideal für den Vehicle-to-Grid Ansatz beim Elektroauto.

    2. Es werden nur gängige Rohstoffe verwendet, also keine Rohstoffengpässe mehr, vollständig recyclebare Materialien.

    3. Annähernd 100% Wirkungsgrad beim Laden/Entladen. Daraus folgt beim Elektroauto: Der Strom, der beim Beschleunigen verbraucht wurde, kann beim Bremsen fast vollständig wieder zurück in den Speicher geladen weden. Vorteil: Gewicht des Autos wird immer unwichtiger.

    4. Geringe Herstellungskosten, wenige Hundert Euro pro Fahrzeugbatterie sind das Ziel.

    So ein Speicher wird nicht nur fürs Auto interessant, sondern auch als Speicher für Wind und Solarstrom, sei es bei den Energieversorgern oder auch dezentral im eigenen Haus!
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    schrieb am 24.09.2009 um 10:28
    Das Thema Recycling von Lithium habe ich hier schon dargelegt:

    https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179339#comment-180571

    Aber auch ein "Weiterleben" nach der Autonutzung wird überlegt:

    https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179339#comment-180789
  • schrieb am 24.09.2009 um 09:02
    Und was ist mit dem Strom? Wieder Atomstrom und Kohle!
    Super umweltfreundlich. Jeder der sich ein Elektroauto kauft, stärkt auch die Atomstromlobby!
    Schon mal darüber nach gedacht?! Ist es möglich die großen Autos auch mit Solarstrom zu bauen? Es gibt schon "viele" kleine Wägelchen, die so fabriziert wurden. Ich denke, das noch viel Handlungsbedarf in dieser Sache besteht.
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    schrieb am 24.09.2009 um 09:14
    Mehr Atom oder Kohlestrom? Falsch.

    Wo kommt eigentlich die Leier mit dem Atomstrom andauernd her? Stand das heute wieder in der BILD?

    530 Mrd. Autokilometer legen alle Autos in Deutschland derzeit pro Jahr zurück. Alle Autos(!) elektrisch, wird nur 10-15% mehr Strom hergestellt werden müssen, der aber vorwiegend nachts angefordert wird, wenn alle Kraftwerke runterfahren. Nachts lade ich das Auto, tagsüber fahre ich.

    Ihr solltet Euch alle mal über die Ideen von Project Better Place informieren, die haben eine sehr ausgefeilte Energieversorgungsstruktur für Elektroautos geplant:

    http://www.betterplace.com

    Wenn man sich aber auch mal überlegt, wieviele Windkraftanlagen nachts ins Leere produzieren...

    Alleine durch intelligente Ladesteuerung kann der bestehende Kraftwerkspark die Energie problemlos produzieren, idealerweise natürlich die Windkraft!
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    schrieb am 24.09.2009 um 09:18
    Anja, sorry du erzählst Quatsch.
    Wenn ich meinen E-Polo, jetzt mit Ökostrom aus Wasserkraft auflade ist das noch ein Kompromiss.
    In einem Jahr werde ich meinen E-Polo mit meinen eigenen Solarzellen laden.

    Dann habe ich 0 Emmission !!! Absolut nachhaltig, völlig ohne Kohle und Atomkraft.

    Kann das ein Benzinauto ?? NEIN !!
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    schrieb am 24.09.2009 um 10:22
    @anjabauer,
    da diese Desinformation ständig und überall verbreitet wird, sogar auch von Umweltschützern, kann man nicht oft genug diesen Link empfehlen: http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/185/erneuerbaren-energien-koennen-strombedarf-fuer-elektroautos-spielend-decken.html

    Überzeuge dich dort selbst, dass das Elektroauto den erneuerbaren Energiequellen sogar ausgesprochen zuträglich ist !

    Wann hört denn diese schwachsinnige Gläubigkeit an die Argumente der Öl- und Autolobby endlich auf ?
  • schrieb am 24.09.2009 um 09:34
    Zweifelsohne gibt es jede Menge bisher ungelöster Fragen in Bezug auf Autos mit Elektroantrieb. Das darf aber nicht zu der falschen Annahme verleiten, diese könnten nicht gelöst werden, oder, schlimmer, die ganze Idee/Technik tauge nichts.
    Das wäre sträflich. Vorneweg ist ein Elektromotor um Längen effizienter als ein Verbrennungsmotor. Sodass ein Autoflotte auf E-Motor deutlich weniger Primärenergieeinsatz benötigen würde als bisher.

    Auch durch fehlene Kupplung (Feinstaub), Abgase (Stickoxide) und sämtliche bisher eingesetzte Öle, stellt sich ein E-Motor um Welten umweltfreundlicher dar.

    Aufgehen tut die Rechnung allerdings nur, wenn der eingesetzte Strom zu 100% aus Erneuerbaren Energien erzeugt wird. Da die 40 Millionen deutschen PKWs nicht von heute auf morgen umgestellt werden, sollte dies zu schaffen sein. Bei den nachwievor unglaublich hohen Stromeinsparpotenzialen in diesem Land, würde am Ende unter dem Strich nicht einmal ein Anstieg des Stromverbrauchs festzustellen sein.

    Da das Aufladen ein zeitliches Problem darstellt, wird sich wohl die Idee durchsetzen, jeweils das gesamte Akkupaket auszutauschen. In diesem System hat der Nutzer mit den Akkus direkt nichts zu tun, das kann sogar soweit gehen, dass der Akku dem Nutzer nicht einmal gehört. In jedem Fall wäre in einem solchen System eine Rücklaufquote von 100% möglich. Das bei einer solchen Quote Recycling nicht politisch, wirtschaftlich und technisch machbar sein soll ist nicht vorstellbar.

    Der Verbrennungsmotor hat ausgedient.
  • schrieb am 24.09.2009 um 10:12
    In Zeiten hoher Spritpreise schielt manch einer auf die ökonomische Seite von Elektrofahrzeugen. Während ein Mini EL mit 3 - 4 kW Leistungsaufnahme auf 100 km diese Strecke für 1,50 € Treibstoffkosten schafft, brauchen moderne Autos das 5 - 10 fache an Geld.

    Fakt an dieser Rechnung ist, dass ein Elektromotor sehr viel effizienter arbeitet, als ein Verbrennungsmotor. Deshalb kann ein elektro-betriebenes Fahrzeug mit einem Rangeextender, der die bei einer Verbrennung frei werdende Energie optimal in elektrischen Strom umsetzt durchaus eine elegante Lösung für die Probleme beider Fahrzeugtypen sein. Sollte diese Verbrennung auch noch klimaneutral von statten gehen, wäre diese Lösung einer rein elektrischen oder rein verbrennungsbasierten vorzuziehen.
    Seit Jahren gibt es Gerüchte über kombinierte hochtemperaturfähige Thermovoltaikmodule, die aus einem Wärmeunterschied einen elektrischen Strom erzeugen. Sollte also ein geschichtetes Thermovoltaikmodul, dass nach Anfrage bei einem der selbst ernannten Spezialisten in Form eines Quaders mit einer Kantenlänge von 10 x 10 x 40 cm bei ausreichender Befeuerung genug elektrische Energie erzeugen um ein Lastendreirad ( auf Fahrradbasis anzutreiben, könnte man auch Biogas in 11kg Flaschen füllen, dieses in einem katalytischen Brenner innerhalb eines rund und geschlossen gestalteten Thermoelements verbrennen und mit Hilfe der erzeugten großen Temperaturdifferenz zwischen der Innen- und der Aussenwand des Moduls so viel Strom erzeugen, dass ein Leichtfahrzeug bequem mehrere Hundert Kilometer fahren kann. Biogas muss auch nicht aus Nahrungspflanzen, sondern kann aus deren unverdauten oder auch verdauten Abfällen produziert werden. Da Biogas zu einem großen Prozentsatz aus hochaktivem Methan besteht ,kann man durch Verbrennung des selben zu weniger klimaaktiven Gasen einen deutlichen Effekt zum Klimaschutz erzielen. Große Batterie vermieden, hocheffizienten Elektroantrieb eingebaut und schon könnte die Rechnung stimmen.
    Für mehr Infos über das Prinzip der Thermovoltaik siehe Wikipedia.
    Als Kandidaten für solch ein Modul schweben mir Mehrschichtelemente die aus Kupfer und Silizium aufgebaut sind, vor. Gibt es jetzt noch jemand, der das durchrechnen kann?
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    schrieb am 24.09.2009 um 10:34
    Diese Elemente, die aus Temperaturunterschieden Strom machen, gibt es schon seit vielen Jahren. Es gab auch schon Prototypen von Autos, die im Abgasstrang diese Elemente verbaut hatten um die Abgashitze zu nutzen. Bisher sind diese Teile aber dermaßen ineffizient, daß daran noch niemand ernsthaft denkt.
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    schrieb am 24.09.2009 um 10:45
    Man sollte sich jetzt zu allererst mal an die Umsetzung der bestehenden und auch funktionierenden Konzepte heranmachen.

    Im Weiterentwicklungsbereich stehen die Batterien in der Priorität an erster Stelle !

    An einem Thermoelement kann ich aus Gründen des zu erwartenden schlechten Wirkungsgrad nichts positives finden.

    Der direkte Weg ist meist der Beste, also Erzeugung des Strom durch Windkraft oder Photovoltaik.

    In Überschusszeiten, also meist Nachts, den Strom "abschöpfen" und in den Elektroautos speichern.

    Den gespeicherten Strom zur Mobilität nutzen und falls nicht alles für den Eigenbedarf gebraucht wird, Teile der Ladung in Bedarfszeiten ferngesteuert ins Stromnetz wieder zurückspeisen.

    So wird ein Schuh daraus !
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    schrieb am 24.09.2009 um 11:02
    Naja, Thermoelektrik in allen Ehren, aber nicht zum Fahren und mit Biogas als Kraftstoff :) Da verbrennt man das Biogas lieber und bekommt mehr Energie.

    Wichtig ist, immer den richtigen Energieträger für eine gewisse Anwendung zu finden.

    Biogas/sprit sollte man auch nicht "offensiv" herstellen, sondern nur durch Abfallverwertung in der Landwirtschaft. Pflanzen extra für Biosprit anzubauen, ist z.B. sträflich, die Fläche sollte man eher wie bisher für Lebensmittel verwenden bzw. wenn man sie wirklich nicht mehr braucht, sie mit Solarzellen bedecken. Da kommt weitaus mehr saubere Energie pro Fläche heraus als über Biosprit.

    (Effektivere) Thermoelektrik könnte man eher dazu seinsetzen, um im Sommer überschüssige Energie aus Solarkollektoren zur Stromerzeugung heranzuziehen. Bisher besteht die einzig sinnvolle Nutzung dieser Überschussenergie darin, sie für die Beheizung eines Swimming-Pools heranzuziehen.

    Die Wirkungsgrade sind bisher aber eher bescheiden, wenn thermelektrische Elemente aus einer Temperaturdifferenz von nur 100 Grad Strom erzeugen sollen
  • schrieb am 24.09.2009 um 10:15
    ...Einfach mal das Rad nehmen ;o)
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    schrieb am 24.09.2009 um 10:46
    Mensch Andreas...

    vergiss es, das führt in die ökologische Katastrophe.
    Stell dir nur mal vor alle Afrikaner und Chinesen die jetzt zu Fuß gehen wollen ein Fahrrad !!!

    Das kann der Planet nicht verkraften, und wahrscheinlich ist auch nicht so viel Alu und Stahl vorhanden um die alle zu bauen....

    .... Sarkasmus aus ....
  • schrieb am 24.09.2009 um 11:56
    Die Welt wird sich wohl nie ändern. Ein Elektroauto ist und bleibt ein Auto, dass mit Energie angetrieben wird. Das ein Elektromotor einen höheren Wirkungsgrad hat, ist neben der Möglichkeit regenerativen Strom zu nutzen der einzige Unterscheid zum aktuell klassischen Automobil.

    Was die Industrie und die meisten Verbraucher aber noch nicht verstanden haben, ist die Tatsache, dass ein Umdenken erfolgen muss. Es geht nicht nur um den Wechsel von Verbrennungsmotor zum Elektromotor. Es geht um neue Formen der Mobilität. Es geht um Produktintelligenz. Ein Fahrzeug, dass in der Regel von einer Person genutzt wird, aber für 5 Personen Platz bietet und über eine Tonne wiegt ist einfach nicht intelligent. Vom Energieaufwand der Produktion mal ganz abgesehen. Egal ob Benzintank oder Akku!

    "Einfach mal das Rad nehmen" ist definitiv intelligenter als jedes bisher vorgestellte Elektroauto-Konzept.
    Car-Sharing geht zumindest in die richtige Richtung. Wir müssen einfach weg von dem Wunsch alles Besitzen zu müssen. Warum muss ich alleine einen Bohrer besitzen, mit dem ich im Jahr maximal 10 Löcher bohre?

    Denn wenn wir die Benzin/Diesel Autos einfach nur durch Elektroautos ersetzen, lösen wir mit Sicherheit nicht die Ressourcenknappheit.
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    schrieb am 24.09.2009 um 12:23
    Was ist mit der Landbevölkerung, die zum Zeitpunkt x zum beliebigen Punkt y kommen muss?

    Das geht alles nicht.

    Was sind knappe Ressourcen? Sind recyclebare Rohstoffe wie Metalle knappe Ressourcen? Ist Strom aus Solarenergie eine knappe Ressource?

    Knappe Ressourcen sind unsinnig verbrannte fossile Brennstoffe.
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    schrieb am 24.09.2009 um 12:23
    Man kann nicht immer nur das Eine durch das Andere ersetzen !

    Alle Mobilitätsysteme haben ihre Vor- und Nachteile.

    Es gibt nun mal Gebiete in denen öffentliche Massenverkehrsmittel keinen Sinn machen, genauso wenig es Sinn macht mit einem Geländewagen durch die Stadt zu fahren.

    Es sollte vielmehr darum gehen für jeden Berreich das passende Fortbewegungsmittel zu finden und dieses so effizient als möglich zu gestalten.

    Unpassende Konzepte zwangsweise überzustülpen bringt hier meiner Meinung nach gar nichts, zumal man die Menschen hiermit nicht überzeugen kann.

    Es gibt hervorangende Konzepte für große Städte und ihr Umland, hier sind viele Menschen konzentriert und dort machen auch konzentrierte Mobilität Sinn.

    Im Ländlichen und kleineren Städten sieht es schon wieder ganz anders aus, hier leben die Menschen sehr verstreut und individuell und so muß deswegen auch die Mobilität individueller sein.

    Ziel muss es sein alle Mobilitätsformen so effizient und energiesparend als möglich zu gestalten und dort wo es möglich ist Schnittstellen und Vernetzungen der beiden Formen zu finden.
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    schrieb am 24.09.2009 um 12:29
    Genau so ist es....
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    schrieb am 24.09.2009 um 12:44
    Mensch Lilli...

    vergiss es, das führt in die ökologische Katastrophe.
    Stell dir nur mal vor alle Afrikaner und Chinesen die jetzt zu Fuß gehen wollen ein Fahrrad !!!

    Das kann der Planet nicht verkraften, und wahrscheinlich ist auch nicht so viel Alu und Stahl vorhanden um die alle zu bauen....

    .... Sarkasmus aus ....

    Wo fängt das an, wo hört das auf..
    ein Fahrrad ist ok ja? ... warum ? ... weil man da nass wird ?
    .. oder was geht in euren Köpfen vor..

    Bevor ich auf Bus und Bahn umsteige, müssen die erst mal billiger sein als mein E-Auto, und dazu müssten sie die Preise um 90% senken !!!

    Und so wie ich denken eine menge Menschen...

    Ihr wollt den Individualverkehr beenden ? .. vergesst es, das schafft ihr nicht !!

    Nochmal zurück zum Fahrrad...

    .. warum ist ein Fahrrad erlaubt ?

    Das muss mir doch bitte mal einer erklären !!

    Ist eine Plane überm Fahrrad noch erlaubt.

    Ist das City El noch unbequem genug für eure Öko Phantasien ??

    Also mal Butter bei die Fische.. Das Fahrrad muss auch produziert werden und verbraucht Ressourcen..

    Warum Fahrrad ja, und Auto Nein...

    Bisher hat mir das noch NIEMAND hier erklären können...

    Ich hab darauf noch nicht mal ne Antwort bekommen...

    Also Leute, strengt euch mal an...
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    schrieb am 24.09.2009 um 15:03
    Sehr schön geschrieben, LilliGreen!

    @Tachy und alle Autosüchtigen:

    ja Metalle und solare Energien sind bei derzeitiger Weltbevölkerung knappe Ressourcen und wie wir wissen wird unsere Population wohl noch in diesem Jahrhundert 12 Milliarden erreichen.

    Der Abbau von Erzen ist schon oft mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden. Verarbeitet werden Metalle - insbesondere für leichte Concept-Cars! - meist in bislang nicht recyclingfähigen Legierungen. Zudem bestehen Concept-Cars auch zu einen hohen Teil aus erdölbasierten Stoffen (extrem endlich), Edelmetallen (extrem selten und besonders umweltschädlich im Abbau, siehe Coltan) und Legierungen über Stoffgruppen hinweig (absolut unrecycelbar).

    Auch das recyclen von sortenreinen Stoffen benötigt eine Menge Energie und ist immer mit einem gewissen Schwund an Material verbunden, kann also rein Technisch niemals permanent und richtig nachhaltig erfolgen.

    Dann die Mär von der unendlich verfügbaren Energie. Ja, die Sonne ist ein toller Energielieferant, nur braucht es eine Menge Ressourcen, um diese Energie aufzufangen (Photovoltaik, Windkraftwerke). Eine der häufigst verwendeten ist mal wieder das gute alte Erdöl.

    Natürlich bin ich voll für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Wenn wir uns aber mal fairer Weise mit der auf unserem Land (Bundesrepublik) erneuerbar erzeugbaren Energie begnügen (und eine Grenze sind da auch die Ressourcen zum Bau der Energieträger), werden wir unseren Energieverbrauch drastisch zurückfahren müssen. Dass wir uns dann noch den Luxus leisten können oder wollen, Energie in den Bau von etwas so wenig lebensnotwendigen wie Autos für die Masse und deren Betrieb zu stecken, glaube ich kaum.

    Das meint knapp und die meisten mir bekannten Studien sehen es trotz Begeisterung für die Erneuerbaren sogar eher noch ein bisschen knapper!

    Wenn es diese Knappheiten (Ressourcen, Flächen) nicht gäbe, hätte ich mit Autos außerhalb von Innenstädten kein Problem. Nur weil auch der Raum knapp ist, dominieren sie ja auch das Landschaftsbild in für mich recht schwer ertragbarer Weise (Autobahnen, Landstraßen, Parkplätze).
    Wäre die Erde 10 mal so groß und die heutige Anzahl der Autos gleichmäßig über die Erde verteilt, hätte ich nix gegen ein Fortführen der Automobilität mit anderen Mittel (Strom). Allerdings würden die fleißigen Verteidiger des weiter-so-Traums dann vermutlich auch nicht zu den Besitzern eines der raren Exemplare gehören, denn die würde wohl sehr teuer (da knapp!)
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    schrieb am 24.09.2009 um 19:53
    Die Sonne wird immer besser:

    Die energetische Amortisation bei den neuen Dünnschichtzellen beläuft sich auf mittlerweile nur noch 2 Monate! D.h. nach zwei Monaten Betrieb haben diese Dünnschichtzellen ihre Herstellungsenergie wieder selbst erzeugt.

    In Redox-Flow-Zellen oder in Ultracaps gespeichert, wird diese Energie später jederzeit zur Verfügung stehen, auch für Produktionsprozesse und Recyclinganlagen. Was will man mehr?
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    schrieb am 21.10.2009 um 07:31
    vergiss es, das führt in die ökologische Katastrophe.
    Stell dir nur mal vor alle Afrikaner und Chinesen die jetzt zu Fuß gehen wollen ein Fahrrad !!!

    Das kann der Planet nicht verkraften, und wahrscheinlich ist auch nicht so viel Alu und Stahl vorhanden um die alle zu bauen....

    .... Sarkasmus aus ....
  • schrieb am 24.09.2009 um 13:17
    Neue Mobilitätskultur gesucht

    Wir brauchen aus meiner Sicht eine neue Mobilitätskultur. Eine, die Effizienz vor Leistung stellt, eine, die sich zum Wesentlichen bekennt - in gewisser Weise also auch "Schluss mit lustig".

    Der simple Austausch eines Verbrennungsmotors gegen ein Elektroaggregat macht daran noch nicht viel - außer, dass die Abgase woanders entstehen. Ich glaube auch nicht daran, dass der Strom für E-Autos aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, vielmehr erwarte ich Rückenwind für die Kraftwerkslobby und wenn's schlecht läuft, bekommt die Atomlobby neue Argumente für die Verlängerung ihrer Anlagen.

    Die Kultur der Mobilität des Erdölzeitalters wird bis von Autos geprägt, die neben der Beförderung von A nach B eine Reihe weitere Aspeke bedienen: Status, Komfort, Leistung usw. Aspekte, die gezielt an unser aller niedrige Reflexe andocken und nur so ist zu erklären, dass Ungetüme wie die SUV von Mercedes, BMW, Audi und anderer zu Verkaufsschlagern avancierten.

    Diese nun nun mit Hybrid oder elektrisch anzutreiben macht es nicht besser: Ein Blechmonster bleibt ein Blechmonster - auch mit E-Motor. Aber einen Elektro-Mini mit 150 KW braucht auch keiner - auch wenn der Fahrbericht von Utopia etwas anderes suggeriert. Dies sind m. E. keine bedarfsgerechten und zukunftssicheren Lösungen.

    Die kommende Aufgabe besteht darin, Mobilität neu zu denken und auch neu zu erFAHREN. Sich auf das Nötigste zu bescheiden, statt in Luxus zu machen. Die einfache Frage "Was brauch' ich wirklich?" hilft da schon weiter. Den Rest besorgt die Wirklichkeit. Auswüchse wie die SUV werden schon bald so bestaunt werden wie Dino-Skelette heute.

    Bedarfsgerechte Lösungen berücksichtigen, dass die meisten Fahrten unter 10 km weit gehen, meistens nur eine Person zu befördern ist und das Fahrzeug mehr 22 Stunden ungenutzt herumsteht. Bei dem absehbaren Kostendruck beste Bedingungen breite Kreise für neue und verfeinerte Carsharing-Lösungen zu gewinnen, die dann gerne e-motorisiert sein sollten/ könnten und natürlich eingebettet in verbesserte ÖPNV-Angebote sind.

    Anmerkung: M. E. stimmt die Rechnung, die der Greenpeace-Experte aufmacht nicht. Es entstehen nicht jährlich 50 Millionen Tonnen Batteriemüll, denn die Batterien halten deutlich länger als ein Jahr.
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    schrieb am 24.09.2009 um 14:51
    Mensch Robherff

    vergiss es, das führt in die ökologische Katastrophe.
    Stell dir nur mal vor alle Afrikaner und Chinesen die jetzt zu Fuß gehen wollen ein Fahrrad !!!

    Das kann der Planet nicht verkraften, und wahrscheinlich ist auch nicht so viel Alu und Stahl vorhanden um die alle zu bauen....

    .... Sarkasmus aus ....

    Wo fängt das an, wo hört das auf..
    ein Fahrrad ist ok ja? ... warum ? ... weil man da nass wird ?
    .. oder was geht in euren Köpfen vor..

    Bevor ich auf Bus und Bahn umsteige, müssen die erst mal billiger sein als mein E-Auto, und dazu müssten sie die Preise um 90% senken !!!

    Und so wie ich denken eine menge Menschen...

    Ihr wollt den Individualverkehr beenden ? .. vergesst es, das schafft ihr nicht !!

    Nochmal zurück zum Fahrrad...

    .. warum ist ein Fahrrad erlaubt ?

    Das muss mir doch bitte mal einer erklären !!

    Ist eine Plane überm Fahrrad noch erlaubt.

    Ist das City El noch unbequem genug für eure Öko Phantasien ??

    Also mal Butter bei die Fische.. Das Fahrrad muss auch produziert werden und verbraucht Ressourcen..

    Warum Fahrrad ja, und Auto Nein...

    Bisher hat mir das noch NIEMAND hier erklären können...

    Ich hab darauf noch nicht mal ne Antwort bekommen...

    Also Leute, strengt euch mal an...
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    schrieb am 24.09.2009 um 14:53
    Zitat: .........................Anmerkung: M. E. stimmt die Rechnung, die der Greenpeace-Experte aufmacht nicht. Es entstehen nicht jährlich 50 Millionen Tonnen Batteriemüll, denn die Batterien halten deutlich länger als ein Jahr................................

    Batterien müssen Recycelt werden... schon vergessen ?
  • schrieb am 24.09.2009 um 14:11
    Dabei sollte man vor allem nicht vergessen, dass der Li-Ionen-Akku als Schlüsseltechnologie für das Elektroauto kommerziell erst seit 1991 produziert wird und dass die Forschung seit dem enorme Fortschritte gemacht hat, daher bin ich optimistisch, dass auch die Entsorgungsfrage bis 2020 zuverlässig geklärt sein wird, entsprechende Vorraussetzungen wurden bereits gelegt.

    --> http://www.innovations-report.de/html/berichte/umwelt_naturschutz/neue_recyclingkonzepte_batterien_elektroautos_139503.html
  • schrieb am 24.09.2009 um 15:39
    Aus heutiger Sicht gibt es in Sachen Elekto-Fahrzeuge noch erhebliche Hürden - u.a. die Umweltbilanz-
    zu bewältigen!
    Doch unabhängig davon ... kann es sehr schnell gleichfalls ein erhebliches Rohstoffproblem geben. Denn...die für die Herstellung der hocheffizienten Batterien erforderlichen Rohstoffe sind nicht unentlich!!
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    schrieb am 24.09.2009 um 15:41
    Das Öl aber auch und ist es erst verbrannt lässt es sich nicht mehr recyceln, Lithium hingegen schon !
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    schrieb am 25.09.2009 um 07:36
    Frage: einmal mehr, warum muss ein e-Antrieb schon VOR einer Markteinführung alle umweltrelevanten Aspekte erfüllen und 99.9% der bisherigen in Umlauf befindlichen Antriebsarten, welche NUR auf Verbrauch der endlichen Ressourcen ausgelegt sind, erfüllen diese bei weitem nicht?

    Warum muss immer alles, was NICHT zu Umsatzzunahme bei Konzernen führt eine positive 100%ige Oekobilanzierung aufweisen?

    Warum tut sich die "etablierte" Wirtschaft mit der Zukunft so schwer?
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    schrieb am 25.09.2009 um 07:39
    Da hast du wirklich Recht! Jutta
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    schrieb am 25.09.2009 um 07:40
    Zitat:....
    Warum tut sich die "etablierte" Wirtschaft mit der Zukunft so schwer? ......

    Na weil die Industrie am E-Auto fast nur beim Verkauf kassieren kann, während ein Benzin Auto dauernd Wartung braucht...
  • kommentieren
    schrieb am 25.09.2009 um 07:51
    Danke Jutta,
    @scanner, ja, eine Hoffnung keimt in mir auf: das römische Reich ist an seiner Dekadenz untergegangen, es gibt auch schon aus der Wirtschaftsgeschichte Fälle, an denen Unternehmen im Elfenbeinturm verdurstet sind.

    Packt die chance vom nächsten Wochenende.

    Gruss, Werner
  • schrieb am 24.09.2009 um 15:46
    Mir scheint, dass die meisten Menschen nicht auf ein Auto verzichten wollen und auf dem Lande ist dieses wohl auch schwer möglich. Deshalb muss man einfach mal anfangen mit den Elektroautos und Lithium ist ja nicht gerade billig, da wird sicherlich recht bald eine Recyclingmethode entwickelt. Dann sind da ja noch die Supercaps, die Brennstoffzellen und die Hybridautos. Ein Unding ist es das ein Fahrzeug selbst im Stau und bergab Sprit verbraucht.
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    schrieb am 24.09.2009 um 16:15
    Genau !
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    schrieb am 24.09.2009 um 19:56
    Ein Elektroauto verbraucht im Stau nix und bergab wird es geladen ;)
  • schrieb am 24.09.2009 um 18:42
    Elektro-Auto können meiner Meinung nach doch nur ein Intrmezzo zum Wasserstoff-Auto sein.Die Frage der Litium-Batterien Entsorgung wird ein Problem werden. Für mich ist das Wasserstoff-Auto die ideale Antriebsform, wenn es um die Umwelt geht. Wir brauchen nur Strom zur Erzeugung von Wasserstoff. Hoffentlich wird an der Weiterentwicklung der Wasserstoff-Autos weiter gearbeitet.
    heinzaustraar
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    schrieb am 24.09.2009 um 20:00
    Wasserstoff?

    Sobald die Ultracap-Speicherung oder Redox-Flow-Speicherung von der Energiedichte ähnlich hoch bzw. höher kommt wie der Lithiumakku, ist der Wasserstoff TOT, aber wirklich sowas von mausetot,....

    Warum? Weil Strom dann universeller und einfacher und billiger zu transportieren und zu speichern sein wird als Wasserstoff und auch von der Energiebilanz weitaus günstiger ist!

    Beim Wasserstoff geht ganz schön viel Energie zur Erzeugung (30%), Speicherung(10%) und Nutzung(50%) verloren.

    Auch bei regenerativen Quellen wird mans ich dann überlegen, ob man für die selbe am Ende nutzbare Energiemenge nur eine Windkraftanlage betreiben muss oder vier!

    Übrigens gibt es das "Wasserstoff-Auto" nicht. Ein mit Wasserstoff "betriebenes" Auto ist nichts anderes als ein Elektroauto mit einer Brennstoffzelle als Stromgenerator, bei der übrigens 50% der Energie bei der Wandlung Wasserstoff -> Strom flöten geht.
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    schrieb am 25.09.2009 um 07:40
    Es wird nicht DAS zukünftige Antriebssystem geben, es wird eine breitere Palette von Antriebssystemen geben.

    Als Herr Zetsche würde ich mciht über die Glaubenskriege hier und in vielen weiteren Blogs im stillen Kämmerchen freuen, solange eine solche Uneinigkeit herrscht, hat er wie viele andere Manager aus dieser Branche kein alzugrosses Problem.

    "Die wissen ja nicht, was sie wollen, also bleiben wir bei dem, was sich schon seit mehr als 100 Jahren bewährt hat."
  • schrieb am 24.09.2009 um 22:05
    Das Ziel dieser Diskussion um Nachhaltigkeit und effizienterer Antriebstechnik ist Lobenswert. Doch wenn wir einmal einen kleinen Schritt weiter denken, würden wir schnell begreifen, dass die Wurzel des Übels der Markt und seine Gesetze sind. Die Autobauer reagieren jetzt endlich, wie wir gehört haben, auf die lauter werdende Nachfrage nach „Green Tech“-Antrieben. Wenn wir Verbraucher morgen stur nach Antrieben mit Eigenurin schreien würden, gäbe es in den Entwicklungsabteilungen der Autobauer sicher auch dafür irgendwann eine Lösung. Doch so einfach ist es mit der Nachfrage auch nicht, den diese wiederum wird gezielt durch die Medien erzeugt oder gebremst. In welcher Weise Medien und Industrie miteinander verflochten sind, will ich jetzt nicht aufrollen, doch zumindest daran erinnern. Wir sind die Schafe, die nicht merken, wenn der "Schäferhund Medien" uns in eine andere neue Richtung lenkt. Heute halten z.B. alle CO2 für das Grundübel der Klimaerwärmung, doch auch diese Meinung kann man gerechtfertigter Weise kritisch hinterfragen. Das nur am Rande. Selbst Utopia bereitet mundgerechte Meinungen für uns auf und wenn wir nicht aufpassen, plappern wir als Utopia-Schafe genau dasselbe nach. Das sei nicht als Angriff an Utopia und diese Community, sondern vielmehr als Aufruf zum weiter denken und tieferen hinterfragen gemeint.

    Wer wirkliches Interesse an nachhaltigen Antriebswegen hat und auf die Suche geht, wird auch fündig, es gibt eine ganze Reihe von Technologien die wesentlich effizienter als alles Besprochene sind. Der Nachteil ist einzig, die entsprechende Branche kann derzeit leider nicht so viel Geld damit verdienen. Mehr als ein Paradigmenwechsel wäre von Nöten. Die Industrie, der Markt agiert wie ein dummer Riese, der zu seiner Erfüllung immer fetter werden will und muss. So unglaublich einfach und hirnlos funktioniert das System des Kapitals. Das heißt z.B. auch, dass uns die Industrie immer bevorzugt Verbrauchsprodukte anbieten wird. Unternehmen denken schon lange nachhaltig, doch leider in eigener Sache. Haben sie ein Produkt, das möglichst viele Menschen tagtäglich verbrauchen, werden sie es einer einmalig zu erwerbenden Produktlösung, die 20, 50, oder mehr Jahre hält immer vorziehen. In diesem Falle Treibstoff für Verbrennungsmotoren oder Strom. Solange wir nicht völlig dezentrale Stromnetze haben gefällt mir persönlich das Elektroauto folglich nur bedingt. Erzeugte jeder seinen eigenen, erneuerbaren Strom, gäbe es sicher kein so großes Interesse der Industrie in Richtung Elektroauto.

    Wir stecken meiner Meinung nach zum o.g. Thema noch in den Windeln und fallen voll auf Medien und Industrie rein. Ich finde die Aussagen von Wolfgang Lohbeck daher eine gute kritische Anregung und wünsche mir, dass seine Worte mehr Ohren hören mögen.

    Ich wünsche mir an dieser Stelle auch besonders von einer so kraftvollen Community wie Utopia noch mehr Aufklärung in Richtung Alternativen. Es wird mir zu viel „Green Mainstream“ kommuniziert! Es gibt so viele große und etwas kleiner Genies, die wirklich sinnvolle Entwicklungen hervorbringen, Doch die Gesetze am Markt lassen nur manches zu, aber vieles wird mit energischer Bestimmtheit zerschlagen, da es dem Interesse der Großkonzerne in die Quere kommen würde. Zum Beispiel würde ich mir wünschen, dass z.B. mal von „Brown Gas“ (www.browns-gas.de) berichtet wird, um nur mal „ein“ Beispiel zu nennen. Wenn wir tatsächlich ein Antrieb hätten, der lediglich Wasser verbraucht und keine schädlichen Emissionen erzeugt, hätte sicher kein Verbraucher mehr irgendeinen Zweifel. Doch gerade diese bereits entwickelten Antriebstechnologien sind es, die auf Grund ihrer fast kostenlosen Verbrauchsprodukte oder Treibstoffe, der Industrie keinen Nutzen, sondern erheblichen Schaden zufügen würden. Jedenfalls wenn alles so bleibt wie es ist und damit meine ich das monetäre System unserer Wirtschaft. Denken wir weiter, verstehen wir wie das System funktioniert, ändern wir unser Verhalten, machen wir uns UNABHÄNGIG von diesem System, dann ist erst die Voraussetzung dafür geschaffen eine wirklich gemeinnützig, nachhaltige und ökologisch balancierte Veränderung herbeizuführen.

    Wolf
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    schrieb am 24.09.2009 um 23:47
    "Solange wir nicht völlig dezentrale Stromnetze haben gefällt mir persönlich das Elektroauto folglich nur bedingt. Erzeugte jeder seinen eigenen, erneuerbaren Strom, gäbe es sicher kein so großes Interesse der Industrie in Richtung Elektroauto."

    Falsch gedacht. Der Kunde hätte schon jetzt die Möglichkeit, mit einem Elektroauto seinen Energieeinkauf ganz drastisch zu steuern. Jeder kann seinen Strom vom Dach selbst erzeugen und einspeisen.

    Ich persönlich werde mir auf jeden Fall mit der Anschaffung meines ersten Elektroautos die zugehörige Dachfläche mit Dünnschicht-Solarzellen zupflastern und meinen Strom bei EWS (Schönau) einspeisen bzw. von dort wieder einkaufen, um es zu laden.

    Und wieder ein paar Jahre später wird mein Elektroauto ganz mit eigenem Solarstrom fahren, dezentral gespeichert in einem stationären Energiespeicher fürs ganze Haus. Tagsüber Speicher laden, nachts vom Speicher ins E-Auto.
  • schrieb am 24.09.2009 um 22:17
    Von einer Krise in die nächste... ganz danach hört es sich an. Umdenken wäre in diesem Falle gefragt. Das Auto macht nicht flexibel. Die pendelnden Preise an den Zapfsäulen und die zeitintensive Parkplatzsuche geben ein paar schöne Beispiele. Nicht zuletzt die Wartung, der TÜV und die Versicherung wollen bezahlt werden. Und das, damit man die Rush-Hour so richtig genießen kann. Ein Appell an die Verkehrsbetriebe, uns darin zu unterstützen die Randgebiete bald leichter erreichen zu können. Erst mit einer entsprechenden Netzabdeckung lässt sich das Verkehrsaufkommen reduzieren und alternative Kraftstoffe bleiben alternativ.
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    schrieb am 25.09.2009 um 07:35
    Zitat......Nicahe.......Die pendelnden Preise an den Zapfsäulen und die zeitintensive Parkplatzsuche geben ein paar schöne Beispiele. Nicht zuletzt die Wartung, der TÜV und die Versicherung wollen bezahlt werden. Und das, damit man die Rush-Hour so richtig genießen kann......

    Und all das ist immer noch um die hälfte billiger, wie den täglichen Weg zur Arbeit mit der Bahn zu fahren.
    Man muss schon mitten in der Stadt wohnen, das dann der Zeitverlusst an Stau und Ampeln, dem an der Haltestelle und dem Umsteigen nur annähernd hin kommt.

    Fazit:
    Öffentlicher Nahverkehr, ist zu teuer, zu unflexiebel, fährt zu selten und oft nur in die falsche Richtung

    Die müssten völlig kostenlos sein, damit ich es überhaupt in Erwägung ziehen würde die selben zu benutzen.
  • schrieb am 24.09.2009 um 23:58
    Wieso sollte die Batterie am Ende Müll sein?! Die ist dann Rohstoff! Wir brauchen einfach mehr Cradle 2 Cradle denken hier! Machbar isses:

    http://derstandard.at/fs/1242316425653/Elektroautos-CO2-Ausstoss-und-Recycling-Quoten
  • schrieb am 25.09.2009 um 06:03
    Nur zur Info: Die E-Autobatterie eines Toyota Prius wiegt 37 kg. Diese 200 kg für Batterien halte ich für stark übertrieben.
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    schrieb am 25.09.2009 um 07:38
    meine Bleiakkus haben 285kg und machen 60km Reichweite
  • schrieb am 25.09.2009 um 16:24
    jaja alles so nettigkeiten wo mal wieder keiner dran gedacht hat.
    also doch nur das gute alte fahrrad, die füße und eventuell "die öffentlichen".
    bleibt zu hoffen, daß wenigstens bei diesen einzigen dreien alternativen die gesamte umweltverträglichkeit - oder neudeutsch, nachhaltigkeit - im rahmen bleibt.

    was mir dazu noch einfällt/ eine dunkjle soziale ahnung: ich denke das über kurz oder lang es sich nur noch wenige menschen leisten können überhaupt motoritisiert mobil zu bleiben. das werden natürlich die wenigen sein, die es sich finaziell leisten können, uns dann sagen das wir wieder "zusammen" die probleme lösen müssen vor denen wir dann stehen, die sie aber als einzige nachwievor verursachen. kommt mir irgendwie bekannt vor...
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    schrieb am 21.10.2009 um 07:37
    das liegt aber nicht am Individualverkehr oder an den vorhandenen Resourcen, sondern am monetären System !! .. und es ist Absicht und so gewollt, das die Schere zwischen arm und reich größer wird.
  • schrieb am 25.09.2009 um 18:53
    "Lithium ist zudem nicht endlich, ..."
    Ich denke hier ist das "nicht" ein Wort zuviel, oder das "un" vor endlich entschwunden.

    12 Jahre und Lithium ist tatsächlich aufgebraucht? Wenn dem so ist:
    Eine Generationengerechtigkeit im Sinne der Nachhaltigkeit sollte sich bei dieser extremen Rohstoffausbeute anders darstellen.

    Was den Resourcenverbrauch und die Effizienz angeht, halte ich das Elektromobil derzeit (noch?) nicht für ein wirklich fortschrittliches Zukunftsfortbewegungsmittel.
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    schrieb am 26.09.2009 um 18:14
    Öl ist noch viel endlicher !

    Einmal verbrannt ist es nicht mehr recycelbar, Lithium und andere Stoffe die für Akkus geeignet sind, sind durchaus recycelbar.

    Neben Lithium ist derzeit auch die Zink/Luft Batterie in der Erprobung, das Thema Superkondensatoren ist auch im Gespräch.

    Wenn nicht Elektrofahrzeug, was sonst ?
  • schrieb am 27.09.2009 um 23:58
    ich denke das größte problem der elektroautos besteht darin das der benötigte strom ja noch garnicht aus nachhaltigen quellen stammen würde,sondern die umwelt mehr belastet als der normale verbrennungmotor,weil dort die effizienz oder besser der wirkungsgrad viel höher ist.
  • kommentieren
    schrieb am 28.09.2009 um 09:30
    Ohje !

    Wieviel mal muss ich das hier noch wiederholen nur weil ein Artikel nicht informativ, sondern genau das Gegenteil ist ?

    Wann wird hier mal ein Artikel zu dem Thema verfasst, der sich an die tatsächlichen Fakten hält und nicht voll von den Ölkonzern gestreuten Fehlinformationen ist !

    DER BENÖTIGTE STROM AUS REGENERATIVEN QUELLEN IST DEFINITIV KEIN PROBLEM !!!!!!

    Zitat aus dem nachfolgenden Link:

    „Schon ein Bruch­teil der wachsenden, regenerativ erzeugten Strommenge reicht aus, um 10 Millionen Elektrofahrzeuge zu 100 Prozent erneuerbar zu betreiben“, erläutert Mayer. Dafür seien etwa 13 Milliarden Kilowattstunden im Jahr nötig – das entspricht 14 Prozent des gegenwärtig erzeugten Erneuerbare-Energien-Stroms (91 Mrd. Kilowattstunden). Allein bis zum Jahr 2020 will die Branche ihre Stromproduktion auf 278 Mrd. Kilowattstunden steigern.

    http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/185/erneuerbaren-energien-koennen-strombedarf-fuer-elektroautos-spielend-decken.html

    Und selbst aus dem aktuellen deutschen Strommix gespeist ist das Elektroauto klar im Vorteil, siehe hier : https://utopia.de/0/blog/beitrag/111402#comment-387075

    Und nochmal der Verbrennungsmotor hat einen Wirkungsgrad von bestenfalls 35% bei den aktuellen Auto´s mit Verbrennungsmotor, zusätzlich noch große Verluste beim häufigen Bremsen im stop and go Verkehr in der Stadt.

    Das Elektroauto hat einen Wirkungsgrad von 90% und die Bremsenergie fließt großenteils wieder in die Akkus zurück !
  • schrieb am 28.09.2009 um 19:11
    Der Bericht enthält leider einige Fehler. E-Fahrzeugfaher weis ich das eine Lithiumbatterie zwischen 30-120kg wiegt, für eine Reichweite von ca. 50-120km je nach Fahrzeug und fahrweise. Lithiumbatterien halten nach heutigem Wissensstand ca. 6-8 Jahre ( in meinem Handy ist der Akku 7 Jahr alt und hält eine Woche) somit komme ich rechnerisch bei 40Mio Elektrofahrzeugen auf einen jährlichen Ersatzbedarf von 5,7Mio Batterien. Methoden zum recycling sind bekannt und werden im kleinen Maßstab angewand. Es ist richtig das im Moment viele Batterien im Abfall landen das muß sich ändern. Richtige E-Fahrzeuge haben aufgrund der gringen Leistungsfähigkeit der Batterien ein besseres Nutzlastverhältnis als bisherige Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Dies ist eine Notwendigkeit das die Fahrzeue ein halbwegs angemessene Reichweite haben. Leider ist der Markt an verfügbaren E-Fahrzeugen sehr klein und die Anschaffungskosten sind wesendlich höher. Bei den Unterhaltskosten sieht das aber anderst aus. Mein Cityel kostet im Jahr 150€ Steuer,Versicherung. Der Strom für 8000 km/a kostet nochmal 80€ für so wenig laufende kosten kann ich nicht mal Roller fahren.
    Mehr über E-Fahrzeuge unter http://www.l-jestaedt.de
  • schrieb am 28.09.2009 um 20:36
    Elektro-Autos sind meiner Meinung nach genauso wenig umweltfreundlich wie die anderen.
    Wenn man alle Folgen von Anfang bis Ende konsequent durchdenkt hilft nur eines : Umdenken und dann weniger fahren, weniger verbrauchen, weniger angeben....
  • kommentieren
    schrieb am 21.10.2009 um 07:40
    es würde auch mehr denken helfen.

    Nochmal.. was kan das E-Auto dafür wenn irgendwelche Deppen es mit Atomstrom laden ?

    Nichts !!

    Kann ein Benzin Auto ohne Emmision fahren ? , NEIN
    Kann ein E-Auto ohne Emmision fahren ....? ... JA

    und nun erkläre mir doch bitte nochmal, wie du darauf kommst, das Benzinauto währe ökotechnisch glichwertig mit dem E-Auto !!!
  • schrieb am 28.09.2009 um 21:48
    Batterien müssen nach dem C2C (Cradle to cradle) Prinzip hergestellt werden und also so aufgebaut sein, daß der Hersteller sich freut, die zurückzubekommen. Im SPIEGEL gerade ein Bericht über die endliche Menge Lithium (0,006% der Erdkruste - wieviel man davon bergen kann? Wahrscheinlich wiederum nur 0,006%...).
    E-Autos sind keine Lösung. Ich verweise wiederum auf meinen Blog
    https://utopia.de/0/blog/beitrag/173407
    und behaupte: Wir müssen uns umstellen. Wollen wir das nicht, dann werden wir umgestellt - über den Preis für ungebremste Mobilität. Das wird sooo teuer, das können wir uns gar nicht vorstellen. Da sind 5€ / je Liter (oder Energieäquivalent) ein Witz.
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    schrieb am 29.09.2009 um 01:13
    Lithium ist sicher endlich, aber auch recycelbar.

    Aber es ist auch nicht der einzige Stoff mit dem sich elektrische Energie speichern lässt, derzeit im Gespräch , bzw. Entwicklung sind Zink/Luft und Supercaps.

    Recycling via Pfand ist daher unabdingbar !

    @fuchsi, ob Elektroautos per Definition umweltfreundlich sind, darüber ließe sich trefflich diskutieren.

    Dennoch steht eindeutig fest, Elektroautos sind ohne jeden Zweifel umweltfreundlicher als alle anderen Antriebsarten für Autos !

    Oder kannst Du mir ein Auto nennen, dass weniger Rohstoffe zu Herstellung braucht und sich zu alle dem mit regenerativer Energie antreiben lässt ?
  • schrieb am 30.09.2009 um 20:43
    Jajaja,
    immer wieder dieselbe Leier: Nur allzu gern werden pausenlos Milchmädchenrechnungen der Bequemlichkeit und des Erhaltes eines zweifelhaften Status Quo zuliebe auf gemacht.
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    schrieb am 30.09.2009 um 22:06
    Wie meinst Du das ?
  • schrieb am 01.10.2009 um 02:00
    Statt wie bisher kurzlebige Produkte herzustellen, damit es immer mehr "Wachstum" gibt, geht es jetzt in erster Linie um die Herstellung langlebiger Produkte.
    Dann haben wir uns daran zu gewöhnen, Abfallprodukte möglichst zu 99% zu recyceln bzw. die Produkte gleich so herzustellen, dass der Recycling-Faktor sehr hoch ist.

    Ein Auto mit Verbrennungsmotor hat 90 mal mehr bewegte Teile als ein Elektroauto, dessen Energieeffizient bis zu viermal höher ist! Von der eingesetzten Primärenergie in Form von Erdöl (oder Erdgas) wandelt ein herkömmlicher Automotor bei voller Beschleunigung 35%, bei durchschnittlicher Fahrt aber nur 15% in Antriebskraft um.
    Ein mit Ökostrom hergestelltes und betriebenes Elektroauto ist also ein Null-Emissions-Auto. Und Ökostrom gibt es genug, wenn Sie ihn denn nur ordern würden. Kaufen Sie schon Ökostrom?

    Das Elektroauto braucht nicht auch noch von Umweltverbänden polemisiert zu werden - dafür sorgen bereits Öl- und Autoindustrie, die es noch möglichst weit hinausschieben wollen, weil sie um ihr Geschäft bangen...

    Die Menschen werden Autofahren, solange sie es können, denn der Fetisch-Faktor ist sehr hoch. Da künftig immer mehr Menschen ein Auto fahren wollen, kommen wir (global) um Elektroautos nicht vorbei.
    Und die Batterien werden in ein paar Jahren ohnehin ganz andere sein.
  • schrieb am 02.10.2009 um 09:24
    Interessante Doku der ARD kann hier leider nur bis zum 7.10.2009 angeschaut werden:
    http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/3065350?pageId=487910&moduleId=799280&categoryId=&goto=&show=

    Wiederholung auf Phönix am 5.10 14.00Uhr
  • schrieb am 04.10.2009 um 18:05
    Ich bin dafür das man die verwertung der Batterien klärt! Wie sieht es damit aus?
    Ausserdem macht ein E-Auto Sinn wenn man ÖKO Strom zu Verfügung hat und der Stromanbieter mit seinem Gewinn nicht Kohle oder Kernkraftwerke baut!
    Bei wehm bin ich da sicher?
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    schrieb am 04.10.2009 um 18:20
    Moin Sheriff Tom, das Thema Recycling habe ich hier schon angesprochen : https://utopia.de/0/magazin/verursachen-e-autos-die-naechste-umweltkrise?all#comment-300903

    Richtig Sinn macht das Elektroauto, wie übrigens auch die noch nicht mit Ökostrom fahrende Bahn, mit rein regenerativ erzeugtem Strom !

    Empfehlenswerte Anbieter sind:

    www.naturstrom.de/
    www.ews-schoenau.de/
    www.greenpeace-energy.de/
    www.lichtblick.de
  • schrieb am 07.10.2009 um 12:09
    Danke für den Tipp mit der ARD-Dokumentation! Gerade noch rechtzeitig gelesen...
  • schrieb am 08.10.2009 um 00:24
    Ist ja toll, wenn sich immer mehr Auto-Hersteller über Sparmodelle Gedanken machen.
    Dem Verbraucher fehlt aber eine reale Gegenüberstellung der Vor-und Nachteile bei E-Autos, Flüssiggas-
    und herkömmlichen Benzin oder Diesel-Sparmodellen.
    Sind es alles wieder nur Eintagsfliegen oder Wunschvorstellungen auf der IAA?? Wann können die Modelle
    wirklich in Serie gehen??? Warum wir jetzt schon so viel teure Reklame im TV für E-Autos gemacht, wenn
    die Lithium-Vorkommen schon in 10 bis 12 Jahren aufgebraucht sind und die Entsorgung noch völlig
    unausgegoren ist.

    Ausserdem sind doch die Preise sehr von Bedeutung in heutiger Zeit. Ich werde mir doch kein Sparmodell
    (egal welcher Art) über 8 bis 10.000 Euro zulegen. Es sei denn, ich benötige eine Familienkutsche.
    Alle anderen Preise gehen am Markt vorbei.
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    schrieb am 08.10.2009 um 10:27
    Hallo onurb,
    was eine reale Gegenüberstellung in den allgemeinen Medien betrifft kann ich Dir nur Recht geben, hier auf Utopia sind , zumindest von verschiedenen Utopisten, die Vor- und Nachteile der Elektroautos schon zur Genüge dargestellt worden.

    Das Elekktroauto ist mit Sicherheit keine Eintagsfliege, es wird halt nur, wie übrigens damals auch der 3 Liter Lupo, von der Auto- und Öllobby versucht, mit allen Mitteln dieses tot zu reden.

    Bei dem 3 Liter Lupo ist es den Lobbyisten damals erfolgreich gelungen, beim Elektroauto werden sie keinen langfristigen Erfolg mit dieser Strategie haben !

    Hier sind nämlich die Amerikaner, die Japaner und vor allem die Chinesen ganz massiv in den Startlöchern, so könnte der Schuss für die deutsche Autolobby dieses mal durchaus nach hinten losgehen !

    Was das Lithium betrifft, da mache ich mir nicht wirklich Sorgen, gerade durch den aktuellen Hype um das Elektroauto laufen hier durchaus auch Entwicklungen zu anderen Materialien, bzw. auch zum Superkondensator hin. Zudem bleibt ja auch die Entwicklung beim Lithiumakku nicht stehen, hier gibt es schon Aussichten hin zu, bis zum 10 fachen an Kapazität bei gleichem Lithiumeinsatz, der Bedarf würde sich ja dann um den Faktor 10 veringern !

    Zu der Entsorgung, die natürlich gar keine sein sollte, sondern ein Recycling, wurde hier auch schon über viele Ansätze und die Wichtigkeit dieses Themas berichtet !

    Was nun letzlich die Preise der spritsparenderen bzw, Elektroautos betrifft, da wird der Verbraucher vielleicht dann doch irgendwann begreifen, dass nicht alles was beim Kauf billiger ist, dann auch über die ganze Besitzzeit das günstigste ist.

    Du brauchst eigentlich nur mal die aktuellen Gebrauchtwagenpreise des Lupo anschauen, wie der 3Liter Lupo gehandelt wird und wie das Modell mit konventioneller Technik.

    Nicht nur das ein Besitzer des 3L Lupo schon über die Laufzeit schon erhebliche Einsparungen hatten ist auch der Wiederverkaufswert erheblich höher.

    Ein Umdenken wird wohl spätestens einsetzen wenn die Spritpreise wieder hochgehen und das werden sie sicher, spätestens dann werden die Gebraucht- und auch die Neuwagenpreise für Spritschlucker in den Keller fallen und jeder halbwegs inteligente Mensch wird sich so ein Auto, wie billig auch immer, nicht mehr kaufen.
  • schrieb am 09.10.2009 um 15:49
    Die ungelöste Problematik mit den Batterien in E-Autos finde ich schockierend, zumal darüber in der Öffentlichkeit nicht diskutiert wird. Ich war fest davon überzeugt, dass mein nächstes Auto ein E-Auto sein wird, jetzt ist wieder alles offen. Wo gibt es Entscheidungshilfen?
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    schrieb am 11.10.2009 um 09:01
    Wie ja auch Utobodo schon ausführlich ausgeführt hat, hier werden viele Unwahrheiten, ob nun unbewusst oder gar gezielt, in Umlauf gebracht.
    Vieles ist wohl Lobbyarbeit der Öl- und der deutschen Autokonzerne.

    Was den Umgang mit den verbrauchten Batterien angeht, hier wird schon viel im Vorfeld darüber diskutiert, jedenfalls weit mehr als das über den Atommüll getan wurde.

    Hier habe ich schon einiges zu dem Thema zusammengetragen: https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179339

    Es gibt also keine ungelöste Problematik bei den Batterien, bestenfalls Diskussionsbedarf und dieser wird derzeit und in Zukunft sicher auch gedeckt werden.

    Entscheidungshiflen kannst Du hier auf Utopia finden, sachau einfach mal hier rein: https://utopia.de/0/gruppen/forum/617

    Elektrisierende Grüße

    Urwalder
  • schrieb am 10.10.2009 um 23:59
    Ich halte das für ziemlich unsinnige Panikmache - auch wenn bisher Lithium noch nicht zurückgewonnen wird (was ich bezweifle), wird das nicht lange auf sich warten lassen.
    Die Meldungen über begrenzte Lithium-Vorräte sind offensichtlich deutlich übertrieben - alleine in Bolivien gibt es riesige Vorräte, die lange ausreichen werden. Ob die umweltfreundlich abgebaut werden oder im Wege eines Raubbaus, wird man zu entscheiden haben - dass nur Raubbau überhaupt ginge, ist sicher Unsinn.

    Und Lithium-Ionen-Batterien sind ja nun auch nicht die einzigen in Frage kommenden Batterietypen, der schon lange erprobte Ni-Cd-Akku taugt zum Einsatz in Autos ebenso wie Batterietypen wie die Zebra-Batterie (auf Natrium-Basis, also quasi Kochsalz !) - hier werden wir noch allerhand Entwicklungen erleben, in England soll ein Elektroauto mit einer Art Kondensatoren betrieben werden.

    Und die Berechnungen des Batteriegewichts (200 kg je PKW) gehen natürlich von einem heutigen KfZ aus, das mindestens eine Tonne auf die Waage bringt - in der Tat ein vollkommener Wahnsinn, eine solche Masse in Bewegung zu setzen, um meist nicht mehr als eine oder zwei Personen zu transportieren. Beim Fahrzeuggewicht muss ganz gewiss angesetzt werden, wenn es um Fahrzeuge für die Zukunft geht - egal ob elektrisch oder per Verbrennung angetrieben - Energieeinsparung ist auf jeden Fall ein Muss und die geht nicht ohne Gewichtseinsparung. Aber auch die vollkommen überzogene Motorisierung heutiger Fahrzeuge müsste unbedingt reduziert werden, und die erreichbaren Geschwindigkeiten desgleichen - ein Auto, das nicht mehr als 130 oder 140 fahren können muss, kann natürlich leichter konstruiert werden als die heutigen PKW, die von vorneherein für Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h ausgelegt werden, um dann ja auch als OPC oder GTI verkauft werden zu können, egal wie klein die Basisversion ist. Eine allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung auch bei uns ist längst überfällig !

    Ich jedenfalls fahre seit 4 Jahren ein Leicht-Elektromobil, das wiegt insgesamt (inklusive Akkus) mal gerade 250 kg, ein TWIKE, und ich komme bestens damit voran. Dass es nur 6 PS hat, will man gar nicht glauben - der Elektromotor zieht im Unterschied zum Verbrenner aus der untersten Drehzahl mit gleicher Kraft durch (Getriebe + Schalten entfällt), in der Stadt schwimme ich locker im Verkehr mit und wundere mich, wie rundherum Leute mit 100 - 200 PS-Karossen mitfahren. Es fährt Spitze 85 km/h, kann also außerorts nicht ganz mithalten, dafür lernt man, es auch mal etwas gemütlicher angehen zu lassen.

    Egal wie, die Mobilität der Zukunft wir elektrisch sein, oder sie wird nicht sein - Öl wird schon bald so teuer sein, dass es zum Verbrennen in Autos viel zu wertvoll ist. Elektroautos sind schon deswegen weitaus effizienter als Verbrenner, weil sie nicht den Hauptteil der eingesetzten Energie als Wärme in die Umgebung blasen - herkömmliche PKW haben im Schnitt eine Effizienz von vielleicht einmal 20%, d.h. nur ein Fünftel der im Benzin steckenden Energie wird tatsächlich in Fortbewegung umgesetzt ! Der Stromer dagegen nutzt ca. 90 %. Da verbrennt man das Öl - wenn überhaupt - besser im Heizkraftwerk, wo auch die Wärme verwendet wird, und treibt mit dem erzeugten Strom die Autos noch nebenher mit an.

    Auch andere Treibstoffe im Verbrennungsmotor sind keine Lösung: Egal ob Biokraftstoffe oder Wasserstoff - beide sind beim Einsatz im Verbrennungsmotor aus dem gleichen Grund genauso ineffizient: das Meiste geht als Wärme verloren. Biomasse gehört in die Biogasanlage, mit deren Gas wiederum Heizkraftwerke anzutreiben wären. Außerdem lässt sich auf einem ha Ackerfläche per Solarzellen wesentlich mehr Strom erzeugen als wenn man dort Energiepflanzen anbaut und diese via Biogas in Strom umwandelt.

    Die Wasserstofftechnologie ist zwar eine mit Milliarden Forschungsgeldern gesponsorte Spielwiese der Industrie (s. Brennstoffzelle), aber ohne jede Chance, je in die Tat umgesetzt zu werden: Wasserstoff kommt als Stoff in der Natur nicht frei vor, sondern nur gebunden (zB Wasser) - und aus diesen Verbindungen den Wasserstoff freizusetzen, kostet eine Unmenge von Energie. Da wird dann gesagt: Na, das machen wir per Solarenergie, am besten in der Wüste - aber wenn wir den Strom schon so gemacht haben, warum packen wir ihn nicht gleich in die Batterien der Elektroautos, statt ihn (unter Verlusten) in die Wasserstofferzeugung zu packen und den dann (unter noch größeren Verlusten, s.o.) in Motoren zu verbrennen ?

    Ob wir 2020 eine Million Elektroautos haben, weiß ich nicht - aber nur die wenigsten kommen dann von deutschen Herstellern, denn die haben die Technik total verschlafen. Asien ist uns weit voraus: In China fahren Millionen E-Roller, Toyota baut seit Jahren Hybridantriebe, der nächste Prius ist Plug-In-fähig, Mitsubishi verkauft den i-MIEV schon und Nissan steht vor der Markteinführung. Da nützt kein Forschungsprogamm - da müssten Kaufanreize (5000 EUR Zuschuss je Auto) her !
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    schrieb am 11.10.2009 um 08:52
    Guten Morgen Utobodo
    Lesenswertpunkt für die Zusammenfassung.
    Gruss, Werner
  • schrieb am 12.10.2009 um 22:05
    Die Speicherung der Energie ist doch das Problem unserer Zeit. Warum läuft die Entwicklung nicht in die Wasserstoffherstellung aus erneuerbaren Energieen und somit die Entwichklung Wasserstoffbetriebener KFZ`s?
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    schrieb am 13.10.2009 um 00:24
    Ganz einfach, weil bei der Wasserstoff Erzeugung jede Menge Energie verloren geht und der Wirkungsgrad beim Verbrennungsmotor beschissen ist, auch wenn man Wasserstoff verbrennt.
    Die Brennstoffzelle liefert kurzfristig zu wenig Energie um ein Auto, übrigens dann auch mit Elektromotor, anzutreiben.
    Also braucht man hier zusätzlich auch noch Akkus, warum sollte man sich einen schweren Wasserstofftank, eine Brennstoffzelle und einen Akku in ein Auto bauen, wenn´s auch einfach nur mit einem Akku geht ?
    http://www.zeit.de/2004/42/Wasserstoff
  • schrieb am 20.10.2009 um 10:32
    Sollten Elektromobile die Otto-und Dieselmotorbetriebenen Fahrzeuge ersetzen, werden sie genauso - dank ihrer schieren Masse - zum Umweltproblem werden:
    Automobile wurden vor allem deshalb bei ihrer Einführung massiv gefördert, weil sie ein Umweltproblem lösten, das den damaligen Stadtvätern um die Jahrhundertwende (ins zwanzigste Jahrhundert) sehr auf den Nägeln brannte - nämlich der an allen Ecken zum Himmel stinkende Pferdemist und die damit verbundenen hygienischen Probleme.
    Dass Verbrennungsmotoren - dank des überwältigenden Erfolgs - auch Probleme verursachen werden, war damals weder abzusehen noch interessierte es jemanden.
    Andere Zeit, selbes Spiel: Jetzt sollen E-Mobile und Wasserstoffwirtschaft die Probleme lösen, die der Siegeszug des Verbrennungsmotors geschaffen hat, also die eine große Keule die andere ersetzen. Zu dumm, dass die Schläge mit der Keule weiter weh tun werden, auch wenn wir (vielleicht) noch nicht wissen, wo genau....
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    schrieb am 21.10.2009 um 07:43
    ok, meckern , kann jeder..

    was ist dein Vorschlag der besser ist, als E-Autos, die 0 Emmision haben ?
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    schrieb am 27.10.2009 um 09:51
    Kein Problem:
    1. Fairskate und seine völlig zutreffende Argumentation unterstützen.

    2. www.bike-revolution.at (oder genauer: Leitra und ähnliche Teile für diejenigen, die glauben, sie müssten jeden Tag 20 km fahren); im Gebrige meinetwegen auch als Pedelec. Sobald das Gefährt mehr als ein Fünftel des zu bewegenden Gesamtgewichts hat, ist es nicht mehr effizient (z.B. zwei Personen mit Gepäck =200kg -> Fahrzeug max. 40kg). Welches E-Auto schafft das? Jeder Radfahrer lacht über derart großzügige Grenzen für das Fahrzeuggewicht und schraubt sie umgehend 'runter.

    3. Dort wo es sein muss (vor allem Feuerwehr und Krankenwagen): Dieseltriebwerke mit Nullemission: Damit lässt sich ziemlich viel verbrennen: Raps, Mais, Weizen, Holz, Algen...

    4. Wer, bitte schön, MUSS mobil sein? Wenn ich irgendwo einen Job habe, wohne ich in der Nähe des Arbeitsplatzes. So nahe, das ich zu Fuß/mit dem Rad, notfalls mit Öffis hinkomme. Das mag nicht billig sein (insbesondere hier im Umfeld von München), ist aber sinnvoller als Zweitonner-SUVs durch 500kg-E-Mobile zu ersetzen, um (z.B.) 100kg zu transportieren.
  • kommentieren
    schrieb am 27.10.2009 um 10:00
    Das ist ja alles schön und gut, aber was ist mit den sozialen Kontakten ?

    Es mag Menschen geben denen es egal ist wo sie wohnen, Hauptsache nah am Arbeitsplatz.

    Die meisten Menschen haben aber ein soziales Umfeld, Verwandte und Freunde, die sie bei einem Arbeitsplatzwechsel nicht unbedingt missen möchten.

    In der Theorie hört sich das immer ganz toll an ohne Auto zu leben, dass es in der Praxis aber dann den Verlust sozialer Bindungen bedeuten würde, das wird bei einer solchen Argumentation gerne ausgeblendet !
  • kommentieren
    schrieb am 30.10.2009 um 16:59
    @ MikeMacke

    soso, also wieder das Fahrrad..
    ich habe es hier schon öfters gepostet.

    Ihr seit nur zufrieden mit der Mobilität, wenn der Mensch Nass wird wenns regnet und es so richtig unbequem ist.

    Aber, was zum Teufel, gibt dir das Recht, genau beim Fahrrad eine Grenze zu ziehen ?

    Fahrräder brauchen auch Stahl Aluminium Gummi und andere wertvolle Resourzen. Also.. wo bitte ist der Unterschied?

    Ihr habt immer das Argument, das nicht genug Resourzen für alle Menschen zur verfügung stehen, wenn jeder ein Auto wollte.

    Und ich bin überzeugt, wenn jeder ein Fahrrad wollte... ebenso wenig !!!
    Der Unterschied ist die Menge... und ?

    Bei welcher Menge willst du die Grenze ziehen ? Nach dieser Logig dürftest du weder die öffentlichen benutzen noch Fahrrad fahren, geschweige denn einen Aufzug oder eine Rolltreppe.

    Denn all das ist niemals für alle möglich, wenn eure Behauptung stimmen sollte, das nicht genug Resourzen für das Auto vorhanden sind !!
  • schrieb am 20.10.2009 um 21:37
    leider wird das Prestige der Menschen an dehren luxeriösem Verbrauch gemessen
  • kommentieren
    schrieb am 27.10.2009 um 10:09
    Ich sehe da eine ganz andere Problemlage. Was machte ich mit den Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Ein Gehbehinderter bei mir auf dem Land ist nun mal auf ein Fahrzeug angewiesen. Ich kann doch nicht jeden zwingen irgentwo in einer Stadt zu leben, nur weil es mal eben in mein Verkehrskonzept passt.
    Ich möcht auch nicht in der unmittelbaren Nähe meines Arbeitsplatzes leben. Mein Wohnort bietet nun mal mehr Lebensqualität.
  • schrieb am 23.10.2009 um 18:04
    Also..ich hab mich mal informiert, und auf ndr info sagten sie neulich, dass es jetzt eine Arbeitsgruppe gibt die im Februar nächsten Jahres ihr Ergebnis vorstellen wird.
    Bleibt das Problem, ob Eautos auch vertreibbar sind, denn viele Autokonzerne können diese Autos och nicht serienmäßig produzieren.
    Eins ist aber klar :Sobald ein Problem weg ist, ist das nächste Problemchen da.....
  • schrieb am 24.10.2009 um 14:57
    10 bis 12 Jahre Lithiumabbau bis zur Erschöpfung sind wahrhaftig traurig. In 10 bis 12 Jahren wird es diesen wunderbaren Rohstoff schon gar nicht mehr geben? Es sei denn, durch teilweise Rückgewinnung beim Recyclen?

    Tja, was soll man dazu sagen... der Mensch möchte bestimmt nicht auf seine "Totlast" verzichten. Schon gar nicht Millionen von Menschen.
    Wir haben die Ethanol Alternative, die sehr viele Hektar Platz einnimmt und Monokultur im großen Stil schafft. Dazu noch konventioneller Anbau.
    Erdöl, das sich für so viele andere Dinge benutzen lässt als für die Verbrennung und zum Antrieb.
    Und dann schließlich noch Strom, der jetzt als Ressourcenkiller Lithium hervorgeht.

    Sieht nicht gut aus.

    Gott, es gibt so vieles, von dem wir sagen können, dass wir es gerne wieder zurück hätten, wenn es schon gar nicht mehr vorhanden ist.
  • muh
    schrieb am 26.10.2009 um 15:53
    Es stimmt nicht, dass Lithium-Ionen-Batterien nicht recyclet werden. Nach meinen Angaben gelangen die Batterien alle ins Recycling. Nur das Lithium wird nicht herausgeholt, weil es sich noch nicht lohnt. Wenn dieser Rohstoff später knapp werden sollte, dann wird es sicher recyclet. Uebrigens ist zurzeit in den USA eine grosse Recyclinganlage für Lithium-Batterien geplant.
  • kommentieren
    schrieb am 26.10.2009 um 16:11
    Es ist sicherlich auch zu kurz gedacht, wenn man behauptet, dass das Lithium bald aufgebraucht ist und man dann keine weiteren Batterien mehr herstellen kann. Ich bin mir sicher, dass es bis dahin neue Batterietypen gibt. Mag sein, dass sich auch diese auf einen sehr begrenzen Rohstoff stützen, aber sofern die Erforschung weiter gefördert wird, wird es auch neue Batterietypen geben.
  • kommentieren
    schrieb am 26.10.2009 um 17:19
    Das Thema Rohstoffrecycling von Batterien wurde hier ja schon zur Genüge dargelegt, auch das Lithium nicht der einzige Stoff für Akku´s ist wurde hier auch schon mehrfach besprochen. Selbst der gute alte Bleiakku ist noch lange nicht ausgereizt, auch hier gibt es eine amerikanische und eine australische Firma, die hier viel versprechende Entwicklungen gemacht haben. http://www.heise.de/tr/artikel/Neustart-fuer-Bleibatterie-274886.html
  • schrieb am 26.10.2009 um 20:11
    Zum Thema regenerative Energien und Energiespeicherung habe ich im Mai 2008 einen sehr schönen Vortrag gehört, in dem ausführlich dargelegt wurde,

    • dass nur ein Teil der eigentlich erzeugbaren Energie tatsächlich erzeugt wird, weil nachts die Verbraucher fehlen (z.B. werden die Windräder entkoppelt)

    • dass es derzeit an effektiven Speichermöglichkeiten fehlt

    • dass die ideale, kurzfristig zu realisierende Speichermöglichkeit in der DEZENTRALEN Nutzung vieler kleiner Akkus wäre, beispielsweise in Elektrofahrzeugen.

    Wohlgemerkt: das war kein Vortrag eines Automobilisten, sondern eines Elektrochemikers, der über kurzfristig umsetzbare Konzepte sprach.
  • kommentieren
    schrieb am 26.10.2009 um 20:42
    Patricia,

    was willst uns jetzt damit sagen?
    Wenn erstmal Nachts die E-Autos geladen werden können ja die Windräder weiter laufen?
    Bessere Batterien würden auch mehr Strom spreichen können!
    Ich hab beispielsweise ein "E-Autolein" was nur 75 A/h an Bord hat. Das ist sehr knapp!
    Könnte gut doppelt soviel brauchen denn nur dann erreicht man 100 km Distanz!
    Und 100 km ist ja wohl nicht viel?
    Wenn die Kostukteure siehe REHA einfach schlafen die Kisten neu anstreichen aber technisch
    nicht verbessern, brauchen wir uns nicht wundern wenn sie sich nicht durchstzen!

    Ich hab da 7 Autos für Behinderte gefahren! Die hatten alle "Blei-Batterien" und daher so eine
    Reichweite von indiskutablen 50 km!
    Das schafft mein 1o Jahre altes Auto auch!

    Lasst uns neue Ideen umsetzen statt zu sagen es geht nicht!
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    schrieb am 26.10.2009 um 20:50
    Hallo Thomas,

    ich wollte eigentlich nur unterstützen, dass auch aus anderer Sicht die breitere Verwendung von E-Autos sinnvoll ist.
    Auf dem o.ä. elektrochemischen Symposium wurden auch Konzepte für Großspeicher diskutiert und vieles mehr. Was mir am knapp, vielleicht zu knapp zitierten Vortrag gefiel, war der pragmatische und ab sofort zu realisierende Ansatz. Ich suche meine Mitschrobe mal heraus, da wurden Zahlen genannt, die interessant waren (Prozentsätze, Speichermöglichkeiten, jeweils als Summe).

    Keineswegs wollte ich sagen "es geht nicht", eher im Gegenteil.
  • schrieb am 26.10.2009 um 23:27
    Wenn man 100% Primärenergie im Kraftwerk verbrennt, 30% ins netz gibt, 25% zuhause herauskommen, 20% elektrisch eingespeist werden, 15% in der Chemie gespeichert werden, 12% elektrisch , 9% mechanisch wieder herauskommen, dann ist das nicht sehr viel. Ein Benzinmotor hat einen Wirkungsgrad von etwa 20% (ich weiß, der Leerlauf verschlechtert das). Bei der schlechten Umweltbilanz der Batterie-Herstellung und dem schlechteren Gesamtwirkungsgrad meine ich, daß ein Normal-Auto mit E-Antrieb nicht sinnvoll ist. Gibt es andere Gründe, wie Abgase in der Innenstadt, kann es sinnvoll sein, sinnvoller wäre aber ein abgasfreies Fahrrad. Kleinst-Autos (1-Sitzer) finde ich gut, aber bestimmt macht der ADAC wieder einen Crash-Test gegen einen Geländewagen und hat werbewirksam die Stimmung umgedreht. Solange wir nicht verstehen, daß Geländewagen in Deutschland nichts zu suchen haben (wo ist es schon erlaubt und nötig, im Gelände zu fahren) und Autos mit Höchstgeschwindigkeit >180 auch sinnlos sind (im Stau sind alle gleich schnell), solange wird sich nichts ändern. Die Autoindustrie muß in dieser Form erst krepieren, bevor sie versteht. Nutzen wir die Wirtschaftskrise dazu! Und wir werden es (doch nicht) schaffen.
  • kommentieren
    schrieb am 26.10.2009 um 23:50
    Naja, sich gar nicht bewegen braucht natürlich am allerwenigsten Energie !

    So, jetzt aber mal im Ernst !

    Diese ständig von der Öllobby beeinflußten Argumente man müsste ein Elektroauto zwangsweise mit Strom aus Öl-, Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerke betreiben geht mir echt so langsam tierisch auf den Zeiger !

    Das Elektrofahrzeug ist schlicht das einzige, was sich vernünftig mit regenerativer Energie betreiben lässt, ob nun ein elektrisch angetriebenes Auto, Fahrrad, Motorrad, Roller, Bus, LKW oder Bahn !

    Nur der elektrische Antrieb erlaubt mir die direkte Ausnutzung von Strom aus Wind-, Wasser oder Sonnenenergie, alles andere wie Wasserstoff oder Biokraftstoffe nehmen eine energiezehrende Wandlung vor.

    Und wie Patricia auch schon so richtig angemerkt hat, spielen die vielen kleinen und auch größeren Akku´s der regenerativen Energie noch zu, hier zu lesen:
    http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/5/bee-elektromobilitaet-und-erneuerbare-energien-sind-natuerliche-partner.html
    http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/185/erneuerbaren-energien-decken-strombedarf-fuer-elektroautos.html

    Es gibt nur eine vernünftige Mobilität in Zukunft und die ist elektrisch, ob nun Bahn, Auto, LKW oder Zweirrad !

    Ps. selbst bei dem aktuellen deutschen Strommix shneidet das Elektroauto besser ab als das gleiche mit Verbrennungsmotor, Beispiel Smart, mit Dieselmotor 88G CO2/km, der Elektrosmart verbraucht 13 kWh auf 100 Km multipliziert man dies mit dem aktuellen Strommix von 541g CO2 pro kWh kommt man auf 7033 g. Dies wiederum durch 100 geteilt erhält man.... na, 70,33 g CO2 pro km !

    Also fast 18 g CO2 weniger pro km !

    Und Öl ist endlich, regenerativ erzeugter Strom nicht !
  • kommentieren
    schrieb am 30.10.2009 um 18:00
    >Die Autoindustrie muß in dieser Form erst krepieren, bevor sie versteht. Nutzen wir die >Wirtschaftskrise dazu!

    Das eigentliche Problem ist in der Bequemlichkeit unserer Gesellschaft zu suchen. Die Automobilindustrie befriedigt lediglich den geforderten Bedarf. Ob ich mit meinem SUV mit Elektro- oder Verbrennungsantrieb ins Fitnesstudio fahre ist in beiden Faellen nonsense. Und: bevor ein (speziell deutscher) Buerger aufs Auto verzichtet, spart er lieber an Lebensmittel, Kleidung o.ae. Die Discounter freuen sich!

    Den Preis fuer unsere Mobilitaet zahlt u.a. die Kaefighenne! Bei Lebensmittel (aktuelle Milchpreisdiskussion) wird gespart wo es geht, beim Benzin spielt der Preis keine grosse Rolle. Allgemeine Aufregung und schon wird zur naechsten Zapfsaeule geduesst!

    Die Entwicklung fuer E-Autos ist dringend notwendig - schon alleine um die CO2 Emissionen in den Griff zu bekommen! Die eigentliche Problematik des Individualverkehrs loest es damit jedoch nicht!
    Ob herkoemmliche Antriebstechnik, oder E-Auto - wir bezahlen jeden Tag fuer das Moloch Auto mit Lebensqualitaet, dies scheint jedoch dem Grossteil unserer Gesellschaft egal zu sein - Hautpsache bequem...
  • schrieb am 05.11.2009 um 15:29
    Naja......................

    wie beim Energiemix, gibt es auch zukünftig nicht "den einen Auto-Antrieb".

    Es kommt auf das Wann, wie, womit, wohin,.... an

    Ich habe seit 2001 ein City-El Solarmobil (das nach dreimaligem Umwerfen durch Unbekannte, seit 2 Jahren vor sich hinvegetiert). Solche, mittlerweile verbesserte Leichtfahrzeuge, sind auch heute schon Öko, wenn sie entsprechend genutzt werden. In der Stadt, für kurze Strecken, Einkaufen, Job,...

    Ein Hybrid-Fahrzeug wie der Prius ist für den Komfort-Bewussten Stadtfahrer toll, außerhalb wird viel Gewicht herum gefahren.

    Schafft es die Industrie, leichte Kleinwagen mit Reichweiten von 200 km und 100km/h Spitze unter 15.000 Euro zu realisieren, wird dies alle heutigen Kleinwagen ablösen.

    Große Dieselfahrzeuge, vor allem auf dem Land, können mit Raps- oder ähnlichen Ölen (aus der Region - nicht importiert!)fahren, wenn Sie (wie mein VW LT) dafür geeignet oder umgebaut sind.

    Die großen Kisten (die kein Mensch braucht), wie E-Limousinen, SUV`s, u.s.w. benötigen sparsamste, gedrosselte Motoren. Hierfür E-Antriebe mit Batterien (egal welcher Art) zu bauen, wird in den nächsten 20 - 30 Jahren nicht sinnvoll möglich sein.


    Die kommenden E-Autos werden auf der Batterie-Seite auch kein größeres Problem darstellen, als es die Akkus für Handies, E-Zahnbürsten, E-Feuerzeuge und der ganze andere Wegwerfmüll schon sind.

    Gäbe es heute schon ein richtiges E-Fahrzeug, hätte ich es letzte Woche gekauft. So wurde es ein Pixo...
  • schrieb am 06.11.2009 um 18:59
    Man sollte auch das Luftdruckauto weiterentwickeln.Zum Speichern der Energie braucht man eine Druckluftflasche aus Stahl.Die ist problemlos wiederverwertbar,abgesehen davon daß sie ewig hält.Das Luftdruckauto wird mit dem Kompressor getankt.Der Strom sollte natürlich nicht aus Fossiler Energie gewonnen werden,jedenfalls nicht ausschließlich,wozu haben wir Wind Sonne und Erdwärme.Außerdem fallen bei einer dezentralen Energieversorgung Reibungsverluste fast ganz weg.
    Natürlich sollte das Auto in Leichtbauweise erstellt werden,damit nicht unnötig viel Gewicht spazieren gefahren wird.Das Twike wiegt nur 270 Kgund fährt bis zu 90km/h.Das ist vorbildlich daher braucht es auch keine 200 kg Batterie.
    Soetwas könnte man sicherlich auch als Druckluftauto bauen.Und wenn man es etwas länger macht,dann könnten statt 2 sogar 4 Personen mitfahren.
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    schrieb am 09.11.2009 um 13:39
    Ich hatte 2001 eines bestellt! Wie wir alle wissen, ist das Ding nie richtig losgefahren, sondern hat einige leichtgläubige nur viel Geld gekostet.

    Dieser Link, unter dem man jahrelang vertröstet wurde, geht heute nur noch ins Leere:
    http://www.theaircar.com/

    Druckluft ist zwar theoretisch der aktuell bessere Energiespeicher, doch kann bis heute noch nicht das bringen, was man für den flotten Antrieb eines alltagstauglichen Fahrzeuges benötigt.

    Wenn das Twike solche einen Stahltank bekommt, ist es weder noch so leicht, noch so areodynamisch...

    Twike & Co. gibt es schon ewig. Der Markt will aber so etwas nicht!
  • schrieb am 09.11.2009 um 13:25
    Hallo - seit langem habe ich für mich herausgefunden - E-Autos sind "Augenwischerei", denn es braucht
    Elektrizität, die ja auch erstmal wieder erzeugt werden muß.....

    Es sollte noch mehr bzw. wieder nach der Nutzung der kosmischen Energie, die unbegrenzt vorhanden ist, geforscht werden - diese steht zumindest zum Gebrauch kostenlos immer zur Verfügung (siehe unter "Tesla").

    Ich bin sicher, daß diese Energie nicht nur für Fahrzeuge aller Art, sondern für si zeimlich alles verwendbar ist - ein Tip:
    auch einklinken in das universelle Bewußtsein kann bereits sehr hilfreich sein...
    (Quantenphysik - Erschaffung der Realität - usw - einfach mal googeln oder so ähnlich...)

    liebeslichtvolle Grüsse joya
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    schrieb am 09.11.2009 um 13:34
    Dies ist aber regenerativ möglich, während Öl und Gas begrenzt sind und dessen Verbrennung die uns bekannten Probleme verursacht...

    Wir können gerne auch noch ein paar Jahrhunderte lang nach bisher unentdecktem Suchen und Forschen.

    Aber haben wir soviel Zeit und warum nutzt man nicht das, was da ist?
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    schrieb am 09.11.2009 um 14:10
    Sonnenenergie ist kosmische Energie, und es ist kein unlösbares Problem die Sonnenenergie in ausreichender Menge als elektrische Energie bereit zu stellen !

    Warum also darauf warten, bis etwas anderes gefunden ist ?

    Die Energie ist da, die Technik zur Wandlung ist da und die Verteilnetze sind bis ins letzte Zimmer vorhanden !

    Worauf warten wir also noch ?
  • schrieb am 12.11.2009 um 15:45
    Ich bin der Meinung, dass die Konzentration viel mehr auf die Verbesserung und Verstärkung der öffentlichen Verkehrsmittel gelenkt werden sollte und weg von den Autos, die in den allermeisten Fällen nicht zwingend gebraucht werden würden.
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    schrieb am 12.11.2009 um 16:08
    Doch. Sie werden benötigt. In Zeiten wo die Bahn jetzt privatisiert wurde, mehr als je zuvor.

    Strecken werden stillgelegt. Achsen brechen , Der Unternehmer muss auf Rendite achten... alles gar nicht gut.

    Wenn schon Buss Bahn dann staatlich und umsonst !!!

    Dann hats in Ballungsgebieten eine Chance dem Auto Konkurenz zu machen. >Aber nur da und nur unter diesen Bedingungen.

    Ansonsten fahr ich lieber E-Auto.
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    schrieb am 12.11.2009 um 16:33
    In Zeiten wo die Bahn mit grün gewaschenem Eon "Ökostrom" angeblich CO2 neutral fährt, das Geld dann aber doch an einen Atom-/Kohlekraftkonzern fließt, da hätte ich dann doch lieber ein eigenes Elektroauto dass ich mit echtem Ökostrom laden und dann wirklich CO2 und Atomfrei fahren kann !
  • schrieb am 12.11.2009 um 17:59
    Anstatt auf das Auto zu setzen wäre für die Zukunft es doch bedeutend besser in die Infrastruktur des öffentlichen Nah-und Fernverkehr zu setzen. Ausbau der Buslinien in der Stadt und im ländlichen Raum als auch Ausbau der Bahntrassen für lange Strecken. Der Fahrpreis muss dann so gestaltet werden, dass er billiger ist als jede Strecke mit dem Auto. Das wäre eine echte Zukunftsinvestition als auch eine Umweltfreundliche, da Abgase extrem wegfallen würden, die Batteriefrage sich erübrigen würde. In der Stadt Obusse-also elektrisch-für den ländlichen Raum Busse mit Solarenergie und für lange Strecken Züge die ihren Strom auch aus erneuerbaren Energien bezieht. Das wäre ein Ganzheitskonzept dass obendrein auch noch Arbeitsplätze schaffen würde.
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    schrieb am 12.11.2009 um 18:44
    Vergleich von gestern aus dem Bundeshaus:
    Die Schweiz investiert pro Jahr und Kopf ca. 450 Franken für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, ist glaube ich so ziemlich oben an der europäischen Skala.

    Deutschland investiert knapp 90 Franken pro Kopf und Jahr, ist glaube ich so ziemlich am Schluss der europäischen Skala.

    Was nicht heissen will, dass wir nicht auch Staus auf der Autobahn haben.
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    schrieb am 13.11.2009 um 07:00
    Hallo Werner,

    das schweizerische Eisenbahnnetz zählt als vorbildlich in Europa.
    Sauberkeit, Pünktlichkeit, Anschlussmöglichkeiten - alles sehr gut.
    Ihr hattet ja auch Probleme mit der Akzeptanz vor Jahren, jetzt müssen sich die Fahrgastzahlen auf hohem Niveau eingependelt haben - oder?
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    schrieb am 13.11.2009 um 07:47
    Guten Morgen Alfred

    In den Stosszeiten ist die Kapazität überlastet, da kann es schon mal vorkomen, dass der Minister Leuenberger von Zürich nach Bern auf der Treppe sitzt, auch in der ersten Klasse. Versuche, die "Sonntagsfahrer" auf spätere Verbindungen zu bringen sind am laufen. Auch die angefressensten Atofahrer haben festgestellt, dass Zürich Bern mit dem Auto nicht in 59 Minuten zu schaffen sind.
    Für die Zukunft sind aus meiner Sicht neue Konzepte gefragt, ein System nur auf die Spitzenzeiten auszulegen ist kaum finanzierbar. Ansatz ist die Arbeitszeiten zu schieben, Preise in den Totzeiten reduzieren uvm.
    Sicher ist das Fahrplansystem einzigartig. Du muss den nicht im Kopf haben, nur die Abfahrtzeiten pro Bahnhof, in Burgdorf ist dies z.B. 0.20 und 0.50 das wiederholt sich jede Stunde da kannst du einfach hin und es fährt ein Zug und du weisst auch, dass du Anschlüsse hast. Ist schon gut.
  • schrieb am 17.11.2009 um 09:15
    Ich denke, dass die Fokussierung auf den Elektroantrieb aktuell in Ordnung ist. Aktuell heißt: Für ca. 2 Jahre. Wenn sich unser aller Sicht auf die Welt nicht verändert, helfen auch echte/scheinbare Verbesserungen nicht weiter. Müssen wir irgendwohin? Ist motorisierte Mobilität zentral? Oder ist das nur Teil unseres kollektiven Gedächtnis, weil so viele Arbeitsplätze an der Blechindustrie hängen (oder auch unser aller teutsche Autobahnen im Kopf). Und was sind das für "Arbeitsplätze"? Sind nicht alle Konzernbeschäftigten geistige Industrieroboter?

    Ja, wenn meine Annahmen stimmen, will DAS und Ähnliches geändert werden und ich hoffe, dass bewusstere Menschen dazu beitragen, dass es sich wirklich verändert.
  • schrieb am 23.11.2009 um 23:06
    Verschiedene Konzepte gleichzeitig zu bedenken ist wichtiger als die große eine Lösung für alles. Was ist denn davon zu halten, wenn Hybridautos mit Wasserstoff Strom erzeugen, den Strom zum Fahren verwenden und wenn sie nicht zum Fahren benutzt werden Strom und Wärme in die Haussysteme einspeisen. Die Batterie müsste dann nicht den Tank ersetzen sondern nur Strom für Lastspitzen bereitstellen und bei Lasttälern oder beim Bremsen Strom aufnehmen. Relativ kleine Verbrennungsmotoren oder Brennstoffzellen verknüpft mit relativ kleinen Batterien würden reichen, um einen leistungsfähigen E-Motor anzutreiben.
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    schrieb am 24.11.2009 um 10:10
    In der Regel ist der direkte Weg der effizienteste und damit der Bessere.
    So ist es auch bei Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb, der elektrische Strom ist überall dierekt verfügbar, also warum diesen energieverschwendend erst in Wasserstoff umwandeln, um daraus im Auto wieder Strom zu machen ?

    Eine Wasserstoffinfrastruktur müsste erst sehr kostenintensiv geschaffen werden, die Infrastruktur für die Stromverteilung ist schon da und müsste bestenfalls noch ausgebaut werden.

    Eine Batterie braucht man auch beim Brennstoffzellenfahrzeug, da ist es wohl sinnvoller die auch teuere Brennstoffzelle weg zu lassen und dafür eine Batterie mit höherer Kapazität einzusetzen.

    In der Elektrospeichertechnik tut sich zur Zeit enorm viel, siehe: https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179339

    vielleicht gibt es nächstes Jahr schon Batterien mit der doppelten Speicherkapazität aktueller Lithium Ionen Akku´s zu einem Preis der knapp über dem normaler Bleibatterien liegt.
    https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179339?page=4#comment-188191

    Elektroautos mit einer Reichweite von 500 km würden dann wohl kaum mehr als ein Auto mit Verbrennungsmotor kosten, möglicherweise sogar weniger !
  • schrieb am 28.11.2009 um 22:55
    Wasserstoff ist eindeutig die besser, ja einzige Lösung. Speicherbar, rückstandsfrei, leicht und effektiv mit 85% Wirkungsgrad aus Windstrom herstellbar und Fahrzeuge werden in wenigen Jahren verfügbar sein.
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    schrieb am 29.11.2009 um 17:27
    Der Wirkungsgrad von 85% wird sich wohl nicht ganz halten lassen.

    Aus diesem Papier http://www.efcf.com/reports/D06.pdf
    habe ich einen Wirkungsgrad von 20-25 % am Ende entnommen was mir wohl dann auch realistischer erscheint !

    Die direkte Speicherung in einer Batterie dürfte wohl auf jeden Fall der verlustärmste Weg sein.
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    schrieb am 29.11.2009 um 19:21
    Wasserstoff ist die Lösung um uns besser abzocken zu können, und das Tankstellen Netz weiter zu betreiben.

    2,50 auf den Liter Wasserstoff an Steuer.. Wunderbar.. und ne Steuerbandarole auf jeden Behälter.. ist doch klar... :-)
  • schrieb am 30.11.2009 um 08:54
    Ergänzend zum Thema Wasserstoff als Energieträger möchte ich noch die folgende Aussage zitieren:

    Durch die Umwandlung von Strom zu Wasserstoff und wieder zurück zu Strom vernichten aber die Bereitstellungskette derzeit etwa 60 bis 75% der elektrischen Energie! Das Wasserstofffahrzeug ist somit fast verschwenderischer beim Einsatz der Energie als ein normales Fahrzeug mit Verbrennungsmotor!

    Quelle: http://www.unendlich-viel-energie.de/uploads/media/Engel-V2G-Regelenergiekraftwerk.pdf
  • schrieb am 30.11.2009 um 15:55
    Alleine schon die Endlichkeit des Lithiums wird dafür sorgen, dass die Akkus über kurz oder lang recycled werden. Da mache ich mir wenig Sorgen. Schlau wäre es, die defekten Akkus separat so lange zu lagern, bis es sich unter ökonomisch Gesichtspunkten lohnt, diese zu recyclen. Mülltrennung quasi.

    Die Lebendauer von Akkus ist eine Aufgabe, die organisatorisch durch Akkuleasing angegangen werden könnte. Werden Akkus vermietet oder geleased, dann haben die Leasinggeber ein deutliches Interresse an Langlebigkeit und werden entsprechend in dieser Richtung tätig werden.
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    schrieb am 30.11.2009 um 16:19
    Und nicht zu vergessen, die Möglichkeit des zweiten Leben für ein Akku !
    Siehe: https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179339?page=2#comment-186221
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    schrieb am 30.11.2009 um 16:25
    Ah, kannte ich noch nicht. Danke für den Hinweis! :)
  • schrieb am 04.12.2009 um 19:45
    Tja, wenn man genau darüber nachdenkt, findet man schlecht Gegenargumente. Ich selbst fahre einen Prius und fühle mich schon "nachhaltiger" als vorher. Das ist auch einfach, weil ich einen alten Mercedes hatte.
    Aber das Batterieproblem ist nicht von der Hand zu weisen und daß Autos per se eine schlechte Ökobilanz aufweisen, das wissen wir ja. Daß Lithium endlich ist, wird, glaube ich, nicht das Problem werden, dann wird es eben durch einen anderen Stoff ersetzt.
    Die individuelle Mobilität ist aber nicht aufzuhalten, sondern nur zu verändern. Und da gibt es schon Wege, damit die Ökobilanz des Autos besser ausfällt.
    Ich denke, daß der "Stromer"-Hype nur eine Etappe sein wird. Des Rätsels Lösung wird das Elektroauto wohl nicht werden.
  • schrieb am 05.12.2009 um 17:33
    machen wir uns eigentlich Gedanken darüber, woher der Strom der Elektro-Autos
    kommen wird?
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  • schrieb am 06.12.2009 um 12:20
    Es ist immer wieder das gleiche. Da wird ein technischer Fortschritt langsam Realität - und schon kommt einer, der die Grenzen dafür aufzeigt. Glaube Sie doch einfach mal daran, dass auch dieses Problem gelöst wird. Die Menschheit ist nicht so dumm, wie sie dargestellt wird.

    Wenn's mit den Batterien nicht mehr klappt, dann haben wir halt Induktionsschleifen in den Strassen. Und wenn's damit nicht mehr funktioniert, dann wiegen die Autos vielleicht nur noch 100 kg. und wir können sie bequem mit Pedalantrieb fortbewegen. Warum also immer wieder diese negativen Zukunftsbilder?

    Sehen Sie sich doch mal das Auto von www.mindset.ch an. Das wiegt nur 700 kg. Und sieht auch noch pfiffig aus. Als ersten Schritt in die richtige Richtung kann man das doch durchaus bezeichnen.
  • gelöscht am 06.12.2009 um 15:40 von airspacegolf
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 06.12.2009 um 15:41
    Man kann sich der Einschätzung des Kommentators nur anschließen.

    Was tatsächlich für ein nachhaltiges Verkehrkonzept benötigt wird ist eine umfassenden Vernetzung aller vorhandener Systeme, wie Individualverkehr, Bus und Bahn etc.

    Das z.Z. propagierte System des Elektrofahrzeuges dient in erster Linie der Stützung der Monopolstrukturen der Stromwirtschaft, die für den zunehmend flukturierenden Angebot, auch regenerativ erzeugten Stromes, ein geeignetes Speichermedium suchen, dass zugleich politisch gut zu verkaufen ist.

    Da das Auto in Deutschland immer noch eine "Heilige Kuh" auch in der öffentlichen Wahrnehmung bildet, glaubt man hier einen geeigneten Ansatzpunkt gefunden zu haben.

    Ansonsten hat die deutsche Autobilindustrie durch ihre PS-Gläubigkeit und der Tendenz zu immer größeren und damit schwereren Fahrzeuge den notwendigen ökologischen Wandel bis jetzt verpennt.

    Airspacegolf
  • schrieb am 06.12.2009 um 18:23
    Elektrofahrzeuge wurden schon einmal vor ca. 20 Jahren in der Automobilindustrie entwickelt und dann wieder in die Schublade gelegt. Elektrofahrzeuge sind in keinster Weise umweltfreundlich da sie einen schlechten Wirkungsfaktor haben und somit viel zu viel Energie auf der Strecke bleibt.
    Meiner Meinung nach müssen wir beim Automobil, wie bei vielen anderen Dingen auch, in Zukunft unsere
    Ansprüche senken. Ein Automobil sollte in erster Linie der Fortbewegung dienen und nicht eine High Tech Bude auf Rädern sein. Ein konsequent auf die Grundbedürfnisse ausgelegtes Automobil wäre schon lange realisierbar und würde auch mit ca. 2 Litern auf 100 km auskommen. Das war aber leider in keinster Weise mit den Renditeansprüchen der Wirtschaft in Deckung zu bringen und deshalb hat man diesen Weg auch nicht eingeschlagen. Die momentane Elektro- und Hybrideuphorie beruht leider auch nur wieder auf dem Prinzip wie bekomme ich ein Produkt auf den Markt welches eine maximale Rendite verspricht. Die Krise wird derzeit leider nur dazu missbraucht das sich die Konzerne mit öffentlichen Mitteln die Entwicklung von gewinnträchtigen Fahrzeugen finanzieren lassen wollen. Es geht leider in keinster Weise um die Umwelt.
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    schrieb am 07.12.2009 um 18:52
    Lieber Holzger,
    der Verbrennungsmotor hat keine Zukunft da die Vorteile des elektrischen Antriebes sehr groß sind !
    Siehe bitte hier: https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/182171
  • schrieb am 07.12.2009 um 11:51
    Ha fahren kommt vor fressen. Viele denken jetzt wird Auto fahren umweltfreundlicher, weit gefehlt. RWE und Vattenfall haben doch schon wieder Profit gewittert und beginnen nun recht flächendeckend "Tankstellen" einzurichten. Nur dass die eben mit unheimlich sauberem Atom- und Strom aus Kohlekraftwerken versorgt werden. Letztendlich ist damit die CO2 Bilanz viel höher als bei jedem normalen Benziner oder Diesel.
    Herzlichen Glückwunsch!
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    schrieb am 07.12.2009 um 18:54
    Das Elektrofahrzeug ist das einzige was ich problemlos mit meinem eigenen Strom aus einer Photovoltaikanlage, oder einem Windrad speisen kann.

    Also Pech gehabt RWE und Vattenfall !
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    schrieb am 07.12.2009 um 19:25
    @urwalder:
    "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral" hieß es schon zu Brechts Zeiten.
    Etwas aktualisiert heißt die Devise heute: "Geiz ist geil". Wer wollte schon nein sagen und sich unbedingt für den schmutzigen Ursprung des Stroms interessieren, wenn RWE und ihresgleichen ihn für eMobile zum halben Preis anbieten, ähnlich wie es heute schon bei den Sondertarifen für Wärmepumpenheizungen der Fall ist?
    Dank Gelb-Schwarz und ihrer AKW-Laufzeitverlängerung wird sich daran, daß der nächtliche AKW-Schwachlaststrom auf den Markt drückt, auch so schnell nichts ändern.
    Ach ja: Danke, Frau Merkel!
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    schrieb am 08.12.2009 um 00:57
    Na ja liebe Goldblume, zur Zeit ist es ja so das meist der Ökostrom preiswerter ist, als der Konventionelle.

    Aber ist schon klar, die Einführung der elektrischen Mobilität muss mit regenerativ erzeugtem Strom erfolgen alles andere ist Blödsinn !

    Aber wie schon erwähnt, wer hält mich davon ab mir für mein Elektroauto meinen eigenen Strom zu machen ?
  • schrieb am 07.12.2009 um 14:41
    Hallo,
    ich sehe die Zukunft darin, Autos/Verkehrsmittel mit Biogas zu betreiben was allerdings tchnisch noch nicht ausgereift ist, aber dass ist der effizienteste weg nachwachsende Rohstoffe für Transportmittel zu nutzen.
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    schrieb am 07.12.2009 um 19:00
    Biogas könnte für bestehende Fahrzeuge eine Alternative sein, letztlich ist es aber zu kostbar um daraus lediglich 25 - 30% Bewegungsenergie zu erzeugen, der Rest verpufft in der Umwelt als Wärme !

    Ein Elektromotor setzt den sauberen Strom einer Windkraftanlage zu rund 80 -85 % in Bewegung um, da brauche ich wohl nicht zu fragen was besser ist, oder ?

    Außerdem kann ich in Stromüberschusszeiten mein Elektroauto laden und damit das Abschalten der Windräder vermeiden, also ein weiterer Energiegewinn !

    http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/elektromobilitaet.html
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    schrieb am 08.12.2009 um 06:55
    Und dann kommt nocht dazu, dass dieses "Dreckgas" recht aufwendig gereinigt werden muss, um in das Netz eingespiesen zu werden. Wird landauf landab vergessen.

    Biogas verstromen und fertig.
  • schrieb am 08.12.2009 um 18:41
    Klar, woher soll der Strom denn kommen?!! Aus Kernkraft und Kohlekraft?!!
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    schrieb am 08.12.2009 um 22:14
    Nein aus Erneuerbarer Energieerzeugung ! Schaue bitte hier: http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/elektromobilitaet.html
  • schrieb am 09.12.2009 um 16:21
    Die technischen Hürden scheinen unüberbrückbar. Angefangen von langen Ladezeiten, die ungünstige Energiebilanz bei der Herstellung der Akkus und Entsorgung. Ich sehe die Zukunft Elektrobetriebener Fahrzeuge eher in E-Rollern, Pedalecs oder E-Bikes. Wenn man das ganze Gewicht drumherum weglässt , dann sieht die Bilanz schon etwas besser aus. Um da die Verbreitung voranzubringen muß aber vor allem in die Infrastruktur der Städte investiert werden. Angesichts leerer Haushaltskassen ist aber hier auch nicht mit Wundern zu rechnen.
  • schrieb am 10.12.2009 um 09:09
    Elektroautos die mit regenerativem Strom betrieben und umweltfreundlich wieder verwendet werden sind begrüssenswert.

    ABER: Die Lautlosigkeit ist HOCHGEFÄHRLICH! Ich habe nachweisbar SEHR gute Ohren (kein Walkman ;). Ich wurde trotzdem fast von einem Prius überfahren, weil ich mich auf mein Gehör verliess. Das leise Surren war unterbewusst (noch) keine "GeFahrgeräusch"... Glücklicherweise habe ich noch Augen und bin im letzten Moment zurückgesprungen.

    Was aber machen Blinde??? Wer keine visuelle Korrektur von Gefahrensituationen machen kann, wird bei grösserer Verbreitung u.U. eine fatale Begegnung erleben. Das muss auch nicht Blindheit sein, Ablenkung reicht und z.B. der Kinderwagen wird zur E-Gallionsfigur...

    Ich fordere von den Sound-Designern der Autohersteller, dass sie nicht nur Türplopps (kein Witz!) sondern auch angenehme E-Fahrgeräusche komponieren. Diese müssen nach vorne ausgestrahlt werden, wenn es sein muss mit eigenem Lautsprecher!
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    schrieb am 10.12.2009 um 10:24
    Hihihi !
    Entschuldige wenn mich kurz amüsiere, ist es nicht die Lärmbelastung die dem Autoverkehr, zu Recht, mit angelastet wird ?

    Sicher Du hast Recht, es wird erst mal ein Problem sein, ohne Frage.

    Aber es gibt mittlerweile schon sehr viele leise Autos mit Verbrenungsmotor die in niederen Geschwindigkeiten auch nur über das Reifenabrollgeräusch wahrnehmbar sind und bei Radfahrern hast Du das gleiche Problem !

    Generell sollten alle Verkehrsteilnehmer aufeinander Rücksicht nehmen und was Blinde betrifft, schätze ich mal das diese in der Regel mit einem Blindenhund im öffentlichen Verkehr unterwegs sind und der hört auch Elektroautos !
  • schrieb am 10.12.2009 um 15:41
    urwalder schrieb am 22.09.2009 um 15:05

    Die OGRON BV plant nach Aussage des Geschäftsführers Henny Wiggers anlässlich des 5th International Symposium on Large Lithium Ion Battery Technology and Application (LLIBTA), 8-10 Juni 2009, einen normalen PKW als Elektroauto mit einer 70 kWh Batterie auszurüsten, der damit eine Reichweite von ca. 500 km erhält, die dann in max. 5 Minuten durch einen OGRON-Energiespeicher aufgeladen wird.
    ________________________________________________________-

    Man ein Glück, das Papier so geduldig ist, aber wer rechnen kann ist klar im Vorteil!

    70 kWh entsprechen ziehmlich genau 10000 kcal und das wiederum entspricht ziehmlich genau dem Heizwert von 7 ltr Dieselkraftstoff. Diese Menge in den Tank eines normalen Pkw gefüllt, wird also gerademal für 100 km reichen. Sind wir großzügig und setzen den Wirkungsgrad eines E-Motors mit 100% und den eines Verbrennungsmotors nur mit 25% an, so kann das Elektroauto max. 400 km fahren.
    Je realistischer jedoch die Energieverluste bei der Erzeugung und der Umsetzung der elektrischen Energie bewertet werden, desto mehr werden sich die effektiven Fahrleistungen angleichen.
    Bedenkt man, dass der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken im europäischen Mittel bei ca. 35% liegt und dass das 4-ltr Auto schon zu haben ist, können wir das Elektroauto getrost ad acta legen!
    _________________________-
    urwalder schrieb am 07.12.2009 um 18:54
    Das Elektrofahrzeug ist das einzige was ich problemlos mit meinem eigenen Strom aus einer Photovoltaikanlage, oder einem Windrad speisen kann.

    Also Pech gehabt RWE und Vattenfall !
    ____________________________________

    Na toll, dann man viel Spass mit Deinem Windrad auf dem Balkon in Berlin Malzahn. Oder gehörst Du zu den Previligierten, die sich ein Windrad auf freiem Feld vom Steuerzahler subventionieren lassen?
  • kommentieren
    schrieb am 10.12.2009 um 16:22
    Lieber uesails,
    warum den kompliziert wenn es auch einfach geht ?

    Nehmen wir z.B. mal den Elektro-Smart, der hat einen Verbrauch von rund 12 kWh auf 100 km (Quelle: http://www.autokiste.de/psg/0607/5486.htm )
    Wenn ich nun eine Batterie mit einer Nutzkapazität von 70 kWh habe, dann teile ich diese 70 kWh durch 12 kWh Verbrauch multipliziere das mit den 100 km und erhalte eine Reichweite von rund 580 km, so einfach ist das !


    Wieso sollte ich da erst die kcal ausrechnen ?

    Der Sportwagen Tesla Roadster käme mit seinen rund 22 kWh Verbrauch dann rund 320 km.
    http://www.cnet.de/digital-lifestyle/auto/39161736/page/3/elektro_sportwagen+tesla+roadster+verbrennt+gummi+statt+benzin.htm
    Wobei aber auch schon jemand 500 km mit dem aktuellen 55 kWh Batteriepack geschaft hat.
    http://www.sueddeutsche.de/automobil/532/492885/text/2/


    Der Wirkungsgrad eines Elektromotor liegt übrigens so um die 90 %, der riesengroße Vorteil des Elektromotor ist aber die Energierückgewinnung beim Bremsen, diese Energie geht halt beim Auto mit Verbrennungsmotor zu 100% als Abwärme verloren.

    Du schreibst "Bedenkt man, dass der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken im europäischen Mittel bei ca. 35% liegt und dass das 4-ltr Auto schon zu haben ist, können wir das Elektroauto getrost ad acta legen!"

    Aber gerade die wollen wir ja nicht um Elektroautos aufzuladen, das Elektroauto ist eine ausgesprochene Ergänzung zu den Erneuerbaren http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/185/bee-elektromobilitaet-und-erneuerbare-energien-sind-natuerliche-partner.html

    4 Liter Autos gibt es, aber wie realistisch sind diese Angaben ?
    Hängt es doch gerade beim Verbrennungsmotor sehr stark vom Fahrer ab wie hoch der Verbrauch ist, das Elektroauto ist durch seine Energierückgewinnung weit toleranter zu der Fahrweise.

    Und um nochmal den Smart zum Vergleich zu nehmen, 12 kWh Verbrauch bedeuten rund 65g CO2 pro km ausgehend vom aktuellen deutschen Strommix von 541g/kWh, mit regenerativ erzeugtem Strom geht der Ausstoß gegen Null !
    Was hat der beste Smart mit Verbrennungsmotor zur Zeit 88 g ?

    "Na toll, dann man viel Spass mit Deinem Windrad auf dem Balkon in Berlin Malzahn. Oder gehörst Du zu den Previligierten, die sich ein Windrad auf freiem Feld vom Steuerzahler subventionieren lassen?"

    Ich wohne nicht in Berlin Malzahn und könnte daher auf meinem Hausdach Solarzellen montieren. auf einem Carport geht das auch und falls man beides nicht hat kann man seinen regenerativ erzeugten Strom auch hier beziehen:
    http://www.naturstrom.de/
    http://www.ews-schoenau.de/
    http://www.greenpeace-energy.de/
  • schrieb am 11.12.2009 um 22:27
    Verursachen E-Autos die nächste Umweltkrise?

    Die Sonne soll noch milliarden Jahre menschliches Leben auf der Erde ermöglichen.

    Alle Elemente oder Rohstoffe unserer Erde sind endlich. Das gilt für Erdöl, Lithium und so gut wie – auch für alles andere. Für Wasser wohl nicht. Diese “globale“ Endlichkeit für alles ist für mich das einzige Lebensthema. Ich halte es für uns Menschen für vermessen, wenn wir die Erde kritisieren, weil sie nicht so ist, wie wir sie lieber hätten. Ich sehe weder Krisen noch Katastrophen; − sondern nur Ergebnisse unseres Tuns.

    Die Erde hat nur so viel Erdöl, wie eben vorhanden ist und wir in der Lage sind, es auch fördern zu können. Mit Lithium ist das ebenso. Nun heißt das im Fragebericht: „Die Produktion der leistungsstarken Akkus [{für Elektroautos}] ist besonders ressourcenabhängig. Lithium ist zudem endlich, wie etwa die Deutsche Umwelthilfe betont. In zehn, zwölf Jahren könnten die weltweiten Lithium-Vorkommen bereits aufgebraucht sein.“ Beim Erdöl ist zumindest noch von 32 Jahren Reichweite die Rede. Soll das also mit den 10 oder 12 Jahren Lithium richtig sein, dann käme doch wohl die Umweltkrise der Elektroautos noch vor der Umweltkrise mit den heutigen Verbrennungsmotorautos. Ich meine, die Vorkommensmengen von den Ressourcen müssen von der Wissenschaft bestimmbar sein. Natürlich macht das keinen Sinn, etwas durch etwas anderem zu ersetzen, das noch weniger vorhanden ist! Die Verfügbarkeit der Akkus muss wohl vor ihrer Verwendung geklärt werden. Von Nickel-Cadmium-Akkus habe ich gelesen: „Die Ni/Cd-Batterien sind 100 % recyclebar, wobei das rückgewonnene Cadmium für neue Batterien und der Nickel in der Metallurgie weiter verwendet werden.“ In jedem Fall fehlt es noch an Informationen über Elektroautos und den dazu notwendigen Fahrbatterien (Akkus)! Fahrenergie für Elektroautos ist mit erneuerbarer Energie jedenfalls 1000-fach vorhanden. Für die Verbrennungsmotorautos dürfte die Fahrenergie hingegen schon bald fehlen. Hinzu kommt die Umweltzerstörung durch die Schadstofferzeugung bei der Erdölverbrennung im Explosionsmotor. Dieser Sachverhalt beendet sehr bald die Existenz der heutigen Autos auf unseren Straßen. Solange es von der Wissenschaft keine Warnungen vor den Akkus (Fahrbatterien) gibt, sollten wir auf Elektroautos setzen. Das Erdöl und das lebensmögliche Klima haben wir von unseren Kindern nur geliehen! Es ihnen trotzdem zu nehmen, beweist wohl unsere Macht, − aber keine Verantwortung!
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    schrieb am 11.12.2009 um 22:48
    Mit der Endlichkeit des Lithiums im Vergleich zu Erdöl stimmt so nicht ganz.

    Zum einen lässt sich das Lithium aus den Batterien Recyclen, zum anderen wird schon jetzt von einer Verzehnfachung der Kapazität von Lithiumakkus gesprochen, also würde dann theoretisch das Lithium 10 mal so lange ausreichen.

    Des Weiteren ist z.B. der Bleiakku noch lange nicht am Ende der Entwicklung, so soll es bereits Prototypen geben die sogar aktuelle Lithium Batterien in Punkto Ladekapazität übertreffen.

    Dann gibt es noch eine Firma die an sehr leistungsfähigen Zink/Luft Akku´s arbeitet und dort wohl auch schon sehr vielversprechende Ergebnisse vorweisen kann.

    Eine weitere Entwicklung die durchaus eine Rolle spielen könnte sind Ultrakondensatoren, bzw. Akku´s die zugleich auf chemischischer Basis und als Kondensator arbeiten.

    Siehe auch: https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179339
  • schrieb am 17.12.2009 um 11:03
    Elektroautos o h n e Batterien!
    Keine Utopie, sondern bereits Wirklichkeit bei Nissan Tennessy in der eigenen Fabrikation.
    Methanolwirtschaft auf der Basis der patentierten Direkt-Methanolbrennstoffzelle löst das Problem der Speicherung von erneuerbaren Energien,die Entsorgung von CO2, die Verteilung über das bestehende Tasnkstellennetz, Transport und Lagerung des universellen Methanol.
    Dies erklärt Nobelpreisträger George Olah und die Firma Neah Power Systems als Patentinhaber.
    Informiert euch genauer unter www.neahpower.com und
    www.heise.de/tr/Methanol-statt-Wasserstoff--/artikel/70633

    Warum selbst in Fachkreisen noch scheinbar unbekannt? ---------Die Todesangst der Erdöllobby!!!!
    Bitte klarstellen: Keine Utopie - sondern verheimlichte Wirklichkeit!!!
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    schrieb am 17.12.2009 um 11:19
    Hallo Werner,
    so ganz ohne Batterie wird es nicht gehen.

    Eine Brennstoffzelle liefert in der Regel einen weitgehend konstanten Strom und könnte daher den ständig schwankenden Strombedarf des damit angetriebenen Elektromotor nicht gerecht werden.

    Allerdings hätte die Batterie dann nur eine Pufferfunktion und könnte deshalb in der Kapazität weit kleiner ausfallen.
  • schrieb am 18.12.2009 um 10:46
    Seien wir doch mal ehrlich!
    Welche "nachhaltigen" Lösungen für vergleichbare Mobilitätsprobleme bieten die "selbsternannten Experten" uns denn eigentlich an!?? Es ist doch erschreckend, daß immer (z.B. mit vermeintlichem Hinweis auf Umweltverträglichkeitsprüfungen) alles im Vorwege zerredet wird! Die Lust "am Untergang" ist nicht zu bremsen.
    Diese "selbsternannten Experten" müssten grundsätzlich unter Beibehaltung des Prädikates "Experte" gezwungen werden, alternative Problembewältigungen aufzuzeigen. Wenn jemand dieses nicht kann, dürfte er auch nicht wirksame Verbreitung finden.
    Nun habe auch ich keine Alternativen aufzuzeigen, möchte aber der E-Mobilität eine Chance
    geben, den daraus erwachsenen Umweltprobleme "Herr zu werden". Die Innovationskraft der Techniker hat in der Vergangenheit schon mehrfach Lösungen für gewachsene Umweltprobleme gefunden die im "Recycling" ihren Ausdruck finden. Auch Aufwand an Ressource ist eine Variable.
    Selbstverständlich sind auch humane Arbeitsbedingungen ein Zeichen von einem wirklichen Fortschritt und haben innovative Kraft. Hierbei möchte ich dann mit dem Hinweis auf wachsende sozialistische Systeme in Südamerikanischen Ländern meine Ausführungen schließen. Hier würde ich mit Franz Beckenbauer sagen:"Schauen wir mal"!
    Eine "Antwort" auf den Artikel habe ich zwar nicht geschafft, aber "das Prinzip Hoffnung" lohnt hier, reanimiert zu werden.

    Jürgen Heinrich
    Vorsitzender im Verein Energietisch in Lübeck.
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    schrieb am 18.12.2009 um 10:51
    Ganz dicker Lesenswertpunkt lieber Jürgen !
  • schrieb am 18.12.2009 um 12:19
    Ich halte nicht so viel von den Elektroautos,wenn man mal die Batterien ausser acht lässt,vergessen wir den alle,das der Strom nicht nur aus der Steckdose kommt,sondern auch erzeugt werden muss. Wo kommt der Mehrstrom den her????? Bauen wir dann wieder mehr Atomkraftwerke?,oder verfeuern wir mehr Kohle.Der CO2 Austoss bleibt doch,so viel Windräder und Solaranlagen kann man doch gar nicht bauen,das wir alle Elektroautos fahren.Wenn der Strom dann knapp wird,was bezahlen wir dann für eine Batteriefüllung?.Und Vater Staat,na der verzichtet doch nicht auf seine Einnahmen,also erfinden wir mal schnell eine Stromsteuer für Autos und dann ist es genau so teuer und Klimaschädlich wie jetzt der Benzin.
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    schrieb am 18.12.2009 um 12:39
    Lieber Goldy007,
    ich erwähnte es hier zwar schon mehrfach, muss es aber wohl immer und immer wieder wiederholen.
    Das Elektroauto lässt sich spielend mit Erneuerbarer Energie aufladen, ja es ist sogar gerade zu die ideale Ergänzung: http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/185/erneuerbaren-energien-decken-strombedarf-fuer-elektroautos.html

    http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/185/bee-elektromobilitaet-und-erneuerbare-energien-sind-natuerliche-partner.html

    Gerade weil das Elektroauto zum Großteil des Nachts, wenn Stromübeschuss herscht, aufgeladen wird, kann es den Strom aufnehmen der sonst gar nicht produziert werden würde weil man die Windkraftanlagen abschalten muß um das Stromnetz nicht zu überlasten.

    Also der Strom würde nicht knapp, sonder im Gegenteil könnte Mittags wenn der Strombedarf hoch ist, das Elektroauto wieder Energie in das Stromnetz zurückspeisen und damit sogar Atom- und Kohlekraftwerke überflüssig machen.

    Das Elektroauto wird also bei weitem nicht so schädlich sein wie das Auto mit Verbrennungsmotor und müsste daher aus umwelttechnischer Sicht auch nicht so hoch besteuert werden wie das beim Verbrenner der Fall ist.

    Wo die KFZ Steuer auf jeden Fall eingreifen könnte , ist die Stromart die ich verwende.

    Also ein Elektroauto mit Ökostrom geladen, wenig oder keine KFZ Steuer.

    Mit fossilem und Atomstrom betrieben hohe KFZ Steuer.

    So einfach könnte das sein !
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    schrieb am 21.12.2009 um 11:57
    Ich habe mir die Links durchgelesen,denke aber das Du mich missverstanden hast,ich werde falls ich dahinter komme wie(bin halt neu)auch einen Eintrag schreiben und hoffen das Du mich dann besser verstehst und darauf deine Meinung schreibst.
    LG.Bettina.
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    schrieb am 21.12.2009 um 13:52
    Es freut mich das Du dir die Mühe gemacht hast ! ;-D

    Werde deinen Beitrag sicher Lesen und auch kommentieren.

    Herzliche Grüße

    Urwalder

    Ps. Hilfen zum Einstellen von Blog- und Gruppenbeiträgen findest Du hier:
    https://utopia.de/0/gruppen/forum/615
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    schrieb am 19.12.2009 um 14:47
    Hallo Goldy,

    ich kann mich Urwalder nur anschließen!
    Man kann doch nicht vorher schon alles totdiskutieren und ein Weiter-So propagieren, nur weil man in anderen Lösungen wieder Probleme sieht. Es gibt genug Forschungsergebnisse, die besagen, dass die Energie aus regenerativen Quellen kein Problem darstellen würde, würde man nur dementsprechend Ressourcen zur Verfügung stellen.
    Wenn für Banken 100 Milliarden Kredit aufgewedent werden können, sollte es uns nicht zu teuer sein weltweit 500 Miiliarden jährlich für Neue Energien auszugeben.

    Ich denke 2020 wird sich keiner mehr die Frage stellen. Dann wird es eh einen Konsens in allen Industriestaaten geben, wenn Schwellenländer erst so richtig Gas gegeben haben und Rohstoffe immer teurer werden. Am Ende regelt der Markt dieses ganze Dilemma!!!

    Wenn es dann nicht zu spät ist...

    Frohe Weihnachten!!!
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    schrieb am 21.12.2009 um 12:14
    Hallo Mathias.

    Genau damit hast Du Recht.2020 wird es zu spät sein,aber wenn sich die Amis und Chinesen nicht etwas einsichtiger zeigen(vorallem die Chinesen)dann können wir Europäer die Welt auch nicht retten.Aber sind wir nicht alle mit Schuld,jetzt gibt es wieder Steuerentlastungen,obwohl der Staat nicht weiss wie er das finanzieren soll.Hauptsache sie beruhigen das Volk und werden wieder gewählt.Das Geld wäre sinnvoller in den Klimaschutz gesteckt.
    Da ich etwas missverstanden wurden bin,werde ich selbst eine seite schreiben(s.o.)Hoffe es gelingt mir.
    Dir auch frohe Weihnachten.
    LG.Bettina.
  • schrieb am 18.12.2009 um 15:42
    Antwort auf goldy007
    Sie haben ja recht, wenn es um die Kritik über den bundesdeutschen Kraftwerkemix geht, aber wie alle anderen relativen Wahrheiten in dieser Diskussion, ist auch diese keine unveränderbare Größe.
    Ich teile Ihre Einschätzung hier im doppelten Sinne nicht:
    Erstens ist der Mix veränderbar und wird sich in Zukunft nachhaltig verändern müssen und zweitens ist das Potential in einer Welt, in der Strom regenerativ und regional /dezentral erzeugt wird viel größer, als es landläufig heute noch eingeschätzt wird. Das wichtigste Kapital ist hier unser Verstand.
    Ich habe auf der Homepage vom Lübecker Energietisch einiges dazu geschrieben:
    http://www.energietisch-luebeck.de/energie/Resources/Energie_wird_immer_teurer.pdf
    Für mich sind diese Überlegungen Leitlinie meines Handelns im Interesse des kommunalen Klimaschutzes geworden. Ich werde diese Seite mit der Zeit weiter entwickeln und mit Informationsmaterial belegen.

    Jürgen Heinrich
  • schrieb am 19.12.2009 um 16:59
    mehr öffentliche verkehrmittel mit mehr service und zu einem angemessenen preis, welche zu einem großteil mit ökostrom fahren. das wäre vielleicht ne lösung. und autos so teuer machen das es kracht. wir sind eh alle autobesoffen in deutschland.
  • schrieb am 21.12.2009 um 15:24
    Ich habe gar kein Auto, will mir auch kein E-Auto kaufen, aber trotzdem halte ich die gegenwärtige Entsorgungs-Misere für Litium-Idioten-Akkus oder wie die heißen für bedenklich.
    Kunden sollten beim E-Auto-Kauf gezielt nach der Entsorgung der Akkus fragen und erst dann "zuschlagen", wenn sie sicher gehen können, dass ein Hersteller die Sache ernst nimmt.
  • schrieb am 24.12.2009 um 19:44
    Die Leute haben einfach recht , es bleibt uns nichts anderes übrig als unsere rücksichtslose ( Natur )Mobilität zurückzunehmen , der Elektrozug tut s auch ( natürlich der Strom aus erneuerbaren Energie)!
    Unsere Großeltern haben es nicht anders gekannt und ich hörte nie Klagen , so als hätten sie was versäumt !
  • schrieb am 26.12.2009 um 12:38
    Innovationen beginnen oft mit einer Idee. Diese sind ihrer Zeit meist voraus und werden daher anfangs meist belächelt. Würde aufgrund anfänglicher Schwierigkeiten und Uneffezienz jede Entwicklung verworfen werden, so hätten wir heute weder Strom noch elektrisches Licht... etc. Der erste Entwicklungsschritt ist die Umsetzung der Idee in einen funktionsfähigen Prototypen. Was danach kommt wird zwischenzeitlich primäar durch Interessensgruppen (OPEC, Strom-, Automobilkonzerne...) bestimmt. Jede noch so nachhaltige und umweltfreundliche Innovation kann kaum umgesetzt werden, wenn ein Multimilliardenkonzern dadurch sein Geschäftsfeld gefährdet sieht. Im Machtkampf um Geld und Marktanteile werden alle Register gezogen! Von geschönten Gutachten, manipulierten Pressemeldungen über Einflußnahme in der Gesetzgebung bis hin zur aktiven Elemenierung von Konkurrenten. Es fehlt an einer neutralen Einrichtung, welche ein Gegengewicht zu den Großkonzernen darstellt und gezielt Innovationen gegen jeden Widerstand fördert. Erst dann hat der Fortschritt im Hinblick auf den Erhalt der Umwelt und das Fortbestehen der Menschheit eine Chance.
  • schrieb am 26.12.2009 um 14:37
    So ein Mist!

    Ich tippe hier einen 5000 Zeichen-Beitrag und dann ist er einfach weg!

    So macht das keinen Spaß mehr, werde mich wieder etwas zurück nehmen! In diesem unsortierten Chaos gehen die Beiträge ja sowieso unter...
  • kommentieren
    schrieb am 26.12.2009 um 18:19
    Wenn Du im Broswer nach der erneuten Anmeldung wieder zurückgehst ist der Beitrag im allgemeinen noch da, ich lege mir den Text aber mittlerweile grundsätzlich in den Zwischenspeicher.
    Aber hast schon Recht das ist total ärgerlich mit dem Verschwinden des Textes wegen des automatischen Ausloggen hier.
    Und übersichtlich ist ein Beitrag mit über 200 Kommentaren von denen bei Aufruf über den Artikel nur die letzten zwei Kommentare gezeigt werden auch nicht, da wundert es nicht das sich Kommentare vom Inhalt her so oft wiederholen.
  • schrieb am 01.01.2010 um 18:38
    Guten Abend miteinander.
    Also, ich bin im Moment recht begeistert von Elektro-Autos(im Moment fahr' ich einen bivalenten Ford Ka mit Erdgas und Superbenzin)......angeregt wurde mein Interesse für E-Autos durch Ausschnitte aus dem Film "Who killed the electro-car?" Außerdem ist es klasse, daß es nicht direkt die Abgase den Fußgängern vor den Riecher bläst......wohlgemerkt nicht direkt.
    GM hatte also laut Film schon einen e-car, eine kleine Serie. Als sie zu beliebt wurde, wurden alle zurückgekauft und fast alle schnellstens verschrottet.
    Renault bringt in ca.800 Tagen 4 e-Modelle auf den Markt, unter anderem den Kangoo.
    Nun zu meiner Verwirrung bei dem Ganzen: Überall ist die Rede von Problemen mit der Reichweite von e-cars und mit der Ladedauer. Auch bei den Renault oder sonstigen Modellen sehe ich das in der Beschreibung.
    Nun hab ich gesucht im Netz: Da gibt es einen Sportwagen mit Namen "Tesla", der einen wahnsinnigen Abzug hat (292 PS)und auch noch eine Mords-Reichweite>393 km und geringe Ladedauer, 3-4 Std......gefunden bei mobile.de
    * Drehmoment: 380 Nm bei 0 - 5.000 U/min
    * Beschleunigung: 0 auf 96 km/h in 3,7 Sekunden
    * Reichweite: 393 km (nach EPA kombiniert, Stadt / Autobahn)
    * Höchstgeschwindigkeit: 200 km(h
    * Ladedauer: Volle Ladung in 3,5 Stunden möglich (Teilladungen entsprechend kürzer)
    Okay, der Preis ist auch enorm 172 000 euro
    Aber: Hat Tesla einfach nur die besseren Techniker ? Oder sagt das Beispiel, daß alle Probleme eigentlich gelöst sind und es "nur" an der Verwendung von extrem teuren Materialien hängt ? Oder haben die eine Lösung mit vielen geschützten Patenten ?
    Bei Tesla finde ich eines sehr gut: "Vernünftige" Autos dürfen endlich auch unvernünftig aussehn. Das ist längst überfällig. Denken wir doch auch ein bißchen an die Gefühle, die mit Autos verbunden sind.Die lassen sich ja nunmal nicht leugnen. Hätte es das 3-Liter-Auto mit Tieferlegung, breiten Reifen und Recaro-Sitzen, Rallye-Lackierung und bösem Blick gegeben und zu einem tollen Preis.....hätten auch die unvernünftigen zuschlagen können....toll !
    Und warum lese ich in der neuesten Ausgabe meines ARCD-Magazins(Wann kommt das E-Auto?) null über die Renault-Markteinführung, den Tesla und so weiter und die Erfindung dieser neuen superschnell aufladbaren Lithium-Batterie(ein Forums-Beitrag) ?
    Das zögerliche Bewerben des E-Autos sagt mir jedenfalls, daß es eine Alternative werden könnte wie mein jetziges Erdgas-Fahrzeug>>>>die gibt es serienmäßig von allen großen Herstellern auch schon ewig, wurden aber nie extra beworben.
    Die GANZ großen Probleme werden damit nicht gelöst, aber ein paar nicht zu übersehende kleinere: Lärmpegel, direkter Ausstoß von Abgasen in Regionen von Fußgängern und das unwiderstehliche Diesel-Fahrer-Parfum nach dem Tanken und das Wegdrehn des Kopfes der charmanten Beifahrerin beim Wiedereinstieg ins Auto.....
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    schrieb am 02.01.2010 um 13:31
    Tja lieber Reinhard,
    wenn Du den Film "Who killed the electric car" gesehen hast, dürfte dir eigentlich klar sein warum es noch keine nenneswerte Zahl an Elektroautos auf den Straßen gibt, sie werden schlicht von allen möglichen Seiten bekämpft !
    Allen voran natürlich die Mineralölkonzerne, die am wenigsten Interesse am Aufkommen von Elektroautos hätten.
    Aber auch die deutsche Automobilindustrie ist in keinster Weise wirklich an Sprit sparenden oder Elektro-Autos interessiert.
    Seltsamerweise lassen sich auch Umweltschutzorganisationen wie z.B. Greenpeace von den Argumenten der Mineralölgesellschaften beeinflussen und sprechen sich gegen das Elektroauto aus.

    Nichts desto trotz wird das Elektroauto kommen, ob nun mit oder ohne die deutsche Automobilindustrie, den Chinesen ist die Mineralöllobby nämlich komplett schnuppe, die bringen ihre Elektroautos einfach auf den Markt.
    Die Franzosen werden es auch tun, die Japaner sowieso und weitere Startup Firmen stehen in den Startlöchern.

    Was Tesla betrifft, die haben es einfach getan, damit Erfahrung gesammelt und diese umgesetzt, diesen Vorsprung hat die deutsche Autoindustrie verspielt.

    Was die Informationsmedien betrifft, auch diese sind sehr von der deutschen Autolobby gesteuert, aber ganz verheimlichen lassen sich die Erfolge in anderen Ländern dann doch nicht ganz.

    Wenn dich das Thema im Allgemeinen interessiert kann ich dir die Foren in der folgenden Gruppe empfehlen: https://utopia.de/0/gruppen/forum/617

    Herzliche Grüße

    urwalder
  • schrieb am 03.01.2010 um 23:20
    200 kg x 50 mio Stück, das sind schon etwas mehr als 10 Mio Tonnen Abfall.....

    Abgesehen von dem Müll:
    nur weil der E-Motor keine Emissionen erzeugt, fällt die Energie ja nicht vom Himmel. Wichtig wäre zu erwähnen, dass das E-Auto nur so umweltverträglich ist wie die Kraftwerke, die den Strom erzeugen (nämlich so gut wie gar nicht). Nur Elektroautos, die mit Ökostrom fahren werden einen nennenswerten positiven Effekt haben.

    Dass das E-Auto kaum nachhaltig sein kann ist vollkommen richtig.
  • schrieb am 04.01.2010 um 18:39
    Hallo, die Diskussion ist schon sehr intensiv um das Elektro-Auto. Ich möchte grundsätzlich die Frage stellen wozu ein Auto in der Innenstadt gebraucht wird. Die Diskussion ein so schweres Gerät mit Elektroantrieb zu bewegen finde ich unnötig, weil damit ja wieder eine uneffektive Energienutzung weiterverfolgt wird. Neuer Wein (strom) in alten Flaschen (Pkw). Das Eigengewicht eines Autos ist doch sehr hoch, auch ein Smart wiegt mindestens 500kg ohne einen Kilometer gefahren zu sein. Ein Elektro-Lastenfahrrad mit 100kg Zuladung exkl. Fahrer wiegt maximal 50 kg, also 10 % Gewicht. Die Energieeffizienz ist beim Elektro-Fahrrad erheblich höher, ganz abgesehen von dem Energieverbrauch bei der Produktion, Zusammenbau und Transport zu den Händlern. Deshalb plädiere ich dafür, erstmal das ganze auf Auto ausgerichtete Verkehrssystem zu überprüfen und Solartankstellen für Elektro-Bikes einzurichten. Das wir alle verzichten müssen um ernsthaft an der Klimarettung beitzutragen ist ja nichts neues, neu ist vielleicht die Umsetzung. Aber der Verzicht auf ein Auto kann sich von einem Verzicht auch schnell in einen Gewinn von Spaß und Gesundheit mit einem Elektro-Bike umwandeln.
    Grüße von hirsel
  • schrieb am 06.01.2010 um 15:46
    Elektroautos sind keine Lösung (schon nicht was den Lärm - Rollgeräusch - und den ruhenden Verkehr - zugeparkte Städte) betrifft - mir müssen einfach über weniger Mobilität nachdenken - kurze Wege, zu Fuß und mit dem Rad. Für lange Strecken auch gerne mal die Bahn, allerdings nicht diese Ressourcenfresser ICE & Co.
  • schrieb am 06.01.2010 um 17:43
    Ich denke auch das dass Elektroauto mittelfristig keine Lösung darstellt . Zu viele Probleme angefangen von der Produktion, Infrastruktur zum Laden ( noch ein Tankstellen Netz mehr ?!)und schließlich Entsorgung. Mobile Alternativen sind gefragt. E-bikes können eine Säule davon sein. Gerade für bergige Städte sind sie attraktiv und in der Handhabung kinderleicht. Für viele immerhin eine Alternative zum Zweitauto. Ich bin der Meinung das sich die Industrie mit dem Thema E - Auto verrennt. Gibt es da nicht noch andere Lösungen wie Wasserstoffantrieb wo man die Entwicklung nun einstellt ?
    Und solange noch Spritschleudern zugelassen sind die 20 L verbrauchen glaube ich, das es da noch einiges an direktem Sparpotenzial gibt.
  • kommentieren
    schrieb am 06.01.2010 um 18:28
    Ein neues Tankstellennetz braucht es doch gar nicht, gerade die Menschen auf dem Land, die meist auf ein Auto angewiesen sind, haben entweder eine Garage oder ein Stellplatz für ihr Auto.
    Eine Steckdose ist dort meist schon vorhanden.
    In der Stadt bieten sich die Parkhäuser, Parkplätze und Straßenlaternen an, auch an diesen Plätzen ist ein Stromkasten, bzw. Stromanschluss eigentlich immer in der Nähe und ohne großen Aufwand zu realisieren.

    Über eine in großer Menge günstig herzustellender Elektronik ist die Abrechnung per Datenübertragung zu meinem Anbieter problemlos zu realisieren.

    Später kann das Elektroauto über den Datenaustausch sogar zu einem Stromspeicher zur Abdeckung von Strombedarfsspitzen werden, man lädt dann zu Zeiten wenn zu viel Strom zur Verfügung steht (in der Regel nachts) und Tagsüber kann eine Zentrale bei Bedarf viele tausende E-Autos als Netzpuffer zuschalten. Natürlich wird nur so viel Energie entnommen wie ich per Streckenplanung zulasse.

    Elektrisch angetriebene Leichtfahrzeuge und Zweiräder runden das Angebot dann ab !

    Der Wasserstoffantrieb hingegen erfordert tatsächlich ein ganz neues, teueres und sehr aufwendiges Tankstellennetz, da Wasserstoff ganz andere Tanks und Befüllungsanlagen wie Benzin oder Autogas erfordert.

    Beim Verbrennungsmotor wird wohl auch noch ein wenig zu machen sein, aber wahrscheinlich nur mit entsprechendem Aufwand und Kosten.
    Wie der Name schon sagt, ein Verbrennungsmotor verbrennt in erster Linie und erzeugt daher mehr Wärme als Bewegung.
  • schrieb am 07.01.2010 um 16:09
    Ich denke: Wir sollen nicht nur in Deutschland verstärkt auf das Elektro-Autos setzen!

    Z.B. in Afrika gibt es sehr viel Sonne. Das ist erneuerbare Energie, die nicht genutzt wird. Stattdessen wird endliche fossile Energie wie Erdöl auch dort zum Fahren verbrannt. Mit zwei Drittel des Tankinhaltes des Verbrennungsmotors wird die Umwelt durch seine Verlustwärme aufgeheizt. Sein Wirkungsgrad ist gerade etwa 30%; - also nur ein Drittel des Tankinhaltes wird zum Fahren genutzt. Beim E-Auto sind es etwa 90%; - also wenig Verlustwärme. Diese Energie ist aus Sonne im Überfluss vorhanden und erzeugt kein CO2. Damit lösen Elektroautos natürlich nicht alle Probleme; sondern nur das der nachhaltigen Fahrenergie und das der Luftreinheit.
    Der Hinweis auf die Endlichkeit des Lithiums, - diese Frage trifft auch auf das Erdöl zu. Und das Auto selbst? Kann das Auto ohne Ressourcen / Rohstoffe bis in alle Ewigkeit nachhaltig gebaut werden? Ist alles andere außer Erdöl und Lithium später immer noch vorhanden? Ich sehe die Energiefrage heute nicht als ein Problem an, weil wir die nachhaltigen erneuerbaren Energien haben! Ich meine, Probleme wird es erst geben, wenn es auch andere Rohstoffe nicht mehr gibt. Wenn eh’ keine Autos mehr gebaut werden können, dann wird natürlich auch der nicht mehr benötigte Antrieb bedeutungslos.
  • kommentieren
    schrieb am 07.01.2010 um 16:21
    Ergänzend hierzu die Widerlegung der Elektroautomythen:
    https://utopia.de/0/blog/jimbobs-nachhaltiger-blog/elektroauto-mythen
  • schrieb am 08.01.2010 um 14:05
    Das Problem, dass Elektroautos nicht die 100%ige Lösung sollte eigentlich klar sein. Solange man sich nicht mit seinen beiden Füßen oder mit dem Fahrrad (meine bevorzugte Methode ;-) bewegt, wird die Umwelt immer geschädigt. Sei es durch die Aufwändige Produktion eines Autos oder die benötigte Energie zum Antrieb. Das Verbrennen von Benzin oder Diesel schädigt das Klima ebenso wie wenn ein Elektroauto mit Kohlestrom betrieben wird. Besser sieht es nur beim Antrieb mit 100% Ökostrom oder Biogas aus, allerdings hinterlässt das Auto auch dann noch seinen ökologischen Fußabdruck oder besser Reifenabdruck.

    Langfristig sehen übrigens viele Experten die Zukunft in Autos, die die Energie in einer Brennstoffzelle aus der Reaktion von Wasserstoff und Luft gewinnen und damit einen Elektromotor antreiben. Wasserstoff ist aber keine natürliche Ressource und muss vom Menschen hergestellt werden. Erst wenn man also ein Verfahren entwickelt, womit Wasserstoff in großen Mengen und nur mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien hergestellt werden kann, ist auch das eine wirklich saubere Option. Bis dahin sollte man vor allem so oft wie möglich auf's Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Trotzdem ist aber vor allem das Umschwenken der Industrie und Gesellschaft wichtig, die statt PS oder Geschwindigkeit jetzt den Einfluß auf die Umwelt immer mehr in den Vordergrund rücken.

    Wobei z.B. der Honda FCX Clarity bereits seit 2002 in Kalifornien und Japan auf den Strassen unterwegs ist. Zwar nur zum Test, kann er aber auch von Privatpersonen geleast werden:
    http://www.grueneautos.com/2009/10/honda-fcx-clarity/
  • schrieb am 10.01.2010 um 16:12
    Naja, das mit der "toten Last" ist ja eigentlich egal sobald man genügend sauberen Strom hat.
    Dass ein Auto mehr energie verbraucht als ein Fußgänger ist allene doch noch nichts sclimmes, es kann ja auch mehr. Ich bin nicht dafür, sich überall einzuschränken und auf alle Technik zu verzichten, sondern lieber Technik so weiter zu entwickeln, dass sie immer weniger der unerwünschten Nebenwirkungen hat.
  • schrieb am 12.01.2010 um 23:10
    es kommt immer darauf an, wie diese autos produziert werden. wie gefährlich für die gesundheit sind alle materialien mit dem das auto produziert wurde. wichtig auch, ob das auto zu 100% recycled werden kann oder nicht. ein auto kaufen ist dabei nicht unbedingt notwendig, wenn das auto nicht zum posen gebraucht wird. ich hatte mir mit absicht einen oldtimer von 1973 gekauft, weil ich mir sagte, es gibt so viele autos ohne besitzer und für mich braucht nicht ein neues auto produziert werden. dafür wird dann so viel CO2 in die luft geblasen. wollen sie meinen wagen jetzt kaufen? es ist ein alfa romeo gt 1300 bertone von 1973...

    bei ienem elektroauto ist ja auch die umweltbilanz sehr wichtig. da solte alles mit einfließen.

    es kommt dabei nicht so sehr auf das elektroauto an. ich würde auch mit einem wasserstoff auto fahren.
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    schrieb am 13.01.2010 um 00:47
    hey schönes auto,
    aber mal im ernst. wasserstoff wächst ja nicht an bäumen oder kann auf sehr einfache art erzeugt werde. nein es ist offensichtlich eher so das mehr energie benötigt wird um wasserstoff herzustellen, als ein herkömmlicher verbrenner verbraucht, ist also meiner meinung nach eher augenwischerei... aber das mit den elektrofahrzeugen ist sicher die beste alternative. ich frage mich warum es noch niemanden gibt der alte autos also auch so schätzchen wie die gulia zu elektrofahrzeugen umbaut??? es sollte technisch machbar sein, jedoch natuerlich nur wenn der kosten nutzen faktor sich rechnet. aber generell haben die meisten autos nicht einmal die energiekosten wieder eingespielt da ja bereits ihre herstellung unmengen an schadstoffen verursacht. also vielleicht weiss jemand einen findigen kopf oder besser guten ingenieur der so ein sytem für den umbau der benzinkutschen erdenkt und umsetzt. lasst es mich wissen. sowas kann ich gerne verkaufen, da es meiner phylosophie entspricht, und ich weiss das eine menge leute auf den god old style stehen.
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    schrieb am 13.01.2010 um 11:30
    Firmen die Autos mit Verbrennungsmotor zu Elektroautos umbauen gibt es, hier findest Du einige: https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179307
  • schrieb am 14.01.2010 um 08:21
    Individualverkehr ohne Schadstoff gibt es nicht. Elektro ist meiner Meinung nach der bessere Weg, kombiniert mit einer neuen Einstellung zum Automobil. Werr alleine unterwegs ist braucht keine zwei Tonnen Allradler zur Fortbewegung. Ein Smart reicht. ein Twike turt es auch -sofern es im Winter eine Heizung hat-.
    Das erfordert eine Umkehr der inneren Einstellung. Wer den Größten hat ist der Größte geht gar nicht. Minni muß cool werden. Das schaffen vielleicht nachfolgende Generationen. Bei den aktuell 40 ig jährigen sehe ich das nicht. Auf jeden Fall elektrisch mit Strom aus regenerativen E-Quellen, dann sind wir schon einen Schritt weiter.
  • schrieb am 14.01.2010 um 12:05
    Elektroautos an sich lösen nur wenig Probleme direkt, vereinfachen aber die Lösung an anderer Stelle. Natürlich ist elektrischer Strom genauso wenig ein nachhaltiger Rohstoff wie ein Energieträger, der verbrannt wird, jedoch lässt er sich aus weit mehr Quellen herstellen.

    Wenn Elektroautos also durch unser Stromnetz versorgt werden, entwickeln sie sich automatisch zu umweltfreundlicheren Fahrzeugen, wenn die Kraftwerkslandschaft umgestellt wird. Ohne, dass an den Autos selbst noch etwas geändert werden muss.

    Durch ein dynamisches Laden können sie auch viel dazu beitragen, das Stromnetz zu stabilisieren, indem sie als Lastabwurfkunden fungieren. Der schwankende Ertrag durch regenerative Energiequellen könnte dadurch ausgeglichen werden, in dem grade ladende Autos als virtuelle Pufferbatterie agieren.
  • schrieb am 14.01.2010 um 16:23
    Ergänzend zu meinen Blog - Beiträgen vom 18.12.2009 möchte ich noch einen Beitrag unseres Vereinsmitglieds Felix Dencker anfügen. Er schrieb hierzu in den Lübecker Nachrichten im Rahmen unserer Energiesparserie folgendes:

    http://www.energietisch-luebeck.de/energie/Resources/Angepasste_Mobilitat_Zuruck.pd

    Da ein Großteil unserer Beiträge auf der Homepage abgedruckt wurde, lohnt sich ein Ausflug dahin.
    Wir werden uns auch weiterhin bemühen, auch zum Thema Verkehr Beiträge zu liefern.

    Jürgen Heinrich

    Energietisch Lübeck
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    schrieb am 15.01.2010 um 09:10
    Hallo Jürgen,
    bei deinem Link fehlt hinten ein f, hier der funktionierende Link: http://www.energietisch-luebeck.de/energie/Resources/Angepasste_Mobilitat_Zuruck.pdf
  • schrieb am 14.01.2010 um 23:49
    der "alte" fahrzeugbestand sollte teilweise, so weit möglich und sinnvoll umgerüstet werden. typisch wegwerfgesellschaft. altes auto weg, was später mit dem neuen passieren soll (ob elektro oder nicht) ist erstmal egal. super idee übrigens mit der "umweltprämie" lol
    meinen trabi würde ich gerne auf e-antrieb umrüsten. die paar kilometer die ich im jahr fahre kann ich elektrisch zurücklegen. strom kommt vom eigenen dach. klar keine lösung für alle aber ein erster schritt.
    für mich stellt sich die frage ob ich einen der größten umweltverschmutzer, wie zB china, durch den kauf von akkus finanziell unterstützen möchte. (zwickmühle)

    grüsse an alle Fahrradfahrer
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    schrieb am 15.01.2010 um 09:09
    Hallo Trabi-EV,
    Du kannst dich ja mal bei Herrn Dr. D. Schulze erkundigen, der hat schon welche umgebaut.
    http://www.solarmobil.net/Vereine/Dresden/Trabi.htm

    Herzliche Grüße

    urwalder
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    schrieb am 15.01.2010 um 23:43
    hey danke für den tipp
    ist meine alte heimat

    danke
  • schrieb am 15.01.2010 um 09:41
    Das Auto, die Zigarette d... , welcher Krebs ist schädlicher?
    Natürlich der, der durch die Luft verursacht wird die ich einatme wenn ich an der Straßenkreuzung mit meinem Fahrrad warte und die Diesel und Benzinfahrzeuge loslegen.
    E-Straßenbahn, E-Loks, deutsche Brennstoffzellen U-Boote. Alles Beispiele dem Strommobil gehört die Zukunft. Die O-Busse wurden abgeschaft? Wo ist der norwegische Thik geblieben (Ford hat ihn geschluckt)?
    Also wer seinen Kindern und Enkeln etwas gutes tun möchte sollte mit dem Kauf eines neuen Fahrzeugs warten bis der Staat eine Abwrackprämie für die Verschrottung eines alten PKW, LKW ...
    zahlt um einen E-Antrieb zu fördern.

    Jo
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    schrieb am 15.01.2010 um 09:45
    Eine Förderung für die ersten 100.000 E-Fahrzeuge ist angekündigt.
    Ich steige aber auch ohne Steuermittel auf ein E-Mobil um.
  • schrieb am 15.01.2010 um 18:35
    Der erste Schritt sollte sein: Öffentliche Verkehrsmittel bevorzugen (die werden auch weiter ausgebaut, wenn mehr Leute sie nutzen). 2. Schritt: ein kleineres, leichteres Auto zu fahren. 3. Schritt: Ein kleines, leichtes e-car, welches mit regenerativ erzeugtem Strom fährt. Dieses hat eine Batterie, die eine Reichweite von nicht mehr als 200 Kilometer bringt. Bei diesen Voraussetzungen ist das Ressourcen- und Umweltprobblem Lithium in Grenzen zu halten. Im Übrigen, wer weiß, ob nicht noch ein umweltfreundlicherer Batterietyp entwickelt werden wird? Und dann noch: es gibt auch das Pedelec, das elektrisch unterstützte Fahrrad.
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    schrieb am 15.01.2010 um 18:44
    So ist es lieber Erich und bei den Batterien tut sich tatsächlich einiges : https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179339
  • schrieb am 16.01.2010 um 02:49
    Es liegt wohl an der Abwrackmentalität um eben solchen Müll ernsthaft ersinnen zu können. Womit wir auch den wahren Abfall entdeckt haben.

    Was bitte ist Abfall?

    Einfach und rein chemisch betrachtet gibt es keine Abfall, sondern nur Rohstoffe. Der Beobachter legt in seiner Betrachtungsweise fest, einen vorliegenden Stoff zu einem Abfallprodukt zu degradieren und zu verschwenden oder eben diesen als Rohstoff zu entdecken. Jeder Verbundstoff kann nahezu zu 100% recycelt werden. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft die Wert- und Rohstoffe als Müll deklariert. Mit dieser gedankenlosen Deklaration werden wertvolle Rohstoffe dem Kreislauf entzogen.

    Lithium-Manganoxyd-Primärzellen sind mittels Vakuumdestillation wiederzuverwerten. Mit diesem Verfahren werden nickelhaltiges Eisen und Ferromangan gewonnen. Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus werden metallurgisch aufbereitet. Dabei werden Kobalt, Nickel und Kupfer gewonnen.
    Um nur mal die Li-Ion-Akkus zu betrachten. Für jeden Akku- und jede Batterietyp gibt es eigene Recyclingverfahren.

    Elektromobilität ist in jedem Falle der Verbrennungstechnologie vorzuziehen - schon alleine die Physik gibt hier die Antwort (=Effizienz). Wenn bis 2020 nur rund eine Million Elektroautos durch Deutschland fahren, so ist das schlichtweg zu wenig. Es sei denn, bis dahin fahren überhaupt 20 Millionen weniger KFZ mit Verbrennungmotoren rum. Was durchaus realistisch sein kann. Man wird sich hoffentlich, diese inneffiziente, schmutzige und schädliche Art der Fortbewegung einfach nicht mehr leisten können.

    Mit dem Elektro-Auto als Massenmobil wird nicht nur der Verbrauch innerhalb weniger Jahre in die Höhe schnellen, sondern auch der technologische Fortschritt gleichmassen oder gar übermässig steigen. Von Entsorgung kann überhaupt nicht die Rede sein, sondern von Rohstoffrückgewinnung (=Recycling). Die Produktion von leistungsstarken Akkus ist mitnichten aufwendiger als die Produktion von Treibstoffen und Ölen. Allein bereits mit der Feststellung, das Lithium endlich ist (Öl ist demzufolge unendlich..!), beweist der Autor seine mangelnde analytische Ausseinandersetzung mit der Materie. (Nachfrage + Endlichkeit = Wertvoll). Lithum wird möglicherweise eben aus diesem Grund wohl zu einem wichtigen und somit wertvollen Rohstoff werden.

    Li-Ion Akkus benötigen eigentlich nur geringe Mengen des noch relativ günstigen Lithiumkarbonat. Dennoch will "Toxco USA" seine Fabriken aufrüsten um Li-Ion Batterien wiederaufzubereiten. Aus dem einfachen Grund, da China bis 2020 wohl mehr als 20 Mio Elektrofahrzeuge haben wird und somit diesen (ihren) Rohstoff wohl immer teurer verkaufen wird.
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    schrieb am 16.01.2010 um 14:16
    Sehr schön analysiert, vielen Dank !
  • schrieb am 16.01.2010 um 13:39
    Vergleich Auto mit Elektrofahrrad
    Auto :
    Anschaffungskosten 10.000 €

    Elektrofahrrad:
    2.000 €
    Auto :
    Gewicht in Kg incl. Fahrer 1500 Kg
    Elektrofahrrad:
    150 Kg
    Auto :
    Benzinkosten in €/Liter für 12,5 Km 1,22 € -
    Elektrofahrrad:
    Stromkosten in € Acculadung 36V 12 AH = 250W für 20 km 0,15 €
    Auto :
    Durchschnittsgeschwindigkeit auf 100 Km 100km/h
    Elektrofahrrad:
    20km/h
    Auto :
    Aufwand für Benzin/Strom in € bei 100 KM 9,76 €
    Elektrofahrrad:
    0,75 €

    Quelle:
    http://www.ebike-net.de
  • schrieb am 18.01.2010 um 00:27
    Was nützt der Elektroantrieb, wenn der durch millionen künftiger Elektroautos rasant steigende Strombedarf mit schlechten Wirkungsgraden aus fossilen Brennstoffen oder Atomenergie erzeugt wird ? Elektromobilität und nachhaltige Konzepte zur Energiegewinnung müssen in einem Atemzug genannt und gemeinsam verfolgt werden. Über Elektrofahrräder zu philosophieren ist ja ganz nett, geht aber meilenweit an der Lebenswirklichkeit der Bevölkerungsmehrheit vorbei.
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    schrieb am 18.01.2010 um 09:56
    Moin Rulleborn,
    ich lese gerade das Sachbuch " Bitte wenden Sie jetzt! " ISBN-10: 3-527-32648-0
    Dort werden die verschiedenen Antriebsarten bis ins Detail verglichen. Der Autor Eckard Helmers, Chemiker und Umwelt-Professor, beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Mobilität und Schadstoffausstoß.

    In dem Buch beweist der Autor, dass das Elektroauto selbst mit reinem Kohlestrom geladen, im gesamten Schadstoffmix dem Verbrennungsmotor überlegen ist, mit dem aktuellen Strommix sowieso und mit regenerativ erzeugtem Strom ist das Elektroauto absolut unschlagbar.

    Leider wird bei dem Vergleich Verbrennungsmotor gegen Elektroantrieb die Diskussion immer nur auf den CO2 Ausstoß reduziert, unterschlagen wird, dass die Abgase des Verbrennungsmotor ein Gemisch einiger hundert Substanzen, die fast alle für sich genommen schon hochgradig schädlich auf Menschen, Tiere, Pflanzen und die gesamte unbelebte Umwelt wirken.

    Idealerweise sollte natürlich das Elektroauto vorzugsweise mit überschüssigem regenerativ erzeugtem Strom des Nachts geladen werden !
    Aber selbst mit Strom aus modernen fosil betriebenen Kraftwerken ist Dank der Filtertechnik in modernen Kraftwerken der Schadstoffausstoß über alle Stoffe gesehen weit besser als der von Verbrennungsmotoren.

    Mit dem Feinstaub sieht es genauso aus, auch hier ist das Elektroauto selbst mit Strom von modernen Kohlekraftwerken klar im Vorteil.

    Auch die Feinstäube aus Bremsbelägen würden sich durch das Elektroauto veringern, da das Elektroauto zu einem großen Anteil mittels dem zum Generator umgeschalteten Motor gebremst wird.
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    schrieb am 18.01.2010 um 12:45
    Der Elektroantrieb hat doch ein paar kleine aber feine Vorteile:

    1. Der Strom in Deutschland wird jetzt schon zu 15% aus erneuerbaren Energien erzeugt.
    Also fährt das Elektroauto immerhin mit 15% grünem Strom. Das ist doch besser als nichts, oder ?
    2. Der Elektroantrieb kann Bremsenergie wieder in die Batterie zurückspeichern. Das ist gewissermaßen auch grüner Strom.
    3. Der Elektroantrieb kennt keine Kaltstartphase. Das heißt, der gute Wirkungsgrad des Elektromotors ist vom ersten Augenblick an wirksam und nicht erst nach ein paar Kilometern wie beim Verbrennungsmotor.
    Wieviel Millionen Menschen fahren täglich mal eben ein paar Kilometer zum Einkaufen und brauchen dabei doppelt so viel Sprit wie der Elektroantrieb ?
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    schrieb am 18.01.2010 um 13:08
    Genau petermieze !

    Sie brauchen sogar zum Teil das vier bis fünffache an Energie.

    Gerade in der Kaltlaufphase braucht auch ein sparsames Auto mit Verbrennungsmotor schon mal 7 bis 8 Liter bei zurückhaltenter Fahrweise, was der Energie von rund 70 bis 80 kWh entspricht.

    Ein vergleichbares Elektroauto verbraucht, da kein Warmlaufen nötig, auch bei Kurzstrecken rund 15 kWh, was in etwa dem Energieinhalt von 1,5 Liter Benzin entspricht.

    Im Winter kommt dann noch der erhöhte Spritverbrauch durch die höheren Reibungswiderstände im kalten Zustand hinzu, allerdings verbraucht hier auch das Elektroauto durch die Heizung mehr Energie.
    An der Steckdose zum Laden angeschloßen hat man allerdings den Vorteil einer Standheizung, sprich der Fahrzeuginnenraum kann schon vor der Abfahrt, mit dem Strom aus der Steckdose angenehm vorgeheizt werden und das Eiskratzen entfällt.

    Meist muß hier bei normalen Autos ohne Standheizung der Motor erst mal eine Weile im Stand laufen, damit man mit freier Sicht fahren kann.

    Übrigens war der Anteil an regenerativ erzeugtem Strom 2009 sogar schon 16 % !
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    schrieb am 18.01.2010 um 12:53
    Viele ältere Mitbürger begrüßen das Elektofahrrad. Auch die Version mit der Elektrounterstützung. Damit gewinnen sie ein gutes Stück an Mobilität zurück.
    Wer sagt denn das die heutige Mobilität in Fels gemeisselt ist. Bei einer Veränderung der Rohstoffpreise werden wir uns eh neue und vor allem andere Lösungen für den Individulalverkehr überlegen müssen.
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    schrieb am 18.01.2010 um 16:19
    Bitte vorsichtig mit der Aussage über ältere Menschen. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass in punkto Mobilität der Deutsche Bürger sehr Eitel ist. Wenn also die Art der Fortbewegung mit dem Ebike nur noch auf die erreichte Mobilität im Alter reduziert wird, hoffe ich dass in Zukunft die durchgestylten Typen in Ihren Kondomanzügen öfter von Rentern am Berg mit Ebikes überholt werden. Macht unheimlich Spass wenn die dann frustiert in die Pedale treten, ihnen einen mitleidigen Blick zu zu werfen ;-)

    Und dann informiert euch mal was in Asien abgeht wo ja bekanntlich die meisten Menschen leben. Dort ist der Ebikeboom schon längst ausgebrochen. Wir hochnäsigen Nordeuropäer sind doch die Bremser. Ausser in der Schweiz wo die Berge auch mehr den Bedarf geweckt haben und dann sind da noch die Holländer die Fahrradmässig eh immer schon ein wenig pfiffiger waren.

    Dann wäre da noch mehr Einsparpotenzial wenn nicht jeder Bürohengst zur Arbeit ins Böro seiner Firma fahren müsste sondern endlich die Möglichkeit des Remotearbeitens genutzt würde. Ich hab schon vor 5 Jahren von Deutschland aus auf PC's in den USA meine Hausaufgaben gemacht. Ohne erkennbare Performance-einschränkungen.

    Und da fallen mir wieder die armen Kinder ein, die täglich Kiloweise an Büchern in die Schule schleppen (Gemessene 10 15kg ab 10 Jahren), wärend man das Wissen was da drin steht bestimmt auf die kleiste CD Brennen könnte. Das müsste man mal hochrechnen was da an Anschub und Bremskräfte eingespart werden könnte und so weiter.

    Ich glaube es werden immer wieder neue Säue durchs Dorf getrieben und an den Wurzeln des Problems zur Einsparung von Energie wird mit Riesenscheuklappen vorbeigeredet.

    https://utopia.de/0/blog/softwaretest
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    schrieb am 19.01.2010 um 08:04
    @ cbueche
    Ich spreche hier nicht in der Allgemeinheit, sondern aus persönlicher Erfahrung.
    Habe mich mit vielen Mitbürgern, die noch mit dem Fahrrad unterwegs sind unterhalten.
    Die würden gern umsteigen, können aber die noch hohen Kosten für die Anschaffung nicht immer aufbringen.
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    schrieb am 19.01.2010 um 10:10
    Ok, schon verstandem. Es gibt da noch die Möglichkeit sein normales Fahrad mit ein paar Handgriffen zum Ebike umzurüsten. Ganz legal. und kostet rund 500€

    Die Qual der Wahl ist da eher den EMotor vorne oder hinten oder in der Mitte oder an der Seite oder...

    Und wenn man sich umschaut gibt es auch gute Batteriekonzepte die nicht zu teuer sind.

    Ich nutze 3 Bleigelaccus a 12V 12A zu 36 V geschaltet und ja ich Bau sie immer ein und aus da in meinem Schuppen kein Strom ist. Wiegen insgesammt rund 12 Kg und haben nur 80€ gekostet statt z.B. Lionen accus die sehr anfällig sind und bei gleicher Leistung zwar nur 3-4 Kg wiegen aber auch ca. 600€ kosten.

    http://www.ebike-net.de
  • schrieb am 18.01.2010 um 19:00
    Liebes Utopia,

    es wäre schön, wenn Ihr Euch evtl. mal mit dem Thema der Demateralisierung von Prof. Schmidt-Bleek auseinder setzten würdet.
    Das ist meiner Meinung nach die beste Chance - bei Alem erst mal daran sparen was man rein steckt, bevor man daran spart was hinten raus kommt.
    Alleine für das Kupfer in den E-Autos, müsste man mehr jahrzehnte lang länger fahren als diese halten, um den Verbrauch an Natur duch die CO2 Ersparniss wieder rein bekommt...

    http://www.faktor-x.info/wissenschaft/methodenbroktober-2004/schmidt-bleek-mips/
    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologischer_Rucksack
    http://www.factor10-institute.org/
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    schrieb am 19.01.2010 um 00:03
    Man sollte bei einer solchen Argumentation bedenken, dass ein Elektroauto weit haltbarer und praktisch komplett wieder verwertbar ist, ich verbrauche also keine Rohstoffe, sonder ich nutze sie !

    Bei Mobilität mit Verbrennungsmotoren werden Rohstoffe in Form von Treibstoff verbraucht und die Metalle sind auf Grund der Öl- und Verbrennungsrückstände weit schwerer wieder zu verwenden !
  • kommentieren
    schrieb am 19.01.2010 um 08:14
    Einmal mehr: die CO2-Bilanz bestehender Technologien interressiert nicht, weil das bestehende etabliert. Das neue muss dann von A-Z alles was das alte nicht konnte, erfüllen.
  • schrieb am 20.01.2010 um 09:24
    Ihre Negativausführungen unterstütze ich fast vollständig. Mittelfristig ist aus diesen Gründen nur eine Technik vertretbar, die den Batterieanteil reduziert. Umweltverträgliche Batterien, mit etwas geringerer Leistung gibt es bereits,

    Um die zu geringe Batterieleistung auszugleichen, muß ein verbrauchsgünstiger kleiner Biogasmotorgenerator, für kontuinierliche Batterieladung sorgen. Hier ist die Entwicklung noch nicht soweit.

    Über PV und jedem Stromanschluß ist über ein im Fahrzeug vorhandenen E-Zähler an jedem Ort der Erde eine sichere Abrechnung möglich. Hier ist ein Durchbruch in naher Zukunft möglich.
  • schrieb am 21.01.2010 um 17:55
    Erstmal die momentane Krise abwenden, dann sich den Kopf über die nächste zerbrechen.

    Schließlich muss man irgendwann auch mal Zeit für optimistische Gedanken haben..
  • schrieb am 22.01.2010 um 10:34
    Ich denke es gibt noch genügend Bereiche wo Wir optimieren können...es wird immer noch viel zu viel Energie verbraucht um Güter nur wegen ein paar Cent Ersparnis hunderte von Kilometern zu transportieren. Kreisverkehr statt Ampelkreuzungen etc...
  • schrieb am 31.01.2010 um 12:57
    Hallo miteinander.
    Ich denke, ein weiterer Vorteil beim Elektroauto ist jedenfalls, daß die Multis mal gewechselt werden: Abhängigkeit von Öl-und Raffineriemultis wechselt zu Abhängigkeit von Strom-Multis......und deren Bedingungen kann man jetzt noch gesetzlich steuern. Und jeder kann seinen Stromanbieter ja schließlich wählen(solange er immer zuhause auflädt). Gibt ja auch kleine "Multis".
    Es werden vielleicht irgendwann keine Truppen mehr aufgrund von Erdölvorkommen einmarschieren.
    Und trotzallem denke ich immer: Das individuelle Fortbewegungsmittel muß/sollte auf die Emotionen der Käufer eingehn: Unser Auto, auch unser Fahrrad, erst recht unser Motorrad ist wie in früheren Zeiten sowas wie unser Pony---wir lieben es--wir streicheln es---auch Fahrradfahrer suchen sich ein schmuckes Stück raus und machen noch 'n paar eigene exklusive features an den Rahmen dran. Meist haben eingeschworene Fahrradler mehrere Modelle im Schrank für verschiedene Zwecke.Ich bin überzeugt, daß es ohne "Mode" auch bei Fortbewegungsmitteln nicht geht. Jedem Tierchen sein Plaisirchen. Dem einen die Flunder mit Recaro-Sitzen, dem andern das aufblasbare Raumwunder und jenem dort das Representierchen mit großem subwoofer im zugebauten Kofferraum und der überdimensionierte Chrombügel am Kühler vorn.
    Es muß das umweltfreundliche Pony in funktional, sportlich, luxuriös und hausbacken. Eben so wie die Menschleins, die es bewegt und die es bewegen.
  • schrieb am 01.02.2010 um 18:23
    Lösungen, welche den Weg, des hirnlosen Konsumterrors weiter in Erwägung ziehen,
    werden von der Evolution eingeebnet. Dieser stinkende lärmende Schrott, auf den ein
    Teil der Bewohner unseres Sterns mehr Wert legt, als auf die eigenen Artgenossen,
    gehört in der Neuproduktion, ob mit Verbrennungsmotor oder Elektromotor, sofort eingestellt.
    Einzig und allein dieser Schritt würde zeigen, dass die Menschheit zur geistigen Entwicklung
    fähig ist. Jedoch lehrt uns die Geschichte das Gegenteil, sonst gäbe es keine Kriege, keine
    Rüstungsindustrie, keine Atomwirtschaft , um nur die Schlimmsten zunennen, mehr.
    Wir sollten sofort den Weg der stinkenden, lärmenden, giftigen und krankmachenden
    Industriealisierung verlassen, um uns den wahrhaft wichtigen Dingen ( Liebe, Harmonie, Frieden )
    zuzuwenden.
    Mit lieben friedvollen Grüßen
  • kommentieren
    schrieb am 04.02.2010 um 15:07
    Lieber friedvolte oder liebe friedvolte

    Soooo friedlich klingt dein Beitrag aber nicht. Wer entscheidet denn, was hirnlos ist ? Sollen wir dann bei der Musik beispielsweise gleichmal alle Schlagertexte verbieten ?
    Mit Gleichmacherei kommen wir doch nicht weiter. Handel ist noch kein hirnloser Konsum. Und unterschiedlicher Geschmack auch nicht.

    Beste Grüße
    Reinhard HH Böhm
  • schrieb am 07.02.2010 um 20:19
    Es geht nicht um "alles oder nichts", sondern um eine sinnvolle Ergänzung des fossil angetriebenen Mobils, insbesondere für Kurzstrecken in schadstoffgestressten Cities. Da sich Lithium-Batterien vorerst ohnehin kein Mensch leisten kann, wird der Schwerpunkt auf geleasten bzw. gemieteten Elektroautos liegen. Der Umstieg vom eigenen (Langstrecken-) Fahrzeug auf ÖPNV und kleine E-Mobile wird durch die Umweltzonen und knappe sowie teure Parkflächen in Ballungszentren gefördert. Darüber hinaus sorgt eine kundenfreundliche Logistik (Fahrzeugmiete über Handy, GPS und Kundenkarte als Fahrzeugschlüssel) für eine rasche Marktdurchdringung. Für Langstrecken werden sich Erdgas-/LPG-/Ethanol-/Hybrid-Fahrzeuge und später Wasserstoff als weitgehend saubere Antriebsalternative durchsetzen.
  • schrieb am 21.02.2010 um 12:48
    Um direkt an die Argumentation des Greenpeace-Verkehrsexperten Lohbeck anzuknüpfen - der Austausch der Antriebstechnik ist exakt der Knackpunkt! Das ändert alles, denn Benziner und Dieselfahrzeuge sind per se mit hohen Emissionen belegt, der Austausch der Antriebstechnik zu einem Elektromotor eröffnet die freie Wahl der Energie-Erzeugungstechnik!!! Hinzu kommen verschiedene andere Vorteile des Elektromotors.

    Dadurch wird das Elektromobil nicht automatisch sauberer, aber im Gegensatz zu den herkömmlichen Antrieben KANN es sauberer sein. Hinzu kommt noch, das viele der Elektromobile nicht einfach nur einen anderen Motor haben, sondern vollkommen neu um den neuen Antrieb herum konstruiert sind, um etwa durch Gewichtseinsparung vom Start weg weniger Energie zu benötigen.

    Das Problem der Lithiumversorgung/Recycling ist lösbar (ich empfehle zum Studium: auto.pege.org -> Lithium) und die Elektromobilität ist keinesfalls von Lithium abhängig.

    Im Prinzip ist in den obigen Kommentaren alles gesagt. Es ist traurig.
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    schrieb am 07.03.2010 um 13:27
    zukunftsmusik ?
    wenn man natürlich nicht will, dann ja. ich denke aber, daß genau dieses prinzip zukunft hat und alles andere auf diesem weg dorthin nur eine übergangslösung darstellen kann, sollte, muß !
  • schrieb am 25.02.2010 um 15:52
    hab neulich einen ganz interessanten Film gesehen:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/nachrichten/#/beitrag/video/967156/Elektronisch-fahren---ohne-Batterie

    Um das Problem der eingeschränkten Reichweite, Kosten, Gewicht und Entsorgung von Batterien zu umgehen wird dem Auto kontaktlos Energie durch Induktionsschleifen in der Straße zugeführt. Dies kann auf Fernstrecken auch während der Fahrt geschehen. Der Akku wird nur noch benutzt, wenn man außerhalb des Netzes unterwegs ist.

    Dem Bericht zufolge, wäre die Umsetzung wesentlich weniger aufwändig, als es sich zunächst einmal anhört. Mit speziellen Fräsen könnten die Kabel in Autobahnen und Hauptstraßen verlegt werden, ohne dass diese aufgegraben werden müssten.

    noch ist das alles Zukunftsmusik, aber ein interessanter Ansatz, wie ich finde!
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    schrieb am 25.02.2010 um 16:22
    Danke für den Link !
  • schrieb am 08.03.2010 um 09:46
    Ich habe den Artikel jetzt erst gelesen und nicht alle Diskussionen durchgelesen, also vielleicht wiederhole ich hier nur schon gesagtes...

    Ich denke, egal, ob man nun ein Auto mit Verbrennungsmotor oder ein Elektroauto fährt, beides schadet der Umwelt, so oder so. Und ich glaube nicht daran, dass Menschen in naher Zukunft eine geniale Lösung finden, mit der es möglich ist, mit gutem Gewissen ein Auto zu besitzen und zu fahren. Um den Film "I Heart Huckebees" zu zitieren: "Wer Auto fährt ist ein Mörder". Sehr drastisch ausgedrückt, aber irgendwie ist ja doch was dran.

    Diese Elektro-Auto-Diskussion ist genau so eine "Welche Lobby gewinnt?"-Diskussion wie das Energie-Spar-Lampen-Thema und lässt weniger meine "Ich habe Hoffnung"-Skala als vielmehr meinen Blutdruck steigen. Nervt Euch das nicht auch?!

    Vielleicht sind bei diesem Thema eher die Fragen angebracht: Warum muss eigentlich jeder ein Auto besitzen? Ist nicht die Aussage von Lohbeck bezüglich dem Verhältnis Nutzlast zu "totaler" Last viel entscheidender? Muss nicht ein viel grundsätzlicheres Umdenken hin zum Ausbau und der verstärkten, vielleicht eben sogar ausschließlichen, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel eintreten?

    Elektro-Autos stellen in meinen Augen keine intelligente und umfassende Lösung dar, um einen positiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
  • kommentieren
    schrieb am 08.03.2010 um 09:49
    Zustimmung - das sehe ich auch so... Ähnliche Antworten gab es dazu zwar schon, trotzdem darf das auch gerne mal wieder betont werden.
    Grüße
    Thomas
  • kommentieren
    schrieb am 08.03.2010 um 09:53
    Grundsaetzlich muss in der Gesellschaft soo vieles geaendert werden...

    am wichtigsten: Zuhoeren und Mitreden.
  • kommentieren
    schrieb am 08.03.2010 um 12:34
    Liebe Petra, Du hast es ja schon betont, Du hast die Diskussion nicht durchgelesen.

    Das beide Mobilitätsmittel der Umwelt schaden ist schon klar, aber die Aussage ist wie die von Herrn Lohbeck zu verkürzt und in keinster Weise zielführend.

    Hier müssen endlich mal ganz klar die Dimensionen und Verhältnissmässigkeiten zurecht gerückt werden.

    Halten wir einmal fest, die Mobilität ist ein absolutes Grundbedürfnis unserer modernen Zivilisation. Ohne Mobilität und Energie funktioniert bei uns rein überhaupt gar nichts !

    Die Frage ist also, wie kann ich Mobilität und Energie möglichst umweltverträglich zur Verfügung stellen ?

    Mit dem Verbrennungsmotor ist dies aus verschiedenen Gründen unmöglich !

    Da wäre zu aller erst die Bereitstellung des Energieträgers, wir wissen Erdöl ist endlich und verursacht von der Föderung bis hin zur Verbrennung massive Umweltschäden.

    Auch die Bereitstellung von sogenannten Biokraftstoffen ist sehr Flächenintensiv ( Konkurenz zu Nahrungsmittel) und sehr ineffizient ( ...Wenn ein Bauer einen Hektar Raps anbaut, kann er pro Jahr etwa 16.000 Kilowattstunden Energie ernten. Wenn er auf derselben Fläche eine Photovoltaik-Anlage errichtet, kann er 400.000 KWh Solarstrom produzieren. Wenn er aber auf seinem Acker ein Windrad installiert, erntet er sechs Millionen KWh Windstrom. Quelle: http://www.sonnenseite.com/Erneuerbare+Energien,Lernen+aus+dem+Biosprit-Desaster,5,a9808.html )

    Der elektrische Antrieb ist schlicht in seiner ganzen Kette, dass heißt von der Erzeugung bis zur Nutzung um Welten effizienter als der Verbrennungsmotor.

    Es geht hier also in keinster Weise um "Welche Lobby gewinnt", sondern darum dass die Vernunft gewinnt !

    Natürlich sollte auch darüber diskutiert wer und ob man ein Auto braucht, auch der öffentliche Verkehr sollte da ausgebaut werden wo es sinnvoll ist !

    Aber es gibt nun mal sehr unterschiedliche Wohnsituationen und nicht überall ist ein sinnvoller Ausbau des ÖNV sinnvoll und effizient.

    Hier ist eindeutig mehr intelligenz und die Verzahnung verschiedener Verkehrsmittel gefordert und hier bietet sich das Elektroauto als Ergänzung ideal an, die Denkweise von Herrn Lohbeck erscheint mir hier eher sehr eindimensional, auf die Reduzierung des Spritverbrauches von Verbrennungsmotoren reduziert !

    Wie inteligente Mobilität aussehen kann, habe ich hier auf Utopia schon mehrfach geschildert:
    https://utopia.de/0/blog/jimbobs-nachhaltiger-blog/rinspeed-vereint-auto-bahn-und-web-in
    https://utopia.de/0/magazin/brandbrief-von-claudia-langer-zur-iaa-in-frankfurt-an-die-autoindustrie?all#comment-301249
    https://utopia.de/0/blog/jimbobs-nachhaltiger-blog/hamburg-goes-green-ii
    https://utopia.de/0/gruppen/forum/1249

    Neben dem intelligenten Einsatz der Elektromobilität, kommt aber auch noch ein anderer Aspekt zum Tragen, der enorme Energiespeicher für die regenarative Stromerzeugung !

    So könnten schon 100.000 Elektroautos dieselbe Leistung zur Stromproduktion bieten wie die Wasserturbinen von Goldisthal (1 Gigawatt/GW, entsprechend der Leistung eines Atomreaktors), Eine halbe Million Elektroautos würde bereits dieselbe Speicherkapazität wie der Speichersee bieten (8,5 GWh). Würde der gesamte deutsche Fahrzeugpark von 45 Mio. Fahrzeugen elektrisch angetrieben, könnten diese Fahrzeuge alleine mit ihren Batterien eine „Kraftwerks“-Leistung von 450 GW bieten, mehr als sechsmal so viel wie der maximale Leistungsbedarf des deutschen Stromnetzes (74 GW). Quelle: http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/browse/2/article/185/elektroautos-als-stromspeicher-im-vergleich.html

    Man kann also sehen, dass das Elektroauto durchaus eine intelligente und umfassende Lösung unserer Mobilitäts und Energiebedürfnisse auf umweltverträglichere Art zufriedenstellen würde.

    Ein wenig kosmetische Änderungen an den seitherigen Methoden der Energie- und Mobilitätsbereitstellung wird uns auf keinen Fall retten !
  • schrieb am 11.03.2010 um 10:29
    Wenn lediglich das Element Antrieb ausgetauscht wird, in einem ansonsten vollkommen unnachhaltigen Konsumgut, so ist das kein nachhaltiger Weg!

    Eine echte umweltfreundliche Alternative bietet hier nur das E-Fahrrad bzw. das Pedelec: Auch die gesamte Energie-Bilanz, also Herstellung, Unterhalt, Rohstoffverbrauch, Wasserverbrauch und viele weitere Ressourcen sind bei Elektro-Fahrrädern um den Faktor 50-100 günstiger. Elektroautos sind nicht die nachhaltige Lösung. Allein die Entsorgung der 200 Kilo schweren E-Autobatterien ist ein Problem. Es wäre Wunschdenken zu meinen, man brauche nur den Verbrennungsantrieb beim Auto zu ersetzen und schon habe man ein umweltfreundliches oder gar nachhaltiges Verkehrsmittel. Ein Auto befördert immer – zusätzlich zu angenommen 100 Kilo Nutzlast – ein Mensch mit Aktentasche – bis zu 1,5 Tonnen oder mehr Eigengewicht: Kunststoff, Aluminium, „tote“ Last.
    Ein Elektro-Fahrrad hingegen wiegt nur zwischen 15 und max. 30 Kilo. Es ist derzeit auch das einzige Verkehrsmittel, das durch die Speisung aus Solarstrom alltagstaugliche Reichweiten erzielen kann. Zum Beispiel reicht 1qm Solarfläche durchschnittlich für ca. 6.000 Elektrorad-Kilometer pro Jahr - derart effizient ist momentan kein anderes elektrisches Verkehrsmittel. Vor allem auf dem Arbeitsweg ist Fahrrad-Leasing die Alternative zu geschäftswagen! Es gibt bereits Pioniere, die ein breites Sortiment an E-Fahrrädern, Pedelcs im Leasing-Verfahren anbieten. Interessante neue Ideen zu wirklich nachhaltigen Mobilitätskonzepten!
  • schrieb am 14.03.2010 um 12:37
    Zusätzlich sollte in Betracht gezogen werden, dass Elektroautos auch nur Sinn machen, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien ereigt wird, da sonst in der Gesamtenergiebetrachtung ein Verbrennungsmotor durchaus gleichwertig oder besser sein kann, als beispielsweise ein elektrisch betriebenes Fahrzeug, das Strom aus ebenso fossilen Energien oder sogar Atomkraft bezieht.
    Den einigen großen Vorteil von Elektrofahreugen sehe ich in der einfachen Einbindung der Bremsenergierückgewinnung, die direkt über den Elektromotor, als Generator funktionierend, wieder in den Akku eingespeist wird.
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    schrieb am 14.03.2010 um 14:53
    Zitat:
    "dass Elektroautos auch nur Sinn machen, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien ereigt wird, da sonst in der Gesamtenergiebetrachtung ein Verbrennungsmotor durchaus gleichwertig oder besser sein kann"

    Definitiv nein !!!

    Elektromobilität macht absolut sofort Sinn !

    Leider wird bei dem Vergleich Spritauto gegen Elektroauto immer wieder die zusätzliche Umweltbeeinträchtigung von der Ölquelle bis zur Tankstelle (Well To Tank) komplett unterschlagen.

    Allein beim CO2 Ausstoß müssen rund 17% beim Benzin und 19% beim Diesel hinzugerechnet werden !

    Wenn man jetzt noch all die anderen Verschmutzungen, die z.B. durch mögliche Unfälle bei der Förderung und dem Transport des Öl´s hinzu nimmt fällt die Bilanz für das Spritauto immer schlechter aus.

    Auch bei dem Argument Atomkraft könnte ich entgegenhalten, dass die Ölförderung nach neuesten Erkenntnissen extrem zur radioaktiven Umweltverschmutzung beiträgt.
    http://www.tagesschau.de/inland/radioaktivitaet104.html

    Wir sollten deshalb keine Sekunde mit dem Ausbau der Elektromobilität zögern und in gleichem Maße den Ausbau der Erneuerbaren Energie vorantreiben!
  • schrieb am 26.03.2010 um 12:11
    Es bleibt die Frage ob eine Notwendigkeit besteht überhaupt ein Motor betriebenes Fahrzeug zu benutzen. Denn die meisten Wege die mit Auto´s zurückgelegt werden sind so kurz das sie auch gut mit Fahrrädern oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden können. Ein Fehlgedanke besteht darin anzunehmen das man mit dem Auto unabhängiger sein würde, denn wenn die Parkplatzsuche und wartezeiten z.B. im Stau mitgerechnent werden, so ist das öffentliche meist schnelle und über Fahrräder im Stadtverkehr bzw. über die zeitlichenVorteile dieser muss keine weitere Ausführung stattfinden- oder?
    Ich denke das Elektroautos in ihrer gesamt Bilanz eine extrem kurzfristige Lösung sind und das außer auf die Massenbewegungs auch auf den Streckenbilanz zu achten ist. Eine Lösung für Antriebe könnte evtl. dort liegen wo die Antriebsenergie nicht gespeichert sondern direkt umgestzt wird. Da die momentan zur Verfügung stehenden Speichermöglichkeiten, meines wissens nach, keiner ökologisch korrekten Bilanz entsprechen können Elektroautos keine Lösung sein.
    Somit bleiben, im Rahmen des möglichen, die oben aufgezeigten Fortbewegungsmittel für mich bis jetzt ungeschlagen...
  • schrieb am 28.03.2010 um 23:53
    Mit einem Elektro-Auto-Boom rollen wir nicht langsam aber sicher auf die nächste Umweltkrise zu, sondern wir verschärfen sehr zügig die bereits bestehende Umweltkrise. Oder woher soll all die benötigte Energie für die Umstellung der KFZ-Flotte auf Elektro-Betrieb kommen? Hat denn schon mal jemand geschätzt, welche Energiemenge und damit welche Kraftwerks-Kapazitäten notwendig wären, den gesamten KFZ-Bestand Deutschlands bzw. der Welt auf elektrischer Basis zu betreiben? Der Umstieg auf Elektro-Autos ist solange ein Irrweg, wie die notwendige Energie nicht ausschließlich aus regenerativen Energien erzeugt werden kann. Da dies derzeit nicht ansatzweise der Fall sein kann, ist klar, dass jedes Elektro-Auto den Energiebedarf steigert, sodass zwar eine direkte Emission (über den Auspuff) vermieden, indirekt aber eine ganze Menge zusätzlich emittiert wird (Produktion des Stroms für Betrieb und Herstellung der Batterien). Dies dürfte auch der Grund dafür sein, dass in Politik und Wirtschaft derzeit von Brennstoffzellen und Wasserstoff-Motoren nicht mehr die Rede ist, Elektro-Autos aber geradezu euphorisch herbeigeredet werden: Denn es ist klar: Mit der Einführung von Elektroautos werden zusätzliche und dauerhafte Absatzmärkte für die großen Energiekonzerne und damit neue Abhängigkeiten geschaffen. Elektro-Autos: Mit "gutem Gewissen" und Vollgas zu mehr Energieverbrauch, mehr Energiebedarf, mehr klimaschädlicher Emission und weniger Nachdenken über wahre Alternativen zum motorisierten Individualverkehr (MIV=MIEF)!
  • schrieb am 29.03.2010 um 15:55
    @ Stefan Rösler, schade das man sich hier immer wieder wiederholen muss, aber der Kommentar kann so nicht stehen bleiben.
    Der Energiebedarf von Elektroautos stellt in keinster Weise ein Problem dar.
    Da Elektromotoren einen wesentlich höheren Wirkungsgrad haben als Verbrennungsmotoren, wird der Aufbau der Elektromobilität nur geringe Auswirkungen auf den Gesamtstromverbrauch haben. „Schon ein Bruch­teil der wachsenden, regenerativ erzeugten Strommenge reicht aus, um 10 Millionen Elektrofahrzeuge zu 100 Prozent erneuerbar zu betreiben“. Dafür sind etwa 13 Milliarden Kilowattstunden im Jahr nötig – das entspricht 14 Prozent des gegenwärtig erzeugten Erneuerbare-Energien-Stroms (91 Mrd. Kilowattstunden). Allein bis zum Jahr 2020 will die Branche ihre Stromproduktion auf 278 Mrd. Kilowattstunden steigern.
    Quelle: http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/185/erneuerbaren-energien-koennen-strombedarf-fuer-elektroautos-spielend-decken.html
    Ausführliche Informationen zum Thema Elektroauto und Erneuerbare Energie findet man hier:
    http://www.dgs.de/sgvs.0.html

    Um jetzt noch die Fragestellung des Kommentares zu beantworten, der aktuelle Fahrzeugbestand in Deutschland liegt bei rund 40 Mio.PKW´s, wenn 10 Mio. 13 Mrd. kWh benötigen, wären es für dafür rund 52 Mrd. kWh, also gerade mal etwas mehr als die Hälfte der dereitigen Stromerzeugung aus regenerativen Quellen.

    Letztlich könnte man sogar so weit gehen, sich zu Hause den über ein Blockheizkraftwerk gewonnenen Strom in ein Elektroauto einzuspeisen und die entstehende Wärme zur Wassererwärmung zu nutzen. Beim Spritauto verpufft diese Energie in die Umwelt
    https://utopia.de/0/blog/jimbobs-nachhaltiger-blog/energieverschwendung

    Solch ein Blockheizkraftwerk mittels einem regenerativen Energieträger betrieben, würde man das Verbrennermotor-Auto so um längen schlagen.

    Optimal ist aber natürlich immer die Nutzung von direkt umgesetzer Energie, also z.B. aus Wind, Wasser oder Sonne.

    Ein Irrweg wäre es also den schnellen Umstieg auf eine elektrische Mobilität noch länger hinauszuzögern.
    Warten wir nämlich erst mal bis unser kompletter Strom regenerativ erzeugt wird, wird der Ölpreis schon enorme Höhen erreicht haben, dann wird es sicher ein Problem geben bezahlbare Mobilität bereit zu stellen. Vergessen darf man dabei auch nicht das ein höherer Ölpreis auch den öffentlichen Nahverkehr betrifft, Busse fahren schließlich auch mit Diesel.

    Gerade aus dieser Überlegung heraus muss der Umstieg zur elektrischen Mobilität so rasch als möglich erfolgen, zudem es hierdurch einen Rückgang der Nachfrage bei den fossilen Energieträgern kommen würde, was den Preis eher etwas unten halten würde.

    Letztlich können wir uns nur durch die Elektrifizierung unserer Mobilität aus der Abhängigkeit der Erdöl fördernden Länder befreien, hierzu auch : https://utopia.de/0/blog/jimbobs-nachhaltiger-blog/rechenbeispiel

    Was dein Einwand des Energiebedarfs für die Batterieherstellung betrifft, kann ich dir entgegen halten was man alles beim Elektroauto einspart.
    Da wäre z.B. der Auspuff nebst Katalysator, der Motor besteht aus weit weniger Teilen und Metall, es gibt keine Kupplung, kein Schaltgetriebe und es gibt kein Motoröl, also fällt auch der Wechsel von diesem weg.
    Das Elektroauto ist also schon mal in der Herstellung weit energieeffizienter als ein Spritauto, mal ganz zu schweigen von der längeren Nutzungsdauer die sich durch die höhere Laufleistung eines Elektromotors ergibt.

    Was die Abhängigkeiten betrifft ist es doch eher andersherum, erst das Elektroauto erlaubt mir, zumindest eine teilweise, eine Entkopplung von dem Energielieferanten.
    Schließlich lässt sich ein Elektroauto über eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage aufladen, Benzin selbst herzustellen ist da schon etwas problematischer !
  • schrieb am 04.04.2010 um 22:37
    Blödsinn
    ich fahre jetzt seit über 4 Jahren einen Hybrid, der braucht viel weniger Benzin als andere Autos zudem hält die Baterie perfekt, kein Problem.
    Auch ein E Roller kauf ich noch und bin davon üerzeugt.
    Die Industrie möchte lieber Offroad Autos verkaufen, denn nur Bares ist waren, da interessiert niemand was die Luft macht. Die Politik zeigt es ja, oder seht ihr die Bundeskanzlerin mit dem Fahrrad kommen, nein mit dem Hubschrauber, sitzen da welche die Treten, nööööööö.
    Haubtsache es wird abkassiert dass auch noch die Palme bei den Scheichs fertig werd.

    Jeder der was für die Umwelt macht, macht was gutes auch wenn es nur wenig ist, zudem können heute Batterien aufbereitet werden. Wenn es bezahlt wird, das ist die Frage.

    So und jetzt wünsche ich Euch eine gute Fahrt mit den Protzkisten aus Deutschland A4 Turbo und so und das gerase auf den Bahnen.
    Tschüss
  • schrieb am 06.04.2010 um 14:28
    Immer dieses "geht nicht", nur weil der Autor die Lösungen nicht kennt.

    Es gibt bereits Verfahren zum Recycling von Lithium-Ionen-Akkus (http://de.wikipedia.org/wiki/Batterierecycling#Lithium-Batterien_und_-Akkus) und auch deren industrielle Umsatzung ist bereits in Planung (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Recycling-Grossanlage-fuer-Lithium-Ionen-Akkus-751577.html).

    Ebenso gibt es alternative Formen der Lithiumgewinnung die bei steigender Nachfrage schnell attraktiv werden könnten und noch andere Akkutypen welche für Elektroautos möglich wären.

    Was soll also solch eine Panikmache mit schlampiger Recherche?
  • kommentieren
    schrieb am 15.04.2010 um 11:15
    Hallo Du hast recht! Ich mag auch kein geht nicht, und versuche weiter zu denken. Und schön auch, daß Du schon Quellen für Deine Meinugsbildung findest und mitteilst. Nicht desto trotz ist für mich die Panikmache mit oder ohne schlampigen Recherchen, sogar notwendig, weil ansonsten nichts aber auch rein gar nichts in Bewegung kommt, bei uns bequemen Bürger.
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    schrieb am 28.04.2010 um 07:13
    Kann lithium nicht auch aus Meerwasser destiliert werden? Meine ich mal gelesen zu haben...
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    schrieb am 28.04.2010 um 07:16
    Ja das könnte man, wird aber vorerst nicht nötig sein.

    Die jetzt schon erkenbare Effizienzsteigerung bei den Akku´s wird den Rohstoffeinsatz zudem veringern.
  • schrieb am 06.04.2010 um 14:45
    Richtig LovelyLife !
    Ich kann dir gar nicht beschreiben wie mir dieser Artikel mir schon auf die Nerven gegangen ist.

    Andauernd muß man diesen Unsinn im Artikel und die entsprechenden Kommentare wiederlegen (was kein Problem aber nervig ist), weil natürlich die meisten nur den Artikel aber nicht die ganzen Kommentare lesen.

    Hier habe ich auch schon wesentliche Dinge zum Thema Akku geschrieben: https://utopia.de/0/gruppen/forum/thema/179339

    Vor allem die riesigen Effizienzvorteile zum Verbrenner machen den Elektroantrieb unabdingbar:
    https://utopia.de/0/blog/beitrag/energieeffizienz
  • schrieb am 18.04.2010 um 22:24
    Zuerst muss mal die Kraftprotzerei und das Gerase auf den Strassen beendet werden. 4 KW pro Sitzplatz und 120 kmh sollten reichen.
  • schrieb am 19.04.2010 um 10:38
    Das absurde Gefasel von Herrn Lohbeck und anderen die sich darauf beschränken Autos mit Verbrennungsmotor einfach nur sparsamer machen zu wollen anstatt auf Elektroautos umzusteigen, wirkt einfach nur grotesk angesichts angesichts Meldungen wie dieser: https://utopia.de/0/blog/jimbobs-nachhaltiger-blog/amerikas-militaer-fuerchtet
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    schrieb am 19.04.2010 um 10:53
    Mich erinnert das Geschrei gegen Elektrofahrzeuge an die gute alte Zeit.
    Alles, was anders ist, ist Teufelswerk. Wie einst bei der Eisenbahn. Da musste auch zur Sicherheit jemand vorweggehen und eine rote Fahne schwenken.
    so wie dann später die Pferde aus dem Strassenbild verschwanden, werden auch die Verbrennen gehen müssen. Doch unsere Industrie setzt auf Verbrennungsmotoren, bis kein Treibstoff mehr vorhanden ist, oder sich kaum Jemand diesen leisten kann.
    Der Gedanke, wieder Kohle zu verflüssigen wird auch bald wieder aufkommen. Das gibt dann auch wieder tolle Arbeitsplätze unter Tage.
  • schrieb am 23.04.2010 um 22:25
    wenigstens ist es ein neuer weg der aufjedenfall besser ist, als die autos ide wir im moment durch die gegend fahren.in der e-auto branche kann noch geforscht und optimiert werden
  • schrieb am 28.04.2010 um 07:06
    Grundsätzlich ist es richtig vom Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb umzustellen. Allein der Lärm und die Schadstoffbelastung in den Städten sind ein großes Problem.
    Die relevanten Fragen sind: müssen es Akkus sein? Sind Brennstoffzellen vielleicht langlebiger? Ist Wasserstoff wirklich so gefährlich? Kann das Lithium nicht doch komplett recycelt werden? Müssen Autos ewig 1-2 Tonnen wiegen? Und so schnell sein?
    Entschleunigung, Leichtbau, intelligente Vernetzung von Individual- und Massentransportmitteln, neue Verkehrssysteme, dezentrale Energieerzeugung u.ä. sind konzeptuell alle erfunden.
    Der Wille sich auf intelligente Innovationen einzulassen ist millionenfach vorhanden, nur die Entscheider sind (noch) nicht bereit auf Ihre Pfründe zu verzichten und halten solange an schweren, energiehungrigen Systemen fest, solange sie nachgefragt werden.
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    schrieb am 28.04.2010 um 18:38
    Zu deinen Fragen:
    Ja, Akkus müssen sein, selbst bei der Brennstoffzelle braucht man diese da die Brennstoffzelle keine Spitzenleistungen abdecken kann.

    Die Brennstoffzelle selbst ist zwar weit umweltfreundlicher als das Verbrennen eines Energieträgers, da aber der Wasserstoff recht viel Energie bei der Herstellung vernichtet ist diese Energiebereitstellung auch noch nicht optimal, was deine zweite Frage schon teilweise beantwortet.

    Mit dem Wasserstoff selbst ist das auch so ne Sache, ungefährlich ist er sicher nicht und eine Wasserstofftankstelle dürfte aufwendiger und teurer sein als Sprittankstelle.
    Daher ist der Aufbau einer Infrastruktur mit höherem Aufwand verbunden als dies beim Elektroauto der Fall ist. Ein weiteres Problem ist die Flüchtigkeit des Wasserstoff in normalen Stahltanks.

    Lithium kann weitgehend recycelt werden, im Gespräch ist auch die Zweitnutzung der meist noch nicht kaputten Akkus, die möglicherweise nur wegen der Verringerung der Reichweite ausgetauscht werden aber durchaus noch Speicherfähigkeit besitzen.

    Tendenzen zum Leichtbau gibt es schon bei Elektroautos, wobei es in diesem Fall, durch die Energierückgewinnung beim Bremsen, bei weitem nicht so relevant wie beim Verbrenner ist.

    Ansonsten hast Du meine volle Zustimmung !
  • schrieb am 03.05.2010 um 10:50
    Ich finde es ärgerlich, dass E-Autos in großen Teilen der Politik und auch in der Öffentlichkeit ein unbedingtes Sauberimage haben. Dabei wird oft übersehen bzw. übergangen, dass ja der Strom irgendwo her kommen muß und dass die Produktion der Batterien und deren Entsorgung sehr problematisch ist und insgesamt wahrscheinlich die CO2-Bilanz beim E-Auto nicht besser ist wie bei einem vergleichbaren Diesel-getriebenen Fahrzeug.
    Fraglos erfreulich beim E-Auto wäre natürlich, dass es nicht mehr stinkt und keinen Lärm macht. Davon würden vor allem die Menschen in den Städten profitieren.
    Allerdings sehe ich durch die Leisheit (weiß jeder, was ich meine?) der E-Autos die Gefahr, dass so mancher Passant, vor allem Kinder, unbedarft über die Straße geht, in der Annahme, da kommt doch nichts ... Das wäre zumindest in der Übergangszeit meiner Meinung nach ein Problem.
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    schrieb am 03.05.2010 um 11:13
    Der Strom kommt auch zum 1000 sten Mal aus Erneuerbaren Quellen.
  • schrieb am 03.05.2010 um 22:26
    Es gibt eine andere Löaung für Elektroautos aber auch für das große Problem der Speicherung von erneuerbarer Energie: Die patentierte DIREKT-METHANOL-BRENNSTOFFZELLE von Neahpower Systems. Sie kann aus Stromüberschüssen und CO2 Methanol erzeugen, das leicht speicherbar ist und mit der gleichen Technologie in Elektroautos wieder den benötigten Strom erzeugen kann. Nobelpreis-träger George Olah hält eine Methanolwirtschaft basierend auf erneuerbaren Energien und der neuen Technologie für die schnellste und effektivste Lösung unserer Energieprobleme incl. Speicherung.
    Als wichtiges Nebenprodukt könnte CO2 beherrschbar werden wie auch das Problem der Batterien.
    Warum diese vielversprechende Technologie bei uns nicht einmal diskutiert wird ist ein Rätsel. Vielleicht hat die Erdöllobby eine Antwort!??!
    Eine Fülle an Informationen können auf
    www.neahpower.com abgerufen werden.
  • schrieb am 04.05.2010 um 09:41
    @Gerhard Klein, "dass ja der Strom irgendwo her kommen muß und dass die Produktion der Batterien und deren Entsorgung sehr problematisch ist und insgesamt wahrscheinlich die CO2-Bilanz beim E-Auto nicht besser ist wie bei einem vergleichbaren Diesel-getriebenen Fahrzeug."

    Ich habe es an anderer Stelle schon mal vorgerechnet, tue es hier aber gerne wieder !

    Nehmen wir mal Deutschland als Beispiel, der derzeitige Gesamtstromverbrauch lag hier 2009 bei rund 597 TWH, hiervon waren 93 TWh regenerativ erzeugter Strom.

    Die anvisierten 1 Mio Elektroautos bis 2020 hätten einen Stromverbrauch von rund 1,6 TWh pro Jahr, also gerade mal 0,27 % des gesamten Stromverbrauch und rund 1,72 % des regenerativ erzeugen Stromes !

    Ein zusätzlicher Bedarf von 0,27 % am Gesamtstromverbrauch, bzw. 1,72 % am erneuerbaren Strom dürfte also wohl kein Problem darstellen !

    Zumal die Prognosen für 2020 einen regenarativ erzeugten Stromanteil von 278TWh vorgeben, eine Million Elektroauto hätten daran also gerade mal einen Anteil von rund 0,58 % !

    Das 3 Liter Auto hingegen bringt uns nur unwesentlich weg von der Abhängikeit vom Öl und ebenso optimierte Elektroautos haben dann einen Verbrauch von 6 kWh, was einem Benzinverbrauch von 0,6 Liter Benzin entspricht !

    Man kann es drehen und wenden wie man will, das Auto mit Verbrennungsmotor ist genauso eine Sackgasse wie es Kohle- oder Atomkraftwerke sind !

    Für die Batterien gibt es jetzt schon Konzepte zur Zweit- und Drittverwertung im Bereich Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom, das Recycling wird schon auf Grund des Wertstoff Lithium unabdingbar sein.

    All diese "Probleme" die in die Öffentlichkeit gestreut werden und eigentlich gar keine sind, dürften wohl in erster Linie von den Mineralölkonzernen kommen !

    Was die Leisheit betrifft, auch ein Auto mit Verbrennungsmotor kann, wenn es langsam fährt, so leise sein das man es nicht hört. Auf Straßen wo Autos schneller fahren sollte man sich sowieso nicht auf das Gehör alleine verlassen.
    Technisch liesen sich Sensoren an der Fahrzeugfront anbringen, die bei Erkennen von Mensch oder Tier ein dezentes Warngeräusch auslösen, was sich im Übrigen durch die sonstige Leisheit auch weit besser wahrnehmen liese !

    Auch bei der CO2 Bilanz schlägt das E-Auto die Verbrennerfraktion um Längen, das fängt bei der Produktion eines E-Autos an (weniger Teile), setzt sich im Betrieb fort ( E-Smart mit dt. Strommix ~66g CO2/km, Dieselsmart 88g CO2/km + 19% für Ölförderung, Transport und Herstellung, also in Wirklichkeit ~105g ! ) und endet bei der weit höheren Laufleistung von Elektroautos. Vergessen habe ich noch, dass das Elektroauto keinen Ölwechsel braucht, also auch hier CO2 und Ölabfall erspart !
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    schrieb am 15.05.2010 um 10:20
    Ich glaube, du hast noch etwas anderes vergessen: Den Energieaufwand zur Herstellung des Akkus. Das Lithium kann man ja nicht einfach wo ausgraben. Genaue Daten sind mir nicht bekannt, aber wenn ich mit der Faustformel 1 EUR = 1 kWh rechne, welche annähernd dem volkswirtschaftlichen Durchschnitt entspricht, dann sind das für einen eher kleinen Akku 10 000 kWh. Wenn dieser Akku dann, sagen wir, 50 000 km hält, ergibt das einen durchaus nennenswerten Faktor in der CO2-Bilanz des Elektroautos: bei 1 kWh = 300 g CO2 (abhängig vom Brennstoff) nämlich 60 g/km.
  • schrieb am 04.05.2010 um 21:31
    Mobilität per Auto, egal mit welchem Antrieb, ist keine langfristige Perspektive für eine nachhaltige Mobilität. Auch beim e-Auto sind die Rohstoffe für die nötigen Batterien begrenzt, z.B. soll es schon nicht genug Lithium auf dieser Welt geben, um alle jetzt vorhandenen Autos auf dieser Welt durch e-Autos ersetzten zu können, bzw. die prognostizieten Zahlen für die Zunahme der Autos weltweit beim "weiter wie bisher" bedienen zu können. Auch der Platzbedarf für den MIV ist unermesslich, weite Bereiche unserer Städte haben wir doch jetzt schon unlebbar gemacht. Wenn ich an die Straße denke, auf der ich aufgewachsen bin: die Entwicklung ist fürchterlich. In meiner Kindheit war die Straße vor unserer Haustür der Lebensraum, wo wir uns trafen, zusammen spielten, zusammen aufwuchsen. Selbst auf dieser kleinen Nebenstraße ist jetzt kein Platz mehr für Kinder, jeder Meter ist durch die Blechkisten belegt. Wir brauchen vernetzte Mobilitätskonzepte, die auf zu Fuß gehen, Fahrradfahren und öffentlichem Verkehr beruhen. Individuell genutzte Autos sind kein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept
  • schrieb am 05.05.2010 um 00:34
    Ich vermute, dass ihr beide ein wenig Recht habt. Die Problematik des Li-Ionen-Akku-Recyclings scheint mir ernst zu sein. Wenn ein Fahrzeug keinen Ölwechsel (na ja, das kann "Pflanzenöl" sein...) braucht, liesse sich vielleicht mit einem höheren Gehalt an Schwermetallen "aufwiegen".
    Andererseits hatt regenerative Stromerzeugung insgesamt mehr Potentiale als regenerative Kraftstofferzeugung.
    Will man den Vergleich wirklich seriös betreiben, so braucht er allerdings klare Randbedingungen, definierte Systemgrenzen und so weiter. Aus dem Ärmel schütteln lässt sich das nicht.

    Es gäbe aber genug Alternativen, für die es angemessener wäre, die Werbetrommel zu rühren, als für Elektrodinosaurier:

    - Fussverkehr
    - Fahrradfahren
    - Verkehrs-reduzierende Siedlungsplanung
    - ökologisch ausgerichtete Freizeitgestaltung

    und
    und
    ...
    gute Literatur dazu:

    http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3773


    und?

    Bernhard
  • schrieb am 07.05.2010 um 11:52
    Neue Techniken bringen *immer* neue Probleme hervor, das ist keine bahnbrechende Entdeckung. Fortlaufend gilt es abzuwägen, zu verändern, zu verbessern.

    Mag sein, dass Lithium-Ionen-Batterien ein Recycling - oder Rohstoffproblem haben. Doch da wird man - gerade beim Anlauf von Massenproduktionen - noch viel entwickeln können. Weiter gibt's dazu so viele Alternativen, man denke z.B. nur an die ZEBRA-Batterie (http://de.wikipedia.org/wiki/Zebra-Batterie), die mit Kochsalz und Nickel auskommt, und dabei ziemlich langlebig ist.

    Doch wie kommt es denn dazu, dass überhaupt jemand auf solche Ideen für eine effektivere Stromspeicherung gekommen ist?

    Weil sich mal jemand hinsetzt und etwas *GEMACHT* hat. Weil er durch Irrungen und Wirrungen auf diesem Weg immer bessere Details entwickeln konnte, weil er vielleicht eine Richtung aufgeben musste und eine ganz neue eingeschlagen hat usw. usf. So erreicht man Ziele.

    Nehmt's mir nicht krumm, aber ich habe diesen immer gleichen unheilsschwangeren Vorahnungen immer das Gefühl, dass es sich hierbei schlicht um die deutsche Jammerkrankheit handelt, die in der Praxis nur ein Ergebnis hat - nämlich lieber mal gar nichts zu machen, wer weiß, wer weiß...

    Und die auch hier in den Kommentaren anklingende Schlussfolgerung, dass man am besten ganz auf Mobilität verzichten sollte o.s.ä. setzt dann den letzten Sargnagel oben drauf: SO ändert sich dann garantiert gar nichts...

    Drum: Weniger jammern, sondern *MACHEN* wäre meine Devise. Nicht mit Warnungen gute Entwicklungen abwürgen, sondern mit wachem Geist und selbstkritisch forschen und auf diese Weise real *WEITER KOMMEN*

    Danke für's Lesen.

    Liebe Grüße
    Hans-Werner
  • schrieb am 15.05.2010 um 08:57
    Ich bin auch für's Machen, Werner. Deshalb sollte dieses Forum nicht für Grabenkämpfe genutzt werden, sondern dafür, einen Beitrag zur möglichst nachhaltigen Entwicklung der Technologie liefern.
    Es ist ja bereits ein Gerangel um zukünftige Marktanteile im Gang. Ob da die Technik (bzw. der Investor), die ökologisch und sozial besser abschneidet oder skrupel-loses Unternehmertum sich durchsetzt, hängt unter anderem von unserer Aufmerksamkeit und der Diskussion über die Nahhaltigkeitsaspekte ab.

    Der grösste Teil der Lithium-Vorkommen liegt anscheinend in Bolivien in einem riesigen Salzsee. Gar nicht weit von da, wo schon für sinnlosen Reichtum des spanischen Königshauses und der europäischen Handelspartner schon einmal das Volk in den Zinn- und Silberminen geschändet wurde (Hört es an: http://www.grupo-sal.de/html/cd500.htm ). Zum Thema gibt es eine interessante podcast-Sendung: http://pod.drs.ch/mp3/kontext/kontext_201003241000_10128201.mp3

    Zur Nachhaltigkeit gehört Menschenwürde und Fairness gegenüber den Beteiligten vor Ort. Und ein Umgang mit Bodenschätzen, so, dass ihn die Natur verkraftet. Da liegt eine Menge Arbeit vor uns, die mehr oder weniger gut geleistet werden kann.

    Weiss eigentlich jemand, worin die Schwierigkeit besteht, Li-Ion-Akkus zu recyclen? Sollte man da vielleicht einmal ein paar der Millionen in die Forschung lenken, die derzeit in abwegige Projekete zur Einlagerung von CO2 in Bergwerken fliessen?

    Bernhard
  • kommentieren
    schrieb am 15.05.2010 um 10:40
    Zitat: "Es ist ja bereits ein Gerangel um zukünftige Marktanteile im Gang. Ob da die Technik (bzw. der Investor), die ökologisch und sozial besser abschneidet oder skrupel-loses Unternehmertum sich durchsetzt, hängt unter anderem von unserer Aufmerksamkeit und der Diskussion über die Nachhaltigkeitsaspekte ab."

    Genau, das Bessere ist der Feind des Guten, aber ob sich das in den etablierten/zementierten Strukturen immer durchsetzt? Ich stimme zu, dass hier viel von unserer Aufmerksamkeit und Informiertheit abhängt, woraus dann auch entsprechende Entscheidungen resultieren.

    Die Li-Ion-Technologie ist jedenfalls schon nicht mehr der "letzte Schrei" - siehe z. B. http://www.dbm-energy.com/
  • schrieb am 05.01.2011 um 10:38
    China hat gerade erklärt, die für die Auto-Batterien notwendigen seltenen Erden als Wirtschaftswaffe einzusetzen. Wie das geht und wie abhängig wir von wichtigen Rohstoffen sind haben die Russen mit dem Abdrehen ihres Erdgas nur zu gut demonstriert.
    Die gesamte technische Entwicklung nur auf Elektroautos mit Lithiumbatterien zu konzentrieren ist extrem gefährlich. Es gibt die Möglichkeit Brennstoffzellen OHNE seltene Erden für einen Bruchteil der teuren Hightech-Brennstoffzellen herzustellen. Es muss einen Ausstieg aus dem Ausstieg der Brennstoffzellentechnik erfolgen!
    Weiterhin wird jetzt endlich auch die Induktionstechnik geforscht. Über Stromleisten wird der Motor wie ein Transformator mit Fahrstrom versorgt. Die Batterien werden dann nur noch z.B. beim Überholen oder auf Feldwegen für die Fortbewegung benötigt.. Der Strom hierfür, aber auch für das Aufladen der wie auch immer eingebauten Batterie muss nicht von Atom- oder Kohlekraftwerken kommen. Sogar reine Brennstoffzellentechnik mit hier vorhandenen Rohstoffen und existierenden Prototypen verlängern die Reichweite ohne Induktion erheblich.
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    schrieb am 05.01.2011 um 13:09
    Möglicherweise könnte das aber auch positive Auswirkungen auf die Entwicklung von Alternativen zu den chemischen Akkus haben.
    So hat jetzt eine amerikanische Firma einen Akku auf Graphenbasis entwickelt, https://utopia.de/0/gruppen/mobilitaet-verkehr-85/diskussion/entwicklungen-in-der-batterietechnik-179339?page=8#4d245a2fc4717_undo
    hierbei wird die Energie nicht chemisch, wie bei einer Batterie, sondern elektrostatich wie bei einem Kondensator geladen.
    Inwieweit dort seltene Erden gebraucht werden ist mir derzeit nicht bekannt, ich vermute allerdings, dass das nicht oder nur in sehr geringen Maß der Fall ist.

    Aber auch bei den Akkubatterien könnte ein solcher Mangel die Entwicklung zu weniger Bedarf an seltenen Erden beschleunigen, der Schuss könnte für China also durchaus auch nach ninten losgehen.
  • schrieb am 06.12.2015 um 12:06
    Eine sinnvolle Alternative für unsere Mobilität und die allgemein benötigte Energie könnte die Verflüssigung von Windkraft oder Solarstrom in Flüssiggas sein.

    Dann braucht keiner auf den Luxus verzichten, (über den man sich zwar streiten kann, aber wir können ja die Fehlkonstruktion des Menschen nicht ändern) und vielleich kommt uns dann zur späteren Zeit doch noch eine bessere Idee in den Sinn. Einen Albert Einstein gibt es nicht alle Tage.
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    schrieb am 24.06.2016 um 20:10
    ´finde ich ebenfalls interessant. Ein Problem könnte der Wirkungsgrad (der gesamten Herstellung) sein, und damit verbundene Kosten ...
    ebenso wie bei solchen Alternativen : http://www.ingenieur.de/Themen/Rohstoffe/Oeko-Diesel-Wasser-CO2 ...
    Ähnlich ja auch bei Wasserstoffbrennstoffzellen-Antrieb und ähnlichen -- obwohl andererseits bei in dem Artikel [siehe Link] von 70% und damit relativ hohem Wirkungsgrad gesprochen wird (bleibt aber etwas unklar, was exakt damit gemeint ist)

    Die E-Motor - Lösung mit Akkus dürfte (optimal oder nicht) de facto erstmal die deutlich preisgünstigste Variante sein, zumal die Akku-Technik in letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht hat

    - auf bessres Recycling sollte die Öffentlichkeit allerdings weiterhin stark drängen,

    ebenso darauf, dass in Städten die Infrastruktur so verbessert wird, z.B. attraktives Straßenbahn-Netz auszubauen, dass Autos innerhalb von Städten praktisch überflüssig werden .
    Auf dem Land könnte auch Bahn- u Busverkehr attraktiver sein, aber wer fährt schon gern Bus, mal ehrlich? und die Flexibilität eines eigenen Fahrzeugs wird das kaum je erreichen (und bei nasskaltem Wetter und Distanzen von km im 2-stelligem Bereich ist auch das Fahrrad höchstens für Hobbysportprofis ausreichend - wer kommt z.B. gern verschwitzt und erschöpft früh bei der Arbeit an?)

    Skandal ist und bleibt davon abgesehen dass das Konzept von Shai Agassi von keiner politischen Mehrheit auch nur annähernd ernsthaft unterstützt wurde - sodass das Problem der Reichweite von E-Cars mit einem Handstreich gelöst wäre
  • schrieb am 24.06.2016 um 20:13
    Druckluft-Technik - erwähnt von Werner Witschi am 22.09.2009 um 16:17 - ebenfalls nicht zu vergessen !

    - und, um meinen eigenen Kommentar obem am 22.09.2009 um 18:13 h nochmal in Erinnerung zu rufen - "(...) außerdem den Energiebedarf von Kfz, speziell auch Pkw, durch Leichtbauweisen (mit Karbon statt Blech etc.) drastisch zu senken, und allg. das Wachstum der Pkw Zahlen welttweit umzukehren.

    Gerade für sog. Entwicklungsländer wären Straßenbahnen zu fördern, die übrigens auch große Vorteile gegenüber U-Bahnen haben (z.B. extrem viel geringere Neubaukosten (...)" - zu ergänzen wäre : ... und extrem viel weniger Energieeinsatz (z.B. allein das Bohren der Tunnels und die Herstellung des Betons für ihren Bau verschlingen viel Energie)
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