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Ideenwettbewerb und Umfrage zu Lebenszykluskosten von Produkten

Was kosten Produkte wirklich?

Beim Einkauf achten viele Verbraucher nur auf den Kaufpreis, obwohl bei Produkten wie Waschmaschinen oder Kühlschränken ein Blick auf die Betriebskosten durchaus lohnenswert wäre. Denn über die Jahre hinweg kann man mit teureren aber enegieeffizienteren Geräten einiges sparen. Utopia und das Öko-Institut starten dazu eine Umfrage und einen kleinen Ideenwettbewerb. Machen Sie mit und gewinnen!


Seit über zehn Jahren gibt es ein gutes Angebot von energiesparenden bzw. energieeffizienten Produkten im Handel. Die Nachfrage nach diesen Produkten ist allerdings nicht so groß. Hierfür gibt es mehrere Gründe: mangelnde Kenntnis der Energieeffizienzkennzeichung, die vermutete schlechtere Qualität der „Öko-Produkte“, aber natürlich auch die in der Regel höheren Verkaufspreise der energieeffizienten Produkte. Tatsächlich sind die meisten energieeffizienten Produkte teurer als die ansonsten gekauften konventionellen bzw. nicht energieeffizienten Produkte – bei Haushaltsgroßgeräten kann das in der Größenordung von 200 € und mehr liegen, bei Energiesparlampen bei einigen Euro (hier im Vergleich zu Glühbirnen). Allerdings verbrauchen die energieeffizienten Produkte deutlich weniger Energie und haben damit geringere Betriebskosten, die die Differenz beim Kaufpreis kompensieren. Die Gesamtkosten aus Kaufpreis und Betriebskosten (auch Lebenszykluskosten genannt) sind damit meist vergleichbar oder sogar günstiger als die der konventionellen Produkte. Die Betriebskosten in der Nutzungsphase können den Kaufpreis weit übersteigen und 2 – 3 fach höher liegen!

Umfrage – Mitmachen und gewinnen!

Für die Ausweisung der Lebenszykluskosten von Produkten im Handel gibt es verschiedene Möglichkeiten: Angabe jährlicher Kosten mit anteilig Anschaffungs- und Betriebskosten, Angabe der Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer etc. etc.. Wir möchten von Ihnen wissen, welche Art der Ausweisung Ihnen am meisten helfen würde, die Lebenszykluskosten in Ihre Kaufentscheidung einzubeziehen. Machen Sie mit:

Hier geht’s zur Umfrage

Unter allen Teilnehmern werden 5 Masterslave-Steckerleisten (ausgezeichnet mit dem Blauen Engel) verlost.

Ideenwettbewerb – gewinnen Sie 500 Euro!

Wir möchten außerdem von Ihnen wissen, ob Sie eine gute Idee haben, wie man „Lebenszykluskosten“ und „Gesamtkosten“ besser und verständlicher benennen könnte. Machen Sie mit!

Die Lebenszykluskosten (Gesamtkosten) eines Produkts setzen sich am Markt – vereinfacht ausgedrückt - aus Kaufpreis, Betriebskosten (z.B. Strom, Gas, Wasser) und sonstigen Kosten (z.B. Versicherungen, Druckerpatronen, Reparaturkosten, Entsorgungskosten o.ä. ) zusammen. Für die Gesellschaft können darüber hinaus auch externe Kosten entstehen, zum Beispiel durch die Schäden aus Luft- oder Wasserverunreinigungen – diese werden hier aber nicht berücksichtigt. Die Bezeichnungen Lebenszykluskosten/Gesamtkosten und Betriebskosten klingen aber umständlich. Wir suchen deshalb neue verständlichere und gern auch peppigere Namen.

So geht’s: Schicken Sie uns Ihren Vorschlag  per Email an: ideen(at)ecotopten.de
Eine Jury wählt dann den besten Vorschlag aus. Der Gewinner erhält 500 €.

 

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Stand: 13.07.2011 von

Kommentare (3)   Kommentare abonnieren

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  • schrieb am 14.07.2011 um 19:41
    Lebenszykluskosten kann man auch ganz ohne Energie betrachten,
    nur über die Haltbarkeit des Produktes:

    ich habe Stiefel, die ich viel anhabe. Die haben 1996 stolze 400 DM gekostet.
    Diese Schuhe habe ich heute immer noch und die Schusterin meinte 2010
    nach der Reparatur einer Naht: "die halten noch 10 Jahre oder mehr".

    Also sagen wir 200 Euro + 100 Euro Reparaturkosten (mehrere Sohlen:
    ich hab zwar bisher keine gebraucht, aber zwei Nähte mußten repariert
    werden und einmal die Sohle angeklebt) von 1996-2026 (30 Jahre):
    300 Euro / 30 Jahre = 10 Euro pro Jahr für sehr gute, dichte Schuhe
    (2,5 mm gegerbtes Juchtenleder, wo man einen Kratzer einfach rausreibt):
    das dürfte ziemlich unschlagbar günstig sein.

    Davon abgesehen sind diese Schuhe regional(er) und ohne den ökologischen
    Fußabdruck von 30 Paar Billigschuhen aus China (ein Paar pro Jahr).

    ---
    PS: Hier noch ein Link zu allgemeinen Ressourcen-Informationen
    und zu Rechnern für ökologischen Fussabdruck:
    https://utopia.de/0/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/pcf-product-carbon-footprint-178749 mehr weniger
  • schrieb am 13.07.2011 um 23:05
    Ich habe seit Jahren alle Hauptlampen als Energiesparlampen,die aber alle im innerren viele Gifte enthalten.Was erst in den letzten Monaten herauskam.Was ein Grund ist,warum ich ihnen nicht traue.Es geht immer viel zu viel um Umsatz.
    Deswegen stelle ich alles um auf die neue LED-Technick.
  • schrieb am 13.07.2011 um 14:33
    Schöne Aktion! Mitmachen dauert keine 5 Minuten, es sind nur 4 Fragen mit Klick zu beantworten...
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