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Wasser Marsch! Viva con Agua kickt für Ruanda

Das Team von Viva con Agua spielt Fußball für einen guten Zweck. Wir haben ein Match der Viva con Agua Allstars in Hamburg besucht und dort den Moderator Elton, die Sänger Sasha und Gentleman und viele andere nette Leute getroffen.



Vergangenen Mittwoch in Hamburg, Millerntorstadion. Etwa 30 junge Menschen versammeln sich auf dem angrenzenden Lehmplatz zu einem Fußball-Match. Unter den Spielern: TV-Moderator Elton, die Sänger Sasha und Gentleman und der ehemalige St-Pauli-Spieler Benjamin Adrion. Die Mannschaft um den Reggae-Musiker Gentleman tritt heute gegen die Viva con Agua Allstars an. Zwar wird hier gegeneinander Fußball gespielt, aber für ein gemeinsames Ziel: spenden für ein Trinkwasserprojekt im Millenniumsdorf Base-Kiryango-Tal in Ruanda zu sammeln.



Viva con Agua de St.Pauli e.V. ist das Charityprojekt des FC St. Pauli. Der Verein arbeitet eng mit der Deutschen Welthungerhilfe zusammen und engagiert sich speziell für die Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern. Klimaschutz und die Verbesserung der sportlichen Infrastruktur in den Projektländern sind weitere Ziele des Vereins.

Mit Benefizkonzerten, Clubnächten, Theateraufführungen, Spendenläufen und anderen Veranstaltungen hat der Verein bereits einiges erreicht. 153 Kindergärten und vier Sportstätten in Kuba wurden durch ihre Hilfe mit Trinkwasserspendern ausgestattet, drei Tiefbohrbrunnen wurden im äthiopischen Millenniumsdorf Sodo gebaut, und das Dorf Manigri in Benin konnte sogar mit fünf Tiefbohrbrunnen ausgestattet werden.

Viva con Agua sieht sich als die erste All-Profit-Organisation, denn ihre Aktionen kommen allen zugute: Den Spendenempfängern, den Besuchern, Künstlern und Organisatoren sowie der Initiative selbst.


Mehr Informationen zu Viva con Agua de St. Pauli:
www.vivaconagua.org
www.myspace.com/vivaconagua

Soundtrack: Mal Elevé: „Rebelles“ (Viva con Agua Special)

Video: Philippe Stalla 

Thema: Politik & Gesellschaft, Stand: 16.11.2010 von

Kommentare (9)   Kommentare abonnieren

alle Kommentare (9)
  • schrieb am 23.02.2008 um 22:53
    Gute Aktion für eine gute Tat, das ist wirklich lobenswert. Wieviel Fussballvereine haben wir hier in Deutschland noch und hat das schon der Vorstand des FC Bayern gesehen? So kann man auch was für sein Image tun.
  • schrieb am 07.01.2008 um 14:39
    und den Bericht von der "Utopiaseite" find ich auch fein,allerdings finde ich einige Antwortung und Beweggründe,für die Unterstützung einzelner Promis, etwas sehr einfach...
    Naja, wenigstens für´n "feuchten" Zweck!
  • schrieb am 06.01.2008 um 18:19
    Gute Aktion! Danke für den Bericht!

    Die Promi-Kommentare lassen aber wirklich zu wünschen übrig...
    Sascha: Verbraucht Wasser, sonst trocknen die Leitungen ein
    Elton: Pinkelt im Dunkeln
    Gentleman: I don't know

    Aber trotzdem! Gut dass sie mitmachen!
  • schrieb am 21.11.2007 um 15:21
    an sich finde ich die Aktion erstmal gut. Sauberes Trinkwasser können die Menschen in Ruanda und in anderen Ländern ja sehr gut gebrauchen. Die Idee mit Fußball und Menschen aus der Popkultur für entwicklungspolitische Themen zu sensibilisieren ist auch toll.

    Aber auf die Frage nach Umweltschutz mit "ich pinkel im Dunkeln" zu antworten ist schon ein wenig ärmlich. Jaja, ist immerhin etwas und ich bin sicherlich ein böser Besserwisser. Aber mal im Ernst: Wie viel Gramm CO2 spart das ein, wenn wir alle im dunkeln pinkeln? Und das Statement von Gentleman ist absolut nichtssagend. Das man mit 'ner Partikelfilter-Karre durch die Gegend gurkt ist ja wohl ein Witz. Am besten hat man die extra neu gekauft und damit 30 Tonnen Rohstoffe verbraucht (so viel ist's nämlich tatsächlich bei 'nem Neuwagen).
    Jaja, ich neige zur Polemik, aber trotzdem ... mehr weniger
  • schrieb am 21.11.2007 um 11:49
    Ich bin wirklich begeistert, dass Utopia sich auch mit Themen und Problemen beschäftigt, die sich nicht direkt vor unserer Nase befinden. Im Zuge der Globalisierung eine absolute Notwendigkeit!
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Utopia über Termine solcher tollen Veranstaltungen im Vorfeld informieren würde! Der Film war echt erfrischend!! mehr weniger
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