Deutschlands Website Nr. 1 für nachhaltigen Konsum
Neu: Die Grünskala auf Utopia

Wie energieeffizient ist Ihr Auto?

Auf Utopia finden Sie jetzt die Grünskala. Sie soll als transparenter Maßstab und unabhängige, neutrale Instanz dienen, um die Energieeffizienz von in Deutschland erhältlichen PKW zu ermitteln. Utopia erklärt, worum es geht.


In vielen europäischen Ländern wurde – wie es die EU auch schon seit Jahren vorgesehen hat – bereits vor geraumer Zeit eine Energieeffizienz- Skala für Fahrzeuge eingeführt. Verschiedene Möglichkeiten der Berechnung einer solchen Skala sind dabei möglich. Dass dabei in der Regel die absoluten CO2-Emissions-Werte als Einstufungskriterium zu Grunde gelegt werden, hat jedoch den Nachteil, dass der relative Nutzen eines Fahrzeugs nicht berücksichtigt wird. Der relative Nutzen ergibt sich aus dem Verbrauch in Relation zum Leergewicht des Fahrzeugs. Die Grünskala geht daher einen Schritt weiter und arbeitet mit einem in Teilen kombinierten Bewertungssystem. Sowohl die relative Effizienz eines Fahrzeugs als auch der absolute CO2-Ausstoß werden in den jeweiligen Fahrzeugklassen berücksichtigt. Zur Berechnung der Energieeffizienz werden dabei Parameter wie die CO2-Emissionen, der Kraftstoffverbrauch und das Leergewicht des Fahrzeugs zugrunde gelegt.

Die Grünskala umfasst die Klassen A++ bis F und entspricht der bekannten Darstellung wie man sie von Haushaltsgeräten kennt. In der Klasse A++ finden sich nur Fahrzeuge mit einer CO2-Emission von null Gramm pro Kilometer Fahrstrecke. Bei einem Fahrzeug, das mit A+ bewertet ist, darf der CO2-Ausstoß die Marke von 100 Gramm pro Kilometer Fahrstrecke nicht überschreiten. In den Klassen A bis F sind entsprechend die Fahrzeuge zu finden, die den Grenzwert von 100 Gramm CO2 pro Kilometer überschreiten: von PKW, die im Verhältnis zur Fahrzeuggröße als relativ energieeffizient zu bewerten sind in Klasse A, bis hin zu PKW, die in Relation zu ihrem Gewicht viel Kraftstoff verbrauchen, in Klasse F.

Ziel der Grünskala ist es zum einen, dass Besitzer von PKW sich über die
Nachhaltigkeit ihres Fahrzeugs informieren können. Zum anderen, dass Personen die planen, einen PKW zu
kaufen, sich schon im Vorfeld Klarheit über die Klimafreundlichkeit des Wunschfahrzeugs verschaffen können.

Was halten Sie davon und wie energieeffizient ist Ihr Auto?

>> Hier können Sie es herausfinden <<

Foto: Screen

Thema: Auto & Elektromobilität, Stand: 19.10.2010 von

Kommentare (31)   Kommentare abonnieren

alle Kommentare (31)
  • schrieb am 01.12.2011 um 21:36
    Die Berechnungsmethode von www.gruenskala.de hat sich scheint es geändert, unser "A" ist jetzt ein "B" (1,6).
    Komisch, am Auto hat sich nichts geändert ... ;-) Gewicht ist gleich geblieben, aber wie unten nachzulesen, wird es nicht mehr "belohnt". Auf der neuen Effizienzklasse für Neuwagen lässt sich unser Alt-PKW leider nicht recht verorten, das Nachfolgemodell mit gleichem CO2-Wert liegt auf "C".

    http://www.gruenskala.de/FAQ
    "Welche Formel wurde für die Berechnung der Grünskala verwendet?

    Die Berechnung basiert auf den Parametern Kraftstoffverbrauch in Kilogramm und dem Fahrzeugleergewicht. Als Einteilung in die jeweiligen Effizienzklassen dient eine berechnete Zahl Z, die sich aus folgender Formel berechnet:

    Z = (c x v) / (g+gnull)z

    Folgende Parameter werden herangezogen: c = 7300 , z = 0,75 , gnull = 700 , v = Verbrauch in Kilogramm , g = Fahrzeugleergewicht"

    "Was sind die Vorteile und Schwächen der Grünskala?
    Durch die Grünskala wird Transparenz geschaffen wie energieeffizient ein Fahrzeug relativ zum Fahrzeuggewicht ist. Grundannahme ist, dass ein höheres Fahrzeuggewicht auch einen höheren Nutzen impliziert, da das Fahrzeuggewicht in großen Teilen mit der Fahrzeuggröße korreliert. Allerdings ist dieser Effekt nicht immer gewährleistet - bekannteste Beispiele sind so genannte SUVs (Sport Utility Vehicle), welche durch ihr immens höheres Gewicht nicht immens mehr Nutzen versprechen. Daher verwendet die Grünskala einen Ansatz zwischen absoluter und relativer Betrachtung und „belohnt“ Fahrzeuge mit größerem Gewicht nicht automatisch mit gleichermaßen mehr erlaubtem Kraftstoffverbrauch." mehr weniger
  • schrieb am 01.04.2011 um 13:07
    Liebes Team von Grünskala,

    Ein Auto ist kein Fön!
    Die Bewertung ist total unschlüssig. Hier gibt es viel bessere Angebote wie von www.greenestcar.de etc.. Die bewerten wenigsten umfassend.
  • schrieb am 16.01.2011 um 20:41
    Ich gehöre zu `B` weil die Übersicht kein umgerüstetes Autogas berücksichtigt, schade. Wäre ich vielleicht ganz vorn mit dabei?
  • schrieb am 25.12.2010 um 21:45
    Der Klima-Lügendetektor greift die Grünskala-Augenwischerei unter die Lupe:

    http://www.klima-luegendetektor.de/2010/12/23/gruenskala-de-oekosiegel-auch-fuer-spritschlucker/

    Sehr schön geschrieben: "Die Lifestyle-Plattform utopia.de hat das Angebot denn auch sofort übernommen."
  • schrieb am 17.11.2010 um 14:51
    Ich sehe keinen Vorteil der gruenskala gegenüber der eigenen Verbrauchsmessung auf Spritmonitor www.spritmonitor.de. Dort werden ähnliche Berechungen anhand der Treibstoff-Kennziffern zu CO2 vorgenommen, jedoch spezifisch zu den tatsächlichen Verbrauchswerten des individuellen Fahrzeuges.

    Gruenskala listet unser Auto als "A" mit 146 g/km CO2, das stand bereits im Herstellerprospekt unseres Gebrauchten, tatsächlich liegen wir 16 Prozent darüber, weil wir eben nicht "Norm" in der Praxis schaffen. Damit täuscht Gruenskala letzten Endes illusorische Verbrauchswerte vor. Spritmonitor bietet zur Orientierung die bessere Hilfestellung, weil dort wenigstens das Potential von Fahrzeugmodellen, heruntergebrochen auf jeden Motorisierungstyp, ausgelotet wird. In unserem Fall schafft ein gleichwertiges Modell (Austattung, Motorisierung, Getriebe) 143 g/km, offensichtlich mit höherem Anteil an Autobahnverkehr. Nur vier Fahrzeuge sind sparsamer als unserer Exemplar, bundesweit.

    Übrigens: ein exemplarisches Benzin-Modell unserer Modellreihe stösst 2 g/km CO2 mehr aus, ist 12% leichter, erreicht laut Spritmonitor im Schnitt bessere REALE Werte ~150 g/km, bleibt jedoch nach Gruenskala in Klasse "A", worin besteht der Mehrwert an Information ? Klasse "A" allein reicht nicht. 130 gelistete Diesel-Modelle und 166 Benzin-Modelle bei Spritmonitor gestatten hingegen eine differenzierte Betrachtung.

    Zwar gibt es ebenso eine Verzerrung, weil nicht in jedem Fall das zum eigenen Fahrstil passende Streckenprofil gefunden werden kann. Bevorzugt nutzen m.W. Fahrzeugbesitzer die Funktionen von Spritmonitor dann regelmäßig, wenn sie Wert legen auf Sparsamkeit und niedrige Betriebskosten.

    Hinzu kommt die Möglichkeit zu einer Fahranalyse, sobald die Daten des Bordcomputers ergänzt werden, um etwa die Rolle der Durchschnittsgeschwindigkeit (auf bekannten Strecken) als Faktor für die Verbrauchswerte herauszufinden.

    Eine Bestenliste finde ich statt auf Gruenskala erst recht auf Spritmonitor www.spritmonitor.de/de/co2_emission_modelle.html, weil hinter deren Zahlen reale Messwerte stehen, was insbesondere bei den neuesten Modellen für potentielle Käufer (zu) großes Vertrauen in die Herstellerangaben oder Händleraussagen voraussetzt.

    Nota bene: das klimabeste Automobil nützt mir nichts, ist es utopisch teuer. Wird das klimaBESSERE Auto jedoch bezahlbar, sattelt evtl. doch der eine oder andere Besitzer um, zum Nutzen dreier Seiten: Umwelt, eigene Kosten und Industrie. mehr weniger
alle Kommentare (31)
Kommentar schreiben
(5000/5000)
Mehr zu Auto & Elektromobilität
  1. Auto-Mogel-Sport: das neue Öko-LabelWarum das neue Auto-Öko-Label der Bundesregierung ein Beitrag zum Green-Car-Washing ist.

    Auto-Mogel-Sport: das neue Öko-Label
  2. Deutsche Vorstände und ihre Protz-AutosWenige Vorstände halten sich beim Firmenwagen an die eigenen Nachhaltigkeits-Richtlinien - ein fatales Signal.

    Deutsche Vorstände und ihre Protz-Autos
  3. Pedelecs, E-Bikes und Bambus – die Highlights von der Bike ExpoUtopia-Redakteur Simon Reichel testet auf der Bike Expo 2012 in München E-Bikes, Pedelecs und Bambus-Räder.

    Pedelecs, E-Bikes und Bambus – die Highlights von der Bike Expo