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Fairtrade statt Ausbeutung


Kaffee aus Vietnam, Schokolade aus Nigeria, Baumwolle aus China –  eine Vielzahl unserer alltäglichen Produkte stammt aus Entwicklungsländern. Leider sorgt unsere Billig-Mentalität dort oft für ausbeuterische Arbeitsbedingungen. Um das zu verhindern, sollten wir Fairtrade kaufen: Produkte aus zertifiziert fairem Handel, zum Beispiel mit Fairtrade-Siegel, bieten den Arbeitern menschenwürdige Arbeitsbedingungen.


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Mit fairem Handel verantwortungsvoll konsumieren

Fairtrade, zu deutsch Fairer Handel, bedeutet in erster Linie, dass bei der Produktion von Handelsgütern soziale Standards eingehalten werden. Die Arbeiter bekommen einen festen Lohn, der möglichst existenzsichernd sein soll, jede Form von Ausbeutung und Kinderarbeit ist ausgeschlossen, die Produzenten haben das Recht, sich in Gewerkschaften zu organisieren. Durch fairen Handel soll Armut bekämpft, ein gerechteres Handelssystem geschaffen und eine nachhaltige Produktion gefördert werden.

Produkte aus zertifiziert fairem Handel sind in der Regel aufgrund der höheren Produktionskosten teurer als herkömmliche Produkte. Doch das sollten sie uns wert sein: Durch verantwortungsvollen Konsum können wir faire Produktionsbedingungen unterstützen. Typische Fairtrade-Produkte sind Kaffee, Tee, Schokolade, Obst, Baumwollprodukte und Blumen. Die Begriffe „fairer Handel“ und „Fairtrade“ sind gesetzlich nicht geschützt, daher empfiehlt es sich, auf Siegel zu achten. Das wichtigste Siegel für fair gehandelte Produkte ist das „Fairtrade“-Siegel des Vereins TransFair. Leider schließen die Prinzipien des fairen Handels biologische Erzeugung nicht mit ein, so dass Verbraucher am besten zusätzlich auf Bio-Siegel achten.