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Aktion müllfreies Büro

Das Who-is-Who Ihrer Mülltonne

So viel verschiedener Müll, und Sie wissen nicht, in welche Tonne was gehört? Dann machen Sie es wie Utopia: Wir haben den Müll in unserem Büro Carl Rheinländer präsentiert und ein kleines Almanach erstellt. Achtung: Das Sortieren richtet sich nach der Verordnung der Münchener Stadtreinigung - wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren kommunalen Entsorger.



Das Who-Is-Who in Ihrer Mülltonne


Alu-Schüssel vom Imbiss um die Ecke
: Aluminium – gehört (gesäubert) in den Gelben Sack.

Äpfel: Lebensmittel – gehören in die Biotonne.

Bananenschale: Lebensmittel – gehört in die Biotonne. Achtung: vorher den Aufkleber entfernen, denn der ist oft aus Kunststoff.

Bleistiftstummel: Holz, Graphit, Ton – Restmüll. Aber: Unlackierte Bleistifte ohne Radiergummiteil können gefahrlos verbrannt oder auch kompostiert werden.

Briefumschläge mit Fenster: Zellstoff, Cellophan. Das Fensterpapier gehört in den Gelben Sack, der Rest ins Altpapier.

Brötchentüte:
Zellstoff – wenn es sauber ist, kommt es in den Altpapiercontainer. Stark verschmutztes Papier ist Restmüll. Viele Abfallwirtschaftsbetriebe ordnen wenig bedruckte aber mit Speiseresten verschmutzte Papiertüten auch dem Biomüll zu. Achtung: Pergamentpapier gehört in den Gelben Sack.

Büroklammern:
Verkupferter oder verzinkter Eisendraht (Metalllegierung) - gehört in den Gelben Sack. Kann aber auch beim Schrotthändler zum Alteisen.

CD-Roms: Verbindung aus Kunststoff und Aluminium – Plastikhülle und die CD-Rom in den gelben Sack (die Wertstofftonne), besser: sammeln und in die CD-Verwertung, nur dann entstehen daraus wieder neue CDs, das Booklet ins Altpapier

Energiesparlampe: Glas, Kunststoffe, Metalle (u.a. Quecksilber) – Gehört in die Schadstoffentsorgung (in vielen Kommunen gibt es mobile Schadstoffannahmen: „Giftmobil“, „Umweltbus“, etc.)

Essensreste:
Lebensmittel – gehören in die Biotonne. Manchmal hört man: Niemals auf den Kompost, locken besonders im städtischen Raum Ungeziefer und Ratten an. Die beste Verwertung von Speisen ist: Alles aufessen.

Flaschendeckel, oder Deckel vom Gurkenglas: Aluminium oder Eisenblech mit Kunststoffdichtung innen – gehört in den Gelben Sack.

Glasfläschchen (Smoothies, Marmelade, etc.): Glas – gehört in den Altglascontainer.

Glühbirnen: Glas, Metall, Keramik – Restmüll. Wer will, trennt mechanisch in vier Metalle und Bauschutt.

Heftklammern: Verkupferter oder verzinkter Stahl – gehört in den Gelben Sack, oder in die Eisensammlung.

Joghurtdeckel: Aluminium - gehört in den Gelben Sack.

Käse: Lebensmittel – gehört in die Biotonne.

Kaffeefilter samt Inhalt: Lebensmittel, Zellstoff – gehört beides in die Biotonne.

Kaugummi: Kunststoffe, aber kein Wertstoff – Restmüll. Oder aber Biokaugummi: Weizenkörner kauen ergibt eine gummiähnliche Masse, evtl. mit Pfefferminzblatt für mehr Geschmack, kann in die Biotonne.

Keramikbecher: u.a. Silikate, Tonmineralien – gehört zum Wertstoffhof (gilt als Bauschutt). Wenn der nicht zu erreichen ist, in den Restmüll.

Klebstoff: Kunststoffe, Chemikalien – ist der Kleber gehärtet, kann er in die Restmülltonne. Flüssiger Klebstoff gehört in die Schadstoffentsorgung (in vielen Kommunen gibt es mobile Schadstoffannahmen „Giftmobil“, „Umweltbus“). Umweltfreundliche Klebstoffe lassen sich auch selbst herstellen, etwa auf Stärke- oder Kalk-Kaseinbasis.

Kopierpapier: Zellstoff – wenn es sauber oder bedruckt ist, kommt es in den Altpapiercontainer. Verschmutztes Papier ist u.U. Restmüll. Achtung: Pergamentpapier kann Kunststoff enthalten und gehört (zum) auch in den Gelben Sack.

Kugelschreiber: Kunststoffe, Metalle – die Mine kommt in den Restmüll, eine Metallmine kann auch zur Buntmetallsammlung, Plastikteile und Metalle (Metallspirale etc.) voneinander getrennt in den Gelben Sack.

Milchpackung: Tetrapaks sind innen spezialbeschichtet, um Flüssigkeiten zu transportieren. Deshalb gehören sie nicht ins Altpapier, sondern in den gelben Sack. Achten Sie darauf, dass wirklich keine Flüssigkeit mehr in den Behältern ist. Tipp: Soweit wie möglich auf Tetrapaks verzichten und zu Mehrwergpackungen greifen.

Papier: Zellstoff – wenn es sauber ist, kommt es in den Altpapiercontainer. Verschmutztes Papier ist Restmüll.

Papiertaschentücher: Zellstoff, organische Einlagen - solange kein altes Kaugummi im Papiertaschentuch steckt, kommt es in die Biotonne. Achtung: Pafümierte oder als besonders "reißfest" beworbene Taschentücher enthalten u. U. Kunststoff. Dann in den Restmüll.

Pappschachteln: Zellstoff – gehört in den Altpapiercontainer. Stark verschmutzte Pappe ist dagegen Restmüll.

Pet-Flasche: Kunststoffe – bei Pfandpflicht zurückgeben, sonst in den Gelben Sack.

Plastiktüte: Kunststoff – Saubere Tüten gehören in den Gelben Sack, sonst ist es Restmüll.

Porzellantasse: Tonsubstanz, Quarz – gehört zum Wertstoffhof (gilt als Bauschutt). Wenn der nicht zu erreichen ist, dann in den Restmüll.

Post-it: Zellstoff, Leimstoff – kann trotz der Klebebeschichtung in den Altpapiercontainer.

Reißnägel: Blech, Kunststoff – gehören in den Gelben Sack.

Styroporschüssel:
Polystyrol – verschmutztes Styropor muss in den Restmüll. Weißes, sauberes Styropor ist aber ein Wertstoff und gehört zum Wertstoffhof oder zumindest in den gelben Sack. Fachhändler sind verpflichtet, Styropor wieder zurück zu nehmen.

Teebeutel:
Lebensmittel – gehört in die Biotonne. Im Einzelfall die kleine Metallklammer entfernen, die Beutel und Schnur verbindet.

Textmarker: Kunststoffe, Farbreste – Restmüll.

Trinkglas: Altglas – gehört in den Altglascontainer (wenn es nicht beschichtet oder gefärbt ist - sonst in den Restmüll damit.

Zeitungen und Zeitschriften: Zellstoff, Primär und Sekundärfaser – kommt in den Altpapiercontainer.

Zellophanpapier: Viskose – Reines Zellglas ist kompostierbar, aber die meisten Zellophanfolien sind noch extra beschichtet und deshalb nicht mehr biologisch abbaubar. Gehört in den Gelben Sack.


Mehr erfahren Sie in unserem großen Müll-Ratgeber

 


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