Deutschlands Website Nr. 1 für nachhaltigen Konsum
Die größten Hebel

Welche Handlung hat welchen Effekt?

Sie möchten ihren Co2-Ausstoß verringern? Was also tun - und wo fangen Sie an? Utopia zeigt die sechs einfachsten Schritte mit der größten Wirkung.


nachhaltig handeln: die größten Hebel für ein ökorrektes Leben


1. Wohnung oder Haus komplett wärmedämmen:
Je nach Gebäudeart und Anzahl der Bewohner beträgt die Ersparnis bis zu 3 Tonnen CO2 pro Jahr. Durch die Dämmung bleibt die produzierte Energie dort, wo sie wärmen soll – im Haus. Das spart nicht nur Energie, sondern auch sehr viel Geld.

2. Auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen:
Pro Person bis zu 2,5 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (statt in der gleichen Zeit mit einem Mittelklassewagen circa 10.000 Kilometer zu fahren). Öffentliche Verkehrsmittel sind effektiver, weil sie mehr Menschen mit einem wesentlich geringeren Energieaufwand transportieren.

3. Zum Ökostrom wechseln:
Etwa 2,3 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (in einem Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4500 Kilowattstunden). Zertifizierter Ökostrom verursacht weniger CO2, weil er überwiegend aus erneuerbaren Energiequellen stammt.

4. Mit der Bahn in den Urlaub fahren:

Etwa 1,1 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (statt der Hin-/Rückstrecke München/Mallorca). Unter den Verkehrsmitteln sind Flugzeuge die mit Abstand größten CO2-Emittierer – Kerosin ist ein leichtes Petroleum und somit ein fossiler Brennstoff.

5. Ein Jahr auf Fleisch verzichten:
0,5 Tonnen CO2-Ersparnis (bei einem Vier-Personen-Haushalt mit durchschnittlichem Fleischverbrauch). Ehe ein gebratenes Stück Fleisch auf dem Teller liegt, hat es eine lange Zucht- , Produktions- und Transportkette durchlaufen. Das potenziert den CO2-Ausstoß.

6. Glühbirnen gegen Energiesparlampen austauschen:
0,4 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (in einem Einfamilienhaus mit vier Personen). Energiesparlampen benötigen ein Fünftel der Energie einer herkömmlichen Glühbirne und haben eine weitaus längere Lebensdauer.

 

Illustration: Chris Campe

Thema: Klima- und Umweltschutz, Stand: 22.10.2007 von
Mehr zu Klima- und Umweltschutz
  1. So wird Silvester ohne Böller zum KnallerNein, wir wollen jetzt nicht anfangen, Bleigießen zu verteufeln und Brot statt Böller zu fordern. Silvester muss mal auf den Putz gehauen werden. Wir haben aber mal nachgeschaut, was es weltweit für feine knallerfreie Silvesterbräuche gibt - so als kleine ökorrekte Alternative für den dumpf dahin böllernden Jahreswechsel.

    So wird Silvester ohne Böller zum Knaller
  2. Ohne Gentechnik geht es nicht?In naher Zukunft können alle tierischen Lebensmittel die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" tragen, obwohl die Nutztiere mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden. Das wird durch die "NLV" zum Gesetz. Während Verbraucherverbände den Schritt begrüßen, bezeichnen Naturschützer das Gesetz als Mogelpackung. Warum?

    Ohne Gentechnik geht es nicht?
  3. Mein Müll, das unbekannte WesenWir stellen immer wieder fest: Obwohl wir davon umgeben sind, wissen wir kaum etwas über unseren Müll und was alles damit zusammenhängt. Die Grundsatzfragen zum Thema beantworten wir Ihnen hier.

    Mein Müll, das unbekannte Wesen