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Gentechnik? Nein, danke!

Greenpeace-Ratgeber "Essen ohne Gentechnik"

Wieviel Gentechnik steckt in den Eigenmarken von Aldi, Edeka & Co.? Ab sofort können sich Verbraucher in der aktualisierten Neuauflage des Greenpeace-Ratgebers "Essen ohne Gentechnik" informieren, welche Supermarktketten genmanipulierte Produkte verwenden und welche darauf verzichten.


Umfragen kommen seit Jahren zum gleichen Ergebnis: deutsche Verbraucher wollen keine Gentechnik im Essen. Hierzulande bietet daher kein Supermarkt genmanipulierten Mais in Dosen an. Der Mais müsste dann nämlich als "gentechnisch verändert" gekennzeichnet werden - und kaum jemand würde ihn dann noch kaufen. Als Futtermittel jedoch wird genetisch verändertes (GV) Getreide wie Mais und Soja durchaus an Tiere verfüttert. Auch an solche, die Milch, Eier oder Fleisch produzieren. Diese tierischen Erzeugnisse müssen nicht gesondert gekennzeichnet werden - Verbraucher kaufen daher oft unwissentlich die Risiken der grünen Gentechnik mit.

In der aktualisierten Neuauflage des Greenpeace-Einkaufsratgebers "Essen ohne Gentechnik" können sich verantwortungsvolle Konsumenten informieren, welche deutschen Supermarktketten in ihren Eigenmarken Gentechnik verwenden und welche nicht. Neben einem anschaulichen Supermarkt-Ranking bietet der Ratgeber eine "Grüne Liste" aller Supermarkt-Eigenmarken, die gentechnikfrei produziert werden.

Für die Broschüre wurden 13 Supermarktketten zum Einsatz von Gentechnik in Lebensmitteln und Futtermitteln befragt. Berücksicht wurden dabei nur die konventionell erzeugten Eigenmarken, denn Bio-Lebensmitteln müssen grundsätzlich gentechnikfrei sein. Auch die Verwendung des einheitlichen "Ohne Gentechnik"-Siegels bewertete Greenpeace. „Supermärkte wie Aldi, Lidl und Real brauchen beim Thema Transparenz noch Nachhilfe“, sagt Stephanie Töwe. Tegut, Rewe und Edeka dagegen sind auf einem guten Weg.

Welche Produkte frei von Gentechnik sind und welche Supermärkte darauf keinen Wert legen, können Sie hier nachlesen: Den aktuellen Gentechnik-Ratgeber von Greenpeace gibt‘s hier als PDF zum Download oder zum Bestellen.

Welche Auswirkungen GV-Produkte auf unsere Gesundheit haben, ist aufgrund fehlender Langzeitstudien noch immer unklar. Klar ist, dass es sich um eine riskante Technologie handelt: gentechnisch veränderte Pflanzen gefährden die Artenvielfalt, führen zu einem hohen Pesizideinsatz und machen Bauern vollkommen abhängig von Agrar-Konzernen. Der Großteil der weltweit angebauten GV-Pflanzen wird zu Futtermitteln verarbeitet. Auf der sicheren Seite ist man mit Bio-Lebensmitteln: hier ist der Einsatz von Gentechnik tabu.

Thema: Bio, Stand: 13.01.2015 von
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