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Ökologische, nachhaltige Damenhygiene für die Periode

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  • schrieb am 18.03.2010 um 18:31
    Ich habe mal auf einer Kläranlage gearbeitet, und da haben wir jeden Tag riesige Mengen an Hygieneartikel aus den vorgeschalteten Zerkleinerern herausgefischt.

    Meiner Meinung nach wird sich beim Thema Umweltverträglichkeit von Damenbinden solange nichts ändern wie die Leute nicht bereit sind, über die Thematik so offen zu sprechen wie in diesem (guten! thx!) Artikel hier. Einzig ein Redesign im Braungartschen/C2C Sinne erscheint mir da sinnvoll ("nicht die Menschen bzw. ihr Verhalten ändern, sondern die Produkte die sie verwenden").

    In Zimbabwe gab/gibt es in Folge der Wirtschaftskrise im Land einen Mangel an importierten Damenbinden. Die Frauen (nicht die Männer!) dort haben dann irgendwann angefangen, ihre eigenen Binden aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen. Vielleicht auch ein interessanter Lösungsansatz?
  • schrieb am 19.03.2010 um 11:46
    Sehr guter Artikel! Habe auch erst über utopia von Alternativen zu den konventionellen Produkten erfahren (wurde schon mal in einem anderen Artikel erwähnt). Wie gut, dass es das Internet gibt!

    Seit ich den Film "plastic planet" gesehen habe, frage ich mich allerdings, wie gesund die Menstruationsbecher aus Silikon sind... Würde mich mal interessieren, da ich die Idee super finde.

    Dass viele Frauen sich nicht wohl mit ihrer Monatsblutung fühlen, könnte doch auch daran liegen, dass die konventionellen Damenbinden aufgrund des Plastiks unbequem sind und ziemlich schnell zu muffeln anfangen. Und dann will frau überhaupt keine Binden mehr probieren.
    Und außerdem könnte ich mir gut vorstellen, dass Menstruationsbeschwerden nicht gerade besser werden, wenn frau sich über sie aufregt und das Ganze als lästig empfindet.
    Und zu guter letzt hat die Pharmaindustrie wohl kein Interesse daran, dass frau sich ohne Hormonpillen, -spritzen oder ähnlichem wohlfühlt... und sich also etwas an der Einstellung und gesellschaftlichen Akzeptanz ändert. Und die Nebenwirkungen und Probleme werden kleingeredet und verursachen einen Haufen zusätzlicher Kosten im Gesundheitswesen. Aber das Thema gehört woanders hin.
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    schrieb am 19.03.2010 um 13:18
    Silikon ist aus Silizium (ein Halbmetall, auch Basis für Glas) und Sauerstoff, laut Wikipedia. Also immerhin kein erdölbasiertes Plastik. Es ist zwar recht langlebig und zerfällt nicht so schnell (in dem Fall ja eigentlich vorteilhaft, weil man den Becher sehr lang benutzen kann) aber wenigstens gibt es keine Chemikalien an Körper oder Umwelt ab, es reagiert nicht. Und Silizium kommt auch im Körper selbst vor.
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    schrieb am 06.06.2010 um 22:23
    das ist ja schonmal beruhigend. Chamäleons Frage hatte ich nämlich auch sofort :) dankeschön
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    schrieb am 21.10.2010 um 19:06
    Oh man!!!!!! Das stimmt doch gar nicht! Silikon ist Kunststoff!
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    schrieb am 27.02.2012 um 16:13
    Nur so zum Chemischen: Also m.E. ist Kunststoff immernoch aus langkettigen Kohlenstoffatomreihen aufgebaut, deren Ausgangsmaterial wiederum Erdöl und dessen Derivate sind....Also eher kein Kunststoff...allerdings vllt trotzdem problematisch beim Recyceln.
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    schrieb am 28.02.2012 um 16:14
    ich bin auch Benutzerin und sehr zufrieden, was mich allerdings beunruhigt ist die Meldung über die Brustimplantate. Enthälter der Cup wohl auch Giftstoffe aus dem billigen Industriesilikon? Das einzig was mich da beruhigt ist, dass man den Cup ja nicht ständig im Körperträgt.
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    schrieb am 01.11.2012 um 14:54
    Ist zwar schon lange her, dieser Kommentar, aber für alle, die es trotzdem noch interessiert wollte ich noch folgendes anmerken: Selbst wenn der Menstruationsbecher nachdem er ausgedient hat ein schlecht abbaubares Stück Müll darstellt - während seiner Lebenszeit spart man ja Unmengen an Plastik. Tampons und Binden sind einzelverpackt, Binden enthalten zusätzlich Plastik... Ich denke, das ergibt auch jenseits der Silikondiskussion eine positive Bilanz.
  • schrieb am 19.03.2010 um 13:23
    Super Artikel! Es regt mich unglaublich auf, dass solche Themen so oft tabuisiert werden, da krieg ich so einen Hals, vor allen Dingen, weil sie ökologisch gesehen eine hohe Relevanz haben. Mal ganz abgesehen davon, dass sich zahlreiche Frauen wegen des Tabus während ihrer Tage schmutzig und unattraktiv, weil unnormal fühlen. Da hilft uns Sarah Connor mit ihrer beknackten Always-Werbung auch nicht viel weiter ;). Also - danke! Ich wusste bisher auch noch nichts von den Alternativen zu Tampons und Co., als ich danach gesucht habe, habe ich jedoch wenigstens 100%Bio-Tampons gefunden, die ich bisher aber noch nicht ausprobiert habe, weil ich noch konventionelle übrig habe (ich habe ja richtig Bock, mir diesen Müll einzuführen, jetzt, wo ich weiß, was da drin ist - pfui Teufel). Mir war der Müll, den man als Frau während der Regel mit Tampons und Binden zwangsläufig produziert, immer ein Dorn im Auge und ich habe mich während meiner Regel eher deswegen schlecht gefühlt. Hmm, Menstruationsbecher (boah, hört sich das eklig an :D) - wenn er aus Naturkautschuk ist, ist er für mich einer Überlegung wert. Scheint ja eine praktische Sache zu sein. Ich schäme mich schon fast, darüber zu reden. Da sieht man mal wieder, was gesellschaftliche Tabus so anrichten. Und ich halte mich schon für recht unabhängig.
  • schrieb am 19.03.2010 um 14:14
    Super Thema. Kann jeder Frau den mooncup nur empfehlen, bin seit Jahren begeisterte Anwenderin und kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen. Nachmachen!
  • schrieb am 19.03.2010 um 14:23
    also ich benutze seit etwa einem halben jahr den mooncup und bin damit super zufrieden.
    es ist ein tolles gefühl wenn man nach dem pinkeln nicht jedes mal etwas wegwerfen muss und der klo-mülleimer nicht immer so unangenehm riecht.
    es hat mich immer genervt dass ich in ALLEN meinen taschen, rucksäcken, jackentaschen, federmäppchen usw. tampons herum transportiert habe (nur für den fall dass ich mal wieder keins in der hosentasche habe.. und niemand erreichbar ist der mir eins schenkt und tampon automaten setzten sich ja doch nicht durch...).
    vielen den ich von dem mooncup erzählt habe, fanden es zuerst ziemlich eklig.
    aber bitte: alles was das ding berührt ist ersten aus meinem eigenen körper und zweitens abwaschbar!!
    meine größten bedenken waren, wie das dann ist wenn ich auf eine öffentliche toilette gehe und das ding nicht unterm wasserhahn spühlen kann(und überhaupt, des klingt ja super aufwendig...), aber das ist alles nicht so schrecklich wie man es sich vorstellt. man kann den mooncup genauso gut mit klopapier reinigen und außerdem muss man das teil nicht jedes mal beim pinkeln raus nehme(so wie die blöden tampons..)
    es erfordert zwar etwas übung und gewohnheit, aber das ist ja bei dem tampons genau so gewesen und cih finde es lohnt sich wirklich!!! allein schon für den geldbeutel (ich spare sogar beim unterhosen konsum, weil das teil einfach dicht ist und nicht plötzlich voll oder so...)
    oh gott.. das war ja jetzt ein richtiges werbeschreiben :)
    mich hat es eben einfach überzeugt!
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    schrieb am 16.05.2010 um 21:28
    Wahrscheinlich nebensächlich ist, aber: laut Packungshinweise aller mir bekannter Tamponhersteller muss ein Tampon nicht zum kleinen (oder großen) Geschäft entfernt werden. Ist wohl eher eine Sache des individuellen Hygieneempfindens, ob es Frau stört, wenn u.U. der Bändel mal nass wird. Trotzdem interessant, Deine Erfahrungen mit dem Becher!
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    schrieb am 28.02.2012 um 12:31
    Heut bin ich in einem anderen ARtikel wieder über das Thema Menstruationsbewältigung "anders" gestolpert und denk mir, oh man, wie geht denn das ANDERS?

    Dank Dir für Deine offene, frische Mitteilung an uns alle hier.
    Das war sehr nachvollziehbar, dass es klappen kann...(mich gruselts schon noch irgendwie, aber das wär so ein Ding, dass könnt'mer mal in Angriff nehmen!!)
  • gelöscht am 19.03.2010 um 14:47 von inaktiver User 67865
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 19.03.2010 um 14:46
    Der Menstruationsbecher hat neben der Müllvermeidung und der Kostenersparnis auch noch einen positiven gesundheitlichen Aspekt, weil wohl kein Risiko von Toxischem Schocksyndrom (TSS) besteht!
  • schrieb am 19.03.2010 um 15:23
    Nicht genug, dass die Menstruation oft schmerzvoll und unangenehm sein kann, jetzt sollen wir uns noch dafür schuldig fühlen, weil wir während der Periode sollche Unmengen von Müll produzieren; zu mindest kam das so rüber.
    Trotzdem finde ich den Artikel ganz toll. Ich werde bei meinem nächsten DM- Einkauf auf jeden Fall mal eine Packung ökologischer Binden mitnehmen. Mir war gar nicht bewußt, dass bei der Produktion von Binden und Tampons so viele Chemikalien benutzt werden, die man gar nicht braucht und ich wußte auch vorher nicht, dass es dazu ökologische Alternativen gibt.
    Vielen lieben Dank!
  • schrieb am 20.03.2010 um 15:21
    seit einiger zeit benutze ich den menstruationsbecher - und bin damit sehr zufrieden!!!
    kaum müll, keine pestizide und chemikalien in der scheide, kein austrocknen der scheide, kein ständiges wechseln, problemlose umgewöhnung, einmalige kosten, keine entsorgungsschwierigkeiten (wenn kein mülleimer), auch bei schwimmen und sport kein problem...
    das einzigste was man braucht: wasser, zum reinigen von hand und becher.
    tipp: lieber eher zu gross als zu klein kaufen!
    schade das ich nicht schon viel früher davon erfahren habe und dass es kaum frauen kennen!
  • schrieb am 21.03.2010 um 14:44
    Jetzt habe ich mich das erste mal angemeldet, nur weil hier so gerne einen Kommentar hinterlassen wollte! Ich finde es wirklich super wenn dem Thema alternative Menstruationsprodukte mehr Öffentlichkeit zukommt. Es ist schier unglaublich wie stark das Thema Menstruation in unsere Gesellschaft tabuisiert wird. Eine Folge davon ist sicherlich das es so wenige ökologisch verträgliche Alternativen gibt, bzw. dass sie immer noch so wenig bekannt sind. Petra Sood von kulmine.de schreibt auf ihrer Seite: "Das wissen um die ganzheitliche Bedeutung der Menstruation blieb früher wie auch heute (trotz Internet) einigen wenigen Frauen vorbehalten. Die meiste Werbung für Menstruationsprodukte suggeriert den Frauen erfolgreich, die Menstruation sei zu verstecken und zu verheimlichen. Sie wird immer noch dargestellt wie eine peinliche Krankheit, anstatt als das, was sie tatsächlich ist: ein Ausdruck von Gesundheit, Weiblichkeit und den Zyklen des Lebens...Weg vom Wegwerfen – auch in der Monatshygiene. Jeden Tag landen Tonnen von Einwegslipeinlagen, Binden und Tampons auf den Müllhalden und auch in den Kläranlagen. In den alten Bundesländern produzierten 16 Millionen Frauen zwischen 15 und 45 Jahren jährlich !!! 19.000 Tonnen !!! Abfall ausschließlich mit Wegwerf-Hygiene-Artikeln."

    Ich selbst benutze seit vielen Jahren Waschbare Stoffbinden und bin sehr glücklich damit. Meine ersten habe ich vor 13 Jahren in einem Bioladen gekauft und unglaublich aber wahr, sie halten immer noch und werden weiter von mir benutzt !!! Damals hießen sie "Die Vivas", jetzt Kulmine .de woher auch der obige Textauszug stammt. Vor einiger zeit habe ich mein Stoffbindensortiment um die Mooncups erweitert und bin auch damit sehr zufrieden.

    Viele Grüße und eine Welt der Wertschätzung des Lebens wünscht, Batima
  • schrieb am 21.03.2010 um 15:59
    p.S.: Was mir gerade noch aufgefallen ist: Das mit dem Auskochen der Stoffbinden stimmt so ja nicht. Wenn die Binden wie empfohlen zu nächst in kaltem Wasser eingeweicht werden reichen 60 Grad völlig und wenn die Stoffeinlagen als Wäscheschutz benutzt werden braucht es gar keiner besondere Aufmerksamkeit. Sie werden dann wie die restliche Unterwäsche auch gewaschen.

    Noch mal danke für den Artikel!
  • schrieb am 21.03.2010 um 19:14
    Das ist wirklich mal ein guter u. nötiger Artikel zum Thema Menstruationshygiene.
    Es fehlt allerdings der Hinweiß auf Menstruationsschwämmchen.
    Kann leider nicht aus eigener Erfahrung berichten, aber vielleicht findet sich doch eine Frau die damit eigene Erfahrungen hat..
    Menstruationsschwämmchen sind aus Naturschwamm u. wiederverwendbar.
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    schrieb am 22.03.2012 um 15:56
    Hallo Godfred,

    ich habe die letzten Jahre ausschließlich Schwämmchen benutzt (kleine Naturschwämme, gibt es bei Waschbär) und war immer sehr zufrieden.

    Vorteile:
    weich, angenehm zu tragen, spürt man nicht, angenehm einzuführen ("kleben" nicht an der Scheidenwand fest wie Tampons, die sich zu schnell "festsaugen"). Ich blute nicht sehr stark und mußte sie oft nur einmal morgens und einmal abends auswaschen.

    Nachteile:
    Nicht jede Toilette hat ein Waschbecken in der Nähe. Manchmal muß man sie ganz schön rigoros auswaschen, um kleine Schleim-/Gewebereste rauszukriegen. Beim Heben von schweren Kisten oder Niesen kann aber manchmal minimal was durchgehen.

    Ausgekocht hab ich sie nie - davon werden sie braun und runzelig. Gut auswaschen, über Nacht in Essigwasser einlegen, lufttrocknen, fertig.

    Ich wünschte, ich hätte eure ganzen Adressen für Stoffbinden eher gehabt! Konnte auf DaWanda keine finden und hab mir dann auf etsy aus den USA welche bestellt, freu mich schon aufs Ausprobieren!
  • schrieb am 22.03.2010 um 06:55
    Hallo Anne,
    eine Kundin hat mich gerade auf deinen Artikel aufmerksam gemacht. Sie meinte Utopia und alternative Menstruationshygiene gehören einfach zusammen. Das finde ich auch.
    Ich finde deinen Artikel informativ und freue mich, dass Alternativen hier nun bekannter gemacht werden.
    @jkle „Meiner Meinung nach wird sich beim Thema Umweltverträglichkeit von Damenbinden solange nichts ändern wie die Leute nicht bereit sind, über die Thematik so offen zu sprechen wie in diesem (guten! thx!) Artikel hier“ Davon bin ich auch überzeugt!

    Als wir 1993 begannen Slipeinlagen und Binden aus Seide und Baumwolle herzustellen, damals DIE VIVAS, sah die Verbreitung tatsächlich noch ziemlich utopisch aus. Heute liefert www.kulmine.de weltweit, hauptsächlich eigene, in Deutschland hergestellte Produkte, aus kbA Baumwolle und Seide, die Lunette und alle gängigen Natracare Produkte.

    Das Stoffbinden ausgekocht werden müssen, entspricht nicht den Tatsachen. Einlagen aus Stoff können genauso gewaschen werden wie die restliche Unterwäsche. 60 Grad Wäsche genügt! Die Kochwäsche Fans sind doch glücklicherweise erheblich weniger geworden.
    Eine Frauenärztin die wir nach Hygiene und Stoffbinden befragten meinte: „ Stellt Euch doch nicht so an, einen Penis kann man auch nicht auskochen.“ Stoffbinden verhalten sich was die Hygiene betrifft in nichts anders als Unterwäsche. Bei Menstruationskappen ist das etwas anders, sie bleiben bis zu 8 Stunden in der Vagina, länger als ein Penis, und sind aus Silikon statt aus natürlichem Material. Deshalb wird dazu geraten, die Cups am Ende der Menstruation einmal auszukochen.“ Der Frauenkörper an sich braucht keine Kochwäsche und keine Hygienereiniger.
    @ Godfred, es war mir gar nicht aufgefallen, dass die Menstruationsschwämmchen fehlen.
    Die gibt es auch bei Kulmine und im FFGZ Berlin. Informationen: http://www.kulmine.de/epages/61400488.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61400488/Categories/Informationen/schwaemmchen
  • schrieb am 22.03.2010 um 08:27
    HIer ein paar Hersteller von Baumwollbinden, für die, die nicht selber nähen wollen: www.imsevimse.se, www.stoffwindel-design.net, www.popolini.com, www.kulmine.de (oder direkt in folgenden Shops: www.blumenkinder.eu, www.zwerge.de, www.babygerecht.de und in Berlin bei www.hug-and-grow.de)
  • schrieb am 22.03.2010 um 09:52
    Angesichts der vielen wirklich peinlichen Fernsehsendungen, der verpornoisierung der Gesellschaft, des Sex sells, ist es eine Schmach, eine echte pädagogische Niederlage wenn Mädels nicht einfach ganz selbstbewußt ihre Tamponschachtel auf´s Band legen.

    Genauso wie das Masoverhalten der Komplettrasur (pieks und stech) will man/frau sich anscheinend einer Saubermann/frau Diktatur unterwerfen die möglichst die eigene Herkunft leugnen soll und ein neues Scheinbild erzeugt. So will die Industrie also die Menschen haben. Weg von ihrer eigenen Natur hin zu einem (ver)formbaren Kunstobjekt.

    Voll ätzend

    Mein Tip - Kinder lasst Euch nicht verarschen, werdet mutiger
  • schrieb am 22.03.2010 um 22:49
    Super Beitrag, vielen Dank für die aufklärenden Worte. Ich hab mir früher schon oft Gedanken darüber gemacht, wieviel Müll ich wohl im Laufe meines Lebens durch diese Monatshygieneprodukte produziere. Vor 2 Jahren bin ich durch einen Zufall im Internet auf die Menstruationsbecher (wie sie so nett auf deutsch heißen;-)) gestoßen. Die Erfahrungsberichte dazu klangen überzeugend und ich habs ausprobiert. Zu Beginn wars ungewohnt, aber nach kurzer Eingewöhnungsphase bin ich heute absolut überzeugt und möchte nie, nie wieder etwas anderes nutzen. Für Notfälle hab ich noch ein paar Baumwoll- bzw. Seidenbinden und -slipeinlagen, aber die sind nur für Notfälle... ich komme mir mit Binden (egal ob wiederverwendbar oder konventionell) immer vor als würde ich eine Windel tragen.
  • schrieb am 24.03.2010 um 17:01
    So lange die "Befreiung" und die Selbstbestimmung der Frau nur dazu führen, daß alle möglichen Tattoos, Piercings und Rasuren salonfähig werden, und der Konsumrausch zu immer mehr, immer billigeren, immer synthetischeren Kleider, Schuhen und Accessoirs führt, braucht sich die Menstruierende um das bißchen Zellstoff und Plastik in den Einwegartikeln keine Gedanken machen. Wenn man ökologisch orientiert leben will, dann gliche der Verzicht auf eines der unzähligen Paare Billigschuhe alle Einwegartikel ökologisch aus. Und wenn man denn trotzdem anfangen möchte, den ökologischen Umgang mit der Menstruation zu üben, dann sollte man den permanenten Gebrauch von Slipeinlagen anprangern, den Mädchen heute für unverzichtbar halten. In fast allen Fällen würde eine täglich gewechselte Baumwollunterhose und die tägliche Wäsche der Vulva das Tragen von Slipeinlagen überflüssig machen. Aber der heutige Hygiene- und Sexualitätswahn der jungen Frau erfordert offensichtlich, daß eine Frauenvulva weder wie eine Frauenvulva aussehen noch riechen darf. Zwar glaubt die moderne Frau, durch Rasur und ständiges steriles Abdecken ihrer Vulva "emanzipiert und frei" zu sein, im Endeffekt führt das aber alles zur Unsichtbarkeit. Früher, vor 20 Jahren, verbarg man Busen und Bauch, kam aber mit der Binde in der Unterhose zurecht. Heute kann das Oberteil nicht eng genug sein, und die Kimme darf gern auch Fremden ins Gesicht gehalten werden, aber die Vulva ist wieder im Mittelalter. Versteckt, quasi nicht vorhanden. Wer kann sich da noch vorstellen, die Produkte seiner Vulva in die Hand zu nehmen ? Das Einführen eines Tampons geht grade noch so, aber mit den Fingern richtig in die "versiffte" Scheide langen und den Menstrations-Cup entfernen, ihn ausleeren, und dann am Besten noch an der Waschbeckenreihe des Schulklos auswaschen, um ihn wieder einsetzen zu können ? Die Frau heute ist selbstbewußt und emanzipiert, aber soooo emanzipiert daß sie unter ihresgleichen ihr Menstruationssekret zeigen kann - nicht.
    Was also tun... den Mädchen vermitteln, daß das Sauberkeitsideal einer kindlichen Vulva nicht das einer erwachsenen Vulva sein muß, daß normale Ausflußspuren nicht mit hochtechnologisch-chemikalischen Slipeinlagenwundern versorgt werden müssen, wenn man auf die 99-Cent-Polyester-Einmaltangas vom Kik/C&A/Wieauchimmer zugunsten von langlebigeren, gesünderen Baumwollunterhosen verzichtet, und daß man seine Scheide auch dann anfassen darf, wenn sie blutet.
    Für den Alltag wäre es eine wesentliche Umweltentlastung, wenn man sich auf Baumwollunterwäsche statt Slipeinlage und ungebleichte Tampons statt FlexiWing-DryWeave-Ultraabsorbentien-Binde oder Flügeltampon einigen könnte. Das ist nämlich das größte Mysterium überhaupt - warum muß der Tampon, der sowieso in der "dreckigen" scheide verschwindet, gebleicht und mit optischen Aufhellern behandelt sein ? Wenn man ihn entfernt ist er schleimig braunrot - geht das nicht auf hellbraun ?
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    schrieb am 16.06.2010 um 19:31
    Suuuper! Danke, danke für diesen tollen Kommentar/Text.
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    schrieb am 09.06.2011 um 19:26
    richtig! und daher kann man sich für alle mädchen und frauen auch nur wünschen, dass es genug männer gibt die ihre natürlichkeit schätzen.
  • schrieb am 24.03.2010 um 21:26
    ich würde ja gerne diese riesen müllberge vermeiden aber stoffbinden kommen dabei für mich nicht in frage und ich muss zugeben das ich mir nur sehr schwer vorstellen kann, dass diese menstruationsbecher wirklich sicher sind und, nicht lachen aber ich kann mir einfach nicht vorstellen wie man die da wieder rausbekommen soll
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    schrieb am 25.03.2010 um 06:25
    Du kannst den Mensbecher mit 2 Fingern sanft herausziehen. Das geht ganz leicht, außer bei einigen zu glatten Modellen. Das richtige Einführen ist Anfangs für manche Frauen etwas schwierig. Wie bei Tampons, den meisten gelingt es sofort, einige brauchen etwas Übung.
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    schrieb am 25.03.2010 um 07:54
    Hey - Rausnehmen ist absolut kein Problem. Unten läuft der Becher zusammen und endet in einem verlängerten geraden Stück, an dem man den Mooncup wieder herauszuziehen kann. Beim Ausleeren in die Toilette wird's natürlich schon etwas blutig. Aber ich würde das neue Gefühl nicht mehr eintauschen wollen. Freiheit von Müll und Johnson & Johnson!
  • schrieb am 25.03.2010 um 07:49
    Hey, super, dass sich mal jemand dieses Themas annimmt! Bin seit mittlerweile 10 Jahren begeisterte Mooncup-Benutzerin. Tampons sind seitdem absolut keine Alternative mehr. Wäre toll, wenn der Mooncup auch hier in Deutschland etwas bekannter werden würde!
  • schrieb am 25.03.2010 um 08:01
    Super interessanter und informativer Artikel, und die meisten Kommenatre, besonders der von SushidieSau sprechen mir aus dem Herzen...Ich habe bisher noch keine ökologischen Alternativen ausprobiert, obwohl ich mich auch immer über die Müllmengen geärgert habe, aber ein Versuch kann ja nicht schaden :) Und da hier doch einige so angetan von Artikeln wie dem mooncup sind, kanns ja so schlimm nicht sein :)
  • schrieb am 25.03.2010 um 08:03
    Guter Artikel! Leider ist es den allermeisten Frauen und vor allem auch den ganz jungen Mädchen/Frauen nicht bewusst, was im Laufe der Zeit sich so ansammelt und was damit passiert.
    Es ist wirklich ein ökologischer Wahnsinn.
    Die Vielfalt der Menstruationsbecher hat in den letzten Jahren immens zugelegt und kommt jetzt wirklich langsam, langsam aus der Freak-Ecke raus. Es gibt verschiedene Formen und auch Farben und es gibt auch immer mehr Frauenforen (auch Mütterforen) die sich damit beschäftigen.

    Stoffbinden werden sehr viel in den USA, Australien, Skandinavien selber genäht und auch sehr oft von den sogenannten WHAMS (Working at Home Moms) genäht und verkauft. Da gibt es wunderschöne, liebevoll gearbeitete Stoffbinden (wir haben einige bei uns im Programm www.1bis3.de)

    Aber wer sich selber Stoffbinden nähen möchte, findet hier http://clothpads.wikidot.com/patterns noch ganz viele unterschiedliche Anleitungen für Dicke, Dünne, mit Druckknopf oder ohne........

    Meiner Erfahrung nach kommen viele Frauen auch langsam zum Umdenken, wenn sie dünne Slipeinlagen aus Stoff verwenden und dann merken: Oh - das fühlt sich ja viel angenehmer an.

    Zum Thema Waschen ist ja schon das wesentliche gesagt worden.

    Und noch zum Thema Menscup und unterwegs ausspülen: eine Alternative wäre für unterwegs die Natracare Binden/Tampons zu verwenden und ansonsten eine Menstasse.

    Ist die Seite von www.afrisca.com schon erwähnt worden? Sehr viele Hintergrundinformationen!

    Viele Grüße

    Sabine
  • schrieb am 25.03.2010 um 10:13
    Unglaublich, dass ich 46 Jahre alt werden muss, um etwas über Menstruationsbecher zu lesen! Seit Jahren nerven mit Binden und Tampons, und deshalb habe ich mir gleich mal mooncups bestellt. Bin gespannt!
  • schrieb am 25.03.2010 um 11:52
    Ich bin absolut überzeugt vom DivaCup und enttäuscht darüber, dass ich erst in die USA reisen musste, um zu erfahren, dass es sowas gibt. Ist zwar nicht hundertprozentig dicht, aber mal ehrlich, die roten Tage sind auch mit Tampon oder Binden nicht wirklich rein.
  • schrieb am 25.03.2010 um 12:02
    Danke für diesen Artikel.
    Ich finde auswaschbare Binden ganz super, zumindest die mit den Druckknöpfen gegen das Verrutschen.
  • schrieb am 25.03.2010 um 12:12
    Es gibt sie - die Alternative zum Monatsmüll aus Watte, die auch sehr oft mit Giftstoffen angereichert ist und über die empfindlichen Schleimhäute aufgenommen wird. Die Mondtasse - beinahe müllfrei (irgendwann muss sie ja dann auch entsorgt werden) und sehr angenehm zu tragen (finde ich).
    Hier habe ich einen Beitrag darüber geschrieben: http://shivanireutlingen.wordpress.com/2009/12/20/alternative-zu-tampons/
    Bezug auch möglich über Österreich, in Deutschland habe ich noch keinen Versender gefunden.
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    schrieb am 25.03.2010 um 13:56
    Es gibt inzwischen viele Cups in Deutschland zu kaufen. Zu den schon genannten fällt mir noch ein. www.safer-fun.de, www.blumenkinder.eu, und bei den Herstellern direkt: Lunette/Selene Finnland, Fleurcup Frankreich, Miacup Südafrika. Es gibt noch mehr. Die Suchmaschine wird helfen. In der Schweiz gibt es die Lunette/Selene bei www.afriska.ch In Österreich gibt es sicher auch mehrere Händlerinnen, die kenne ich nur nicht. Bei afriska.ch gibt es auch hilfreiche Infos, zu den geringen Unterschieden der verschiedenen Silikon Cup Modellen.
  • schrieb am 25.03.2010 um 13:12
    In Deutschland ist der Diva-Cup z.B. über den Waschbär-Versand erhältlich.
  • schrieb am 25.03.2010 um 18:56
    Super, das das Thema nochmal aufgegriffen wird! Das war ja schonmal auf Utopia, allerdings ist der Beitrag bei der Umstrukturierung im Daten-Nirwana verschwunden.

    Ich bin auch seit 2 Jahren Tassen-Trägerin - und möchte auch nicht mehr zu Tampons zurück!

    Angefangen habe ich mit einer Mooncup, bin dann aber letztes Jahr auf Lunette umgestiegen weil mehr reinpaßt. Abgesehen von der Größe finde ich bei der Lunette auch die Wiederrausholangel angenehmer. Beim Mooncup ist das ein Röhrchen, das frau sich auf die passende Länge zuschneidet. Trotzdem hat es mich irgendwie oft gedrückt. Bei der Lunette ist das ein flacher, flexibler Nippel, braucht keine Kürzung und drückt trotzdem nicht.

    Ich hab immer eine kleine Flasche mit Wasser dabei, falls auf Toiletten das Waschbecken nicht in Griffweite ist.

    Auf safer-fun.de gibt es auch noch sehr informative Erklärungen zu den unterschiedlichen Modellen und Größen der Tassen.

    Meist wird geschrieben, daß die Tasse seltener gewechselt werden muß als ein Tampon. Bei mir stimmt das zumindest an den Tagen mit starker Blutung nicht. Aber an den schwächeren Tagen definitiv.
    Ich empfinde die Tasse als deutlich angenehmer als Tampons und kann sie wirklich empfehlen!
  • schrieb am 25.03.2010 um 19:03
    Ich habe mir jetzt den Mooncup bei www.geburtspool.de bestellt, da habe ich ihn zum günstigsten Preis gefunden. Dank der ganzen Vorrednerinnen weiß ich ja nun auch, dass die Anwendung einfach und angenehm ist und habe mich "drangewagt".
  • schrieb am 25.03.2010 um 19:41
    Auch Männer wie ich finden Menstruationsbecher u. ä. gut! :-) Der Artikel bietet tolle Beispiele für vorhandene, nachhaltige Alternativen! So viele alltägliche Dinge und Verhaltensweisen werden nicht hinterfragt. Jeder Außerirdische würde da nur den Kopf schütteln... Es braucht noch viel mehr Projekte, die so etwas aufgreifen, auch im größeren Stil - wie zum Beispiel das www.Tahiti-Projekt.org. Schön, dass Utopia dafür im Kleinen wie im Großen eine Plattform bietet.
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    schrieb am 25.03.2010 um 19:56
    Danke! Ich finde es super, dass sich auch Männer zu diesem Thema äußern, denn die Menstruation scheint besonders bei Männern immer noch ein großes Tabu-Thema zu sein!
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    gelöscht am 30.11.2011 um 23:10 von inaktiver User 86335
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 26.03.2010 um 13:46
    Ich möchte an dieser Stelle gerne den drei oben genannten Herstellern von Menstruationstassen noch einen weiteren hinzufügen: www.meluna.eu
    Die Meluna wird in Deutschland hergestellt, muss also nicht aus dem Ausland importiert werden. Zudem ist sie auch deutlich günstiger als die anderen, was mir damals die Entscheidung, ein solches Produkt auszubrobieren deutlich erleichtert hat. (Und sie ist bunt.)

    Hier ist noch ein Video einer sehr engagierten jungen Frau aus England über die Anwendung einer Menstruationstasse: http://www.youtube.com/watch?v=qLPBZz3uJEg
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    schrieb am 26.03.2010 um 23:09
    Leider hast du vergessen zu erwähnen, dass die Meluna nicht aus Silikon, sondern aus einem Plastik ist. Zudem wurden die Tässchen nicht ausführlich getestet und immer wieder kommt es zu unangenehmen "Zwischenfällen" in denen Tässchen verschickt werden, die fehlerhaft sind oder fehlerhafte Tässchen werden als Werbgeschenk dazugelegt. (Ohne zu kennzeichnen, dass sie fehlerhaft sind.)
    Alles in allem denke ich, dass die Meluna kein Tässchen ist, dass Besucher auf Utopia ansprechen dürfte- wissen wir doch, dass billig nur selten ein Zeichen von Qualität ist.
    Das ökologisch konsequenteste Tässchen ist hier definitiv der Mooncup.
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    schrieb am 27.03.2010 um 09:14
    Naja, Plastik .... - es ist ein medizinisches "Plastik" das sich TPE nennt und lt. HP des herstellers auch für Babyartikel verwendet wird.
    Ökologisch konsequent wäre für mich dann wirklich nur der Keeper, aus Naturkautschuk.
    Woher weist Du das mit den fehlerhaften Tässchen als Werbegeschenk??
    Da ich in Österreich wohne, habe ich meinen Meluna bei http://www.stoffwindel-design.net bestellt, weil es dort auch noch tolle Stoffbinden gibt. Wurde auch sehr nett beraten, weil ich mir nicht sicher war wg. der Größe - aber fehlerhaft ist bei meiner Tasse nix.
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    schrieb am 27.03.2010 um 21:28
    Sonnenlicht, das wurde mehrfach in Foren berichtet. Vermutlich stellt sich das Problem aber wirklich eher wenn man direkt beim Hersteller kauft.
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    schrieb am 09.01.2011 um 22:36
    Michiru, das stimmt aber so nicht.
    TPE hat einen weit höheren Kilo-Preis als Silikon
    TPE hat den Vorteil, dass es wesentlich schneller verarbeitet werden kann als Silikon, das zum Vernetzen Zeit braucht.
    Die MeLuna wird nachweislich in Deutschland produziert ( wir sind ja nicht gerade als Billiglohnland bekannt, nicht wahr).
    TPE ist selbstverständlich getestet worden, Zertifikate können beim Hersteller eingesehen werdn.
    Wer mehr zum Thema Produktionsort von Menstassen wissen will, geht auf www.aliexpress.com und sucht nach "Mooncup"- man findet massenhaft Lunettes
    ( bzw. Green Donnas) .Darüber kann dann jeder für sich in Ruhe nachdenken, vor allem auch, welche Menstassen nun billig produziert werden.

    Mooncups sind bisher dort nicht aufgetaucht ( der Name wird oft für Cups aller Art verwendet) und ich hoffe sehr, es bleibt so. Sonst würde auch noch mein positives Bild dieses Herstellers ins Wanken geraten ( ich besitze zwei Mooncups und finde sie schlicht genial).
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    schrieb am 28.06.2011 um 20:08
    Mooncups werden aus Kautschuk hergestellt, oder? Ein Naturmaterial, dass nachwächst... Das ist natürlich am ökologischsten.

    Aber Menstruationstassen sind auch wenn sie aus Plastik sind, noch um ein vielfaches ökologischer als Wegwerfartikel (u.a. mit Plastikfolien)!

    Das Material der MeLunas ist, soweit ich weiss, sehr gut getestet. Es wird normalerweise für Babynuckel verwendet. Ich finde den Preis sehr sympathisch. Und auch die Farben und Formen sehr ansprechend.
    Das einzige, was mich bei MeLunas ein wenig stört, ist, dass sie von einem Mann vertrieben werden.

    Was mich nervt, ist allgemein der hohe Preis von alternativen Monatshygieneartikeln. Ich vermute, die Preise werden so hoch angestzt, weil Frauen diese hohen Preise trotzdem noch günstiger finden, als die ständigen Kosten, für Wegwerfartikel.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Silikon-Becher in der Herstellung soviel teurer und hochwertiger sind, als die MeLunas. Und ich habe mich schon gefragt, ob die Menstruationsbecher allgemein nicht viel zu hochpreisig sind, im Verhältnis zu den Herstellungspreisen. Im Vergleich dazu sind Babysauger aus Silikon ja um Dimensionen billiger! (die gibt es schon für knapp 2 Euro für 2 Stück). Ich habe den Eindruck, dass da die Marktlücke ausgenutzt wird und auch der öko-Idealismus einiger Frauen - zum Beispiel auch bei den simpel genähten Faltstoffbinden, die, fast soviel kosten wie ein T-Shirt.
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    schrieb am 28.06.2011 um 21:14
    @Wasseramsel: Die Mooncups sind soweit ich weiß aus Silikon.
    Die MeLunas kenne ich nicht, aber bin generell skeptisch, wenn etwas die ein wiederverwendbarer Monatshygieneartikel aufwendig (und sicher nicht sehr umwelt- und körperfreundlich) extra gefärbt wird. Ist doch völlig unnötig. Deshalb gibts die Mooncups auch nur in ungefärbt.
    Das mit den Preisen kann ich nachvollziehen (wobei die Gesamtstückzahl halt sicher noch recht klein ist und sich noch nicht so auf den Preis auswirken kann, vielleicht?). Ich würde es aber nicht mit den Stoffbinden vergleichen. Die sind z.B. bei Blumenkinder.eu oft aus Biobaumwolle und in Handarbeit hergestellt. Da sehe ich den Preis durchaus gerechtfertigt.
  • schrieb am 26.03.2010 um 14:52
    Eine sehr umfangreiche und gute Informationsquelle zu den verschiedenen "Cups" findet sich hier:
    http://www.afriska.ch/
    Eine tolle Seite mit wirklich umfangreichen Informationen von einer einfach nur begeisterten Anwenderin.

    Meiner Überzeugung nach hätten sich eher die Cups anstatt die Tampons durchsetzten sollen.
    Leider kam es anders, aber auch das kann sich noch ändern.

    Ich kenne niemanden, der Cups ausprobiert hat und nicht dabei geblieben ist.
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    schrieb am 02.07.2011 um 22:30
    @wildfang:
    Und warum sind Mooncups dann besser als andere Silikon-"Tassen"?

    Ich glaube nicht, dass die Färbung aufwendig, umweltfeindlich und ungesund ist.
    Ich finde sie auch nicht unnötig. Mit so schönen Farben, macht die Menses einfach mehr Spaß. Warum sollte es auch nüchtern und ernst sein?

    sonnenlicht schrieb (zu dem Plastik aus dem MeLunas sind): "Naja, Plastik .... - es ist ein medizinisches "Plastik" das sich TPE nennt und lt. HP des herstellers auch für Babyartikel verwendet wird.
    (...)
    TPE ist selbstverständlich getestet worden, Zertifikate können beim Hersteller eingesehen werdn."

    Alienor schrieb: "TPE hat einen weit höheren Kilo-Preis als Silikon"

    Und trotzdem kosten MeLunas nur ca. die Hälfte wie andere Mens-Tassen aus Silikon. Vielleicht erhöht das ja die "Gesamtstückzahl" und damit den Umsatz und so weiter. Genauso wie die Farben und Formen.
    Ich fände es einfach toll, wenn Menstruationstassen von genauso vielen Frauen benutzt würden wie derzeit Tampons. Und niedrige Preise, schöne Formen und bunte Farben, die einfach Freude machen (was ja auch wichtig ist), motivieren mehr zum Ausprobieren, als bloße vernünftige Überlegungen. Und im Vergleich zu dem ganzen anderen Plastikmüll der sonst anfällt, finde ich es noch einigermaßen passabel. Hauptsache Menstruationstassen kommen mal aus der Geheimtipp-Ecke heraus und hoffentlich bald mal in die Drogeriemarkt-Regale hinein!

    zu den Preisen von Stoffbinden: die Bio-Baumwolle treibt bei so einem kleinen Stück Stoff den Preis sicher nicht in die Höhe. Eine Windeleinlage für Babies aus Bio-Baumwolle, die mehr als doppelt so groß wie eine Faltbinde, aber ähnlich genäht ist, kostet viel weniger.

    hier ein paar Links zum Binden selber nähen, am besten finde ich den letzten, obwohl er englisch ist:

    www.sabine-bauer.de/blog/2010/05/faltbinden-aus-stoff-selber-nahen.html
    http://www.hobbyschneiderin.net/portal/showthread.php?t=87337
    http://frischgeschluepft.blogspot.com/2010/05/mal-was-anderes-stoffbinden-d.html
    www.treehugger.com/files/2007/11/make_your_own_pad.php
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    schrieb am 03.07.2011 um 11:53
    "Und warum sind Mooncups dann besser als andere Silikon-"Tassen"? "

    - Wo hab ich das behauptet? Du hast doch gesagt, sie wären besser, weil aus Kautschuk?

    "Ich glaube nicht, dass die Färbung aufwendig, umweltfeindlich und ungesund ist.
    Ich finde sie auch nicht unnötig. Mit so schönen Farben, macht die Menses einfach mehr Spaß. Warum sollte es auch nüchtern und ernst sein? "

    Das hat nichts mit Glauben zu tun. Woher willst du wissen, wie genau gefärbt wird? Gerade bei einem Teil, das ich an eine so intime Stelle tue, will ich nunmal kein unnötiges Gesundheitsrisiko eingehen. Und etwas zu Färben ist, wenn nicht auf pflanzlicher Basis, immer eine Umweltbelastung.
    Die Mooncup-Mädels beantworten die Frage nach buntenMooncuos auf ihrer Website unter FAQs folgendermaßen:

    "Dear Cathy and Kate, I was wondering why your company does not make coloured menstrual cups. Is there a reason for this?

    We do not believe that dyes are healthy, either for the environment or for women’s bodies. Using dyes adds an extra ingredient to production that we consider unnecessary, and an added ingredient to the menstrual cup with unknown long- term consequences. Even though the dyes are tested for a range of heavy metals and other toxic substances, they remain a chemical additive. It seems unnecessary and potentially unsafe to us at Mooncup to add an ingredient that has no function except aesthetic!"

    Das finde ich konsequent und sympathisch. Man muß nicht alles mitmachen, weil die Leute das erwarten und immer nur Buntes,Glitzerndes und Aufregendes gewohnt sind. Und mittlerweile gibts ja genügend Alternativen, für die, die das unbedingt brauchen.
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    schrieb am 30.11.2011 um 23:26
    Ich habe meine Meinung zu den Melunas geändert.

    1. habe ich durch wildfangs Beitrag (wildfang = inaktiver User 51059) (und den Fim "plastic planet") dann doch Zweifel bekommen und mir die FAQs bei Meluna nochmal gründlich durchgelesen. Danach hat mich die unbedenklichkeit des Materials dann doch nicht mehr so überzeugt. (Die Laboranalyse erschien mir einseitig).

    2. nach dem ersten Gebrauch der Meluna hatte ich eine Unterleibsentzündung, was ich vorher schon seit mindestens 10 Jahren nicht mehr hatte (andere Infektionsursachen gabs eigendlich nicht). Und das obwohl ich die Meluna vorher gewaschen und ausgekocht hatte.


    Ich habe mir jetzt eine ungefärbte Silikontasse gekauft aber noch nicht ausprobiert.
  • schrieb am 27.03.2010 um 11:55
    super artikel! ich hab mir vor einiger zeit bei ebay den ladycup gekauft und bin auch super zufrieden damit.
  • schrieb am 27.03.2010 um 16:29
    Dank für den Artikel. Habe seit einiger Zeit nach dem Gebrauch von Tampons Probleme und werde cups ausprobieren. Wenn dabei auch der Müllberg schmilzt- super!
  • schrieb am 27.03.2010 um 17:04
    Ich habe sogar gelesen, dass bei den einen Frauen die Krämpfe weniger wurden durch den Wechseln von Tampons zu den Cups.
  • schrieb am 28.03.2010 um 20:31
    Ich bin mittlerweile durch diesen Artikel selbst Trägerin eines Menstruationsbechers und kann wirklich sagen, dass er eine gute Alternative zu Tampons ist. Es gibt ja eine Unmenge an Herstellern (http://en.wikipedia.org/wiki/Menstrual_cup) und die Foren sind voll von Anwenderinnen die entweder die eine oder die andere Tasse besitzen.
    Da ich mich lange mit dem Für und Wider eines Cups beschäftigt habe und mir nicht sicher war, ob sich die doch etwas happige Investition lohnt, habe ich erst einmal zur Meluna gegriffen. Auf mein Nachfragen bekam ich von der Herstellerfirma alle toxikologischen Gutachten (die sind aber auch in den FAQs einsehbar) und eine Unbedenklichkeitserklärung bezüglich der veganen Herstellung. Ich bin Veganerin und lege eben auf so etwas Wert. Der niedrigere Preis wurde mit niedrigeren Herstellungskosten im Vergleich zu den Silikoncups begründet.
    Ich weiß nicht, wie es euch geht - aber ich konnte mich nicht entscheiden, welche von den 3 Größen ich nehmen soll. Also entschied ich mich für die mittlere, mit Kugel, in pink. Da ich mir immer noch unsicher war, fragte ich bei Meluna an, welche Größe für mich die Beste wär. Zu meiner Überaschung wurde mir mitgeteilt, das ich problemlos eine MeLuna, die farblich nicht ganz in Ordnung, aber ansonsten voll einsetzbar wäre, in Größe L, zum testen der Größe bekommen könnte. Tassen, die nicht durch die Qualitätsprüfung kämen, würden kostenlos an Interessierte oder auch an Schulen für den Sexualkundeunterricht, abgegeben. Das deckt sich also mit euren Erfahrungen zum versenden einer "B - Ware - Probetasse". Ich habe mit PayPal bezahlt und hielt meine bestellte Tasse + eine zusätzlichen nur mit der Größenangabe und dem Wort PROMO versehene einen Tag später in den Händen. Sie war wirklich pink, fühlte sich weich, aber trotzdem stabil an.
    Das Einsetzen ging problemlos, beim herausnehmen musste ich die Tasse ein bischen drehen und dann hats auch geklappt. Die Größere wird bei der nächsten Regel getestet.
    Ob jetzt eine Tasse aus Kautschuk, für dessen Gewinnung vielleicht Regenwaldbäume gefällt werden mussten, oder eine Tasse aus Silikon bzw. Kunststoff die ökologisch perfekte Lösung ist, weiß ich nicht. Ich bin einfach nur froh, das ich die Tampons los habe :-)
  • schrieb am 31.03.2010 um 15:34
    Also ich hab mir jetzt einen Becher von Meluna bestellt(im Net). Da gibts 3 Größen, verschiedene Farben und Griffe. Die Bestellung ging sehr schnell und mit Versand hat das Ganze auch nur 14.50 gekostet, was ca. die Hälfte von dem ist, was die Dinger sonst kosten. Nun warte ich gespannt auf die nächste Regel zum Ausprobieren.
  • schrieb am 01.04.2010 um 09:23
    Toller Artikel! Und die vielen Kommentare machen mir doch den Eindruck, dass das Thema Menstruation aus der Tabuecke raus kommt! Selbst benutze ich seit 3 Jahren Lunette (aus Finnland) - kann man übrigens auch in der Apotheke bestellen.
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    schrieb am 01.04.2010 um 20:03
    Die Firma Lunette hat leztes Jahr eine wunderschöne blaue Menstruationskappe herausgebracht. Sie heißt Selene. Jetzt im April kommt eine hellgrüne. Sie heißt Diana. Die beiden gibt es nicht in der Apotheke, sondern nur bei den hier schon erwähnten HändlerInnen.
  • schrieb am 01.04.2010 um 11:35
    Wenigstens gibt es jetzt Hoffnung fuer das recycling von Binden und Windeln...
    Die englische Firma Knowaste Ltd hat einen recycling Prozess entwickelt, der aus dem Binden und Windel Muell neue Produkte und gruene Energie macht.

    http://www.knowaste.com/
  • schrieb am 02.04.2010 um 19:02
    ich finde es wirklich erstaunlich, dass ein offenbar so sinnvolles und umweltfreundliches Produkt einfach so durchs Raster gefallen ist. Ich habe noch nie davon gehört und ein Googeln ergab auch außer Globetrotter keinen echten Händler für Divacup. Da sollte man doch mal die Werbetrommel rühren :-)
  • kommentieren
    schrieb am 04.04.2010 um 19:16
    Divacup wird seit März über den Bio-Großhandel Biogarten an die Bioläden vertrieben. Es lohnt sich nachzufragen, die Läden können Divas bekommen.
  • schrieb am 06.04.2010 um 12:48
    Ein Menstruationsbecher ist tatsächlich eine Alternative - für mich aber nur dann, wenn ich Zuhause bin. Und zwar immer dann, wenn ich den Becher leeren will. Man leert ihn aus, spült ihn aus, wäscht sich die Finger und führt ihn wieder ein - da bleiben die Finger nur selten sauber und ein Waschbecken in direkter Toilettennähe ist ratsam.
    Ansonsten eine gute Alternative.
  • kommentieren
    schrieb am 06.04.2010 um 13:42
    das dachte ich auch erst. Inzwischen nehme ich NatraCare Feuchttücher mit. Cup ausleeren,
    von außen mit Feuchttuch reinigen, Cup einführen, bei Bedarf Hände mit Feuchttuch oder Toilettenpapier reinigen.
    Viele Frauen müssen den Cup sowieso nur alle 5-8 Stunden leeren. Ich alle 2-3, so kam ich zu die Feuchttüchern.
  • schrieb am 08.04.2010 um 12:45
    Meine Freundin und ihre Freundin verwenden den Mooncup seit Jahren und sind super zufrieden. Viel mehr Komfort als mit Tampons, KEIN MUELL mehr und wunderbar vertragbar!!!!

    die Wiederentdeckung des Jahrzehnts!
  • schrieb am 12.04.2010 um 18:49
    Ich kann allen anderen begeisterten Anwenderinnen nur zustimmen!
    Die Menstruationsbecher sind einfach genial.Ich finde es auch toll,dass ich jetzt endlich weiß,wie viel Blut ich tatsächlich verliere.Einsetzen und Herausnehmen hat bei mir auch von Anfang an funktioniert.
    Es ist eine Schande,dass nicht jedes junge Mädchen sie vom Frauenarzt oder in der Schule empfohlen bekommt.
  • schrieb am 13.04.2010 um 15:36
    danke für den tipp mit den ökorrekten binden bei dm. ich kannt nur natracare…
    ich benutze seit einigen monaten die mondtasse / mooncup und bin ebenfalls überzeugt (ökobilanz, tragekomfort, einfache handhabung)! die wegwerf-alternative dazu (instead) finde ich absonderlich. nicht nur, dass dabei unnötig rohstoffe verpulvert werden, nein auch einer der grössten vorteile der mooncup fällt weg: man muss keinen nachschub dabei haben! eine mooncup genügt – ich muss also nur noch zu regelbeginn daran denken, sie dabei zu haben und danach trage ich sie ja immer bei mir… ;-)
  • schrieb am 15.04.2010 um 15:11
    Darf ich nur kurz ergänzen zur 'Abschaffung der Menstruation':
    Diese 'Abschaffung' gibt es schon lange, um nicht zu sagen schon immer. Kein Weibchen mit Menschenfrauen- Menses würde in der freien Natur dieses Spuren- Hinterlassen für die Raubtiere überleben. Deshalb gibt es diese Blutungen in unserer Form auch nicht.
    Die bei uns üblichen Blutmengen sind Zivilisationserscheinungen, die der Körper (mit)nutzt
    Ungewollt( eingefüllt)es zu entsorgen.
    Rohköstlerinnen haben trotz erhöhter Fruchtbarkeit keine (sichtbare) Menses bis 1 Tropfen.

    paradise your life ! ;-)
  • kommentieren
    schrieb am 15.04.2010 um 15:57
    Hallo payoli,
    hast du weitere Informationen dazu, z.B. Links unter denen man das ausführlich nachlesen kann?
  • kommentieren
    schrieb am 20.04.2010 um 20:27
    Du erstaunst mich immer wieder, payoli! Klingt sinnvoll, was du da schreibst. Ich hätte den Link auch ganz gerne.
  • kommentieren
    schrieb am 10.06.2010 um 13:59
    habe auch schon gehört, dass mens entgiftend wirkt. Kann mir auch vorstellen, dass Rohköstlerinnen tendenziell unterernährt sind und dass sie deswegen ausbleibt?
  • schrieb am 20.04.2010 um 20:31
    Ich hab heute die (ja, es heißt offiziell "die" wegen deutsch "Tasse", schätz ich mal;) ) Mooncup zum ersten Mal ausprobiert. Sitzt, passt und hat keine Luft, weil Vakuum. Aber man spürt ihn gar nicht und die Anwendung ist leicht. Zusammendrücken und rein damit. Und dann wieder raus. Hat direkt beim ersten Versuch geklappt.
    Wärmste Empfehlung!
  • schrieb am 20.04.2010 um 20:32
    Leider gibt es die Sachen nicht mehr bei DM. :-(
    Ich frage mich auch, warum es im BIO Markt keine Minitampoons gibt????
  • schrieb am 28.04.2010 um 23:40
    also zuerst dachte ich mir "naja" als ich den artikel gelesen habe, aber:
    ich hab beides ausprobiert: sowohl die lunette als auch die stoffbinden. das ist jetzt der zweite monat und ich bin vollauf überzeugt! hätt ich nie gedacht!
    auch wenn ich nur verständnislose blicke in der apotheke geerntet habe, als ich einen mensturationsbecher haben wollte. aber innerhalb von 4 stunden hatten die den da, respekt. und die apothekerin musste sich den gleich genauer anschauen, weil davon hatte sie - wie ich zuvor - noch nie was gehört.
    und die stoffbinden sind so wahnsinnig simpel zu nähen, ich verarbeite gerade sämtliche stoffreste, die ich in die finger bekomme. und nach einweichen im kalten wasser und mit der hilfe von ein wenig gallseife vor dem waschgang in der waschmaschine geht auch tatsächlich alles wieder raus.
    warum wusste ich nur nichts davor davon?
  • gelöscht am 28.04.2010 um 23:41 von geojulsche
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 07.06.2010 um 15:08
    Wie ist das denn beim schwimmen bzw. beim Sport generell? Weil ich die Vorstellung, was anderes als Tampons zu benutzen ehrlich gesagt noch etwas absonderlich finde, aber wahrscheinlich muss man das einfach nur mal probieren.
  • kommentieren
    schrieb am 08.06.2010 um 11:56
    Dieser Mooncup ist absolut sicher beim Schwimmen, Fahrradfahren etc....man spürt ihn auch nicht.
  • schrieb am 16.06.2010 um 19:13
    Die Cups eignen sich hervorragend zum Schwimmen und für jede andere Sportart.
    Kulmine Kundinnen berichten zudem immer wieder von den Vorteilen der Stoffslipeinlagen beim Rad fahren und beim Joggen, speziell auch bei Marathons, wenn Gefahr droht, dass ein Tampon oder Cup nicht genügt.
  • schrieb am 24.06.2010 um 12:09
    Ich hab den Mooncup jetzt getestet und bin hin und weg. Das ist doch wirklich mal die perfekte Lösung. Da mache ich auch gerne Werbung für! :-)
  • schrieb am 03.07.2010 um 12:37
    Ich habe den Mooncup getestet. Nur 24 h. Dann waren ich und meine Vagina so angestrengt von dem Rausgefummel, dass ich erst mal ne Pause eingelegt habe. Ist vielleicht auch eine anatomische Frage. Ich kann meine persönlichen Maße und Verhältnisse nicht mit denen auf der Gebrauchsanweisung zusammenbringen.
  • schrieb am 05.08.2010 um 10:38
    Ich bin zwar keine Frau und hab in diesem Thema nicht soviel Ahnung, aber ich glaube man sollte stolz auf seinen Körper sein ob Mann oder Frau! Ich würde die Menstruation nicht als Makel sehen sondern als natürlichen Vorgang des menschlichen Körpers. Es ist doch sinnlos mit irgendwelchen Mitteln dagegen anzukämpfen oder sich deswegen zu schämen!
  • schrieb am 02.09.2010 um 09:18
    Ich bin sicher jede Frau erkennt die Menstruation als natürlichen Vorgang, aber so wie es Leute gibt, die Blut ekelhaft finden und nicht sehen wollen, gibt es halt auch Frauen, die mit Schleim bepacktes Blut ekelhaft finden und damit nicht klar kommen, sich monatlich starken Schmerzen auszusetzen, während die Männerwelt meint, wir sollen uns nicht so anstellen... ;)

    Seit fast einem halben Jahr nun nehm ich den DivaCup und muss sagen, is schon ne klasse Sache. Das Rausgefummel is zwar durchaus manchmal ein wenig lästig, aber nach ein paar Mal hat man das schon ziemlich raus, wies schnell geht. Ist für mich mittlerweile eigentlich nichts andres, als nen Tampon zu wechseln.
  • schrieb am 19.09.2010 um 22:09
    Bei Waschbär gab es vor einigen Jahren Naturschwämmchen, ich weiß nicht ob sie aktuell noch im Angebot sind.

    Die waren problemlos in der Anwendung, und es waren auch Tipps zur Hygiene dabei. (Nach Gebrauch in Essigwasser einlegen, oder auskochen, dann trocknen lassen.)

    Ich bin die letzten Jahre in manchen Punkten meines "ökorrekten Lebens" nachlässig geworden, irgendwann habe ich angefangen, wieder normale Tampons zu kaufen.

    Danke Anne für diesen Bericht, der hat mich wieder wach gerüttelt, die Schwämmchen wieder zum Einsatz zu bringen.
  • schrieb am 11.12.2010 um 02:38
    Hallo,

    mich würde mal interessieren, wie lange ihr zum Eingewöhnen gebraucht habt.

    Und Andand hast du dich inzwischen dran gewöhnt? Du warst die einzige, die sich negativ geäußert hat.
  • schrieb am 04.01.2011 um 15:36
    Lise-Lotte,

    nach zwei Tage hatte ich mich mit dem Einführen und Entfernen vertraut gemacht.
    Ich habe mehrere Cups ausprobiert, bis ich mit dem kleinen Mooncup das für mich optimale Modell gefunden habe. Der Anbieter ist meiner Meinung nach auch der konsequenteste: die Tassen bestehen aus ungebleichtem Silikon und werden nicht gefärbt und das gesamte Unternehmen ist auf Umweltschutz ausgerichtet.

    Darüber hinaus verwende ich auch Stoffslipeinlagen/Binden.
    Der Anbieter MaM ecofit hat Einlagen im Programm, die sehr dünn und trotzdem saugfähig sind.
    Da kommt kein Windelgefühl auf. Zu beziehen zum Beispiel bei www.blumenkinder.eu ( nicht mein Laden!).
  • schrieb am 10.01.2011 um 15:55
    Ich habe natürlich nicht alle Kommentare der letzten Monate gelesen. Deshalb auch auf die Gefahr hin, daß ich Andere wiederhole: Der Mooncup ist super, ich möchte ihn nicht mehr missen und habe leider 25 Jahre zu spät erfahren, daß es ihn gibt. Die Eingewöhnung, d.h. richtiger und dichter Sitz gleich beim ersten Einführen hat bei mir ein paar Zyklen gedauert, also nicht verzweifeln, wenn es nicht gleich beim ersten Mal funktioniert. Vor allem unterwegs und auf Reisen finde ich den Mooncup genial, denn ich wechsle ihn nur 2 Mal am Tag. Und wechseln unterwegs ist auch kein Problem, dann nehme ich eben eine kleine Flasche Wasser mit auf die Toilette.
  • schrieb am 28.01.2011 um 20:22
    Ich benutze den Keeper jetzt seit etwa acht Jahren, bin sehr zufrieden damit. Sicher hats eine gewisse Eingewöhnungszeit gebraucht, aber das wars auf jeden Fall wert! Das Schönste: ich spart nicht nur jede Menge Müll, sondern sogar noch etwas Geld. Der Keeper ist zwar in der Anschaffung teurer als z.B. ein Päckchen Stöpsel - hält aber dafür auch vieeeeeeeelllll länger!

    Also Mädels: wagt euch ran. Gibts übrigens auch z.B. unter mondtasse.de zu bestellen. (Einwegbecher kommen ja wohl nicht infrage!). Falls jemand eine deutsche Herstellerfirma kennt: immer her damit!

    Zauberweib
  • schrieb am 28.01.2011 um 20:46
    zauberweib, der deutsche Hersteller wurde mehrfach genannt: www.meluna.eu
  • schrieb am 21.02.2011 um 15:35
    Danke für den tollen Artikel und die Kommentare!

    Hab da noch nie drüber nachgedacht, erschreckend wie betriebsblind man manchmal ist.
    Bin jetzt seit zwei Monaten stolze Benutzerin eines Fleurcups und kann mich den anderen Fans nur anschließen :)
  • schrieb am 06.05.2011 um 16:51
    Leider bin ich vom Mooncup weniger begeistert.
    Ich habe mir schon vor einigen Jahren in feministisch-ökologischer Begeisterung einen Mooncup gekauft. Nach einigen eher nervigen bis schmerzhaften Versuchen habe ich es aber dann aufgegeben.
    Schade eigentlich, denn die Idee an sich fand ich richtig gut.
    Einführen war leicht, dabei drückt man ihn zusammen. Beim Rausziehen klappt das nicht mehr so und der Durchmesser ist für mich schmerzhaft groß. Dabei hatte ich wohlweißlich die kleinere Größe bestellt. Wenn die eigene Anatomie eher eng ist, würde ich ernsthaft davon abraten.
  • kommentieren
    schrieb am 26.01.2012 um 18:43
    Wenn du deinen Mooncup damals nicht weggeschmissen hast, könntest du heute nochmal probieren, ob er jetzt passt. Der Körper verändert sich ja im laufe der Zeit und meist wird alles größer.
    Beim Rausziehen finde ich es wichtig, relativ weit oben zusammen zu drücken, damit sich der Unterdruck gut lösen kann.
    Ich find es auf jeden fall schön, dass du es probiert hast! Finde es etwas engstirnig, wenn Leute etwas verurteilen, was sie noch nie ausprobiert haben.
  • schrieb am 06.06.2011 um 15:12
    Ich benutze schon seit ca. 15 Jahren kleine Schwämmchen, die ich seit 4 Jahren auch in meinen Garten laden anbiete. Es ist nicht nur nachhaltig und kompostierbar, sondern auch eine günstige Alternative.
  • schrieb am 15.06.2011 um 06:53
    Der Artikel ist sehr interessant, ein Tip an Natracare: Bislang suchte ich Binden die den Namen Plus (Größer) verdienen vergeblich. Viel zu klein und dünn für mich und dann muß man doppelt kleben, was nicht bequem ist . Danke für den DM Tipp da werde ich schauen, dass ist sowieso ein Laden den ich sehr befürworte. Alleine schon deshalb, weil er seine Angestellten ausbildet im Gegensatz zu Schlecker und ordentlich behandelt.
  • schrieb am 22.06.2011 um 23:16
    Ich benutze den mooncup und Stoffbinden von www.kulmine.de
    Bin so froh und glücklich damit, nach anfänglichen leichten Schwierigkeiten finde ich das alles viel besser als vorher Tampons und Plastikbinden. Ich verschenke jetzt regelmäßig anderen Frauen den mooncup.
    Ich kann nur eines sagen: Unbedingt ausprobieren!
  • schrieb am 25.06.2011 um 10:21
    Ich habe auch endlich die Stoffbinde von kulmine ausprobiert. Bin absolut begeistert! Ich hatte anfangs etwas Bedenken ob das nicht unbequem ist, da die Binde doch recht groß ist (ich habe die Faltbinde in Midi), aber man spürt sie wirklich kaum. Der Stoff ist wunderbar weich und klebt nicht an der Haut so wie es bei "Plastikbinden" oft der Fall ist. Über die Saugfühigkeit kann ich nicht viel sagen, da ich nicht sehr stark blute aber es sieht schon aus als könnte die Binde einiges aufnehmen. Ich werde auf jeden Fall nochmal "Nachschub" bestellen.
  • schrieb am 30.06.2011 um 23:21
    Eine günstige und in Deutschland hergestellte Variante des Menstruationsbechers ist die MeLuna http://meluna.eu/. Kostet nur 13 Euro und ist in verschiedensten Formen, Größen und Farben erhältlich. Ich probiere sie jetzt zum ersten Mal und bin begeistert & froh, die Tampons los zu sein...
  • kommentieren
  • schrieb am 14.08.2011 um 15:56
    Weitere Alternative: die Vagina kann für das Menstruationsblut genauso wie die Schließmuskel von Darmausgang für Stuhl und Harnröhre für Urin funktionieren!

    Wer das "verlernt" hat, kann es wieder erlernen!

    Bewusst das Zurückhalten trainieren, und bei jedem Toilettengang bewusst lockerlassen und ausstroßen. So landet das Menstruationsbult in der Toilette. Nach einiger Zeit klappt das Einhalten auch unbewusst, genau wie mit Urin und Stuhl. Die Abstände können immer länger gehalten werden. Solange man noch Schwierigkeiten hat: Kombination aus Einhalten und Stoffbinde, für das was doch durchgeht.

    Dieses Training ist direkt mit Beginn der Menstruation als junge Frau empfehlenswert. So erhält man sich einen gesunden kräftigen Beckenboden, den man gezielt ansteuern kann: Kräftig während der Schwangerschaft, gezieltes Lockerlassen beim Gebähren eines Kindes und sofort wieder kräftig nach der Entbindung.

    Ergebnis: Keine Chemie, kein Müll und kein Auswaschen (bzw. immer weniger bis zum erfolgreichen Erlernen).
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    schrieb am 30.11.2011 um 23:42
    Hallo Stephanie,

    Ich habe eigendlich einen gesunden und kräftigen Beckenboden und mache manchmal auch Übungen dafür, aber so wie Du es beschreibst klappt es bei mir nicht - es sei denn, ich bewege mich kaum und renne jede Stunde aufs Klo oder meine Blutung ist mal sehr schwach.

    Was ist das denn für eine spezielle Methode von der Du schreibst? Gibt es die wirklich? Verkrampft frau sich dabei (bewusst oder unbewusst) nicht total? In meinem Buch für Beckenbodenübungen steht, dass die Übungen nicht während der Menses gemacht werden sollten.
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    schrieb am 14.12.2011 um 00:52
    Hey Mädels,

    ja, Stephanie hat recht. Es gibt diese Methode wirklich - es kennt nur niemand ;)
    Die Methode heißt „freie Menstruation“ und wird bisher auch nur in einem einzigem Buch beschrieben (glaube die Autorin hat diesen Namen erst ins Leben gerufen). Hier hab ich mal für alle Interessierten einen Link rausgesucht, der es kurz und verständlich erklärt und mit Leseprobe des Buches ganz am Ende in den Quellenangaben. Es geht in diesem Artikel darum mit Hilfe dieser Methode die Menstruationsschmerzen zu verringern.

    http://trainyabrain-blog.com/2011/12/menstruationsbeschwerden-lindern/

    @Stefanie:
    Cool, dass du das auch machst. Habe bisher noch keine Frau getroffen , die das überhaupt schon mal gehört hat. Hast du das auch aus diesem Buch „Die freie Menstruation“ oder einfach von alleine drauf gekommen?
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    schrieb am 01.12.2013 um 06:09
    Ich habe mir das Buch inzwischen gekauft und gelesen. Also ich war echt enttäuscht!

    1. Eine "Methode" oder "Übung" wie das Blut im Körper behalten werden könnte, wird nicht wirklich beschrieben. Es wird nur vage um den Heißen Brei herum gereredet, bzw. geschrieben. Noch nicht einmal Beckenboden-Übungen werden erklärt.
    Ich habe den Eindruck, dass die Autorin keine anatomische Kenntnis und kein gutes Gefühl von ihrem eigenen Unterleib hat.

    2. Der Text ist gerade mal so lang wie ein Artikel im "Spiegel", allerdings schlechter geschrieben, als ein Artikel in der "Freundin" o.ä. und wird künstlich auf 70 Seiten gedehnt indem die Hälfte des Buches gefüllt ist mit immer dem gleichen Menstruationskalender. (Buchformat 19 x 17 cm). Das Buch kostet 9,90 Euro.

    (Für das Geld (9,95 Euro) habe ich mir mal ein wesentlich besseres Buch zur Auseinandersetzung und zum Vertraut werden mit dem eigenen (weiblichen) Körper gekauft: "Das Tao der weiblichen Sexualität" von Maitreyi D. Piontek. Taschenbuch, 316 Seiten)
  • schrieb am 26.11.2011 um 16:12
    Oh man, was für ein Schwachsinn.
    Als Frau dafür vernatwortlich zu sein, dass der Planet zugemüllt wird!
    Ich werde mit Sicherheit keinen Mooncup oder eine auswaschbare Binde benutzen, was ich alles andere als hygienisch finde! Ich werde höchstens von Camelia auf Jessa oder den Alnatura-Produkten ausweichen. Das größte Problem ist meiner Meinung nach, dass die meisten Frauen Binden und Co. noch immer in der Toilette runter spülen...
    Also irgendwo sollte man die Kirche auch mal im Dorf lassen.
  • schrieb am 26.01.2012 um 18:38
    Also ich habe dieses mal das erste mal den DivaCup oder Mooncup in Benutzung. Ich finde ihn sehr hygienisch, weil sich nichts vollsaugt. Alles ist schön unter Verschluss und beim rein und raus gibt es auch nicht so ne Sauerei. Bei Tampons hatte ich häufig (wegen sehr starker Blutung) das Problem, dass es durchgesuppt ist. Bei Binden bin ich immer ganz wund geworden. Jetzt hab ich etwas gefunden, was zuverlässig auffängt, nicht die natürlich Flora austrocknet, keine Bakterien reinschleppt und keine Geruchsbildung zulässt. Und den Rest des Monats liegt es ganz fein, sauber und ordentlich im süßen, mitgelieferten Baumwollbeutelchen im Badezimmerschrank!
    Dass das der Umwelt (und dem Geldbeutel - einmalige Anschaffungskosten von 26€ bei einer Lebensdauer von 10 Jahren) zu gute kommt, freut mich umso mehr!
  • schrieb am 27.01.2012 um 11:39
    Ich hab jetzt das erste mal Baumwollbinden ausprobiert und für mich ist die Entscheidung am ersten Tag gefallen - gegen den Plastik-Kram. Konventionelle Binden fühlten sich für mich immer eher fremd an, der Stoff dagegen ist angenehm, denn Stoff trägt man ja immer. Kein leises knistern, wenn man sich bewegt, keine klebrigen kleinen Reste, wenn die Binde mal stärker am Slip klebte als gewollt und im Gegensatz zu konventionellen Binden fangen die Stoffbinden nicht schon nach kurzer Zeit an unangenehm zu riechen. Sie sind natürlich etwas teurer aber wenn man sich überlegt, wie viel man sonst allein in einem Jahr für die konventionellen Artikel ausgibt, rechnet es sich doch recht schnell.
  • schrieb am 29.01.2012 um 18:13
    Fairtrade und bio gibt's auch für Damen: www.kulmine.de - mit Erfahrungsberichten ...
  • schrieb am 02.02.2012 um 11:40
    Den Meluna Becher (www.meluna.eu) aus medizinisch zertifizierten Kunstoff gibt's ab 14 EUR. Damit habe ich bis 12 Stunden Ruhe, keine Gesundheitsrisiken, kein Müll, kein unangenehmer Geruch. Ich bin prima zufrieden, auch ohne Umweltvorteil würde ich wahrsch. nicht mehr zurückgehen zum "alle-6-Stunden-wechseln-und-dann-das-eklige-Teil-einwickeln-und-wegwerfen" Produkt. Aber Achtung, Vorurteile: das Bekennen zum Becher trifft meist auf starkes Befremden im Bekanntenkreis...
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    schrieb am 05.02.2012 um 13:12
    Super Hinweis - ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt - werde ich gleich bestellen und ausprobieren.
    LG
  • schrieb am 05.02.2012 um 13:52
    Viel Freude damit! Ich find's auch klasse, dass Kulmine jetzt auch fairtrade-bio-Taschentücher anbietet. Das freut nicht nur den Regenwald ... kommst du auch aus Bayreuth oder warum nennst du dich "Wagnerin"? ;-)
  • schrieb am 06.02.2012 um 11:11
    Ich finde Kulmine super und wer sich etwas Gutes tun möchte, ist hier an der richtigen Adresse.

    Wer weniger Geld zur Verfügung hat oder ausgeben möchte, kann insbesondere die Faltbinden kinderleicht selbst nähen.
    Im Netz finden sich auch zahlreiche Anleitungen zum Nähen von Stoffbinden.
    Bei der Wahl des Stoffes kann man ja das Angebot von fairtrade und bio berücksichtigen.

    Aber wie gesagt, Kulmine hat sicherlich maßgeblich dazu beigetragen, Stoffbinden wieder bekannt zu machen. Und es ist ja auch schön, sich ein Qualitäts-Produkt zu kaufen.
  • schrieb am 06.02.2012 um 14:54
    Hey Mädels, also ich will jetzt auch so einen Mooncup. Hätte gerne am liebsten einen aus Naturkautschuk statt Siikon bzw. TPE...Habe unter den vielen Links kein Naturkautschukmodell gefunden. Irgendwelche Tipps? Fragt und grüßt Emma
  • schrieb am 06.02.2012 um 19:56
    Es freut mich, dass Kulmine so einen guten Ruf hat. Seit fast 20 Jahren arbeiten wir im Bereich der alternativen Mensprodukte.
    Wer sie selber machen kann, die Einlagen oder auch die Taschentücher, sollte das natürlich tun.

    Wir haben ein Jahr lang getestet, um die besten Stoffe für diesen Zweck zu finden. Später noch mal dasselbe als wir umgestiegen sind auf kbA Baumwolle, zertifiziert nach IVN Best.

    Trotzdem würde ich, als des nähens fähige Privatperson, meine Lieblingsstoffe und Designs nehmen und mir daraus Faltbinden nähen.

    Emmaradio, ich meine gelesen zu haben, dass der Keeper früher aus Kautschuk hergestellt wurde. so weit ich weiß, gibt es jetzt nur noch Latex oder Silikon.
    L.G.
  • schrieb am 23.02.2012 um 16:21
    www.keeper.com

    da gibts keeper (kautschuk) und mooncup (silikon)

    ich hab meinen mooncup schon seit jahren und würde nie wieder was anderes verwenden.bin viel unterwegs und es gibt nicht immer überall ein klo und einen mülleimer....da nimmt man halt einfach eine flasche wasser mit in die büsche :-)
    melunas würd ich nicht verwenden, wegen der farben....ich finde, etwas dass man für fast eine woche 24 stunden am tag in sich trägt (in engstem kontakt mit sehr empfindlichen schleimhäuten und einer am besten nicht aus dem gleichgewicht zu bringenden flora) sollte so neutral wie möglich sein......

    ps.: wer of an pilzen leidet ist mit einem cup oder keeper auch besser dran als mit den tampons! tampons trocknen die scheide zu sehr aus und und rufen minimalste irritationen hervor auf denen pilze sich besser ausbreiten weil keine flora bakterien da sind um sie aufzuhalten....
  • schrieb am 28.02.2012 um 12:40
    Also ich kann nur empfehlen, sich mit den Praktikerinnen zu unterhalten, die schon 18 Jahre Erfahrung mit den Alternativen zu austrocknendem Zellstoff gesammelt haben. Petra (Inhaberin von kulmine.de) erklärt geduldig am Telefon und wer's lieber anonym virtuell mag: http://www.kulmine.de/epages/61400488.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61400488/Categories/Lesenswertes/Zuschriften
  • schrieb am 28.02.2012 um 14:23
    ok, jetzt bin ich schlauer. Der "Keeper" ist also aus "natural rubber" (= Naturkautschuk = Latex). Das wäre dann eigentlich mein Favorit. Kennt jemand einen Vertrieb in D oder wenigstens in Europa? Ich denk ich habe alle Links durch. Aber viell. habe ich ja doch was übersehen....

    P.S. Von Kulmine habe ich mir jetzt mal ein Set zum Ausprobieren besorgt. Allerdings ziere ich mich noch mit dem diskreten Auswaschen der Stoffbinden in meiner chaotischen WG. Bräuchte glaub außerdem auch ein paar mehr davon, und die hingen dann überall zum Trocknen...hmmm. Weiß noch nicht, ob ich diese Phase des Monats immer so "thematisieren" möchte... Na mal sehen was mir dazu noch einfällt. So als Back-up finde ich die schon mal gut. Gutes Material auf jeden Fall. Verrutscht auch nicht.
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    schrieb am 01.03.2012 um 12:22
    trockne die Binden doch einfach in deinem eigenen Zimmer. Zur Not ganz diskret unter einem dünnen Stofftuch... : )
    so viele sind es ja meist nicht, dass dadurch dann erhöhte Luftfeuchtigkeit und als Folge davon Schimmel entstehen könnte...

    Wenn du noch mehr Binden brauchst hier ein paar Links zum selber Nähen:
    www.sabine-bauer.de/blog/2010/05/faltbinden-aus-stoff-selber-nahen.html
    http://www.hobbyschneiderin.net/portal/showthread.php?t=87337
    http://frischgeschluepft.blogspot.com/2010/05/mal-was-anderes-stoffbinden-d.html
    www.treehugger.com/files/2007/11/make_your_own_pad.php
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    schrieb am 01.03.2012 um 12:56
    Hehe, nee um den Schimmel mach ich mir keine Sorgen. Trocknen im eigenen Zimmer ist mir auch schon eingefallen. Mach ich auch erstmal so. Bis mein neuer Keeper angekommen ist ;-) Tuchabdeckung ist aber auch ne super Idee....

    Das mit dem Selbernähen überlege ich mir mal. Eigene Muster wären schon toll. Obwohl ich muss schon sagen, die Kulmine-Modelle sind schon auch echt super, so vom Material und so. Da hat sich jemand richtig Gedanken gemacht.
  • schrieb am 28.02.2012 um 15:48
    http://meluna.eu/material

    Hier hab ich ungefähr vor zwei Jahren meine Mooncup bestellt. Sehr weich, super Material, bin sehr zufrieden. Ich hab sogar das Gefühl weniger Schmerzen zu haben, wenn ich die nehme.

    Angefangen habe ich auf Empfehlung einer Freundin, die diese auch benutzt. Der hatte ich erzählt, dass bei den Tampons bei mir immer Faserrückstände in der Scheide blieben und ich irgendwann mal einen ganzen Faserball aus mir rausholte, der sich bestimmt schon ziemlich lange dort angesammelt hatte. Im Angesicht der chemischen Tatsachen war mir das nicht geheuer und eine andere Alterntaive musste her.
    Beim Ecosianern findet man inzwischen in DE sehr viele Versandhäuser die Mooncups/Menstruationsbecher versenden.
    Meluna aber ist m.E. extra nachhaltig: produziert nämlich in Deutschland.

    Ich danke den vielen Kommentaren die ein Playdoyer für den offenen Umgang mit der Menstruation sind.
    Was dabei hilft: zeigt Euren Freunden und Männern, wie das aussieht, das Blut. Das geht mit Menstruationsbecher wirklich gut. Diese schöne rote Farbe. Und es riecht nach? Genau, nach Eisen! Männer die sagen, das würden sie eklig oder abartig finden: gleich den Laufpass geben. Menstruation als ein Teil von mir und meiner Persönlichkeit als Frau möchte aktzeptiert werden. Auch die Schmerzen. Erzählt Ihnen, dass die Schmerzen dazu gehören und erzählt Ihnen wie sie sich anfühlen. Ich zum Beispiel kann manchmal richtig fühlen wie sich meine Gebärmutter zusammenzieht und dann wieder entspannt... ganz normal! sat doch Euren Männern, dass Sue Euch den Bauch streicheln sollen, wenn es gebraucht wird und sagt auch, wenn Alleinsein gerade besser ist.
    Die meisten Männer trauen sich nur nicht zu fragen, wie das ist, wie es sich anfühlt und wie es aussieht. Aus dieser Peinlichkeit heraus scheint der unreinheits-Gedanke vllt. auch zu kommen? Aber warum unrein? Ist die Menstruation nicht ein Reinigungsprozess? Klärt sie auf das andere Geschlecht und die Nachbarin von nebenan. Einfach mal anfangen drüber zu plaudern: "nimmst Du Tampon oder Mooncup, wenn Du Deine Regel hast?".
    In einigen Stämme in Afrika und auch bei den Nordamerikanischen Indianern wird die Menstruiationszeit der Frauen als eine Art heilige Zeit angesehen. Die Frauen dürfen sich dann gemeinsam oder alleine (je nach Tradition) zurückziehen und für sich sein. Diesen Respekt für die Regelzeit der Frau würde ich mir in den westlich-geprägten Ländern auch wünschen. Verneint nicht unsere Natur, denn die Natur sind auch wir und unsere Menstruation und die Kinder die daraus geboren werden.

    Ich danke insgeheim ausserdem meiner Mutter für den offenen Umgang mit DEM Blut (sie hat ihre Unterhosen immer im Waschbecken eingeweicht ;-)) und wir konnnten immer offen darüber reden.
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    schrieb am 01.03.2012 um 13:07
    Hallo Tuermchen!

    du schreibst:
    "Meluna aber ist m.E. extra nachhaltig: produziert nämlich in Deutschland"

    naja, geformt vielleicht in D´land, aber das Plastik kommt vermutlich von viel weiter her. Und besonders nachhaltig ist das Plastik überhaupt nicht. Auch wenn die Materialanalyse ein paar Inhaltsstoffe ausschließt, ist ja noch nicht gesagt, dass nicht vielleicht andere (evtl. noch unbekannte) gesundheitsschädliche Stoffe darin enthalten sind, wie zum Beispiel Weichmacher (Speziell in der soften Variante). Zu dem Thema empfehle ich den Film "Plastic-Planet" (Den gibt´s bei you-tube (oder einer ähnlichen Seite) in voller Länge zu sehen).

    Ich habe von Meluna ganz seltsame, vorher nie gekannte, Krämpfe gehabt und eine fiese Unterleibsinfektion (keine Blasenentzündung) bekommen und benutze die nicht mehr. Hab mir dann eine Lunette aus Silikon gekauft (ca. 20 Euro, in einer Internet Apotheke), aber noch nicht benutzt. Silikon ist viel weicher als TPE. Auch viel weicher als "Meluna-soft". Silikon fühlt sich glatter an. TPE ein bisschen klebrig.

    Ich fühl mich am wohlsten mit selbstgenähten Stoffbinden. Mir ist es nicht geheuer, wenn das Blut sich so lange im Körper "staut".
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    schrieb am 01.03.2012 um 17:21
    Hallo Wasseramsel (schon mal eine gesehen? Faszinierende Tiere!)

    Nein, TPE ist nicht klebrig. Naturkautschuk ist dafür bekannt klebrig zu sein. Thermoplastische Elastomere werden weicher bei Wärmezufuhr und ("thermoplastisch", "elasto...") und sind genauso ein Kunststoff wie Silikon, der ja auch einfach nur eine Bezeichnung für synthetische Polymere ist. Viele Menschen glauben, dass Silikon ein natürliches Material ist, das stimmt so nicht. Das kann man wirklich nur von Naturkautschuk behaupten. Silikon ist eine chemische Verbindung zwischen Siliziumatomen und Sauerstoffatomen.
    TPE ist ausdrücklich dafür bekannt nicht allergische Reaktionen aus zu lösen, während es viele Menschen gibt die eine Silikon- und/oder Kautschukallergie haben! Ausserdem kann man TPE auskochen um es steril zu machen. Silikon lässt beim Erhitzen Material frei... das ist im Wasser nicht so toll!

    Die selbe Frage geht also an Dich zurück: woher kommt das Material zur Silikonherstellung? Und wie wird es recycelt? Ich werde der Meluna Ag bzw der Kraiburg TPE Firma mal eine Mail schreiben und Fragen, woher das Material kommt, schließlich propagieren diese auf Ihrer Webseite Transparenz. Weiter zu fragen wäre natürlich auch, wie die Umweltfreundlichkeit aussieht, wenn man Silikon und/oder TPE in den gelben Sack wirft oder den Hausmüll. Wird das dann aussortiert und weiter recycelt? Denn eine Recycling-Möglichkeit (von TPE weiß ich, dass es unter Druck und Hitze einfach wieder eingeschmolzen werden kann) sagt noch nicht, dass das System diese auch bereitstellt. Den Film "Plastic planet" kenne ich natürlich. Deshalb verzichten wir zu Hause auf Müllsäcke und versuchen so wenig Verpackungsmaterial wie möglich "mit"-zukaufen. Das Gemüse wird regional und bio einmal die Woche mit einer Baumwolltüte umständlich auf dem Fahrrad nach Hause transportiert und teilweise eingekocht... ;-)

    Abschließend muss ich sagen: egal ob Silikon oder TPE nun schädlich sind oder nicht, recycelt werden können oder nicht, mit der Nutzung einer Mooncup verringere ich den Müllberg doch um einiges.
    Im Gegensatz werden in einer Mooncup die Flüssigkeiten nur aufgefangen und nicht gestaut, was ein wesentliches Gesundheitsvorteil gegenüber dem Tampon ist. Ob Binden sich besser anfühlen oder nicht ist ja persönliche Ansichtsache. Dass Sie häufiger gewaschen werden müssen spricht allerdings auch nicht für Ihre absolute Umweltfreundlichkeit, es sei denn man verwendet 100% biologisch abbaubares Waschmittel und Bio-Fairtradebaumwolle... was ich dir damit sagen will: lass uns ein Anfang machen eine bessere Welt zu Leben anstatt diesen Anfang durch Kleinigkeiten zu verzögern. Den perfekten Start gibt es nie. Anpassen wird man sich später sowieso.

    Deine Tuermchen

    Ps.: kann es sein, dass das Auftreten von Unterleibs- (Blasen?) Entzündung bei der ersten Benutzung der Meluna Mooncup einfach nur unglücklich zusammen fiel? Meine ist wirklich superweich und trocknet auch die Schleimhaut nicht aus wie bei den Tampons. Das führt normalerweise zu einer geringen Anfälligkeit für Bakterien. Im Falle einer "Neueinführung" bei vorherigerr Nutzung von Tampons und fehlendem Schleimhautschutz kann die Infektion durchaus von Deinen Fingern stammen die ja zwangsläufig die Schleimhaut berühren!
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    schrieb am 21.03.2012 um 06:02
    Hei Tuermchen!

    Ja, bei uns in der Gegend "wohnen" ein paar Wasseramseln. Die singen wunderschön und können Sachen machen, die sonst kein Vogel kann. Wirklich verblüffend ;o) (...auf meiner Pinnwand gibt es zwei kurze Filme dazu: https://utopia.de/0/profile/Wasseramsel/pinnwand?id=24885 )


    Ich war zuerst auch ganz begeistert von den MeLunas, weil sie so schöne Farben und Formen haben (siehe dazu meine Beiträge ziemlich weit oben in diesem thread). Ich habe dann aber nach einem "Selbstversuch" und etwas Nachdenken meine Meinung geändert.

    Mir geht es nicht um Werbung oder Antiwerbung oder darum eine Aussage dazu zu machen, was am Besten ist. Ich berichte bloß von meinen eigenen Erfahrungen.

    Ich finde die MeLunas im Vergleich zur Lunette aber doch doch "klebrig". Zumindest fühlt sich die Lunette viel glatter und weicher an... (hab hier grad beide zum Vergleichen).

    Mit der Chemie von Silikon und TPE kenne ich mich nicht so genau aus. Aber bei Silikon ist es, glaube ich, doch klarer was da so alles drin ist, als beim TPE, oder? Und wer weiß, was die schönen bunten Farben der MeLunas für Chemikalien benötigen, um so toll zu leuchten ;o)

    Bei der Herkunft des Materials kann ich mir vorstellen, dass weder TPE noch Silikon besser oder schlechter ist. Hast Du der Meluna Ag bzw der Kraiburg TPE Firma inzwischen schon gemailt und Antworten bekommen? Es würde mich interessieren, was Du dabei in Erfahrung gebracht hast.

    Zu Deinem P.S.:
    Ich habe in den letzten Jahren immer Stoff-Binden benutzt und nie Tampons. Weil ich es einfach angenehmer finde, wenn das Blut sofort abfließen kann. Deswegen benutze ich die Lunette auch nur ganz selten. Von meinen Fingern kam die Infektion, glaube ich, nicht. Erstens habe ich die vorher gründlich gewaschen und außerdem habe ich von denen sonst auch noch nie eine Infektion bekommen.

    schöne Grüße von der Wasseramsel
  • schrieb am 01.03.2012 um 11:19
    Also jetzt muss ich doch mal auch eine Lanze für die Regenwald-Brandrodungs-Eukalyptus-Monokultur-Zellstoff-Einweg-Tampons brechen ... schließlich sind die ja nicht NUR schlecht - wie diese kleine Anekdote hier zu erzählen weiß:

    „Zwei kleine Jungs kommen in eine Apotheke und sagen zum Apotheker‚ wir hätten gerne eine Packung Tampons.’ Der freundliche Opa beugt sich zu ihnen herunter und fragt ‚Wisst ihr denn schon, wofür man die benutzt?’ Da antwortet der ältere etwas unsicher ‚Nein - so ganz genau wissen wir das nicht, aber unser Fernseher hat gesagt, wenn man die benutzt dann kann man Rad fahren und Schwimmen ... und mein kleiner Bruder hier, der kann das noch nich …“


    (Witz der Woche vor einiger Zeit ... Quelle: www.witzcharts.de ... ; - ))
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    gelöscht am 21.03.2012 um 06:15 von inaktiver User 86335
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 01.03.2012 um 22:12
    An Tuermchen und Wasseramsel:

    Eure Diskussion finde ich recht spannend.
    Tuermchen, wenn ich Dich richtig verstehe, nutzt Du die MeLuna
    (die Bezeichnung Mooncup MeLuna verwirrt mich, weil es ja auch eine Menstasse mit Namen Mooncup gibt).

    Ich habe die MeLuna probiert und empfinde das Material schon als klebrig/leicht körnig-
    insgesamt als deutlich weniger glatt als das Material, aus dem der Mooncup gemacht wird.
    Die MeLuna habe ich testen wollen wegen der Herstellung in Deutschland.
    Leider kam ich nicht gut klar, weil die Tasse sich nur mit Mühe zum Entfalten bringen lassen wollte.
    Das Problem hatte ich mit keinem anderen Modell.
    Mein Favorit: der Mooncup UK ( ploppt immer sofort auf, ist immer dicht).
  • schrieb am 03.03.2012 um 09:36
    Ich nutze schon lange einen Mensbecher. Was besseres gibt es für mich gar nicht. Seit dem ist meine Mens weitaus weniger schmerzhaft geworden und außerdem viel kürzer, da das Blut ungehindert abfliessen kann. Der ökologische Aspekt ist natürlich auch nicht zu verachten, dieser war eigentlich der Grund, welcher mich zum Mensbecher gebracht hat.
  • schrieb am 14.03.2012 um 16:24
    Also ich bin über diesen Artikel an das Thema geführt worden, habe dann nach eigener Recherche MeLuna gefunden und fand das noch besser wegen der Herstellung in Deutschland. Nun habe ich das erste Mal die MeLuna probieren können und bin sehr begeistert. Möchte einfach Danke sagen für den Artikel!

    Ich war auch erst etwas... befremdet und dachte "Nee, da endet wohl mein Umweltschutzengagement". Nachdem ich dann aber eine Doku bei Arte gesehen habe über das Interesse der Industrie, dass wir eben immer wieder konsumieren, dachte ich mir, es ist völlig klar, dass dir eingeredet wurde, Tampons seien das einzig Wahre und man von den Menstruationsbechern nie gehört hat. Und Tampons fand ich am Anfang ja auch komisch - wie alles was neu ist, also dem ganzen eine Chance geben und die selbstgesetzen Grenzen erweitern. Und für mich hat es sich gelohnt! Manchmal ploppte er tatsächlich nicht gleich auf, aber mit Entspannung der Muskulatur und einer Drehung ging das eigentlich immer und ich denke, das wird irgendwann zur Routine. Inzwischen rede ich mit ganz vielen Freundinnen drüber, die auch sehr interessiert sind und ich hoffe, dass es vielen so geht wie mir. Denn abgesehen von dem Umweltaspekt fühle ich mich auch mit meiner Menstruation und meinem Körper viel wohler - kein störendes Bändchen, nicht mehr so oft den Tampon wechseln, keine Störung der Scheidenflora und ich lerne noch mehr über meinen Körper/Menstruation.
  • schrieb am 15.03.2012 um 12:38
    Ich bin durch das Buch "Nackt schlafen ist Bio" (übrigens sehr unterhaltsam und zu empfehlen) auf die Möglichkeit der Menstruationstasse gekommen und habe es sofort ausprobiert - und bin davon überzeugt:

    - Die Tasse trocknet die Schleimhaut nicht aus
    - Auch wenn schlecht recyclierbar, so sind 10 Jahre Haltbarkeit im Verhältniss zu ca 120 Schachteln Tampons eine massive Verbesserung.
    - Schwimmen & co ist kein Problem damit

    Einziges kleines Manko für mich als "Extrem-Stark-Bluterin": In der zweiten Nacht meiner Tage reicht die Kapazität nciht aus für 8h Schlaf. Wobei ich mittlerweilen aufwache, bevor es eine Sauerei gibt. Dazu zu sagen ist noch, dass ich niemanden sonst kenne, der ähnlich stark blutet wie ich (alle 2-3h ein XXXL-Tampon). Für mich war die Problematik also schon immer gegeben - auch mit Tampons und Binden war ich nachts nie sicher...
  • schrieb am 23.03.2012 um 09:38
    habe gerade diese interessante diskussion gefunden.

    es gibt dafür noch eine einfachere lösung:

    >>> in der natur kommt die menstruation gar nicht vor, wildtiere haben keine !!!???

    menstruation ist eine form der entgiftung, sprich müllentsorgung.
    also - wo kein müll anfällt, braucht es keine müllentsorgung.

    meine persönliche erfahrung, die alles bestätigt, das in der literatur steht:
    GESUND VEGAN LEBEN - KEINE MENSTRUATION

    so einfach ist das. das hatte ich als rohkostveganer und jetzt als "koch"veganer wieder.
    sobald ich mal wieder mehr milchprodukte esse, habe ich die menstruation, wenn ich (fast) konsequent vegan lebe - dann nix. es ist herrlich!!! wie viele jahre habe ich mich mit bauchschmerzen und starken blutungen herumgequält ....
    und auch hier heißt es: gehirn einschalten: vegan ist nicht automatisch gesund. ich esse vorwiegend bio, lasse zucker und weizen weg, fast keine fertignahrungsmittel, histaminarm ...also vorwiegend einheimische, naturbelassene und selbstgekochte nahrung, viele wildkräuter jetzt ....viel bewegung an der frischen luft, positiv denken, sich als frau akzeptieren, kein fernsehen, computer mehr dienstlich, außer utopia, der einzge blog, den ich regelmäßig lese und ab und zu mal schreibe ....

    wer jetzt auf vegan umstellen möchte: macht langsam, ich habe nach 4 jahren vegetarisch über ein jahr gebraucht und auch heute habe ich noch phasen, wo ich milchprodukte zu mir nehme. mein körper hat ganz von allein von vegetarisch auf vegan umgestellt. hatte letztes jahr, nach 4 wochen vegan-fasten, einfach keinen appetit mehr auf milchprodukte. da milchprodukte auch suchtmittel enthalten, ist es da bei mir wie mit der schokolade: viel stress = joghurt-orgie. da ich dienstlich (koch) auch noch mit milchprodukten arbeiten muss, ist das nicht immer einfach.

    also, vergesst binden und tampons - braucht niemand

    literaturtipps. dahlke - peace food, kochbücher vegan genießen u.a. von pala
    linktipp: provegan.com, veganguerille
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    schrieb am 23.03.2012 um 10:45
    Also ganz ehrlich: früher haben die Menschen ja auch schon immer von Fleisch gelebt, das ist also nichts unnatürliches. Unnatürlich ist der Fleischkonsum und Milchkonsum im Überfluss und die 40 Stunden Woche.... und daher kommen meines Erachtens auch die Schmerzen. Diese sind aber auch veranlagt. Ich hab Freundinnen die sich immer wundern "huch, schon wieder meine Regel", während ich alles in meinem Körper sofort merke, vom Eisprung bis hin zur Woche vor der Regel, da verändert sich alles und das spürt man deutlich. Diese Sensitivität finde ich aber nicht negativ. Im Gegenteil. Das ist ja ein Teil der Frau in mir!

    Ich kaufe sehr selten selber Fleisch, aus Geldmangel und weil meine Prioriäten irgendwie anders liegen, aber ein saftiges Bio-Steak ab und zu: lecker und gesund! Du musst ja auch bedenken, dass viele Menschen genetisch veranlagt Probleme haben zweiwertiges Eisen über Pflanzen auf zu nehmen. Das soll jetzt keine Entschuldigung sein, um jeden Tag Fleisch zu essen - ein Mal die Woche reicht völlig. Ausserdem frage ich mich auch, ob ich überhaupt noch fruchtbar bin, wenn ich keine Regel mehr bekomme (?). Der natürliche Reinigungsprozess wurde schon von den Aborigines beschrieben und die Zeit der Frau war heilig. Das Blut wurde teilweise für Heilungszwecke eingesetzt. Die Aborigines die völlig mit dem Einklang der Natur gelebt haben waren (auch andere Urstämmen natürlich) bestimmt ziemlich gesund!
    Und noch etwas Positives über die Regel: ich setze mich so mehr mit meinem Körper auseinander. Ein Mal im Monat eine Ruhephase in der ich den Alltagsstress ausblenden DARF, tut nicht nur meiner Seele gut sondern auch meiner physischen Konstitution. Das muss man natürlich zulassen wollen, ansonsten tuts mehr weh.
    Ich gebe Dir allerdings recht in dem, dass veganes Essen unglaublich lecker sein kann und auch die Vielfalt in unserer Nahrung die ich für sehr wichtig halte ist bei veganem Essen natürlich viel größer! Ich koche oft vegan, aber einfach nur, weil es gut schmeckt.
    Sonntags bei den Schwiegereltern gibts dann Lammkoteletts, darauf freue ich mich auch.
    :-)
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    schrieb am 23.03.2012 um 12:21
    Das ist ja durchaus interessant wenn auch medizinisch etwas gewagt, wie ich finde. Schliesslich ist die medizinische Erklärung der Monatsblutung ja der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut als Vorbereitung auf eine mögliche Einnistung des befruchteten Eis und bei Ausfall dieses Ereignisses der Reinigung bzw. Rückführung zur Vorbereitung auf den neuen Zyklus, wenn ich mich nicht komplett irre. Vielleicht könnte mal ein/e Gynäkologe/in kommentieren. Die im Zyklus aufgebaute Gebärmutterschleimhaut bleibt also drin bis zum nächsten Monat falls sich doch noch ein Ei einnistet? Oder baut sie sich gar nicht erst auf? Und die ungenutze Eizelle wird wieder absorbiert ohne Ausstoss? Blutungen von anderen Säugern sind ja auch bekannt (Hündinnen z.Bsp.), die konsumieren ja bekanntlich viel Fleisch aber bluten nur halbjährlich. Mir ist das Ausbleiben der Menstruation nur als Warnsignal bekannt. Eine Freundin hatte sich z.Bsp. einmal sehr restriktiv und einseitig ernährt, was zum Blutungsausfall führte und dem dringenden Rat ihres Frauenarztes die Ernährung wieder vollwertig und abwechslungsreich umzustellen um keine dauerhafte Unfruchtbarkeit zu riskieren. Auch bei Hochleistungssportlerinnen ist eine ausbleibende Blutung eher ein Mangelsymptom.
    Für meinen Teil finde ich eine Monatsblutung zwar nicht angenehm, sie fühlt sich jedoch schon als absoluter normaler und natürlicher Teil meiner Fruchtbarkeit an und läuft synchron mit anderen körperlichen Symptomen ab (Temperaturanstieg, Spannungsgefühle, Krampf gegen Ende des Zyklus und Entspannung mit Eintritt der Blutung etc).
  • schrieb am 23.03.2012 um 11:02
    "....viele Menschen genetisch veranlagt Probleme haben zweiwertiges Eisen über Pflanzen auf zu nehmen..."

    Die meisten, die (meines Wissens) Eisen nicht aufnehmen, haben das Problem generell: Ich selber zB hatte schon IMMER einen Eisenmangel. Auch, als ich noch Fleisch ass. Und bei Ur-Völkern wie den Aborigines sind die Blutungen schwach. Eine Nussschale reicht da, um das Blut aufzufangen.

    Tierisches ist übrigens generell mehr mit Gift belastet. Hat weniger mit dem Fleisch an sich zu tun, als mit der Massentierhaltung generell. Bioo ist da übrigens keine Lösung - da unsere Welt nicht reicht, um die Massen Fleisch in Bio zu produzieren.
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    schrieb am 23.03.2012 um 11:44
    Also mehr als eine Nussschale braucht es bei mir auch nicht (kleinste Größe bei den Mooncups)... ob das mit meinem Konsum zu tun hat? Keine Ahnung! Und das Biofleisch kommt vom Bauern nebenan. Die Rinder werden dort nicht nur selbst geschlachtet sondern wiederkäuen auch jahrelang auf riesigen Weiden rum, bevor man sie essen kann. Selbstverständlich Demeter. Wenn alle nur einmal die Woche Fleisch essen würden, würde die Produktion an Biofleisch völlig reichen. Und das Geld auch. Eisenmangel hab ich nicht mehr, seit dem ich meinen Milchkonsum eingeschränkt und ein mal die Woche Fleisch esse. Zu viel Kalzium verhindert nämlich die Eisenaufnahme! Viel Gemüse hilft also. Aber zurück zum Thema: ich war erstaunt wie wenig Blut ich verliere, als ich zum ersten mal die Mooncup verrwendet habe. Ich dachte immer es wäre tooootal viel. So eine Mooncup ist ja wie ein Messbecher. Dies war also nicht der Hauptgrund für den Eisenmangel, wie mein Arzt immer behauptete. ..
  • schrieb am 23.03.2012 um 11:11
    könnte man bitte diese grundsatzdiskussionen über die vorteile von veganer ernährung in einem anderen thread führen? ich persönlich verfolge die diskussion nämlich wegen der monatshygeneartikel und möchte nicht ständig emails über neue beiträge bekommen, die mich nicht interessieren. wenn ich vegane ernährung für mich in betracht ziehe, suche ich mir dazu schon informationen aber ich möchte hier nicht das gefühl bekommen, missioniert zu werden. danke!
  • schrieb am 23.03.2012 um 22:11
    einen schönen guten abend,

    danke für die vielen guten kommentare.

    sorry, wenn ich eine vegane diskussion ausgelöst habe, war nicht ganz zu vermeiden.
    ich missioniere nicht, ich informiere. ein paar frauen sind bestimmt froh darüber, jetzt zu wissen, wie man auch ohne/mit wenig menstruation leben kann.
    der beste müll ist nicht der aus kba-baumwolle anstatt plastik, sondern der, der gar nicht erst entsteht.
    wildtiere haben keine menstruation, naturvölker auch nicht, oder nur wenig. hündinnen sind haustiere und haustiere haben viele unserer krankheiten übernommen (liegt nicht nur am futter - aber jetzt bitte keine esotherik-diskussion - danke).
    zum thema ärzte und wissenschaftliche erklärungen sage ich mal lieber nichts ...
    wer andere erklärungen und zusammenhänge sucht, findet sie auch, zum beispiel in der alternativen medizin, in der esotherik, bei dahlke u.a..

    ansonsten danke ich für diesen blog und die vielen guten tipps und werde die menstruationstasse ausprobieren, schon vorausschauend für meine tochter, die sich nicht so wie ich ernährt :-)
  • schrieb am 30.03.2012 um 09:31
  • schrieb am 28.06.2012 um 20:37
    über die Verwendung des Cups habe ich mal nachgedacht und die Idee schnell verworfen.

    Für zu Hause ist das bestimmt eine Möglichkeit. Sobald frau unterwegs ist, unpraktisch.
    Sind doch in den meisten öffentlichen Toiletten die Waschbecken außerhalb der Kabine. Und vom Gefühl her würde ich den Cup nach dem leeren auch gerne ausspülen, bevor ich den wiederverwende.

    Zu "bio" Tampons habe ich mir noch keine Gedanken gemacht bzw nichts von gehört. Werde ich mal testen.
    Aber genau bei meiner Monatshygiene setze ich im Zweifel auf Zuverlässigkeit und Praktikabilität.
  • schrieb am 28.06.2012 um 23:38
    Ich benutze die Lunette (dank dieses Artikels) seit über einem Jahr. Am ersten und manchmal am zweiten Tag wechsele ich drei mal, sonst nur zwei mal. Da gelingt es mir normalerweise das Wechseln im heimischen Badezimmer vorzunehmen.
    In der Handtasche habe ich noch einen Notfalltampon, weil die Regel auch mal ein paar Tage früher als erwartet kommt. Auch in Jugendherbergen und Zeltplätzen habe ich dann doch noch Tampons verwendet. Da kommts mir nicht immer so richtig sauber vor und ich muss nicht mit dem nassen Becher durch den halben Waschraum rennen.
    ABER im Normalfall kann man seinen Tag so planen, dass man z.B. auf der Arbeit gar nicht wechseln muss.
    Im Schwimmbad guckt nirgendwo ein hellgrünes Bändchen hervor.
    Nur Mut! Die Becher sind wirklich super!!
  • schrieb am 29.06.2012 um 11:29
    @ geccoo: WENN ich wirklich so lange unterwegs bin, dass ich wechseln muss, dann nehme ich mir immer eine kleine Flasche Wasser mit und spüle damit aus. Aber in den allermeisten Fällen kann ich zu Hause wechseln.
    Die Becher haben ein so großes Fassungsvermögen, dass man meist nur 1-2 Mal am Tag wechseln muss. Außer am ersten Tag, da muss ich öfters wechseln, trotz XL-Cup... nach 3 Kindern ist die Mens hier recht stark geworden *nerv* Aber sonst komme ich mit einem großen Cup eigentlich immer damit hin, dass ich nur morgens nach dem aufstehen wechsle und abends vor dem schlafen gehen.
  • schrieb am 02.08.2012 um 14:36
    Ich benutze auch seit geraumer Zeit einen Menstruationsbecher und ich kann ihn nur jeder Frau weiterempfehlen! Es gibt unterschiedliche Größen für jede Regelstärke, unterschiedliche Formen und weichere und härtere Silikone, je nach Vorliebe.
    Die Vorteile sind meiner Meinung nach immens:
    - extreme Mülleinsparung! Man verbraucht nur ein wenig Wasser zum auswaschen und ein Mal pro Monat eine Gebissreinigungstablette (gibts im Drogeriemarkt) zum desinfizieren des Bechers nachdem die Blutung vorbei ist. Da kann auch die waschbare Binde vom Wasserverbrauch her nicht mithalten.
    - der Becher kann 5-10 Jahre benutzt werden, d.h. auch wenn er aus Silikon, und somit aus einem "unnatürlichen" Rohstoff ist, so ist das immernoch besser als der Müllberg der mit der Umverpackung von Binden und Tampons in dem Zeitraum entsteht. Vielleicht gibt es ja bald Alternativen aus Kautschuk.
    - man muss nicht ständig Angst haben ob das Tampon noch hält. Der Becher fängt so viel auf, dass man ihn selbst an starken Tagen nur ca. 3 Mal wechseln muss, wenn man die richtige Größe verwendet. Es ist also keine "Sicherheitsslipeinlage" mehr nötig.
    - er kostet nur etwa 15 €... dafür bekommt man ja gerade mal eine große Packung Tampons und die reicht vielleicht für 1/2 Jahr ;-)
    Einziger Nachteil: Man benötigt am besten ein Wachbecken in Reichweite zum Wechseln. Da man den Becher allerdings so selten ausleeren muss tut man dies meistenssoweiso morgens und abends zu Hause.
    PS: Meiner ist von www.meluna.eu
  • schrieb am 10.08.2012 um 22:04
    Der Artikel ist ja schon zwei Jahre alt, ich bin gerade durch den Newsletter zum Glück drauf aufmerksam geworden. Das Thema Mensturation wird leider wirklich totgeschwiegen und Tampons (meist O.B.) und (Plastik)Binden als einzige Alternativen favorisiert, dabei fragt man sich ja auch immer, was haben die Frauen früher gemacht? Sicherlich auch selbstgenäht.. ;)

    Ich bin vor einem Jahr auf die Bio-Baumwoll-Tampons umgestiegen, von denen es tatsächlich keine Minigrößen gibt. Sie sind ok, aber telweise sehr trocken, an geringeren Tagen. Dünne Slipeinlagen gabs bisher noch nicht in Bio. Und immer dieser Müll und zusätzlich der Plastikmüll für die Einzelverpackungen..

    Das mit den Auswirkungen der Ernährung auf die Menstruation finde ich auch sehr interessant. Ich bin vegetarisch und versuche eher wenig Milchprodukte zu essen. Mens ist auch nicht so stark.

    Ich bin sehr froh den Artikel und die Kommentare gelesen zu haben. Ich werde ein mooncup, Schwämmchen und Baumwollslipeinlagen ausprobieren. Eine Investition, die sich hoffentlich langfristig lohnt. Aber es sind ja wirklich viele positive Meinungen bei. Ich werd auch mal mit meinem Freundinnen und meiner Mutter über das Thema sprechen - Den Artikel habe ich ihnen schon weitergeleitet! ;)
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    schrieb am 21.08.2012 um 14:21
    Slipeinlagen kann ich von "Kulmine" wirklich sehr empfehlen. Ausgesprochen tragbar und aus BIO-Baumwolle. Super auch als Ergänzung zur Menstasse.... steht auch weiter oben was in den Kommentaren drüber, hast du viell. schon gelesen.... http://www.kulmine.de/
  • schrieb am 21.08.2012 um 11:32
    Verrückt, dass dieses Thema tatsächlich ungewöhnlich ist danke für den interessanten Artikel und die Diskussion. Dass es altenativen gibt, ist toll, trotzdem finde ich, dass man, besonders die Männer, nichts erwarten darf. Dass sich Frauen schlecht fühlen, wenn sie weitermachen wie bisher, kann ja nicht sein.
    Ein Versuch auf Umwelt und Körperlich bedenkenlosere Produkte umzusteigen werde ich meiner Frau auf jeden Fall mal vorschlagen. Ansonsten halte ich mich besser raus.
  • schrieb am 21.08.2012 um 16:17
    Bin zwar keine Frau, aber ich würds ma mit der Tasse versuchen. Ist das Logischste für mich!
  • gelöscht am 21.08.2012 um 16:44 von andand
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 21.08.2012 um 17:56
    Hmmm, in meinem Postfach landete vorhin eine Beschwerde von "andand", dass Männerbeiträge hier Motivation hätten und deshalb zensiert werden sollten. Das finde ich sehr bedenklich. A) weil ich mich selbst sehr positiv berührt fühlen würde, wenn hier Frauen ernsthafte Beiträge zu Inkontinenz, Impotenz oder anderen "Männerthemen" brächten, da sie damit über den eigenen Tellerrand hinausblicken, B) weil wir Männer sehr wohl betroffen sind von der Abholzung des Regenwaldes zur Herstellung von Abermillionen Tonnen dieser Einwegartikel und C) weil die Tassen und Mehrwegbinden auch gesundheitlich sinnvoller sind als die austrocknenden Wegwerf-Zellstoff-Dinger und wenn mir eine Frau als Person wertvoll ist, dann habe ich auch das Bedürfnis, dass es ihr gesundheitlich gut geht. Und bis auf eine Ausnahme fanden es bisher alle gut, wenn ich ihnen die www.kulmine.de empfohlen hab. Also: Wehrt der Zensur, lasst auch Männer denken und freut euch dran, statt überall gleich die (vermeintlichen Schutz-)Mauern hoch zu fahren. Wir sind genauso Menschen wie ihr mit eigenen Empfindungen und Gedanken und die sind nicht immer pauschal schlecht ... ; - )
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    schrieb am 23.08.2012 um 14:23
    Dein Interesse ist herzlich Willkommen ;-) Auch deine Betroffenheit ist nachvollziehbar. Vielen Dank für deine wertvollen Beiträge in diesem Thread! LG Emma
  • schrieb am 21.08.2012 um 17:59
    NB: nach "hier" in der ersten Zeile sind die Worte "generell niedere" irgendwie raus gefallen und das nachträgliche Bearbeiten funktioniert irgend wie nicht gerade ... bitte gedanklich einfügen ... Danke.
  • schrieb am 24.08.2012 um 18:41
    Wie wendet man die freie Menstruation an?

    Das erste Mal solltest du versuchen die freie Menstruation in deiner gewohnten häuslichen Umgebung anzuwenden. Mit dem Einsetzen der Blutung beginnst du, das Menstruationsblut diskret in der Toilette verschwinden zu lassen. Es geht hierbei primär darum innerlich zu spüren, wann der Muttermund das Blut nicht mehr in der Gebärmutter halten kann. In diesem Fall muss – ähnlich wie bei einer übervollen Blase – schnellstmöglich ein stilles Örtchen aufgesucht werden. Die Ablass-Intervalle hängen natürlich vom jeweiligen Tag der Regel und von der persönlichen Veranlagung ab. Es ist dabei egal, ob du eine extrem starke Blutung oder eine eher schwache Blutung hast. Wichtig ist nur, dass du dein persönliches Zeitmuster herausfindest. Am ersten Tag der Menstruation, der gleichzeitig der erste Zyklustag ist, ist gewöhnlich mit einer stärkeren Blutung zu rechnen und somit erfordert es mindestens einen Toilettengang pro Stunde. Der zweite Tag ist mit ungefähr einem zweistündigen Toilettenrhythmus schon besser in den Alltag einzubauen. Ab dem dritten Tag braucht man meist schon nicht mehr darauf zu achten, da es in etwa den normalen Toilettengangs-Abständen gleichkommt. Durch das bewusste Loslassen des Blutes in Kombination einer günstigen Körperstellung – auf der Toilette sitzend, etwas nach vorne gebeugt und leicht mitpressen – kann man also die Menstruationsbeschwerden lindern. Im Normalfall dauert es abhängig von Frau zu Frau 1 bis 5 Minuten bis ein Schub draußen ist. Danach kommt die nächsten 1 bis 4 Stunden kein oder nur ganz wenig Blut. Über Nacht kann man sicherheitshalber ein dunkles Handtuch über das Bettlaken legen. In der Regel ist der Blutfluss jedoch im Liegen sehr gering und es reicht normalerweise ein Toilettengang vor dem Schlafen gehen und gleich morgens nach dem Aufwachen.

    Anfangs ist ein wenig Übung nötig, um diesen natürlichen Vorgang neu zu erlernen und zu entdecken. Wer sich nicht traut, gleich zu Beginn „unten ohne“ zu menstruieren, kann zunächst eine luftdurchlässige Slipeinlage oder ein paar Lagen Toilettenpapier als Schutz benutzen. So hat man schnell raus, wann es eilt, zur Toilette zu gehen, ohne das Risiko einzugehen, dass beim Üben doch mal was in die Hose geht. In der Regel kann man so, schon gleich nach dem Einsetzen der Periode, diese typischen Menstruationsbeschwerden lindern. Ab dem ersten Toilettengang mit erfolgreichem Blutfreilassen spürt man diesen Effekt der allgemeinen Entspannung oft schon.



    Auszug aus: http://trainyabrain-blog.com/2011/12/menstruationsbeschwerden-lindern/
  • schrieb am 04.09.2012 um 15:04
    Eine Welt ohne Tampons? „Also irgendwann ist ja auch mal Schluss mit Öko!“, das dachten Anna-Maria und Marlene zuerst auch. Doch dann kam eine erschreckende Erkenntnis und eine tolle Idee für eine Aktion Globales Lernen: "Happy Bleeding - Für eine Welt ohne Tampons" und es gibt gerade 100 Melunabecher zu gewinnen! http://happybleeding.blogsport.eu/

    Was ist eine Aktion Globales Lernen? http://www.asa-programm.de/nc/teilnahme/programmablauf/aktionglobaleslernen.html?sword_list[0]=aktion&sword_list[1]=globales&sword_list[2]=lernen

    ...das Konzept Globales lernen? http://www.globaleslernen.de/
  • schrieb am 21.09.2012 um 10:28
    Ich vermisse bei der Schilderung der waschbaren Monatsbinden den Hinweis, dass auch das Waschen, sogar Kochen, Energie verbraucht, aber vor allem auch die Umwelt durch Waschmittel belastet. Einmal ganz abgesehen von der kritischen Hygiene, da man sie ja benutzt sammeln muss, bis sich eine Waschmaschinenfüllung lohnt. Eine sehr unangenehme Vorstellung für mich.
  • schrieb am 21.09.2012 um 11:41
    Hallo, Gigack!

    Was du vermisst ist m. E. deshalb nicht zu finden, weil diese Aspekte bei den Einwegalternativen noch viel schlimmer auftreten. Die Energiemenge, die ich beim Waschen/Kochen verbrauche ist relativ gering im Vergleich zu der Energie, die für die Regenwaldabholzung, den Transport des Zellstoffs nach Europa, die Herstellung von Einwegbinden und -tampons und ihrer Produkt- und Umverpackung, den Transport zum Groß- und Einzelhändler, nach Hause und nach Nutzung auf die Mülldeponie aufgewändet wird.

    Verglichen damit ist ein Waschgang relativ kostengünstig und energieeffizient. Die unangenehme Vorstellung, die du erwähnst ist vermutlich auf die brutal manipulative Werbung (vgl. http://vimeo.com/2416832 ) zurück zu führen, der wir seit Jahrzehnten ausgesetzt sind. Darin wird suggeriert, dass man nur durch Einwegprodukte "hygienisch ist" und ohne sie "unsauber". Blickt man in "werbungsfreie" Kulturen so ist Blut nichts Schlechtes, sondern Wohnstätte des Lebens, Menstruation ein monatliches Fest der Fruchtbarkeit, während dessen die Frauen "frei" haben, und in besonderen Zelten ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen können. Meines Wissens sind auch die bei vielen Frauen auftretenden Regelschmerzen durch die verloren gegangene Wertschätzung und die an deren stelle getretene Abwertung und Beschmutzung verursacht, die sich durch ablehnungsbedingte psychosomatische Krämpfe ausdrücken. Doch das kann ich nur vermuten und Gehörtes weiter geben.

    Ich selbst bin ein Fan der bio-fairtrade-Taschentücher von Kulmine und da gibt es ja tatsächlich Bazillen, die es zu eliminieren gilt. Seit Jahrhunderten werden Stofftaschentücher gewaschen und bei mir im 60°-Waschgang zusammen mit Handtüchern und Bio-Waschmittel. Das geht wunderbar und problemlos.

    Auch meine Kinder wurden mit ungebleichten bio-fairtrade-Windeln gewickelt und entwickelten sich prächtig und im Gegensatz zum Leben symbolisierenden Menstruationsblut enthalten kindliche Ausscheidungen durchaus bakterielle Verunreinigungen, die man zur Vermeidung von Hautreizungen entfernen muss.

    OK, soweit meine Gedanken zu deiner Äußerung oben. Vielleicht aber fühlst du dich besser verstanden, wenn statt eines nur peripher betroffenen Mannes, direkt betroffene Praktikerinnen ihre Erfahrungen schildern: http://www.kulmine.de/epages/61400488.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61400488/Categories/Lesenswertes/Zuschriften

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Freude mit deiner faszinierenden Weiblichkeit und viele angenehme, froh machende Vorstellungen damit.

    Stefan
  • kommentieren
    schrieb am 21.09.2012 um 12:02
    Vielen Dank, Stefan. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

    @gigack: Noch eine praktische Ergänzung zum Handling: Zuhause habe ich ein Porzelangefäß mit Deckel drauf, wo ich die gebrauchte Binde mit einem Teelöffel Waschsoda (aus der Drogerie) und kaltem (!! bei warmen Wasser gerinnen die Eiweise im Blut) hineinlege zum einweichen. Eine Stunde später ausspülen und die Binde ist sauber. Bei Bedarf kann sie dann noch zur übrigen Wäsche in die Wama gegeben werden.

    Unterwegs ist es praktisch eine Tasche wie diese hier dabei zu haben: http://www.kulmine.de/epages/61400488.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61400488/Products/62973/SubProducts/62973_kl Ich habe mir sebst eine genäht und innen mit einer abwaschbaren Einlage versehen.

    Ich bin inzwischen auf den "Keeper" umgestiegen, aus Naturkautschuk: http://www.keeper.com/
    Die Binden benutze ich nur noch als Back-up.
  • schrieb am 15.11.2012 um 13:37
    Hallo in die Runde!
    Super Artikel und viele hilfreiche Threads! Habe ein Frage - ist Kautschuk = Latex? Ja, oder? Ansonsten liest man immer, dass es entweder Menstassen aus Latex oder medizinischem Silikon gibt. Ich bin verwirrt und habe einge sehr fachchinesische Artikel über die Herstelleung von Naturlatex gelsesn, was meine Verwirrung nur noch vergrößert hat. Oder gibt es einen unterschied zwischen Kautschuk (Natur Latex) und (künstlichem) Latex?
    Weil dann gäbe es ja Menstassen aus natürlichem Latex, künstlichem Latex und medizinischem Silikon - als 3 Variante zum Glück ...
    Hat hier wer Erfahrungen hinsichtich Tragekompfort? Macht das nen Unterschied? Also in Bezug auf Latex oder Silikon?

    Danke!!!
    Mags
  • kommentieren
    schrieb am 15.11.2012 um 13:47
    Hallo Maggyfee!

    Latex ist eine Bezeichnung für die stabile Emulsion von Polymerpartikeln in wässrigem Medium, das bedeutet eine Lösung von langkettigen Verbindungen in Wasser. Die langen Ketten sind die Vorraussetzung für die Elastizität. Die Polymerpartikel können sowohl natürlichen Ursprungs sein (Naturlatex) als auch synthetischen Ursprungs. Latex ist nur die Oberbezeichnung für die Materialart.
    Allergien können sowohl gegen Naturlatex als auch synthetisches Latex auftreten.

    Kautschuk ist eine Latexart, die aus dem Pflanzensaft des Kautschukbaumes gewonnen wird, also ein "Natur- Latex".

    Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen :-)
  • schrieb am 15.11.2012 um 13:55
    Hallo elie!

    OK - also (auf simpel): beides Gummi, einmal natürlichen Ursprungs, einmal künstlich?

    Vielen, vielen Dank!
  • schrieb am 05.03.2013 um 10:53
    Was für ein Artikel, wow! Ich habe mich immer über das kratzende Plastik und das Windelgefühl von Binden und Slipeinlagen geärgert, aber nie darüber nachgedacht, dass es eine Alternative geben könnte! Ich habe mir jetzt eine Lunette und Stoff-Slipeinlagen bestellt und möchte das gerne mal ausprobieren.
    Ganz nebenbei habe ich einen Haufen toller Onlineshops mit noch tolleren Produkten entdeckt, über die ich auch noch nie nachgedacht habe, zum Beispiel waschbare Abschminkpads! So simpel!
  • schrieb am 06.04.2013 um 23:00
    Freut mich, dass es diesen Artikel gibt! Es ist wirklich unfassbar viel Müll, der durch Tampons und Binden entsteht. Ich verwende seit ein paar Jahren den mooncup und kann ihn nur empfehlen. Er ist meiner Meinung nach bequemer als Binden oder Tampons und mindestens genauso sicher. Ich würde allerdings den Schniepel zum rausziehen abschneiden, man bekommt den cup auch so raus.
  • schrieb am 06.04.2013 um 23:00
    Freut mich, dass es diesen Artikel gibt! Es ist wirklich unfassbar viel Müll, der durch Tampons und Binden entsteht. Ich verwende seit ein paar Jahren den mooncup und kann ihn nur empfehlen. Er ist meiner Meinung nach bequemer als Binden oder Tampons und mindestens genauso sicher. Ich würde allerdings den Schniepel zum rausziehen abschneiden, man bekommt den cup auch so raus.
  • schrieb am 08.04.2013 um 10:22
    Habe mich gerade erst bei Utopia angemeldet und bin auf das Thema gestossen. Ich wußte gar nicht, dass es sowas gibt. Warum erzählen einem die FrauenärztInnen nichts davon? Habe mir soeben die lunette bestellt. Da ich ja nach Geburt noch keine Mens habe, muss ich wohl noch etwas warten, bis ich sie ausprobieren kann.
  • kommentieren
    schrieb am 08.04.2013 um 11:08
    Meiner Erfahrung nach wissen die meisten nichts davon. Bisher habe ich zwei Frauenärzten davon erzählt, die beide sehr perplex und skeptisch wirkten. Bei einem davon weiß ich, dass ihm zumindest das Konzept inzwischen näher vertraut ist.
    Dabei denke ich, dass das Eintauschen von Tampons gegen eine Menstruationstasse bei vielen Problemen, mit denen Patientinnen dort aufschlagen, Abhilfe schaffen könnte. Vielleicht wäre es mal eine Maßnahme, möglichst vielen Frauenärzten davon zu erzählen, um dieses Konzept weiter zu verbreiten.
  • kommentieren
    schrieb am 08.04.2013 um 11:11
    Ich bin absolut Deiner Meinung, warum erfährt man über diese Alternativen nichts? Die Antwort ist wahrscheinlich, weil nur die wenigsten sie kennen und dass sich mit ihnen nicht gross Profit machen lässt, also nicht in Werbung investiert wird. Und leider sind erfahrungsgemäss die wenigsten Frauen auch aufgeschlossen gegenüber Alternativen zu Tampon und co. Viele Freundinnen reagierten bisher mit Ekel auf meinen Hinweis auf Menstruationstassen, dabei kann ich sagen, dass mich inzwischen vor austrocknenden, müffelnden Tampons viel mehr ekelt...
  • schrieb am 08.04.2013 um 11:10
    Viele Frauenärzt_innen kennen die modernen Alternativen tatsächlich nicht. Als meist relativ kleine Unternehmen können wir noch nicht so viel Werbung machen. Kulmine wirbt aber auch in Printmedien, macht sich immerhin schon bemerkbar.
    Es Freund_innen und Bekannten weiter erzählen und auch den Ärzt_innen das hilft sehr!
  • kommentieren
    schrieb am 08.04.2013 um 11:22
    Wäre es nicht langristig eine Möglichkeit, Infos über die Tassen und Stoffeinlagen in der Ausbildung von Frauenärzten zu platzieren? Leider weiß ich nichts darüber, wie man z.B. einzelne Dozenten erreichen könnte oder wie überhaupt die Lehre in diesem Stadium des Medizinstudiums aussieht, aber wenn angehende Frauenärzte über diese Möglichkeiten wüssen, würden sie sich vielleicht weiter verbreiten (man denke da an junge Patientinnen, die zur ersten Beratung kommen, oben erwähnte Patientinnen mit dauerhaften Problemen in dem Bereich, etc.).
    Gibt es in dem Bereich schon Bemühungen?
  • schrieb am 08.04.2013 um 13:13
    Oekoala, ich stimme mit dir überein, außer dass weil! nicht so viel Profit damit gemacht wird, Kulmine nicht mehr werben kann. Die meisten anderen Hersteller der alternativen Produkte setzen völlig auf das Internet und auf Empfehlungen zufriedener Kundinnen.
    Jedenfalls: erzählt euren Arzt_innen von den Alternativen.

    Avocado, wir haben unfassbar viele Kundinnen die herkömmliche Produkte nicht vertragen.
    Eine der zufriedenen studiert Medizin, ich werde sie mal fragen wie es dort mit Infos über alternative Produkte aussieht.
    Kulmine bemüht sich schon um den Zugang zu den interessierten Ärzt_innen, aber noch nicht an den Unis.
  • schrieb am 08.04.2013 um 14:15
    Ich werde morgen mal meine Frauenärztin fragen ;-)
  • schrieb am 08.04.2013 um 21:32
    Lass uns mal wissen, was sie gesagt hat.
  • schrieb am 01.05.2013 um 11:36
    für mich machen biodinden und tampons 1000%ig erst sinn wenn ich sie in die biotonne werfen kann. so vermeide ich das verbrennen in der müllanlage und sie werden zu rohstoff für neue. weiß jemand ob dies möglich ist?
  • gelöscht am 29.08.2013 um 14:00 von Schlingenmo
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • schrieb am 13.09.2013 um 18:51
    Die Alternative: der Menstruationsbecher: http://maedchenblog.blogsport.de/2007/01/13/74/
  • schrieb am 10.11.2013 um 13:08
    Jeder Frau, die z.B. Probleme mit häufigen Infektionen hat, seien die wiederverwendbaren Produkte ans Herz gelegt! Bei Blumenkinder.eu gibt es viele verschiedene Produkte und Probiersets!
    Und wenn man auf Reisen ist, kann man ja immer noch auf die Wegwerfvarianten zurückgreifen...
  • schrieb am 12.11.2013 um 21:59
    Danke für die Erinnerung, Utopia!

    Ich kann alle Starterinnen nur ermutigen, das Experiment zu wagen: in Kürze hat man die Handgriffe drauf, spart Geld, schont die Umwelt - und nie wieder das Dilemma "Tampons vergessen"! :-)

    Ich hatte übrigens pausiert, nachdem ich nach Geburt häufiger an Entzündungen litt. Das Thema hat sich erledigt, seit wir die Spirale gezogen haben (!!!) - wer hätte auch das gedacht. Freu mich auf die Rückkehr zum Kelch!
  • schrieb am 30.11.2013 um 08:27
    Also ehrlich gesagt, finde ich es keine lustige Vorstellung einen Plastikbecher, der dann auch noch ein Vacuum erzeugt in mich einzuführen, das kann doch nur wieder eine Idee sein von einem Mann. Zudem Plastik bleibt Plastik und der will auch entsorgt werden. Wohlmöglich noch in der Toilette, wie viele Frauen das machen (was ich absolut nicht nachvollziehen kann, denn auf jeder öffentlichen Toilette gibt es dafür "Plastik"säckchen um sie zu entsorgen, und zu Hause wird wohl keiner eine Überschwemmung wollen), und anstatt Tampon landet dann so ein Becher in der Toilette? Dann bleibe ich doch lieber bei einem Biotampon......
  • kommentieren
    schrieb am 30.11.2013 um 14:43
    Hey Pakolo,

    nee, der Menstruationsbecher wird jahrelang verwendet - macht weder ne Überschwemmung noch ist das Vakuum unangenehmer als ein alle Feuchtigkeit aufsaugender Biotampon.
    So erzeugt er keinen Müll und ist draußen unterwegs sehr praktisch!

    Anja
  • schrieb am 30.11.2013 um 19:56
    hallo pakolo,
    genauso ging es mir mit dem mooncup: ich fand es eklig, weil es "kunststoff" ist, nicht atmen kann und mit dem vakuum, das hat sich einfach nicht gut angefühlt. ich habe es ausprobiert, weil wie anja schreibt, es viel müll spart im vergleich zu tampons. ich fand es aber nicht so einfach zu handhaben. je nach blutungsmenge ist es überhaupt nicht praktisch. bei ein paar tropfen pro tag ist es easy (dann frage ich mich allerdings, weshalb überhaupt ein moooncup). aber bei stärkerer blutung ist es eine sehr blutige sache. zuhause geht das noch, aber und unterwegs!? auf öffentlichen toiletten (autobahn ....) mit blutverschmierten händen bis zum handgelenk ans waschbecken laufen, ist weder angenehm noch hygienisch. auch im büro, restaurant ... möchte ich nicht mit blutberschmierten händen neben den anderen frauen am waschbecken stehen. wie gesagt, auch hygienetechnisch ein echtes problem.
    zwei freundinnen von mir hatten es auch ausprobiert, die haben beide auch gleich wieder damit aufgehört, aus denselben gründen.
    und ganz besonders "schön" wirds dann bei unisex-toiletten mit gemeinsamem waschbecken ... :-(
  • schrieb am 30.11.2013 um 21:01
    Ich habe meinen Mooncup seit Jahren in Gebrauch und keine Probleme mit der Hygiene oder gar blutverschmierte Hände gehabt. Beim Entfernen des Cups sollte man das gute Stück natürlich nicht zusammenpressen oder umstülpen:).
    Ob das Ganze "eklig" ist oder nicht, muss jede für sich entscheiden.
    Ich finde Tampons vom hygienischen Aspekt her bedenklicher.
  • schrieb am 01.12.2013 um 18:22
    mh, gibt ja auf toiletten auch klopapier... und ist übungssache, dass man ihn voll rauskriegt ohne dass er ausläuft. ich finds gut zu sehen, wie viel blut ich verliere.
  • schrieb am 25.06.2014 um 15:52
    Ich bin neu auf den Artikel gestoßen und finde ihn auch sehr interessant. wie auch viele vor mir muss ich gestehen, dass ich mir weder GEdanken darüber gemacht habe, noch etwas davon gehört habe. Es wäre wirklich toll wenn die Frauenärzte einen darauf aufmerksam machen würden. Wenn ich mir die Kommentare durchlesen muss ich sagen, dass die Mehrheit sehr zufrieden ist mit dem Cup. Danke für den tollen Artikel!
  • schrieb am 28.11.2014 um 18:55
    Ich habe eine allgemeine Frage an euch Expert(innen) da draußen: ich benutze nun auch schon seit einiger Zeit den DivaCup und bin sehr zufrieden. Der Wechsel von Tampons auf Cup lohnt sich absolut - hinsichtlich Müllvermeidung, Finanzen und vor allem Wohlbefinden!

    Waschbare Binden benutze ich nicht, aber seit kurzem waschbare Abschminkpads. Diese kriege ich aber einfach nicht richtig sauber. Habe sie jetzt schon vor dem Waschen in kochendem Wasser + einem TL Waschsoda eingeweicht und anschließend im Intensiv-Flecken-Programm bei 60 Grad gewaschen (+ Frosch-Flüssigwaschmittel + Essig) und trotzdem haben sie noch graue Mascara-Flecken. Hygienisch ist das wahrscheinlich unbedenklich, sieht aber doof aus.

    Mit der Chemie-Keule möchte ich das natürlich ungern angehen.
    Habt ihr Tipps für mich?
  • schrieb am 03.05.2015 um 16:36
    Abwaschbare Microfaser-Tücher sind eine super Alternative zu Einweg-Pads, das Abschminken erfolgt lediglich mit lauwarmem Wasser und eben einem Microfaser-Tuch (gibt's bei Amazon schon ab 13,99€ für 4er pack). Make up, Mascara, Lippenstift wird restlos entfernt. Wasserfeste Schminke nütze ich nicht, drum weiß ich nicht genau, ob das auch gut funktioniert. Bei 30 Grad Wäsche werden die Tücher wieder strahlend weiß.
  • schrieb am 19.08.2015 um 14:50
    Der Artikel vergisst die Freie Menstruation zu erwähnen. D.h. einfach das Blut auf der Toilette beim Klogang rauslassen. Erfordert ein bisschen Übung und tw. häufigere Toilettenbesuche, soll aber sogar Menstruationsschmerzen lindern!
  • schrieb am 16.02.2016 um 12:21
    Hallo, wir sind ein kleiner Tante-Emma-Laden mit unverpackten Lebens- und Haushaltsmitteln. Im Januar haben wir erstmalig unsere Eigenmarke ruu - Hygiene aus Stoff im Laden verkauft. Nun möchten wir noch einen Schritt weitergehen und uns vergrößern. Dafür haben wir auf Startnext eine Crowdfunding gestartet: https://www.startnext.com/ruu-stoff-gegen-muell
    Schaut doch mal rein. Wir freuen uns über jeden FAN, jede Unterstützung und über jedes Weitersagen!
  • schrieb am 17.02.2016 um 12:37
    Hallo,
    wir stellen selbst Stoffbinden aus Hanf her.
    Um uns zu vergrößern haben wir ein Crowdfunding auf startnext gegründet.
    Schaut doch mal vorbei: https://www.startnext.com/ruu-stoff-gegen-muell

    Wir freuen uns über jeden FAN, jede Unterstützung und jedes weitersagen!
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