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Martin Tillich

Martin Tillich hat Soziologie, Philosophie & Psychologie studiert und gehört seit 2010 zu Utopia.de. Er schreibt, weil er die Dinge nicht so hinnimmt, wie sie sind.


Selbst denken: Eine Anleitung zum Widerstand

Wir haben ja keine Wahl. Wir haben nur eine gute Ausbildung, ein im Weltmaßstab exorbitantes Einkommen, Nahrungsmittel im Überfluss und jede Menge Freiheiten. Aber gegen die Zerstörung der Welt können wir natürlich nichts tun. Oder? Wenn Sie sich nicht mehr länger für doof und inkompetent erklären wollen, lesen Sie Harald Welzers Anleitung zum Widerstand. Weiterlesen


Gegen Atomkraft – ein unsachlicher Kommentar

Dieser Text wurde geschrieben als sich die schwarz-gelbe Regierung im September 2010 auf eine Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke geeinigt hat. Als im Frühjahr 2011 die Tragödie in Fukushima ihren Lauf nahm, hat er sich rasch im Internet verbreitet. Der Reaktorunfall jährt sich heute zum zweiten Mal. Ein trauriger Tag – aber der richtige Zeitpunkt, an das uns umgebende Sinnbild moderner Selbstzerstörung zu denken. Weiterlesen


Wir sind Billig-Fleisch!

Bald sind wir endlich wieder Weltmeister. Wie der BUND anlässlich des neuen „Fleischatlas“ feststellte, ist Deutschland auf dem Weg zum größten Fleisch-Exporteur der Welt. Leider ist das keine Erfolgsgeschichte, sondern eine von Tierleid, Umweltzerstörung und globaler Ungerechtigkeit. Haben wir das wirklich nötig? Ein Plädoyer für die Fleischwende. Weiterlesen


In Afrika verhungern Kinder, was kann ich dafür?

Ein Kind, das heute verhungert, wird ermordet. Mit diesem radikalen Perspektivwechsel bekämpft Jean Ziegler unsere kannibalistische Wirtschaftsordnung. Barbarische Banken, gewissenlose Wirtschaftskonzerne und widersinnige internationale Vereinigungen brandmarkt er als die Schuldigen für den Hunger der Welt. Aber reicht die Verantwortung auch bis zu jedem Einzelnen von uns? Weiterlesen


Meine kleine Farm Meine kleine Farm

Hallo glückliches Schwein, Dich will ich essen

Wurst hat kein Gesicht. Können wir guten Gewissens Fleisch essen und tierquälerische Massentierhaltung tolerieren, weil wir die geschlachteten Tiere nicht persönlich kennen? Die Initiativen „Meine kleine Farm“ und „Pick a Pig“ wollen das jetzt ändern: mit gnadenloser Transparenz beim Fleisch-Konsum. Weiterlesen


Tom Hodgkinson: Selbstversorger im Müßiggang

Vorsicht, wenn Sie Tom Hodgkinson gelesen haben, wollen Sie morgen vermutlich nicht mehr zur Arbeit gehen. Der Brite feiert die Faulheit und hält nicht viel von der modernen Arbeitswelt. Sein neues Buch ist eine Inspirationsquelle für alle unzufriedenen „Lohnsklaven“, die ihre "Work-Life-Balance" endlich mal anders gewichten wollen. Weiterlesen


Meinen Grabstein soll kein Kind geschlagen haben

Würden Sie sich schockgefrieren oder im Recycling-Sarg aus Pappe unter die Erde legen lassen? Neue Bestattungsarten und ungewöhnliche Materialen machen Öko-Beerdigungen möglich. Aber bleibt bei „Öko bis in den Tod“ genügend Platz für Pietät? Utopia diskutiert über ein Thema, das mindestens bis an die Grenzen geht. Weiterlesen


(Glückliche tote) Tiere essen? Ein Plädoyer für bewussten Konsum

Tiere Essen macht Vegetariern Spaß! Denn Jonathan Safran Foers Buch wird vielen Fleischessern den Appetit verderben - das meint Utopia-Redakteur Martin Tillich. Nach einer Kurz-Rezension zu "Tiere Essen" stellt er sein Plädoyer für bewussten Konsum vor: Dürfen wir glückliche tote Tiere essen? Weiterlesen