Trends der Biofach 2017

Foto © NuernbergMesse / Thomas Geiger

Vom 15. bis 18. Februar 2017 versammeln sich auf der Biofach mehrere Tausend Aussteller aus fast hundert Ländern, um ihre neuen Produkte vorzustellen.

Allen gemeinsam ist: sie tragen das Bio-Siegel. Zu den Trends der Messe gehören Convenience-Produkte, sozusagen „das übliche aus dem Supermarkt, nur eben in Bio“. Großer Hype auch um die Geschmacksrichtung Kokos. Weiterhin im Trend: Superfoods, Algen und Frei-von-diesem-und-jenem-Produkte.

Utopia stellt dir in der Bilderstrecke einige Highlights vor: Schokoladenaufstrich ohne Palmöl, Milch oder Nüsse, Smoothies in allen Formen (sogar als Pulver), Spätzle aus Soja, Müsli mit Herkunftscode, Wirsingschips und Birkenwasser, Sinnvolles und Unsinniges:

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Hier nochmal das lustige Video des „Biowandlers“ von 2016, der alle konventionellen in Bio-Waren verwandeln kann – das hätten wir doch alle gern:

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(3) Kommentare

  1. Man kann natürlich auch noch über die Sinnhaftigkeit des „Sinnhaftigkeitsfaktors“ diskutieren.
    Ein Dressing welches mit Hausmitteln nachgemischt werden kann, erhält eine niedrigere Bewertung als diese „echt innovativ(en) und bereichernd(en)“ Semmelbrösel mit ein paar Kräutern und Gewürzen?
    Wobei der Vollständigkeit halber eigentlich auch zu erwähnen wäre, dass in den anderen Bröseln u.a. auch Fruchtgranulate „(leider aus Konzentrat)“ sowie Zucker („Rohrohrzucker*“, „Plamzucker*“) und „Weizenmehl* Type 550“ enthalten sind. Der Verarbeitungsgrad ist, im Gegensatz zur Regionalität der Zutaten, also auch noch recht hoch. Naja.
    Fazit: Wer’s braucht: Den Sinnhaftigkeitsfaktor von Utopia

  2. Es hat schon seinen Sinn, dass nur Fachbesucher zugelassen sind.
    Wenn man z.B. auf der Internorga sieht, wie die Leute taschen- und beutelweise alles herausschleppen, was nicht niet- und nagelfest ist.
    Ähnliche Bilder gibt es auch am Samstag auf der Biofach. Dort sind Massen von privat anmutenden Besuchern unterwegs (vermutlich Ladner mit Kind und Kegel) und reißen sämtliche Ausstellungsmuster aus den Regalen. Dass diese Sachen eigentlich nicht zum Mitnehmen sind…wen kümmert’s? Echtes fachliches Interesse ist nicht zu erkennen.
    Passt nicht ganz zum Artikel, musste aber mal gesagt werden. 🙂

  3. Bin schon erstaunt, wie viel verarbeitete Lebensmittel auf der Biofach angeboten wurden. Viel mehr sollten regionale Anbieter gestärkt werden, um Umwelt und Klima zu schonen. Da gibt es noch viel zu tun.

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