Kein Witz: Coca-Cola will Cannabis-Drinks herstellen

Foto: CC0 Public Domain / Pixabay

Eine eisgekühlte Coca-Cola mit Cannabis trinken – das wird vielleicht schon bald möglich sein. Die Coca-Cola-Company hat offenbar Pläne, Cannabis-Softdrinks herzustellen.

Coca-Cola sucht neue Geschäftsfelder – erst vor kurzem kündigte der Konzern an, die Kaffeekette „Costa Coffee“ zu kaufen. Nun macht Coca-Cola mit einem neuen Plan Schlagzeilen: Dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg zufolge verhandelt der Getränkehersteller aktuell mit Aurora, einem der größten Cannabis-Hersteller in Kanada. Demnach will Coca-Cola cannabishaltige Getränke entwickeln.

Die Getränke würden allerdings keinen Rausch verursachen, da sie mit dem Wirkstoff Cannabidiol hergestellt werden sollen. Im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) gilt Cannabidiol als kaum psychoaktiv, macht also nicht high oder süchtig. Dafür könnten Cannabisgetränke jedoch Entzündungen, Schmerzen und Krämpfe lindern, schreibt Bloomberg.

Coca-Cola verrät noch  nichts

Die Verhandlungen zwischen Coca-Cola und Auroa sind dem Online-Portal zufolge schon „ziemlich weit fortgeschritten“. Die beiden Unternehmen selbst äußerten sich aber nicht konkreter zu den Plänen.

Die gesamte Getränkebranche scheint derzeit im Umbruch zu sein – in der letzten Zeit haben die großen Konzerne viel Geld in neue Fusionen investiert:

  • Coca-Cola kauft die Kaffeemarke Costa für 5,1 Milliarden Euro
  • PepsiCo übernimmt die Wasserprudler-Marke Sodastream für 2,8 Milliarden Euro
  • Nestlé tut sich mit Starbucks zusammen – und kauft Vermarktungsrechte für 7,15 Milliarden Euro

Der Grund für die Investitionen in Milliardenhöhe: „Konsumenten wollen weiterhin mehr Geld für Getränke ausgeben. Sie wollen einfach größere Vielfalt“, sagte CEO Quincey in Bezug auf die Coca-Cola-Übernahme von Costa.

Cannabis als neues Trendprodukt?

Es geht also darum, neue und möglichst ungewöhnliche Getränke zu entwickeln – Cannabis als Zutat scheint da gerade richtig zu kommen. Klar: Cannabis, das nur Cannabidiol und kein THC enthält, kann eine sinnvolle Alternative zu chemischen Schmerzmitteln sein. Fraglich ist, ob man es dazu trendgerecht in Form eines süßen Softdrinks konsumieren muss.

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