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(45) Kommentare

  1. Ich verfolge die Internetseite Utopia seit der ersten Stunde und ich habe das Gefühl, dass die Artikelqualität, insbesondere die in den Newslettern angepriesen werden, stetig abnimmt. Zum Einen liegt es vermutlich daran, dass es nicht täglich bahnbrechende nachhaltige News gibt und sich die Themen mit der Zeit „abnudeln“. Was ich jedoch nicht verstehe ist, wieso Utopia immer häufiger nur noch den verbietenden Moralapostel spielt und zum anderen mehr Überschriften à la Privatfernsehen mit den 10 schlimmsten, 10 größten, 10 schlechtesten generiert. Was ist an einer freundlichen, beratenden Umgangsweise so verkehrt? Die Überschrift „10 Lebensmittel, die du im Herbst und Winter besser meiden solltest“ passt auf jeden Fall zu beiden Kritikpunkten und ist inhaltlich m. M. nach auch eher mäßig.

  2. Es nützt doch nichts, sinnvolle Themen zurückhaltend, grau und bieder zu präsentieren, denn dann kann man es ja gleich sein lassen – an ungehörten Stimmen fehlt es im Bereich der Nachhaltigkeit ja nun wirklich nicht. Und Privatfernsehen soll offenbar per se schlecht sein?!? Im Zusammenhang mit einem Moralapostel-Vorwurf natürlich spannend….

  3. Ja, natürlich sind es sinnvolle Themen und sie anders zu präsentieren (z. B. andere Überschrift, umfassender recherchiert, weniger Rechtschreib- bzw. Inhaltsfehler) heisst ja nicht, dass es „zurückhaltend, grau und bieder“ sein muss!

  4. Pit, Du meinst, dass wir mittlerweile so abgestumpft sind, dass uns nur noch Bildzeitungs-Titel berühren? Vielleicht hast Du recht. Das wäre allerdings sehr traurig, und in diesem Fall ist die Welt (so, wie WIR sie benötigen) wohl sowieso nicht mehr zu retten.
    Einzig tröstlich ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass sich rund um Tschernobyl mittlerweile eine paradiesische Tier- und Pflanzenwelt entwickelt hat. Allein die Anwesenheit des Menschen scheint für diese Welt schlimmer zu sein als explodierende Atomkraftwerke.

  5. Dieser Meinung möchte ich mich gern anschließen. Auch ich wünsche mir inhaltlich besser und interessanter recherchierte Artikel. Immer öfter lösche ich diese, ohne sie vorher zu lesen. Bitte etwas spannender und WESENTLICHER ! Vielen Dank !

  6. diese art von ‚hinweisen‘ ist aus dem amerikanischen uebernommen… wo man die dummen und einfaeltigen ueber das belehrt was sie zu hause und in der schule nicht gelernt haben… glauben die sensationsgeilen ‚werbefachleute‘ …. das utopia auch dieses konzept, wie andere ‚medien‘ ebenso, uebernimmt ist doch klar – denn auch die koepfe dieser ‚helfer der menschheit ‚ sind infiziert… und derartige positionen sind nicht einfach zu behaupten, da muss schon zucht und ordnung herrschen wenn man als moralapostel und menschheitsbegluecker seinen hilflosen mitbuergern den richtigen weg weisen will… lol
    frueher oder spaeter landen alle in der falle des totalitaeren ‚gurus‘ der die alleinselig machende wahrheit gepachtet hat…

  7. Das geht mir genauso. Auch ich wünsche mir inhaltlich besser recherchierte Beiträge und nicht wie Du sagst die „10 schlimmsten, 10 größten, 10 schlechtesten,“ usw. Was maßt sich Utopia da eigentlich an, es immer besser zu wissen?

    Und zur gleichen Zeit als uns gesagt wird jetzt keine Erdbeeren zu essen, erscheint bei den „Unternehmen auf Utopia“ die Erdbeerwoche®. Mir scheint hier hat jemand sicher den Überblick, vielleicht sogar den Durchblick verloren.

  8. Ja, genau. Dem kann ich nur zustimmen. Langsam wird es oede mit den 10 diese und 10 jene… Das mit den Aepfeln aus Neuseeland tue ich mir jedoch auch nicht an und Erdbeeren gehoeren im Winter wirklich nicht auf den Tisch! Ausser zu Weihnachten vielleicht? Ausnahmen bestaetigen die Regel und das macht es leichter auf dauer umweltfreundlich und nachhaltig einzukaufen.

  9. Artikel wie dieser und auch Bildergalerien sind bei vielen Zeitungen beliebte Mittel um die Klicks hochzutreiben. Werbeanzeigen auf einer Seite, die viel angeklickt wird, können einfach teurer verkauft werden. Ich tue utopia gerne den Gefallen herum zu klicken, was die Qualität und die Stimmung der Artikel angeht, gebe ich km aber absolut recht. Wir werden mit Verboten und Verzichtsforderungen die allermeisten Menschen nicht erreichen.
    Eine schöne Alternative, was die Rhetorik angeht, ist cradle to cradle um Michael Baumgart. Unheimlich inspirierend und motivierend, und der Beweis, dass wir uns von der Negativitis im Nachhaltigkeits-Diskurs wirklich langsam verabschieden können.

  10. Der Alternativvorschlag für frische Tomaten enthält einen gavierenden Fehler: Einweggläser sind die mit Abstand klimaschädlichste Verpackung – abgesehen ist das Produkt zusätzlich erhitzt. Warum nicht getrocknete Tomaten – auch wenn die leider meist auch nicht ohne Kunststoff-Verpackung auskommen.

  11. Wozu soll ich hier Warnungen vor vergifteter “konventioneller” Kost lesen? Das ist doch eh klar und hier viel zu ausführlich! Wir kaufen seit 30 Jahren nur biologisch und deshalb will ich auch nur in diesem Rahmen Tipps lesen.

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