Lasten-Fahrrad statt Zustellfahrzeug: das sollten mehr Online-Shops machen

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Drohnen sollen Onlineshoppern die Pakete zustellen? Hype-Unfug! Wir wären doch schon froh, wenn in der Logistik öfter mal ein Lasten-Fahrrad eingesetzt würde. Und der Ökoversender Memo zeigt, dass das geht.

Gewerbe- und Privatkunden innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings werden schon seit Anfang Dezember 2016 vom Online-Shop Memo mit Elektro-Lastenrädern des Fahrrad-Logistikers Velogista beliefert.

Die Lieferung per Lasten-Fahrrad macht den Transport auf der letzten Meile bis zur Haustür des Kunden schneller, umweltfreundlicher und gesundheitsverträglicher als die Zustellung per LkW oder Transporter.

Jetzt erweitert Memo, Versandhändler für nachhaltige Büro- und Alltagsprodukte, seine Zusammenarbeit mit Kurier-, Express- und Paketdiensten und beliefert per Lasten-Fahrrad auch Privat- und Gewerbekunden in der Nürnberger Südstadt mit Elektro-Lastenrädern von DPD.

Lasten-Fahrrad statt Zustellfahrzeug in Nürnberg

Im Innenstadtbereich hat die Fahrrad-Zustellung gegenüber einer Belieferung mit herkömmlichen Zustellfahrzeugen klare Vorteile:

  • Elektro-Lastenräder fahren im Betrieb emissionsfrei,
  • es entstehen lokal keine Feinstaub- und Stickoxidbelastungen für die Bewohner und
  • der Verkehrslärm wird deutlich reduziert.
  • Und weil auch die Parkplatzsuche entfällt, sind die Zusteller meist auch noch schneller am Ziel.

Mittlerweile stellt die Memo AG (Memo.de, Memolife.de) rund 50 Pakete pro Tag per Elektro-Lastenfahrrad zu und arbeitet am Ausbau auf weitere Städte. Aktuell wird z.B. in Hamburg ein entsprechender Partner gesucht.

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