Behörden warnen vor Wasserkontakt: Tausende Fische verenden in der Oder

Behörden warnen vor Wasserkontakt: Tausende Fische verenden in der Oder
Foto: Unsplash / Nadine Redlich

Noch ist die Ursache nicht geklärt, doch die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits wegen eines möglichen Umweltdelikts: In der Oder sterben derzeit Fische, auch wurde eine giftige Substanz gefunden.

Ein großes Fischsterben in der Oder beunruhigt Behörden in Brandenburg an der Grenze zu Polen. Tausende tote Fische wurden in dem Fluss entdeckt, ein Teil davon auf Höhe der Stadt Frankfurt (Oder) und umliegender Orte. Die Staatsanwaltschaft Wroclaw (Breslau) ermittelt wegen eines möglichen Umweltdelikts.

Sind Giftstoffe auf polnischer Seite ins Wasser gelangt? Die genaue Ursache des massiven Fischsterbens blieb bislang unklar. Jedoch konnte eine polnische Behörde an zwei Stellen eine giftige Substanz feststellen. Die Untersuchungen sollten aber weitergehen. Die Stadt Frankfurt (Oder) und der Landkreis Märkisch-Oderland empfahlen am Mittwoch, den Kontakt zu Oder-Wasser zu meiden und keinen Fisch aus dem Fluss zu essen.

Angler:innen entdeckten tote Fische am Ufer

Bereits Ende Juli kam es polnischen Medien zufolge zu ersten Berichten über Angler:innen, die tote Fische am Ufer gefunden hatten. Inzwischen sind es nach Behördenangaben Tausende, die zunächst in Niederschlesien, inzwischen aber auch in der Wojwodschaft Lubuskie weiter nördlich gefunden wurden.

Angler, die mehrere Tonnen toter Fische aus dem Fluss gefischt hatten, sprachen von einer „ökologischen Tragödie“. Bislang gebe es keine belastbaren Informationen über die Ursachen und die Konzentration eventueller Schadstoffe an den unterschiedlichen Flussabschnitten, hieß es von der Stadt Frankfurt (Oder).

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