Rossmann, Lidl und dm: Was wir von deren Engpässen lernen können

Engpässe bei Lidl, dm und Rossmann.
Foto: CCO Public Domain / unsplash - K. Mitch Hodge

Toilettenpapier, Zahnpasta und Nudeln brauchen wir fast täglich. Doch jetzt herrscht Knappheit, denn Regale bei Rossmann, Lidl und dm sind leer. Trotzdem gibt es keinen Grund zur Panik.

Schon wieder haben wir leere Supermarktregale. Erst vor 1,5 Jahren, nach dem Ausbruch des Corona-Virus, hamsterten Menschen beispielsweise Toilettenpapier und Nudeln.

Diesmal liegt die Knappheit an Lieferengpässen. Wie chip.de berichtet, sind davon Filialen von Rossmann, Lidl, dm und Kaufland im Rhein-Main-Gebiet betroffen. Der Grund ist die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfahlen seit circa zwei Wochen.

Auf Zetteln am Regal werden Kund:innen um Geduld gebeten. Durch das Wasser sind Lagerräume geflutet und die Logistik steht still. Deshalb können Produkte nicht nachgeliefert werden. Besondern betroffen sind Toilettenpapier, Shampoo und Zahnpasta. Es soll Wochen dauern, bis sich die Lage wieder entspannt, schreibt chip.de weiter.

Auch Aldi kann die geplanten Aktionen nicht so anbieten wie geplant. In China ist ein Hafen für Containerschiffe geschlossen – nach einem Corona-Ausbruch.

Utopia meint: Klimawandel ist nicht nur ein paar Grad auf dem Thermometer

Die leeren Regale im Rhein-Main-Gebiet sind kein Grund für Panikkäufe. Bestimmte Produkte zu hamstern würde nur dazu führen, die Lieferketten weiter zu belasten.

Aber dieses Ereignis zeigt, dass Klimawandel nicht nur bedeutet, dass wir auf weiße Weihnachten verzichten müssen, weil im Winter kaum noch Schnee fällt, oder dass es im Sommer ein paar Grad heißer wird. Sondern Klimawandel kann eben auch einen direkten Einfluss auf unsere Lebensmittelversorgung haben.

Bisher leben wir sehr privilegiert und sind von Umweltkatastrophen wie Überflutungen weitestgehend verschont geblieben. Jetzt erleben wir, wie es ist, der Naturgewalt ausgesetzt zu sein. Dadurch bekommen wir einen Einblick, wie das in Regionen ist, die Naturkatastrophen häufiger ausgesetzt sind.

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