Ohne: So sieht’s aus in Münchens plastikfreiem Supermarkt

Bild: Facebook / BR

Im Februar 2016 hat der verpackungsfreie Supermarkt „Ohne“ in Münchnen eröffnet. Wie ist es denn, so ganz ohne Plastikfolie und PET-Flaschen einzukaufen? Das Bayerische Fernsehen hat es sich angesehen.

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(10) Kommentare

  1. Da ich mal die Gelegenheit hatte, mehrere Stunden lang die Obst- und Gemüseabteilung eines Supermarktes zu beobachten, möchte ich keine unverpackten Lebensmittel kaufen. Es gibt sicher keine unverpackte Tomate und keinen unverpackten Apfel, die nicht von mindestens 20 Kunden angefast wurden. Da bekanntermaßen viele nach der Toilette die Hände nicht waschen, graust es mir nun vor unverpackten Lebensmitteln. Vielleicht wäre es möglich, mit Bindfaden angebundene Zangen -wie manchmal bei Semmeln- anzubringen und das Begrapschen mit der bloßen Hand zu unterbinden, z.B. mit einem Schild „Anfassen verpflichtet zum Kauf“.
    Schade, denn eigentlich möchte ich auch keinen Plastikmüll nach Hause tragen.

    • Der Schaden, den Plastik anrichtet ist verhältnismäßig sicher größer, als der Ekel, den eventuell angegrapschtes Obst oder Gemüse, das man sowieso vor dem Verzehr abwäscht, in Ihnen auslöst, meinen Sie nicht? Das ist in meinen Augen sowas von Etepetete lieber auf schädliche Verpackungen zu setzen, anstatt sich und der Umwelt einen Gefallen zu tun und eben die Lebensmittel mit Wasser abzuwaschen. In Berlin gibt’s sowas schon seit geraumer Zeit und es sollten noch viel mehr Läden umsetzen. Aber der Mensch ist nun mal bequem, nicht wahr..

    • was das anfassen der Ware betrifft: ich habe noch von keiner Seuche gehört die durch angefasste Ware ausgelöst wurde. Der Ekel findet im Kopf statt. Man kann die Ware abwaschen z.T. auch heiß, man kann sie kochen etc. . Wir sollten uns viel mehr Gedanken machen was “ in “ der Ware ist, wie Pflanzenschutzmittel usw. Ein gesunder Körper wird auch mal mit ner Bakterie fertig.

      • Sehe ich auch so und wenn man sich klar macht, daß das Obst auch schon vor dem Verpacken durch x ungewaschene Hände geht, dann ist das wirklich nur ein psychologischer Effekt.
        Und diese Bakterien haben dann innerhalb der Verpackung ein ganz tolles Klima zur weiteren Entfaltung. 😉

  2. Mich wundert auf einmal die Werbung für Media Markt und sky, dass die hier herkommt ist für mich nicht nachvollziehbar, ich gehe dann mal woanders hin, da sehe ich, dass hier die Teilnehmer nicht gefragt wurden, Utopie gestorben. „Just another advertisementportal.“

    • Hallo Daniel,

      Utopia.de finanziert sich zu einem Teil auch über Werbung – wie jedes andere Medium auch. Wir testen auf mobilen Geräten gerade eine andere Werbeeinbindung. Das kann erklären, dass die Werbung hier noch nicht unbedingt ganz zu uns paßt. Das versuchen wir aber gerade zu optimieren. Mehr zu unseren Werbeformen und Hintergründen gibt es hier: https://utopia.de/0/ueber-utopia

      Viele Grüße vom Utopia-Team

  3. Super Sache!!! 🙂 Beim nächsten München-Besuch ist das definitiv ein Fixpunkt! In Wien haben wir ja die Mass-Greisslerei, die hat ein ähnliches Konzept. Hoffentlich gibt es bald noch mehr solche verpackungsfreien Supermärkte!

  4. Ich finde es auch unhygienisch wenn alle Leute das Obst anfassen. In Spanien ist es so dass ein Mitarbeiter das Obst und Gemüse für dich abwiegt und einpackt. Da könnte man einführen alles direkt in die Stofftasche zu packen und die Wiegezettel auf ein Blatt zu kleben.

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