Apfelknödel: Ein fruchtig-frisches Rezept

apfelknödel
Foto: Victoria Clauß / Utopia

Apfelknödel kannst du mit nur wenigen Zutaten zubereiten und sie schmecken sehr fruchtig. Sie sind eine schnelle Alternative zu Apfelstrudel, Marillenknödel und Co.

Bei diesem Rezept brauchst du für die vegetarische Variante Butter und Eier. Achte beim Kauf darauf, dass diese Zutaten ein Bio-Siegel tragen, wie Demeter, Bioland oder Naturland. Damit trägst du dazu bei, dass die Tiere artgerechter gehalten werden und die Eier aus Betrieben ohne Kükenschreddern kommen. Außerdem kannst du frei wählen, welchen Mehltyp du verwendest. Die Mehlsorten kannst du dabei eins zu eins verwenden, austauschen oder mischen.

Am Ende zeigen wir dir, wie du Apfelknödel auch vegan zubereiten kannst.

Auch bei den Äpfeln solltest du darauf achten, dass sie saisonal und regional sind. Damit unterstützt du nicht nur Obstbäuer:innen aus deiner Region, sondern trägst auch zu einer besseren Klimabilanz bei. Doch auch wenn Äpfel aus der Region fast das ganze Jahr über erhältlich sind, solltest du sie am besten nur im Herbst nach der Ernte kaufen. Weitere Infos findest du hier: Warum regionale Äpfel nicht immer die bessere Wahl sind.

Apfelknödel: Ein fruchtig-frisches Rezept

Für die Apfelknödel brauchst du nur wenige Zutaten.
Für die Apfelknödel brauchst du nur wenige Zutaten.
(Foto: Victoria Clauß / Utopia)
  • Zubereitung: ca. 10 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 15 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 10 Minuten
  • Menge: 4 Portion(en)
Zutaten:
  • 450 g Äpfel (fest und säuerlich)
  • 150 g Mehl
  •  1 Ei oder EL Apfelmus
  • 100 g Butter oder Margarine
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zimt
Zubereitung
  1. Schäle die Äpfel und reibe sie anschließend grob mit einer Reibe.

  2. Der Teig der Apfelknödel ist sehr feucht.
    Foto: Victoria Clauß / Utopia

    Gebe die geriebenen Äpfel zusammen mit dem Mehl und dem Ei in eine Schüssel und vermische das Ganze zu einem feuchten Teig.

  3. Lasse den Teig etwa 15 Minuten ruhen.

  4. Forme danach aus dem Teig gleich große Knödel und gib sie in kochendes Salzwasser. Koche die Apfelknödel 10 Minuten.

  5. Erhitze währenddessen die Butter und schmelze darin den Zucker. Gib außerdem noch Zimt dazu. Dieses Gemisch ergibt später die Soße zu deinem Apfelknödel.

  6. Gib die Apfelknödel nach dem Kochen in ein Sieb und lasse sie ein paar Minuten abtropfen.

  7. Zum Schluss gibst du einen Apfelknödel auf einen Teller und garnierst ihn mit deiner Butter-Zucker-Zimt-Soße.

Apfelknödel: Eine vegane Variante

Der fruchtige Apfelknödel und die Butter-Zucker-Zimt-Soße ergänzen sich gut und ergeben eine leckeres Gesamtergebnis.
Der fruchtige Apfelknödel und die Butter-Zucker-Zimt-Soße ergänzen sich gut und ergeben eine leckeres Gesamtergebnis.
(Foto: Victoria Clauß / Utopia)

Um eine vegane Variante des Apfelknödels zu kochen musst du folgendes beachten.

  • Das Ei kannst du leicht durch Apfelmus ersetzen. Ein Ei ersetzt du mit einem Esslöffel Apfelmus. Dadurch wird dein Apfelknödel sogar noch Apfel-haltiger. Apfelmus kannst du auch ganz einfach selber machen. Ein einfaches Rezept dazu findest du hier: Apfelmus selber machen: Einfaches Rezept ohne Zucker
  • Die Butter-Zucker-Zimt-Soße kannst du ganz einfach durch vegane Soßenvarianten ersetzen. Zum Beispiel mit selbstgemachten Apfelmus als Soße oder einer veganen Vanillesoße.

Was tun mit übrigen Apfelknödeln?

Bereite die Apfelknödel am besten immer frisch zu, dann schmecken sie am besten. Alternativ kannst du sie gekocht für ein zwei bis drei Tage im Kühlschrank in einem verschließbaren Gefäß konservieren. Vom Einfrieren raten wir dir ab, da gekochte Eier nach dem Auftauen eine andere Konsistenz annehmen und die Knödel deshalb anders schmecken könnten. Wenn du die vegane Variante der Apfelknödel machst, kannst du sie jedoch gekocht einfrieren. Du solltest sie nach dem Auftauen aber auf jeden Fall nochmal erhitzen.

Weiterlesen auf Utopia.de:

** mit ** markierte oder orange unterstrichene Links zu Bezugsquellen sind teilweise Partner-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös. Mehr Infos.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: