Basilikumöl: Anwendung, Wirkung und wie du es herstellst

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Basilikumöl wird aus Basilikumbättern und -blüten gewonnen. Was wenig bekannt ist: Er wird seit Jahrtausenden auch in anderen Bereichen außer der Küche angewandt und hat viele heilende Wirkungen.

Die Anwendung von Basilikumöl

Die Anwendung von Basilikumöl reicht von Küche bis hin zu Wellness und Heilkunde.
Die Anwendung von Basilikumöl reicht von Küche bis hin zu Wellness und Heilkunde. (Foto: CC0 / Pixabay / kerdkanno)

Basilikum stammt ursprünglich aus Indien. Basilikumöl ist in der Ayurvedischen Küche und Heilkunde weit verbreitet. Es schmeckt gut in Gerichten wie etwa Tomate-Mozzarella-Salat. Du kannst es aber auch als Heilmittel anwenden.

  • Gib dazu zwei bis drei Tropfen Basilikumöl in deinen Tee. Verstärken kannst du die Wirkung, wenn du zudem einen Löffel Honig hinzugibst. Das soll zum Beispiel bei bronchialen Erkrankungen, Erkältung oder Verdauungsproblemen helfen.
  • Zudem kannst du damit inhalieren, was Reizdarm lindern soll und gegen psychische Verspannungen und Nervosität hilft. Gib einige Tropfen Öl in heißes Wasser und inhaliere den Dampf, beispielsweise unter einem Handtuch.
  • Basilikumöl wirkt in verschiedenen Bereichen antientzündlich und entgiftend, was verschiedene Studien zeigen.

Vorsicht: Trage das Öl nicht direkt auf die Haut auf. Dies kann Hautreizungen verursachen. Du kannst es zum Beispiel mit einem milden Olivenöl oder Sonnenblumenöl mischen. In der Schwangerschaft solltest du Basilikumöl nicht anwenden, da es einer Studie zufolge Wehen fördern kann.

Basilikumöl steckt oft auch in folgenden Produkten:

  • in Duftlampen
  • in Kosmetikprodukten
  • in Parfums (aufgrund seines würzigen Dufts)
  • in Massageölen
  • als Kompressenanwendungen
  • Badezusatz. Ein warmes Bad mit Basilikumöl ist zum Beispiel bei Menstruationsschmerzen zu empfehlen.

Weitere Wirkungen von Basilikumöl

Aus den Blättern des Baslilikums wird das Basilikumöl hergestellt.
Aus den Blättern des Baslilikums wird das Basilikumöl hergestellt. (Foto: CC0 / Pixabay / ulleo)

Basilikumöl soll folgende Wirkungen haben:

  • krampflösend
  • beruhigend
  • ausgleichend und stärkend für die Nerven, also ein natürliches Nerventonikum
  • schmerzlindernd
  • durchblutungssteigernd
  • antibakteriell und schleimlösend, weswegen es bei Akne, Schnupfen und Husten eingesetzt wird
  • anregend für die Magensaftproduktion und somit verdauungsfördernd
  • entgiftend
  • stärkend bei der Bildung von Anti-Stress-Hormonen, wodurch es antidepressiv und gedächtnisfördernd wirken soll
  • akut gegen Kopfschmerzen, zum Beispiel kannst du es mit Öl oder Creme gemischt auf die Schläfen geben
  • anregend auf die Bildung weiblicher Hormone und soll somit bei hormonellen Disbalancen und unregelmäßiger Menstruation helfen

Zu den Wirkungen lassen sich nur wenige Studien finden, weswegen die Aussagen nur relativ gemacht werden können. Bei Beschwerden sollte man sich daher nicht allein auf die Wirkung von Basilikumöl verlassen.

Basilikumöl kaufen

Ätherisches Basilikumöl wird in einem Wasserdampfdestillationsverfahren aus Basilikumblüten und -blättern extrahiert. Das ätherische Basilikumöl bekommst du zum Beispiel online im **Avocadostore  in Demeterqualität.

Wie du Basilikumöl herstellst

Basilikumöl macht sich auch als Gewürzöl hervorragend.
Basilikumöl macht sich auch als Gewürzöl hervorragend. (Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Du kannst das Basilikumöl auch selber herstellen. Es handelt sich dann nicht um das ätherische Öl, sondern ein mit Basilikum angereichertes Öl. Das selbsthergestellte Öl kannst du ebenfalls innerlich und äußerlich anwenden, oder Salate damit anrichten.

Zur Herstellung benötigst du:

  • 1 saubere Flasche oder ein großes Schraubglas
  • 2 Hände voll zerhackte Basilikumblätter und -stengel
  • kalt gepresstes Olivenöl oder Sonnenblumenöl

So stellst du Basilikumöl selbst her:

  • Gib den Basilikum in die Flasche oder das Glas.
  • Bedecke den Basilikum komplett mit dem Öl. Das ist wichtig, da dieser sonst schimmeln kann.
  • Schwenke das Öl über einen Zeitraum von vier Wochen jeden Tag einmal.
  • Nach vier Wochen kannst du es filtern und in einer dunklen Flasche ungefähr eine Woche aufbewahren.

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