Burrito-Bowl: Vegetarisches Rezept aus Mexiko

Burrito Bowl
Foto: Nele Finke/ Utopia.de

MIt einer Burrito-Bowl kannst du Burritos neu erfinden. Wie das geht und was du für das schmackhafte vegetarische Rezept benötigst, erfährst du hier.

Bowls sind eine moderne Alternative zu herkömmlichen Mahlzeiten. Dabei gibt es Frühstücks-, aber auch Hauptgerichte. So ist die Burrito-Bowl mit vegetarischem Hack eine gesunde Option für das Mittagessen. Du kannst das Brot weglassen und deine Avocado-Creme selbst herstellen. Außerdem sieht die farbenfrohe Burrito-Bowl schön bunt aus, wenn du verschiedene Gemüsesorten hinzufügst. Natürlich bestimmst du selbst, was am besten in dein mexikanisches Gericht passt. Die Burrito-Bowl passt auch für große Familienessen oder Gäste: Alle befüllen ihre Bowl mit den Zutaten, die sie am liebsten mögen.

Auch für ein schnelles Mittagessen bei der Arbeit eignet sich die Burrito-Bowl sehr gut. Du kannst sie über Nacht in den Kühlschrank stellen und in einer wiederverwendbaren Box transportieren. Hier findest du eine große Auswahl an Behältern für ein Mittagessen außer Haus: Die besten plastikfreien Brotdosen aus Edelstahl, Glas & Holz.

Inzwischen findest du Bowls auch in vielen Frühstückscafés oder Restaurants. Hier kannst du ein weiteres Trendfood-Rezept nachlesen: Buddha Bowl: Einfache Rezepte für das gesunde Trend-Food

Burrito-Bowl: Mit vegetarischem Hackfleisch

Mit frischen Tomaten schmeckt die Burrito-Bowl besonders lecker.
Mit frischen Tomaten schmeckt die Burrito-Bowl besonders lecker.
(Foto: Nele Finke/ Utopia.de)
  • Zubereitung: ca. 40 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 10 Minuten
  • Menge: 4 Portion(en)
Zutaten:
  •  1 rote Chillischote
  • 1 EL Olivenöl
  • 600 g Vegetarische Hackfleischalternative
  •   Salz
  •   Pfeffer
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 4 Stück Tomaten
  • 400 g Mais
  •  1 Avocado
  •  1 Limette
  • 200 g Schmand
  •  4 Vollkorntortillas
Zubereitung
  1. Wasche zuerst die Chilischoten, halbiere und entkerne sie. Schneide sie dann in feine Stücke.

  2. Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne und brate darin bei mittlerer bis hoher Hitze das vegetarische Hackfleisch an. Füge für den Geschmack die Chili, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel hinzu.

  3. Wasche nun die Tomaten und gieße das Wasser aus den Maisdosen ab, indem du den Inhalt in ein Sieb füllst. Spüle den Mais noch ab und lasse ihn dann abtropfen.

  4. Für die selbstgemachte Guacamole benötigst du zunächst eine Avocado. Halbiere diese, entferne den Kern und zerstampfe sie mit einer Gabel in einer weiteren Schüssel. Presse außerdem den Saft der Limette aus.

  5. Nun kannst du die Avocado, den Limettensaft und 200 Gramm Schmand in der Schale verquirlen. Schmecke die Guacamole mit Salz und Pfeffer ab.

  6. Wenn du deinen Burrito besonders gern mit Tortilla-Brot isst, soll dieses auch in der Bowl nicht fehlen. Gesund ist es, Weizenvollkorntortillas zu wählen. Diese gibt es auch als Dinkelalternative. Rolle sie für das Rezept zunächst auf und schneide sie in kleine Stücke, sodass du mehrere circa zwei Zentimeter breite Rollen erhältst. Wärme sie dann kurz – etwa drei Minuten – im Ofen oder Toaster auf, sodass das Brot noch weich bleibt. 

  7. Fülle alle zutaten in die Bowl, gib die Brotrollen darauf und serviere alles mit der Avocado-Creme. Besonders schmeckt die Burrito-Bowl, wenn die vegetarische Hackalternative noch warm ist.

Zutaten und Variationen der Burrito-Bowl

Alle Zutaten ergeben eine schöne Farbkombination.
Alle Zutaten ergeben eine schöne Farbkombination.
(Foto: Nele Finke/ Utopia.de)

Vegetarische Hackfleischalternativen: Vegetarisches Hackfleisch kannst du nicht nur in vielen Läden erwerben, du kannst es sogar selbst machen. Auf Utopia findest du hierfür ein Rezept: Vegetarisches Hackfleisch: Rezept für den Fleischersatz. Für Veganer:innen gibt es auch mehrere Fleischalternativen, die in diesem Artikel zu finden sind: Öko-Test veganes Hackfleisch: Alle „guten“ sind bio

Avocado: Da Avocados aus Mittel- und Südamerika stammen und damit weite Transportwege zurücklegen, ist der Kauf im Supermarkt nicht umweltfreundlich. Mehr Informationen zur Problematik der Frucht liest du in folgendem Artikel: Avocado kaufen oder nicht? Wichtige Fakten zu Umwelt, Bio & mehr.

  • Allerdings gibt es auch Avocados aus europäischem Anbau – achte beim Einkauf also auf die Herkunft.
  • Des weiteren empfehlen wir, Avocados mit Bio-Siegel zu bevorzugen. So gehst du sicher, dass beim Anbau keine chemisch-synthetischen Pestizide verwendet wurden, welche Artenschutz, Bodenschutz und deine Gesundheit beeinträchtigen können.
  • Wenn du Avocados aus ökologischen Gründen nicht kaufen möchtest, kannst du die Pflanze selbst züchten. Wie das funktioniert, erfährst du hier: Avocadokern einpflanzen und Avocados züchten.
  • Da dies allerdings sehr aufwendig ist, kannst du die Avocado durch regional angebaute Erbsen ersetzen. Das Rezept für Erbsen-Guacamole findest du hier: Erbsen-Guacamole: Rezept für die regionale Alternative

Achte auch beim Kauf von Tomaten und Mais auf Bio-Qualität. Das garantiert dir unter anderem, dass im Anbau keine chemisch-synthetischen Pestizide verwendet wurden. Außerdem solltest du auf das Herkunftsland achten und eine möglichst kurze Lieferstrecke wählen, um CO2-Emissionen einzusparen. Optimal sind in diesem Fall frische und regional angebaute Produkte.

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