Einschlafhilfe: praktische Tipps um schneller einzuschlafen

Einschlafprobleme
Foto: Colourbox.de

Einschlafprobleme hat jeder mal. Mit ein paar einfachen Einschlafhilfen kannst du es schaffen, schneller zu Ruhe zu kommen. Wir verraten dir hilfreiche Tipps, die beim Einschlafen helfen.

Wichtige Einschlafhilfe: die richtige Abendkost

Etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen solltest du nach Möglichkeit nicht mehr essen. Denn wenn der Magen noch arbeitet, hast du schlechtere Chancen, einzuschlafen. Dein Abendessen sollte eher leicht und lieber zu wenig als zu viel sein.

Wichtig ist auch, sparsam mit anregenden Getränken umzugehen. Trinke daher abends keinen Kaffee oder schwarzen Tee – Früchte- oder Kräutertees sind eine gute Alternative. Verzichte auch weitgehend auf Alkohol und Nikotin am Abend. Zwar lassen die dich in der Regel schneller einschlafen, dafür ist der Schlaf weniger erholsam.

Schneller einschlafen dank frischer Luft

Abendspaziergang vor dem Schlafengehen.
Abendspaziergang vor dem Schlafengehen.
(Foto: CC0 / Pixabay / cocoparisienne)

Bevor du schlafen gehst, kannst du noch einen kleinen Abendspaziergang machen. Auf anstrengenden Sport solltest du aber verzichten, da Sport eher anregend wirkt und du noch länger brauchen wirst, um zu Ruhe zu kommen.

Bring die frische Luft auch in dein Schlafzimmer und lüfte kurz vor dem Schlafengehen noch einmal fünf Minuten durch. Es gibt auch Pflanzen, die sich fürs Schlafzimmer eignen, weil sie die Raumluft verbessern.

Einschlafprobleme durch Heizungsluft und alte Matratzen

Nachts senkt sich die Körpertemperatur ab. Deswegen brauchst du es nicht so warm wie tagsüber. Drehe also die Heizung in der Nacht herunter. Außerdem sollte die Bettdecke nicht zu dick sein. Wenn du nachts schwitzt, ist es eindeutig zu warm.

Checke auch mal dein Bett durch: Wie alt ist das Bett, wie sauber und wie weich? Staub an und unter dem Bett verunreinigt die Luft und führt zu ungutem Schlaf. Ältere Betten sind oft schon durchgelegen und unbequem. Und wenn die Matratze zu hart oder zu weich ist, hast du vielleicht die Ursache für deine Einschlafprobleme gefunden.

Einschlafhilfe: Kein kaltes Licht vorm Zubettgehen

Schlafen können die meisten am besten, wenn es dunkel ist. Schalte also unnötige Lichtquellen nachts aus. In den Stunden vor dem Schlafengehen solltest du eher warmes Licht verwenden, da kaltes Licht zu wach macht.

Und auch, wenn es schwer fällt: Abends solltest du auf Computer, Fernseher und Smartphone nach Möglichkeit verzichten. Das Licht der Bildschirme weckt unsere Aufmerksamkeit und erschwert das Einschlafen.

Gedanken niederschreiben kann helfen

Manchmal wünscht man sich in die Kindheit zurück, in der man noch sorgenlos schlafen konnte.
Manchmal wünscht man sich in die Kindheit zurück, in der man noch sorgenlos schlafen konnte.
(Foto: CCO Public Domain / Pixabay / dagon_)

Wenn du gestresst bist und noch hunderte Gedanken durch deinen Kopf schießen, wird dir das Einschlafen schwerfallen. Wenn du eigentlich schlafen willst, aber noch viele Dinge zu tun hast, kannst du diese auf eine To-Do-Liste schreiben. Was du dir von der Seele geschrieben hast, kannst du am nächsten Tag bearbeiten.

Kurz vor dem Schlafengehen solltest du auch keine geistig allzu anspruchsvollen Dinge mehr tun. Entspanne dich lieber, indem du Musik hörst, ein Buch liest oder meditierst. Außerdem solltest du Lärmquellen meiden: Auch wenn du von Geräuschen in der Nacht nicht geweckt wirst – du nimmst sie trotzdem unterbewusst wahr. Du kannst zum Beispiel Ohrenstöpsel benutzen, wenn du an einer lauten Straße wohnst.

Führe ein Schlaftagebuch

Wenn alles nicht hilft, kannst du ein Schlaftagebuch führen, um den Ursachen für deine Einschlafprobleme auf den Grund zu gehen. Schreibe auf, was du in den zwei Stunden vor dem zu Bett gehen gemacht hast, was dich momentan gedanklich beschäftigt, wie gut du eingeschlafen bist und wie du dich am nächsten Morgen gefühlt hast. Ein solches Tagebuch kann auch ein sinnvolles Hilfsmittel sein, wenn du deinem Arzt genau von deinen Schlafproblemen berichtest.

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(2) Kommentare

  1. Aus meiner Arbeit als Raumenergetische Beraterin ein Tipp: Bei anhaltenden Schlafproblemen unbedingt den Schlafplatz auf Elektrosmog-Belastung, geopathische Störfelder oder Schadstoffe durch einen Fachmann/frau prüfen zu lassen! Diese Störer tragen ebenso häufig zu schlechtem Schlaf bei wie all die oben genannten Faktoren!

  2. Die Glotze ist bei mir eigentlich immer ein gutes Einschlafmittel. 😉

    Ab und zu habe ich auch mal Einschlafprobleme, was aber nichts mit Umgebungsbedingungen zu tun hat, sondern damit, dass ich eigentlich noch nicht müde bin. Im Urlaub, wenn ich meinen Tagesrhythmus selbst bestimmen kann und mein Schlafbedürfnis nicht einem äußeren Rhythmus (Arbeitszeiten) unterordnen muss, habe ich eigentlich nie Einschlafprobleme.

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