Eiskonfekt: Rezept für die erfrischende Süßigkeit

Foto: CC0 / Pixabay / beatrize

Eiskonfekt ist eine fast 100 Jahre alte Süßigkeit, die nach klassischem Rezept aus nur wenigen Zutaten besteht. Die süßen Pralinen kannst du ganz einfach auch selber herstellen – wie das geht, liest du hier.

Obwohl es der Begriff „Eiskonfekt“ vermuten lässt, hat die Süßigkeit bis auf ihre Temperatur nicht viel mit Eis zu tun. Stattdessen handelt es sich um kleine, kühle Pralinen, die größtenteils auf Kokosfett basieren und bereits in den 1920er Jahren erfunden wurden. 

Eiskonfekt: Ein paar zusätzliche Infos

Gut zu wissen: Da hierzulande keine Kokosnüsse wachsen, muss Kokosfett immer importiert werden und ist dementsprechend kein regionales Produkt. Verwende es deshalb sparsam und kaufe es in Bio-Qualität.

Wenn du möchtest, kannst du die Pralinen noch mit weiteren Zutaten verfeinern. Denkbar wäre zum Beispiel noch ein Päckchen Vanillezucker oder etwas ausgekratzte Vanilleschote – doch auch diese Zutat solltest du sparsam verwenden, mehr dazu hier: Vanille: Anbau, Herkunft und Verwendung. Außerdem kannst du die Pralinen noch mit Schokostreuseln oder Nüssen verzieren. Wer es etwas cremiger möchte, kann außerdem noch etwas Sahne hinzufügen.

Wenn du das Eiskonfekt vegan zubereiten möchtest, kannst du die Kuvertüre einfach durch vegane Zartbitterschokolade ersetzen.

Tipp: Pralinenförmchen gibt es, genau wie die klassischen Muffinförmchen, aus Papier, aber auch aus wiederverwendbaren Materialien wie zum Beispiel Silikon oder Metall. Vielleicht findest du ja ein Set davon auf einem Flohmarkt oder kannst es dir in deinem Freundeskreis ausleihen. Je nach Größe deiner Förmchen können mehr oder weniger Pralinen am Ende rauskommen, als im Rezept angegeben.

Das Eiskonfekt muss zwar nach der Zubereitung eine ganze Weile im Kühlschrank verbleiben, aktiv daran arbeiten musst du allerdings nur etwa eine halbe Stunde.

  • Zubereitung: ca. 30 Minuten
  • Menge: 30 Stück
Zutaten:
  • 100 g Kuvertüre (Vollmilch, Zartbitter oder gemischt)
  • 100 g Kokosfett
  • 100 g Puderzucker
  • 1 EL Backkakao
Zubereitung
  1. Brich oder hacke die Kuvertüre in grobe Stücke. Schneide auch das Kokosfett in Stücke.

  2. Als nächstes brauchst du einen großen und einen kleineren Topf. Fülle den größeren mit etwas Wasser und hänge den kleineren hinein, sodass er teilweise im Wasser schwimmt. Wichtig: Das Wasser sollte keinesfalls in den kleinen Topf schwappen, wenn es zu kochen beginnt.

  3. Gib dann die Kuvertüre und das Kokosfett in den kleinen Topf und drehe die Hitze auf. Schmelze beides und rühre dabei ab und zu um.

  4. Wenn die Zutaten geschmolzen sind, nimmst du den Topf aus dem Wasserbad und verrührst alles noch einmal gut.

  5. Füge dann den Puderzucker und den Kakao hinzu und rühre beides gründlich unter.

  6. Fülle die Masse in die Förmchen deiner Wahl und lasse das Eiskonfekt für etwa eine halbe Stunde abkühlen. Tipp: Wenn du dein Eiskonfekt noch verzieren möchtest, solltest du das direkt machen, wenn du die Masse in die Förmchen gefüllt hast.

  7. Dann stellst du die Pralinen für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank und lässt sie fest werden.

Darum schmeckt Eiskonfekt kühlend

Anstelle von Mandeln kannst du auch Haselnüsse zur Dekoration des Eiskonfekts verwenden.
Anstelle von Mandeln kannst du auch Haselnüsse zur Dekoration des Eiskonfekts verwenden.
(Foto: CC0 / Pixabay / ExplorerBob)

Der angenehm kühlende Effekt von Eiskonfekt kommt vom darin enthaltenen Kokosfett. Dieses entzieht dem Mundraum Wärme, während es schmilzt. In industriellem Eiskonfekt wird dieser Effekt oft noch durch Menthol und Traubenzucker verstärkt.

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