Feuerwehrkuchen selber backen: Rezept mit veganer Variante

Feuerwehrkuchen
Foto: Victoria Clauß / Utopia

Ein Feuerwehrkuchen ist ein wahrer Hingucker. Es ist sehr fruchtig, süß und optisch ansprechend. Für dieses Rezept zeigen wir dir auch eine vegane Alternative.

Der Feuerwehrkuchen hat seinen speziellen Namen daher, da er symbolisch einen Feuerwehreinsatz darstellt. Der Teigboden stellt dabei das Holz oder das Brennmaterial dar, die Kirschen das Feuer und die Sahne das Löschwasser beziehungsweise den Löschschaum.

Durch die Kirschen in Kombination mit der Sahnecreme ist der Feuerwehrkuchen eine fruchtige und schnelle Sahnetorten-Alternative, die du auch ohne tierische Zutaten zubereiten kannst.

Feuerwehrkuchen zubereiten: Zutaten und Rezept

  • Zubereitung: ca. 40 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 30 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 30 Minuten
  • Menge: 12 Stück
Zutaten:
  • 150 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Packung(en) Vanillinzucker
  • 1,5 TL Backpulver
  •  1 Ei
  • 680 g Sauerkirschen (im Glas)
  • 30 g Speisestärke
  • 400 ml Sahne
  • 2 Packung(en) Sahnesteif
  • 50 g Blockschokolade oder Schokoraspeln
  •   Kakao
Zubereitung
  1. Bereite zuerst den Mürbeteig zu. Vermische dazu das Mehl mit Backpulver, Butter, Vanillinzucker, dem Ei und der Hälfte des Zuckers zu einem Teig. Stelle diesen für 30 Minuten kalt.

  2. Währenddessen kochst du eine rote Grütze aus den Sauerkirschen. Siebe dazu die Kirschen ab und fang den Kirschsaft auf. Nimm nun etwa sechs Esslöffel des Kirschsaftes ab und vermenge ihn in einem separaten Glas mit der Stärke. Koche den restlichen Kirschsaft mit der anderen Hälfte des Zuckers in einem Topf auf. Gib die angerührte Speisestärke in den kochenden Saft und rühre ständig weiter. Sobald sich eine dickflüssige Masse gebildet hat, gibst du die abgetropften Kirschen hinzu.

  3. Rolle deinen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und lege ihn in die Springform. Drücke den Teig etwas fest und ziehe einen etwa drei Zentimeter hohen Rand mit dem Teig hoch. Alternativ kannst du auch den Teig direkt in die Springform geben und in dort mit der flachen Hand verteilen. Ziehe den Teig ebenfalls am Rand wieder drei Zentimeter hoch.

  4. Der Feuerwehrkuchen muss nach dem Backen ordentlich auskühlen, bevor du ihn weiterverarbeiten kannst.(Foto: Victoria Clauß / Utopia )

    Fülle die Kirschmasse in deine mit Teig gefüllte Springform und backe den Kuchen für etwa 30 Minuten bei 160 Grad Umluft.

  5. Schlage die Sahne mit dem Sahnesteif auf und stelle sie kalt.

  6. Die steife Sahne kannst du einfach auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen.(Foto: Victoria Clauß / Utopia )

    Gib auf den ausgekühlten Kuchen die Sahnemasse und bestreue ihn mit Kakao und Schokoraspeln. Du kannst auch Blockschokolade selbst raspeln und auf dem Kuchen verteilen.

Der fertige Feuerwehrkuchen ist ein wahrer Hingucker.
Der fertige Feuerwehrkuchen ist ein wahrer Hingucker.
(Foto: Victoria Clauß / Utopia )

So klappt der Feuerwehkuchen vegan

Für die vegane Variante des Feuerwehkuchens musst du einige Dinge beachten:

Hilfreiche Tipps und worauf du achten solltest

  • Vermenge das Backpulver immer zuerst mit dem Mehl. Damit verhinderst du, dass sich Klümpchen im Teig bilden.
  • Der Zucker löst sich besser, wenn du ihn mit dem Ei mischst und die Masse erst dann unter den restlichen Teig gibst.
  • Mische die trockenen mit den flüssigen Zutaten erst langsam mit dem Handrührgerät. Damit verhinderst du, dass das Mehl aufstäubt.
  • Für dieses Rezept haben wir Weizenmehl verwendet. Eine Alternative dafür ist Vollkornmehl. Dieses enthält im Vergleich zu Weizenmehl mehr Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien. Weizen- und Vollkornmehl lassen sich eins zu eins austauschen, du brauchst dann aber etwas mehr Flüssigkeit. Du kannst die beiden Mehlsorten auch mischen.
  • Achte generell bei deinen Zutaten auf Bio-Qualität, um chemisch-synthetische Pestizide zu vermeiden. Auch tierische Produkte wie Butter sollten Bio-Siegel, wie Demeter, Naturland oder Bioland tragen. Diese Siegel gewährleisten Bio-Qualität und unterstützen eine artgerechterere Tierhaltung.
  • Achte darauf, dass die Eier ohne Kükenschreddern auskommen.
  • Die Schokolade und der Kakao sollten aus fairem Handel stammen, um gerechte Arbeitsbedingungen zu unterstützen.

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