Glückskekse backen: Rezept für die chinesische Leckerei

glückskekse backen
Foto: Utopia / Leonie Barghorn

Um Glückskekse selber zu backen, brauchst du ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl. Dafür schmeckt das Ergebnis besonders gut und kommt ohne Verpackung und Zusatzstoffe aus. Mit unserem Rezept gelingt dir der chinesischer Glücksbringer.

Glückskekse sind aus chinesischen Restaurants nicht mehr wegzudenken – dabei kommt das Gebäck mit den kleinen Zettelchen darin ursprünglich wahrscheinlich aus Japan. Von dort gelangte es in die USA, wo Glückskekse seit der Mitte des 20. Jahrhunderts industriell produziert werden.

Backst du Glückskekse selber, hat das gleich mehrere Vorteile: Du sparst Verpackungsmüll, denn üblicherweise ist jeder Keks einzeln in Plastik verpackt. Außerdem kannst du hochwertige Zutaten und die Sprüche auf den Zettelchen auswählen. Davon abgesehen schmecken frische selbstgebackene Glückskekse besonders gut.

Die Zutatenliste der Glückskekse ist sehr kurz und schlicht – die Zubereitung ist jedoch nicht ganz einfach. Insbesondere musst du die Kekse schnell formen, nachdem sie aus dem Ofen gekommen sind. Denn sobald sie aushärten, reißen die hauchdünnen Teigkreise schnell ein. Wenn du die Glückskekse jedoch dicker backst, werden sie weniger knusprig.

Davon solltest du dich aber nicht entmutigen lassen. Auch wenn die Kekse einreißen, nicht perfekt geformt oder etwas weich sind, schmecken sie lecker und bringen bestimmt auch Glück. Sie eignen sich nicht nur als Abschluss eines chinesischen Menüs, sondern auch als Glücksbringer für das neue Jahr.

Hinweis: Kaufe für die selbstgebackenen Glückskekse am besten Bio-Zutaten ein. So unterstützt du eine ökologische Landwirtschaft ohne Kunstdünger oder chemisch-synthetische Pestizide und artgerechte Tierhaltung. Am strengsten sind die Siegel der Anbauverbände Bioland, Demeter und Naturland. In vielen Bioläden und Supermärkten findest du außerdem Eier ohne Kükenschreddern.

Glückskekse selber backen: So funktioniert's

Glückskekse selber zu backen ist nicht leicht - aber auch unperfekte Kekse schmecken lecker und bringen Glück.
Glückskekse selber zu backen ist nicht leicht – aber auch unperfekte Kekse schmecken lecker und bringen Glück.
(Foto: Utopia / Leonie Barghorn)
  • Zubereitung: ca. 30 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 45 Minuten
  • Menge: 9 Stück
Zutaten:
  •  1 Eiweiß
  • 1 Prise(n) Salz
  • 15 g Butter
  • 20 g Puderzucker
  • 20 g Mehl
  •   nach Belieben etwas Zitronenschale
Zubereitung
  1. Foto: Utopia / Leonie Barghorn

    Bevor du die Glückskekse backst, brauchst du Zettel mit Sprüchen. Du kannst dir welche selber ausdenken oder im Internet nach Inspirationen suchen. Schreibe sie möglichst klein auf Papierstreifen und falte diese anschließend gegebenenfalls zusammen, sodass sie nur noch wenige Zentimeter lang sind. Sie müssen später in die Glückskekse passen.

  2. Foto: Utopia / Leonie Barghorn

    Belege ein Backblech mit Backpapier und zeichne mit einem Bleistift neun Kreise mit etwa acht bis neun Zentimetern Durchmesser darauf. Dafür kannst du ein Glas oder ähnliches zur Hilfe nehmen.

  3. Heize den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Bei vielen Rezepten verzichten wir auf das Vorheizen, um Strom zu sparen. Hier ist es jedoch sinnvoll, da die Kekse in kurzer Zeit knusprig werden sollen. Wenn du den Ofen nicht vorheizt, musst du bei den ersten Keksen besonders gut aufpassen, da die Backzeit abweichen kann.

  4. Foto: Utopia / Leonie Barghorn

    Gib das Eiweiß in eine Rührschüssel und schlage es zusammen mit der Prise Salz mithilfe eines Rührgeräts steif. Tipp: Bei Utopia findest du viele Ideen, um das übrige Eigelb zu verwerten.

  5. Foto: Utopia / Leonie Barghorn

    Zerlasse die Butter in einem Topf.

  6. Siebe den Puderzucker auf das Eiweiß und rühre ihn unter. Füge anschließend die geschmolzene Butter hinzu und verrühre alles vorsichtig.

  7. Hebe das Mehl und gegebenenfalls die Zitronenschale mit einem Schneebesen unter den Teig. Er sollte am Ende eine leicht schaumige Konsistenz haben.

  8. Foto: Utopia / Leonie Barghorn

    Gib einen gehäuften Teelöffel Teig auf einen der vorgezeichneten Kreise und streiche ihn beispielsweise mit der flachen Seite eines Messers glatt, bis er den Kreis gleichmäßig ausfüllt. Tipp: Fange am besten mit einem einzelnen Keks an. Sobald du dich sicher fühlst, kannst du auch zwei Kekse gleichzeitig backen.

  9. Foto: Utopia / Leonie Barghorn

    Backe den Glückskeks auf der mittleren Schiene für etwa fünf Minuten, bis er an den Rändern ganz leicht bräunt. Je nach Ofen kann die Backzeit etwas abweichen – schaue deshalb regelmäßig nach, wie weit der Teig schon ist.

  10. Lege währenddessen die Hilfsmittel bereit, die du anschließend brauchst, um Zeit zu sparen:

    • ein Tortenspachtel oder ähnliches, um den Teig vom Backpapier zu lösen
    • die Zettel mit den Sprüchen
    • ein kleiner Teller als Unterlage zum Falten
    • eine Schüssel mit stumpfem Rand zum Falten
    • ein Muffinblech oder ähnlich geformte Gefäße, in dem die Kekse auskühlen können.
  11. Foto: Utopia / Leonie Barghorn

    Nimm das Blech heraus, sobald der Teig an den Rändern leicht braun ist. Löse ihn sofort vorsichtig mit dem Spachtel ab und lege ihn auf den Teller. 

  12. Foto: Utopia / Leonie Barghorn

    Lege einen Zettel auf den Teig und schlage dessen untere Hälfte auf die obere. 

  13. Foto: Utopia / Leonie Barghorn

    Lege den Keks mit der gefalteten Seite nach unten auf den Rand der Schüssel und biege vorsichtig beide Seiten nach unten. So entsteht die typische Form des Glückskekses. Tipp: Wenn der Teig schon hart ist und zu reißen droht, kannst du auf diesen Schritt auch verzichten.

  14. Foto: Utopia / Leonie Barghorn

    Lege den fertigen Glückskeks zum Abkühlen in eine Mulde des Muffinblechs, damit er seine Form behält. Bewahre den Keks anschließend luftdicht auf, damit er nicht labbrig wird – oder iss ihn sofort.

  15. Backe die restlichen Glückskekse auf den übrigen vorgezeichneten Kreisen.

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