Grundrezept für Kräutermarinade: Aromatisch und vielseitig

kräutermarinade
Foto: Colourbox.de/Vanillaechoes

Mit einer selbstgemachten Kräutermarinade kannst du Grillgut und andere Speisen verfeinern. Wir zeigen dir ein einfaches Grundrezept und geben dir Tipps zur Anwendung der Marinade.

Beim Marinieren legst du Lebensmittel in eine würzige Flüssigkeit ein, um ihnen zusätzlichen Geschmack zu verleihen. Je länger sie in der Marinade ziehen, desto stärker nehmen sie deren Aromen an. Besonders frische Kräuter eignen sich aufgrund ihres intensiven Geschmacks gut als Würzgrundlage. In diesem Artikel stellen wir dir ein einfaches Grundrezept für selbstgemachte Kräutermarinade vor.

Verwende für die Kräutermarinade möglichst Zutaten in Bio-Qualität. So kannst du sicher sein, dass die Lebensmittel nicht mit schädlichen Rückständen von Kunstdüngern oder chemisch-synthetischen Pestiziden belastet sind. Der Einsatz solcher Mittel ist in der ökologischen Landwirtschaft nicht erlaubt.

Tipp: Am besten bereitest du die Kräutermarinade im Sommer zu. Die einzelnen Kräuter haben zwar unterschiedliche Saisonzeiten, während der Sommermonate bekommst du sie aber alle aus regionalem Angebot oder aus Eigenanbau. So vermeidest du unnötig lange Transportwege und die damit verbundenen CO2-Emissionen.   

Kräutermarinade: Einfaches Grundrezept

  • Zubereitung: ca. 5 Minuten
  • Menge: 4 Portion(en)
Zutaten:
  •  1 Zweig Kerbel
  •  2 Zweige Thymian
  •  1 Zweig Rosmarin
  •  1 Zweig Majoran
  • 2 Zehe(n) Knoblauch
  •  1 Zitrone
  • 250 ml Speiseöl (z.B. Rapsöl oder Olivenöl)
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise(n) Pfeffer
Zubereitung
  1. Wasche Kerbel, Thymian, Rosmarin und Majoran unter fließendem Wasser ab und schüttle die Kräuter trocken. Hacke sie dann samt der Zweige mit einem scharfen Messer sehr fein.   

  2. Schäle den Knoblauch und hacke oder presse ihn.

  3. Presse den Saft der Zitrone aus.

  4. Gib das Öl in eine Schüssel. Füge die gehackten Kräuter, den Knoblauch, den Zitronensaft und das Salz hinzu. Verrühre alles gut miteinander und schmecke die Kräutermarinade gegebenenfalls mit etwas Pfeffer ab.

Kräutermarinade: So kannst du sie verwenden

Die Kräutermarinade kannst du zum Beispiel verwenden, um Tofu oder Gemüse würzig einzulegen.
Die Kräutermarinade kannst du zum Beispiel verwenden, um Tofu oder Gemüse würzig einzulegen.
(Foto: CC0 / Pixabay / 621hjmit)

Das Grundrezept für die Kräutermarinade kannst du beliebig abwandeln, indem du zusätzliche Kräuter ergänzt oder auf solche verzichtest, die du nicht magst. Auch Petersilie, Oregano, Basilikum oder Lorbeer passen zum Beispiel gut ins Rezept. 

Verwenden kannst du die Marinade unter anderem, um Tofu, (veganen) Halloumi oder Gemüse (zum Beispiel für Grillspieße) einzulegen. Zubereiten musst du das Eingelegte aber natürlich nicht unbedingt auf dem Grill – auch das Anbraten in der Pfanne oder das Garen im Ofen sind möglich. 

Als Faustregel gilt beim Marinieren: Je länger die Ziehzeit, desto aromatischer das Ergebnis. Zwei Stunden solltest du mindestens einplanen, damit der Geschmack sich entfalten kann. Noch besser ist es, die Kräutermarinade über Nacht einwirken zu lassen. Übertreiben musst du es aber auch nicht: 12 Stunden sind in der Regel ausreichend.

Übrigens: Wenn du die Kräutermarinade nicht sofort verwenden möchtest, kannst du sie vor ihrem Einsatz einfach im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält sie sich etwa fünf Tage.    

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