Hauttypen: Wie du deinen Typen bestimmst und richtig pflegst

Haut, Gesicht, Frau
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Unsere (Gesichts-)Haut lässt sich grob in vier unterschiedliche Hauttypen unterscheiden. Jeder einzelne Typ davon weist seine eigenen Merkmale auf und benötigt eine ganz bestimmte Pflege.

Bei der Wahl der richtigen Hautpflege gibt es einiges zu beachten, denn verschiedene Hauttypen verlangen unterschiedliche Pflege. Grob lässt sich die Gesichtshaut in vier Typen unterteilen: normale Haut, trockene Haut, fettige Haut und Mischhaut. Jeder dieser Hauttypen weist unterschiedliche Merkmale auf und lässt sich anhand einiger eindeutigen Symptome gut bestimmen.

Hauttyp 1: Normale Haut

Menschen mit normaler Haut neigen weder zu einer fettigen, noch zu einer trockenen Haut. Sie sieht gesund und ebenmäßig aus.

  • Die Talgproduktion ist ausgeglichen und die Haut gut durchblutet. Sie sieht entsprechend frisch und rosig aus.
  • Die Poren sind fein und kaum sichtbar. Pickel und Mitesser zeigen sich selten oder nur in kleinem Umfang.
  • Normale Haut ist unempfindlich und reagiert gut auf äußere Einflüsse, wie zum Beispiel Kälte.

Die Pflege normaler Haut ist sehr unkompliziert, da die Haut kaum Ansprüche stellt. Es reicht, wenn du das Gesicht morgens und abends sanft mit Wasser oder milden Reinigungsmitteln säuberst und eine Feuchtigkeitscreme aufträgst.

Hauttyp 2: Trockene Haut

Oft verliert die Haut im Alter an Feuchtigkeit und trocknet zunehmend aus.
Oft verliert die Haut im Alter an Feuchtigkeit und trocknet zunehmend aus. (Foto: CC0 / Pixabay / analogicus)

Wenn die Haut wenig Talg produziert und wichtige Fette fehlen, erscheint die Haut trocken. Ob du von trockener Haut betroffen bist, erkennst du an diesen Anzeichen:

  • Deine Haut spannt und fühlt sich oft rau an.
  • Rötungen und Irritationen können verstärkt auftreten. Die Haut reagiert empfindlich auf äußere Einflüsse. Besonders trockene Heizungsluft im Winter im Wechsel mit der Kälte draußen macht der Haut zu schaffen.
  • Manchmal sind Menschen mit trockener Haut von leichtem Juckreiz betroffen.
  • Wenn deine Haut extrem trocken ist, kann sie auch schuppig aussehen oder gar einreißen.

Trockene Haut kann sehr unangenehm und sogar schmerzhaft werden. Deshalb solltest du sie besonders gut pflegen:

  • Vermeide aggressive Gesichtswasser und sonstige Pflegeprodukte. Diese trocknen deine Haut nur noch mehr aus. Vermeide außerdem folgende Inhaltsstoffe: Alkohol, Mineralöle und künstliche Duftstoffe.
  • Hygiene ist wichtig – aber übermäßiges Duschen und Waschen führt zu trockener Haut. Denn ständiger Kontakt mit Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit. Dusche und bade zudem nur lauwarm und nicht zu heiß.
  • Verwende nach der Gesichtsreinigung eine feuchtigkeitsspendende Creme und trage sie morgens und abends auf.
  • Auch Sheabutter, Jojobaöl und Mandelöl (erhältlich bei ** Avocadostore) wirken sich positiv auf die Haut aus.
  • Trockene Haut kann auch ein Anzeichen für zu wenig Flüssigkeitszufuhr oder Vitaminmangel sein. Trinke mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag und ernähre dich ausgewogen und vitaminreich.

Hauttyp 3: Fettige Haut

Akne kann auch für die Psyche eine starke Belastung sein.
Akne kann auch für die Psyche eine starke Belastung sein. (Foto: CC0 / Pixabay / SharonMcCutcheon)

Wenn deine Haut zu viel Talg produziert, leidest du höchstwahrscheinlich unter fettiger Haut. Diese wird meist durch hormonelle Schwankungen, Stress oder schlechte Kosmetik hervorgerufen. Sie kann jedoch auch genetisch bedingt sein oder von bestimmten Medikamenten begünstigt werden.

  • Die Poren sind groß und gut sichtbar. Oft sind sie als schwarzer Punkt, also Mitesser, deutlich zu sehen.
  • Die Haut glänzt und neigt zu Pickeln oder Akne.
  • Oft ist die Haut den ganzen Tag lang von einem leichten Ölfilm überzogen.
  • Fettige Haut wirkt oft blass, fahl und dicker als normale Haut.

Genau wie bei trockener Haut ist auch hier die richtige Pflege ausschlaggebend:

  • Regel Nummer 1: Nutze keine Produkte, die deine Haut austrocknen. Auf lange Sicht regt das die Talgproduktion nur noch weiter an und der Hautzustand verschlechtert sich. Meide diese Inhaltsstoffe: Alkohol, Eukalyptus, Minze und Menthol.
  • Wichtig bei fettiger Haut ist eine gute Reinigung, vor allem im Gesicht. Nimm dir morgens und abends die Zeit, deine Poren richtig zu reinigen. Fange dazu mit einem milden Gesichtsreiniger an und kläre deine Haut dann am besten noch mit einem Gesichtswasser.
  • Um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, kannst du selbstgemachte Peelings verwenden. Wende diese aber höchstens einmal in der Woche an.
  • Verwende morgens und abends eine leichte Gesichtscreme, die reich an Antioxidantien ist (erhältlich bei **Avocadostore). Noch leichter auf der Haut ist ein Gel oder Serum.
  • Make Up und viel Kosmetika im Gesicht sind nicht gut für fettige Haut. Die Poren verstopfen dadurch und entzünden sich leichter. Wenn du trotzdem nicht darauf verzichten möchtest, nutze lieber leichte getönte Tagescremes oder besorge dir ein ölfreies Make Up.

Hauttyp 4: Mischhaut

Mischhaut ist der häufigste Hauttyp.
Mischhaut ist der häufigste Hauttyp. (Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos)

Die Mischhaut ist eine Kombination aus den beiden vorhergehenden Hauttypen „fettig“ und „trocken“. Vor allem im Gesicht sind trockene und fettige Partien zu sehen.

  • Oft wird in diesem Zusammenhang von der sogenannten „T-Zone“ gesprochen: Nase, Stirn und manchmal auch das Kinn sind fettig oder ölig, die Wangen dafür trocken und rau.
  • Die Poren an Kinn, Nase und Stirn sind oft vergrößert.
  • Im öligen Bereich des Gesichts treten vermehrt Unreinheiten auf.
  • Die Wangen können sowohl trocken als auch normal sein.

Von der Mischhaut sind vor allem junge Menschen und Teenager betroffen, da die Talgproduktion in der Pubertät besonders aktiv ist. Auch in diesem Fall musst du bei der Pflege einiges beachten:

  • Die Pflege muss eine gute Balance herstellen: Gleichzeitig müssen trockene Stellen mit Feuchtigkeit versorgt und ölige Partien geklärt werden.
  • Ein mildes Reinigungsgel ohne aggressive Inhaltsstoffe eignet sich für beide Hautpartien (erhältlich online bei **Avocadostore und Memolife). Achte darauf, dass es nicht austrocknend wirkt. Im Bestfall ist es außerdem pH-neutral.
  • Für die fettige T-Zone nutzt du dann zusätzlich ein klärendes Gesichtswasser (erhältlich bei **Avocadostore und Memolife). So werden überschüssiger Talg und sonstige Schmutzreste entfernt.
  • Achte beim Gesichtwaschen immer darauf, dass das Wasser nur lauwarm ist.
  • Bei der Gesichtscreme kannst du auf eine Creme für Mischhaut zurückgreifen (erhältlich bei **Avocadostore). Nur wenn du extrem trockene Stellen im Gesicht hast, solltest du dort eine reichhaltigere Creme auftragen.
  • Wenn du gerne Masken anwendest: Rühre sie dir selber an und trage auf die einzelnen Hautpartien unterschiedliche Masken auf. Für fettige Haut eignet sich zum Beispiel eine Maske mit Heilerde und für eher trockene und spannende Partien eine Maske mit Aloe Vera oder reichhaltigem Quark.

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