Ingwertee selber machen – und 4 häufige Fehler

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Ingwertee hilft bei Erkältungen – und lässt sich leicht selber machen. Seine positive Wirkung bei Reiseübelkeit, Migräne und Verdauungsproblemen ist hingegen weniger bekannt. Erfahre hier, wie du Ingwertee aus frischem Ingwer selber zubereiten kannst und welche Fehler du vermeiden solltest.

Ingwertee selber machen aus einer Zutat

Ingwertee selber machen ist keine Hexerei. Für eine Tasse Ingwertee brauchst du:

  • ein Stück einer Ingwer-Knolle – die leicht verschrumpelten sind meist etwas schärfer und daher besser für den Tee geeignet.
  • kochendes Wasser
  • bei Bedarf etwas Honig

Ingwertee-Zubereitung

Ingwer gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt
Ingwer gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt (Foto: CC0/pixabay/683440)
  1. Zunächst musst du die Ingwerwurzel gut waschen.Lasse die Ingwer-Schale aber dran. Gerade in der Schale verstecken sich viele wichtige Inhaltsstoffe, die die positive Wirkung der Wurzel ausmachen.
  2. Anschließend schneidest du ein etwa drei bis fünf Zentimeter großes Stück ab.
  3. Zerteile das Stück entweder in dünne Scheiben oder raspel es mit einem Gemüsehobel fein.
  4. Nun gibst du den Ingwer in eine Tasse und übergießt ihn mit heißem Wasser.
  5. Lasse ihn für circa zehn Minuten zugedeckt ziehen.
  6. Fertig! Je nach Vorliebe kannst du ihn noch mit Honig süßen.

Genieße den Tee möglichst heiß und schlückchenweise vor oder zu den Mahlzeiten.

Ingwertee-Varianten

Ingwertee ist pur sehr geschmackvoll. Aber wenn du Abwechslung magst, dann kannst du deinem Tee auch etwas frisch gepressten Zitronensaft hinzugeben. Das sorgt für noch mehr Vitamin C und stärkt dein Immunsystem.

Aber auch verschiedene Kräuter können deinem Ingwertee eine besondere Geschmacksnote verleihen. Probiere doch einfach mal folgende aus:

Ingwertee: 4 häufige Fehler

Auch wenn es keine Kunst ist, Ingwertee zuzubereiten, solltest du einige Fehler vermeiden:

  • Ingwer zu früh aufschneiden: Damit keine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen, schneide die Knolle erst kurz vor dem Aufkochen auf.
  • Falsche Wassertemperatur: Den Ingwertee solltest du mit siedendem Wasser zubereiten – anders als etwa Grüner Tee, der Temperaturen von nur 60 bis 90 Grad benötigt.
  • Ingwer schälen: Wie bereits erwähnt stecken in der Schale wertvolle Inhaltsstoffe, die beim Schälen verloren gehen.
  • Der falsche Ingwer: Gerade weil die Schale mitgekocht wird ist es wichtig, Bio-Ingwer zu verwenden. Bei konventionellem Ingwer gelangen sonst Pestizide mit in den Tee.

Die Wirkung von Ingwer

Als Gewürz hat Ingwer eine lange Tradition – und auch als Heilmittel spielt die Wurzel vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle. Grund dafür sind die Inhaltsstoffe, vor allem die zu den Scharfstoffen zählenden Gingerole und ätherischen Öle. Die chemische Struktur von Gingerol ähnelt der von Aspirin und wirkt nachweislich entzündungshemmend, schleimlösend und schmerzstillend. Die Scharfstoffe regen die Magensäfte an und bringen die Verdauung in Schwung.

Auch bei uns ist die Ingwer sehr beliebt, besonders als Hausmittel gegen Erkältung. Ingwer ist jedoch auch darüber hinaus eine wahre Wunderknolle. So hilft Ingwer unter anderem bei:

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